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...mit einer seiner besten tracks bis heute wie ich finde...

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Camp Lo - Double Doors



Der erste von vier Teilen. Bin gespannt auf die nächsten drei. Auf jeden Fall ein sehr nettes Video.

 
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Bandana Radio
8.10.2008 - 16:36

  
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Back in the Dayz...
22.05.2008 - 01:09
mal was um sich an die alten Zeiten zu errinnern.



Afrob & Max - Exklusivinterview

lange Zeit nicht mehr gehört. Sollte nicht in Vergessenheit geraten. Classic.

  
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Take your time...Relax
4.03.2008 - 17:50
...mal einen kurzen Ausflug weg von Hiphop. Boxen an. Zurücklegen. Fertig!

Massive Attack - Teardrop



Selig - Ohne Dich



Three Doors Down - When I`m Gone



The White Stripes - A Martyr for my love for you



J.J. Cale - Cocaine



enjoy.
 

  
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Bandana - Meine Geschichte
15.02.2008 - 16:09



Bandana - Meine Geschichte  <-- download

1. B.A.N.D.A.N.A.
2. Stuttgart
3. Lady
4. Rap is wie?
5. Miststück
6. Interlude I (One Take)
7. Sorgenfrei
8. Ich kann es nicht verstehn
9. Interlude II (Two Takes)
10. Spezial Agent
11. Kopf Hoch

Beats sind alle von Nas. Alles in Eigenregie zuhause aufgenommen und gemischt. Nichts großartiges, einfach nur ehrlicher Rap Scheiss. Enjoy it!


  
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Caput - Caputalismus
7.02.2008 - 15:12
So, eigentlich wollte ich nur über ältere Scheiben schreiben, aber zu dieser Platte muss ich doch mal paar Wort verlieren. Platte gekauft. Auf iPod gezogen. Unterwegs gewesen. Zwei mal durchgehört. Was soll ich sagen....Hammer.

Kurz mal paar Sachen zu Caput. Label etc. kennt man ja. Die ersten beiden Releases waren irgendwie recht umstritten, da die Leute doch nicht so auf diesen Pac-Film klar gekommen sind. Die "Sieben EP" kam damals zum "Optik Day" zusammen mit noch anderen EPs aus dem Optik Camp auf den Markt. Ich persönlich find die EP auch sehr nice, klar kann man über diese Pac Thematiken irgendwie immer streiten, aber hey, ich sags mir einfach so: "wenn ein Pac Fan ein Tribut an ihn schreibt, dann soll es doch genau so klingen". Vor allem "Verhaftet" hat sich bei mir nach der Optik Takeover Tour als kleiner Ohrwurm herauskristalisiert. Kam Live auf jeden Fall sehr geil, zusammen mit "Ruf die Polizei" (aber dazu unten dann mehr).
Nach der EP kam dann sein erstes Mixtape "Die Caputte Sicht". Zahlen über Verkauf der beiden Platten hab ich leider nicht, aber wirklich eingeschlagen hat das Tape nicht. Ich find das Tape stellenweise wirklich recht dope, sind aber auch viele Tracks drauf, die ich gerne mal Skippe. Eben Geschmacksache. Ich möchte mich hier nicht groß negativ drüber äußern, da auf dem Tape doch viele gute Styles zu finden sind und man schon erkennt, dass Caput definitiv Potenzial besitzt. Leider kam bei mir beim hören teilweise ein wenig Langeweile auf, da zwischen den guten Tracks leider auch einige dabei sind, die mich nicht wirklich vom Hocker gerissen haben.
Nach dem Mixtape war Caput noch auf eigentlich fast jedem Optik Release vertreten. Und ich finde, er hat sich wirklich von Release zu Release gesteigert. Auf "John Bello" waren die Parts auf jeden Fall schon fresh und auch hörenswert. Zu den Parts auf dem "Takeover" brauch ich glaube ich nichts mehr sagen. Qualitativ auf jeden Fall schon ein Level weiter.

Aber kommen wir zu aktuellen Scheibe:

Caput - Caputalismus



...hier mal ein paar Gedanken und Meinungen zu einzelnen Tracks:

01. Caputalismus
Das "Intro", dass den Caputalismus einleuten soll. Moe Mitchell mit auf der Hook. Die beiden Parts gehen auf jeden Fall klar.Schicke Styles von Caput. Beat kommt als Intro auf jeden Fall sehr gut. Etwas ruhiger die Nummer.

02. Da bin ich wieder
03. Gute Zeiten feat. Moe Mitchell
Der Track hat mir auf anhieb gefallen. Richtig schöner smoother Beat, und ein sehr geiles Riff (weiss nicht, obs gesampelt is, klingt aber Hammer...mal wieder ne Gitarre, die zu Rap passt *yippie*). Super Hook von Moe - nicht so anstrengend und doch eingängig. Schönes Storytelling über Caputs Ansicht zu seiner Musik.

04. Nein Du willst nicht feat. Amar
Die Fortsetzung zu "Oh Shit" vom "Takeover 04". Irgendwie stranger Beat, aber man muss trotzdem mitnicken. Typischer Battle Track mit einer untypischen Hook. Klingt beim ersten Hören komisch, man hat den Flow dann aber doch im Ohr. Part von Amar richtig gut. Kennt man von nicht so oft, dass er mal richtig schnell über nen Beat wandert.

05. Zeit zum Kapitulieren
06. Cyberfolk feat. Kool Savas und Moe Mitchell
Ein weiteres Highlight. Der Beat klingt sehr Epochal...auf jeden Fall dick. Die Roboterstimme am Ende der Hook kommt auch sehr geil, mal was anderes. Normaler Battle Track, was aber auch nicht verwundert, wenn Savas mit dabei is. Der Part von Caput geht auf jeden Fall ab, schöne Flows. Der Savas Part, naja...ich denke man muss nix dazu sagen. Perverser Flow, diesmal auch wieder paar krassere Lines dabei, die ich auf "T.o.L." ein wenig vermisst hab. Was mich überrascht hat, war der Part von Moe. Rap auf Englisch. Klingt auf Jeden richtig gut, auf keinen Fall nach einem deutschen Sänger. Könnte durchaus als richitges Ami-Feature durchgehn.

07. Superman
Bester Track auf dem Album. Kommt live sicher Hammer. Ich finde bei diesem Track stimmt einfach alles. Sehr geiler abwechslungsreicher Flow von Caput. Die Hook is der Wahnsinn, richtig schön zum mitgröhlen. Beat..."schon wieder Claps?!?"...trotzdem Hammer. Ich denke der Track wird Live auf jeden Fall zu einer Art "Hymne".

08. Iserlohn
Gut. Dieser Track musste wohl sein. Is wohl so`n  richtiges Standard HipHop Ding, seine Herkunft zu huldigen. Ich kann damit leider nix anfangen, da ich die Stadt auch nicht kenne. Die Parts gehn schon klar. Is auf jeden Fall mal keine "ohh meine Stadt ist so hart"-Variante. Hook is aber meiner Meinung nach sehr langweilig. Skip.

09. Mond die Sonne feat. Altan und Turgay
10. Ruf die Polizei
Auf den Track hab ich mich am meisten gefreut, da er Live ja schonmal zusammen mit "Verhaftet" von der "Sieben EP" gespielt wurde (war zwar nur die Hook, aber die kam Live richtig gut). Auf der Platte muss ich aber sagen, dass die Hook etwas an Kraft verloren hat. Nichts desto trotz kommt der Beat hammer. Cooler Battle Track, der das ganze in so einen kriminalistischen Hintergrund rückt. Geht auf jeden Fall klar. Keines Falls ein schlechter Track. Und hey, ich meine ich hab neben den Claps auch mal ne Snare gehört... =)

11. Es ist hart
12. Wo auch immer Du bist
13. Alles egal feat. Ercandize + Cihan
14. Worauf wartest Du?
15. Sechzehn
16. Unsterblich

...zu den anderen Tracks schreib ich später noch etwas.

Fazit: Die Platte landet bei mir auf jeden Fall weit oben in den Top 5 der letzten 365 Tage. Beats sind in meinen Augen sehr geil, nichts krasses experimentelles dabei, aber trotz alle dem ein eigener Sound, der sich von anderen doch abhebt. Nichts dabei, was so klingt, als wäre es schon mal da gewesen, aber stellenweise doch ein vertrauter echter HipHop Sound. Auf jeden Fall ein guter Soundteppich. Ich würde ihn einfach mal als "Klassisch" bezeichnen, wenn man das irgendwie so sagen kann. Bis auf ein paar Ausnahmen, gefallen mir die Songs wirklich sehr gut. Schöne Themen. Gute Flows. Die Stimme von Caput kommt sehr geil rüber. Die Features sind allesamt sehr gut, und auch nicht zu viel. Ich finde die Platte spiegelt endlich den Caput wieder, den ich gerne hören möchte. Richtig schöne, ehrliche Rap Scheibe. Gerne mehr davon. Punkte oder ähnliches werd ich hier nicht vergeben. Ich bitte auch zu beachten, dass es hier einfach nur meine Meinung ist. Wer anders denkt, kann das gerne tun, sollte der Platte aber auf jeden Fall eine Chance geben. Kann man sich meiner Meinung nach bedenkenlos ins Regal stellen.

  
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so...kommen wir mal zu einer Scheibe, die auch schon ihre 10 Jahre auf dem Buckel hat und in meinen Augen auch ein echter Classic ist.

Redman - Doc`s da name 2000



1. Welcome To Da Bricks
2. Let Da Monkey Out
3. I'll Be Dat!
4. Get It Live
5. Who Took Da Satillite Van?
6. Jersey Yo!
7. Cloze Ya Doorz
8. I Don't Kare
9. Boodah Break
10. Million Chicken March (2 Hot 4 TV)
11. Keep On '99
12. Well All Right Ya
13. Pain In Da Ass Stewadess
14. Da Goodness
15. My Zone!
16. Da Da DaHHH
17. G.P.N.
18. Down South Funk
19. D.O.G.S.
20. Beet Drop
21. We Got Da Satellite Van!
22. Brick City Mashin'!
23. Soopaman Lova IV
24. I Got A Secret

Also ich denke mal zu Redman brauch ich hier all zu viele Worte zu verlieren, da er den Leuten spätestens seit "Rockwilda" doch ein Begriff sein sollte. Angefangen hat alles mit einem EPMD Feature...müsste 1991 gewesen sein. Dann 1992 "Whut? Thee Album", ging damals Top50 und Gold. 1993 Rap Artist of the year in der Source. Jedes weitere Album auch Gold...usw. Auf jeden Fall sehr erfolgreich der Mann...mehr will ich dazu nicht verlieren.

Kommen wir also zur Platte selbst. Wieso ich die Review überhaupt schreibe? Naja...die Scheibe läuft, seit dem ich sie kenne eigentlich regelmäßig bei mir...sei es unterwegs oder auch zuhause. Und genau das macht diese Scheibe auch aus. Ich hab bei vielen Platten oftmals das Problem, dass sie einfach schnell langweilig werden, weil viele andere Sachen genauso klingen oder mich die Beats und die Texte schnell langweilen. Bei der Scheibe einfach nicht so. Durchgängig schöner lässiger New York Funk Sound. Paar Club Banger zwischen durch und selbst die Skits, die mich anfangs noch genervt haben find ich runden das ganze noch ein wenig ab. Zu den Texten...was soll man da groß sagen. Ich denke mal, das Studio wurde zur Smoke-Box und sowas kommt dann am Ende bei raus. Absolut witzige Texte, sehr lustige Lines und vergleiche...das ganze immer schön abgerundet mit den netten Geräuschen im Hintergrund die dazu passen. Dann eine sehr nette Homage an Ice Cube Klassiker "Once upon a time in the projects". Alleinig der Meth & Red Track ist im vergleich zu den Tracks auf "Blackout", das ein Jahr später erschien ein wenig schwach. Da waren die späteren Tracks doch ein Ticken besser. Soll aber nicht heißen, dass ich den Track schlecht finde.
Ich denke, die Singles und auch die Videos dazu sprechen für sich und repräsentieren das Album eigentlich sehr gut (sowohl vom Sound als auch vom Grad des Schwachsinns, der transportiert wird...man könnte sagen, hier kann man schon erahnen, was Jahre später mit How High im Kino zur Vollendung geführt wird).


Redman - I&#039;ll Bee Dat



Redman - Da Goodness


Am Ende kann ich echt nur sagen: Kaufen! Ich denke die Platte sollte in keiner guten Sammlung fehlen. Repräsentiert definitiv eine Seite von Hiphop, die ich heute sehr vermisse.
  
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Silkk the Shocker - Charge it 2 da game



1. I'm a Soldier
2. Give Me the World
3. Throw Yo Hood Up
4. Just Be Straight With Me
5. If I Don't Gotta
6. Spotaggin
7. We Can Dance
8. Mama Always Told Me
9. You Ain't Gotta Lie to Kick It
10. Thug 'n' Me
11. All Night
12. Who Can I Trust
13. It Ain't My Fault
14. What Gangstas Do
15. Let Me Hit It
16. Who I Be
17. Tell Me
18. Me and You

Vorab erstmal paar Infos zur Person. Silkk ist der kleine Bruder von Master P und kam 1994 zu No Limit Records. Sein erstes großes Album, war das Album mit seinen beiden Brüdern Master P und C-Murder (zusammen TRU - The Real Untaouchables). 1996 kam sein erstes Solo Release Tha Shocker, welches in den Billboard Charts auf Platz 49 einstieg und Platin erreichte. 2 Jahre später kam dann die Platte, die ihr oben seht, diese Stieg auf #1 ein und bekam ebenfalls Platin. Zum Album gab es 2 Single Auskopplungen (Videos unten).

Silkk the Shocker - It aint my fault



Silkk the Shocker - Just be straight


Charge it 2 da game. Meiner Meinung nach eine Hammer Platte aus der "goldenen" No Limit Ära. Heute immer noch sehr cool anzuhören, weil auch sie sich (genau wie Master Ps - Ghetto D) von anderen Platten richtig unterscheidet. Sehr schöne alte Dirty South Beats, ein wirklich einzigartiger Stil zu rappen von Silkk. Ein wirklich sehr abwechslungsreiches Album, mit sowohl sehr schönen aggressiven Nummern als auch wirklich smoothen langsamen Tracks. Teilweise wie alle fast alle No Limit Platten textlich etwas überzogen (ja...sie halten sich für die größten, aber tun das in Deutschland heute nicht auch andere?!?). Wie dem auch sei, ich finde es ist definitiv mal wert, sich die Platte anzuhören. Im Laden wahrscheinlich fast nicht mehr zu finden, vielleicht noch bei Amazon oder eBay. Wer dort zuschlagen will sollte schauen, dass er eine Import Platte bekommt, diese hat eine andere Hülle als der europäische Release (bei der Import bekommt man vorne ein "Wackelbildchen" und die Kreditkarte bewegt sich, wenn man die Platte bewegt)

Was auch noch hervorzuheben ist, sind die schönen Videos, die zwar etwas Low-Budget mäßig anmuten, aber trotzdem genau wie die Platten selber einen eigenen Stil haben und sich auch von Hiphop Videos, wie man sie erwartet deutlich unterscheiden. Wer ein wenig Geld übrig hat, sollte sich auf jeden Fall mal die Master P Video Compilation Vol. 1 zulegen. Die ist für wirklich kleines Geld zu bekommen.

so then...enjoy it.
  
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No Limit Records
3.01.2008 - 14:55

No Limit Records, gegründet von Percy Miller (a.k.a. Master P) sollte zum erfolgreichsten Label der 90er Jahre werden und Master P bis zum heutigen Tag zum reichsten HipHop-Produzenten der Welt machen.

Ich möchte euch heute einige der Künstler und ein paar wichtige Platten dieses Labels vorstellen. Meiner Meinung nach immer noch echte Klassiker wenn es um Dirty South geht und ich denke ohne einige dieser Platten wäre die Dirty South Bewegung heute eine andere.

Kurz etwas zur Labelgeschichte:

No Limit Records startete anfang der 90er als der No Limit Shop in Richmond, Kalifornien. Anfangs noch in Kalifornien angesiedelt (hier wohnte die Mutter von Master P, bei der er aufgewachsen ist) zog es das Label Mitte der 90er nach New Orleans. Hier begann Master P nach dem kleinen Erfolg seiner Compilations West Coast Bad Boyz 1 & 2 neue Künstler unter Vertrag zu nehmen. Unter anderem seine kleinen Brüder C-Murder und Silkk the Shokker.
Eines der ersten erfolgreicheren Releases nach dem Umzug nach New Orleans kam 1996 mit "Ice Cream Man", auf welchem auch die Single "Bout it, Bout it" zu finden war, zu welcher es 2002 dann auch einen Remix mit den Diplomats zusammen geben sollte.

Hier das Original aus dem Jahr 1996



Nach "Ice Cream Man" begann das Label sich schnell auszuweiten und es wurde etliche neue Künstler gesignet. Um hier wirklich alle aufzuzählen und euch alle Releases vorzustellen fehlt mir leider ein wenig die Zeit und auch der Platz, deswegen hier mal einige der Namen die zwischen 1997 und 2000 bei No Limit unter Vertrag standen: Silkk the Shokker, C-Murder, Mystikal, Snoop Dogg, Mac, Fiend, Lil` Romeo, TRU, Mr. Magic, Soulja Slim...usw.



Zwischen 1997 und dem Jahr 2000 hat No Limit Records jeden Monat mindestens 3 neuen Platten released, die sich alle mehr oder weniger gut verkaufen sollten.
Die Platten wurden alle Independent in zusammenarbeit mit Priority Records vöffentlicht. Man muss auch dazusagen,.dass trotz der vielen Releases jeden 2ten Monat eines dabei war, dass es auch recht erfolgreich in die Billboard Top 100 geschafft hat.

Ich möchte euch hier jetzt nicht 100 Platten präsentieren, sondern aus der großen Masse mal einige herauspicken, von denen ich finde, dass sie es Wert sind gehört zu werden, denn in Europa waren diese Platten zu seiner Zeit nicht sehr erfolgreich und leider auch nicht sehr bekannt (trotz des großen Bekanntheitsgrades in den Staaten). Klar, Master P ist auch heute vielen ein Begriff, aber leider nur durch recht schlechte Releases wie "Ohhweee", die ich schon zu denen zählen würde, die man lieber nicht erwähnt.

Hier also mal einige Platten der Urväter des Dirty South (neben damals noch Cash Money Records, die ich hier auch mal erwähnen möchte)

Master P - Ghetto D

1. Ghetto Dope
2. Let's Get 'Em
3. I Miss My Homies
4. We Riders
5. Throw 'Em Up
6. Tryin 2 Do Something
7. Plan B
8. Weed & Money
9. Captain Kirk
10. Stop Hatin
11. Eyes on Your Enemies
12. Make 'Em Say Ugh
13. Goin Through Some Thangs
14. Only Time Will Tell
15. After Dollars, No Cents
16. Gangstas Need Love
17. Pass Me da Green
18. Come and Get Some
19. Burbon and Lac's

"Ghetto D" ist in meinen Augen auf jeden Fall eines der besten Releases aus der alten Zeit von No Limit Records (zwischen 1997 und 2000). Durchgängig schöne Beats von "Beats by the Pound", die alle einen wirklich eigenen Sound haben, den es kein zweites mal gibt. Wirklich beschreiben kann ich den Sound selber auch nicht, da ich nichts finde, mit dem ich ihn vergleichen könnte. Der heutige Süden klingt auf jeden Fall anders und wirkliche Gangsta Rap Beats sind es auch nicht. Es ist einfach ein eigener Sound und genau dieser macht diese Platten in meinen Augen auch zu etwas besonderem. Ob man Gefallen daran findet, muss man selbst entscheiden. Anhören sollte man es sich auf jeden Fall einmal.

Wer sich die Platte wirklich in den Schrank stellen will, sollte auf jeden Fall mal bei eBay vorbeischauen und versuchen, sich die Original US Pressung zuzulegen, da selbst die Hülle etwas anders is, als man es von CDs heute gewohnt ist.

Mehr Platten werde ich euch in den nächsten Tagen präsentieren.
  
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another Classic LP...1995

"Big L - Lifestylez ov da poor and dangerous"



1. Put It On
2. M.V.P.
3. No Endz, No Skinz
4. 8 Iz Enuff
5. All Black
6. Danger Zone
7. Street Struck
8. Graveyard
9. Lifestylez Ov da Poor and Dangerous
10. I Don't Understand It
11. Fed up Wit the Bullshit
12. Let 'Em Have It "L:

Das Debut Album von Big L und sein einziges Major Album. Zur Zeit der Veröffentlichung im Jahr 1995 war dieses Album kommerziell ein absoluter Flopp. Die Platte besticht mit durchgängig guten East Coast Beats, die teils sehr relaxed und layd-back, teilweise auch sehr aggressiv sind, trotzdem verleihen sie dem Album einen durchgängigen Soundteppich, der zu überzeugen weiss. Es wird doch mehr auf die Präsenz des MCs wert gelegt und nicht auf teure Produzenten (ja, auch damals gab es die schon...).Wer heute noch auf "Mobb Deep - The Infamous" steht, findet sich hier auf jeden Fall schnell zurecht.
Ich persönlich finde dieses Album ein absolutes must-have...wird auch nach dem 50ten mal hören definitiv nicht langweilig, einfach auch, weil es durch seine Einfachheit besticht. Keine großen Experimente, einfach nur ein mehr als solider MC auf trockenen Beats. Hiphop in its purest form.

Die Single spiegelt das ganze Album eigentlich sehr gut wieder und is mit einer der besten Tracks vom Album.

Big L - Put it on


Am 15. Februar 1999 wurde Lamont "Big L" Coleman auf der 139th Street in Harlem erschossen, ihn trafen neun Schüsse in die Brust und ins Gesicht. Der Anschlag sollte eigentlich seinem großen Bruder Big Lee gelten. Der angebliche Mörder soll Gerard Woodley sein, der zwar kurz nach dem Mord an Lamont in der Bronx verhaftet wurde, aber aufgrund mangelnder Beweise wieder laufen gelassen werden musste. Die Mutter von L, Gilda Terry, hält es für erwiesen das Woodley etwas mit dem Mord zu tun hat. Verurteilt wegen des Mordes wurde bis heute allerdings niemand.

R.I.P.

Fazit: Wer heutzutage die Schnauze voll hat, bei jedem zweiten Album nur noch zu Samplern von namenhaften Produzenten zu greifen, die auf Biegen und Brechen versuchen sich dem Artist anzupassen, sollte sich diese Platte trotz oder vielleicht gerade wegen ihres Alters auf jeden fall zulegen. Eine Stunde HipHop, wie es sich gehört. Sehr gute Stories und ein brillianter MC.

  

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Smut Peddlers - That Smut
19.12.2007 - 15:59
Fangen wir an mit einer Platte, die es immer wieder in meinen Player geschafft hat und die auch heute noch das Vergnügen hat in regelmäßigen Abständen meine Räumlichkeiten zu beschallen:

"Smut Peddlers - That Smut (Part 2)"


1. That smut part 2 (clean)
2. Last Chance (dirty)
3. That smut part 2 (dirty)
4. That smut (original)



Ich finde auch heute noch einer der besten Tracks von Savas, außerhalb vom Optik Camp. Man sollte sich auch "Last Chance" einmal zu Gemüte führen, ich finde den Track persönlich noch besser als die Single selbst....definitiv eine der freshesten B-Seiten, die ich von Savas je gehört habe.

...auf der CD befindet sich noch das Video zu "That Smut", wobei man auf der Vinyl zu beiden Songs das Instrumental findet.

Zu erwerben gibts das Teil immer noch bei den einschlägigen Online-Flohmärkten. Im Laden wahrscheinlich eher nicht mehr.
  

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