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Album-Meisterschaft: Achtelfinale (1. Tag)

3.02.2009 - 20:30


Das Wichtigste zur AM 2008
Die Gruppen im Überblick
Die Regeln der AM 2008
Die Erklärungen


Achtelfinale, Spiel 1


 GEGEN 
"The Show"                                                          "A Mind On A Ship Through Time"
Vorstellung                                                                                                        Vorstellung
MySpace                                                                                                            MySpace


Achtelfinale, Spiel 2

 GEGEN 
"Postcards From ..."                                                                         "WLGYLYPTSG"
Vorstellung                                                                                                        Vorstellung
MySpace                                                                                                            MySpace


Morgen, am 4. Februar beginnen diese Spiele:

Heltah Skeltah - D.I.R.T. (2.) gg. The Knux - Remind Me In 3 Days...(2.)
Q-Tip - The Renaissance (1.) gg. Sadistik - The Balancing Act (3.)

 
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20 Jahre Hip Hop: 2001 mit Qwel

2.02.2009 - 16:55



Hip Hop Musik gibt es selbstverständlich seit mehr als 20 Jahren. Jedoch begannen die heißen CD/Platten-Releases erst ab 1988 und hier starteten auch die guten Jahre von Hip Hop. 1988-2007 das waren 20 Jahre Hip Hop. Ich will euch in dieser Rubrik meinen persönlichen Liebling aus dem jeweiligen Jahr präsentieren. Ihr könnt gern per Kommentar euren Senf rauslassen. Denn: Meine Auswahl ist nicht immer berechenbar und ihr habt sicher auch eine Meinung.

2001 "If It Ain't Been In A Pawn Shop, Then It Can't Play The Blues" von Qwel


In der Serie "20 Jahre Hip Hop" geht es jetzt auch mal weiter. Und für das Jahr 2001 sehe ich Qwel's "If It Ain't Been In A Pawn Shop, Then It Can't Play The Blues" als meinen Favoriten. Wahnsinns Undergroundscheibe. Qwel ist ein Rapper aus Chicago, seit Ende der 90er dabei und hat etwas mehr als 15 Releases draussen. Wie auch immer, Qwel ist ein richtig guter Rapper und das zeigt er auf dem Album pausenlos. Allgemein ist für mich das Jahr 2001 aber wenig beeindruckend ausgefallen. Aesop Rock will ich hier noch erwähnen mit "Labor Days". Und die Cannibal Ox Scheibe "The Cold Vein" sollte ich auch mal wieder hören. Vieles aus dem Jahr kenne ich aber auch nicht.

Dazu existiert kein Musikvideo, dafür der Song "The Highest Commitment":


5 weitere interessante Releases aus dem Jahre 2001:
Masta Ace - Disposable Arts
Esham - Tongues
UGK - Dirty Money
Cormega - The Realness
Jay-Z - The Blueprint

 
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Lord Infamous & Tha Club House Click - All I Need (Track)

2.02.2009 - 14:20



Am 27. Januar erschien das dritte Soloalbum von Ex-Three 6 Mafia Rapper Lord Infamous. Fragt sich jetzt nur, warum das auch offiziell als Soloalbum verkauft wird, wenn es doch eher eine Art Labelcompilation darstellt. Gefeaturet werden vor allem Artists seines eigenen Labels Black Rain Entertainment, die sich zusammen Tha Club House Click nennen. Das Album nennt sich übrigens "After Sics".

 
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E-A-Ski feat. Locksmith - I.M.G.M.I. (Video)

1.02.2009 - 18:45



E-A-Ski gehört ganz sicher zu den bekanntesten und besten Produzenten aus der Bay Area. Nun plant er mit dem Rapper Locksmith ein ganzes Album zu veröffentlichen. Einen Vorgeschmack auf dieses Projekt bietet der Track "I.M.G.M.I", welches zwar recht kurz ist, aber vom Instrumental her definitiv nicht enttäuscht. Man darf gespannt sein.

 
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Infinito 2017 - Most High Definition (Review)

1.02.2009 - 18:30

Infinito 2017 - "Most High Definition"

Infinito 2017 hat 2007 in einem Interview mal gesagt, dass die Leute auf "Most High Definition" nur Knallerbeats hören werden und er mit seinen Lyrics weiter Burgen baut,
während andere Rapper mit ihren den Keller aufräumen. Solche Ansagen sind nichts Neues in Zeiten von 15-30 Rap-Veröffentlichungen im Monat. Kein Wunder also, wenn man etwas überzeugter auftritt. Und im Falle von Infinito 2017, ein Typ der selten weniger als 5 Soloalben in einem Jahr veröffentlicht, mag das für die meisten albern klingen. Die Sprücheklopfer fallen meist durch die fehlende Einschätzung auf die Nase. Das zeigt sich dann vielleicht nicht in den Verkaufszahlen, aber dafür in CD-Kritiken.

Marcellous Lovelace aka Infinito 2017 ist ein vieltalentierter Mann aus Chicago. Er ist Mitglied mehrerer Rap-Gruppen und veröffentlichte bis heute locker mehr als 100
verschiedene CD's. Ein Arbeitstier also, der aber niemals über das Undergroundmileau hinausgekommen ist. Desweiteren ist er ein leidenschaftlicher Maler und führt die
Regie bei seinen eigenen Musikvideos.

Auf allen Alben von Infinito 2017 stehen die Lyrics im Vordergrund. Selbstverständlich ist das bei "Most High Definition" ebenso der Fall. Größtenteils bestehen die Texte
aus Sozialkritik, Aufklärung, Ansagen und Aussagen. Eben Hörspiel mit Niveau. Nicht zum ersten Mal redet er über das schwarze Volk und die Missstände im Land, so zum Beispiel auch beim Track "Black Friday Madness". Auf "Political Artists" ruft er gemeinsam mit dem Rapper I Self Devine zum Zusammenschluss der Unterworfenen. Das ganze passiert auf einem Beat von Memo, der zwei klasse Beats zu diesem Projekt beisteuerte. Ein anderer Beitrag von Memo findet sich auf "In High Definition", auf welchem Infinito sich wie immer mit trefflichen Lyrics zeigt, aber es nicht schafft das mit einem starken Chorus zu stützen. Auf "In Love With The Mic" kommt ein quitschendes Frauenvoice-Sample über eingängige Beatstruktur zum Einsatz, dann wird am Ende des  Tracks ein wenig gescratcht, sowie Voices eingespielt. Alles gekonnt und flüssig rübergebracht. Ein besonders schönes Instrumentalwerk hat der langjährige Gefährte Thaione Davis beim Track "On My Way Back Home" hinbekommen. Mit schnellen Drums geht der Beat nach vorne, während das schöne, langsame Pianospiel aus einem einzigen Takt besteht und unverändert durchläuft, aber kein Stück langweiliger wird. Dazu gibt es eine Portion Straßenpoesie, wo sich nicht alles unbedingt reimt. Das aber, erwartet man auch nicht bei Marcellous Lovelace, der sowieso seine technischen Defizite auf so gut wie jedem Track zeigt. Erwähnenswerte Gastparts gibt es von Nashville-Rapper Count Bass D auf "Can't Stand Against Me" und Insight, der einen interessanten Auftritt auf seinem selbst gezimmerten Endzeitbeat bei dem Track "Remember This My Children" abgibt. Das Album lebt von den Erzählungen des Künstlers, hier gibt es weder irgendwelche Posse-Cuts noch austauschbaren Representerstoff. Doch die Produktionen müssen für die Texte nicht das Feld räumen, denn diese tragen Infinito 2017, den Mann von der "South Side of Chicago", über das ganze Album wie auf Händen.



Hörprobe: "My Boom Box"

 
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