| Servus Leute, Erstmal zum “Servus”. Ich habe es nicht bayrisch ausgesprochen, sondern in einem tiefen Ton mit einem noch tieferem U, das R wird kaum betont. Se´vuus. Das ist Frossisch – Frankfurter Gosse – rich. So, jetzt habt ihr wieder mal was gelernt, was euch nicht weiterhilft. Herzlichen Glückwunsch. Ich habe gerade für Fink (Eiiiintracht Fraaankfurt) für das Tor des Monats auf sportschau.de abgestimmt und mußte meine Adresse angeben. Dort schrieb ich aus Versehen beim Ort Frankfrut und das brachte mich auf eine neue Geschäftsidee. Das Problem ist, dass deine Hautfarbe beim stetigen Verzehr der Frankfrut allmälich blau wird, aber das hat auch was Gutes. Wenn nämlich Weiße, Schwarze und Okerfarbene Araber alle blau werden, gibt es keine Basis mehr für Rassismus. Der Slogan könnte also lauten: Frankfrut – Frank und Ali werden Freunde! Oder: Wer Frankfrut isst, kann ohne Gummi tackern, denn ob du nun 40 oder 50 Krankheiten hast, „isst“ auch egal. Hinweis: bitte nur blauhäutige biatches ohne Gummi ballern, die anderen wollen Gesund bleiben – Warmduscher! Apropos Rassismus. Diese Woche habe ich mal wieder eine erschreckende Geschichte zum Thema Undercover-Nazis aus erster Hand mitbekommen. Nein, nicht ich sondern die ehemaligen Nachbarn von meinen Eltern. Der Mann, durchschnittsdeutscher, ca. 40, Arbeiter. Weder freundlich noch unfreundlich, geschlechtliche Orientierung: Freak, siehe Wahllebenspartnerin, aber mein Gott, wo die Liebe hinfällt, oder besser gesagt hinplumst. Vorgeschichte: Keine Besonderheiten, im Nachhinein wahrscheinlich deshalb weil meine Mutter deutsche ist und sie uns somit nicht 100%ig haten konnten. So... jetzt sind meine Eltern aus dem Altbau ausgezogen, wegen dem 4 Stock ohne Aufzug und weil beide Kinder jetzt bärtig sind und eigene Sozialwohnungen bewohnen. Gratulation, die Kinder haben echt was gerissen! Neue Wohnung ist jetzt in nem anderen Haus im ersten Stock. Mein Vater hat einen Nachmieter gefunden, welcher Palestinenser ist, eine Frau und zwei kleine Kinder ohne Bart hat. Er, ein sehr freundlicher Mann mit einem guten Job. Frau, sehr freundlich, trägt Kopftuch, keine Ahnung ob sie einen Bart hat oder nicht. Jetzt... ruft mein Vater sein Habibi an und fragt ob alles koola tamam ist und dieser erzählt ihm folgende Geschichte... Am Abend kam der Mann nach Hause, klingelte beim Nachbar um mit ihm normal zu reden. Immerhin lebt man jetzt zusammen und so wollte er sich vorstellen und Frieden schaffen. Sehr Nobel wenn man bedenkt dass die meisten von uns sich eine Packung Salzsäure beim HL gekauft hätten und dem Nachbar erstmal die Augen aus dem Gesicht geätzt hätten. Nicht? Darauf hin schrie Herr H. (das H steht für den Nachnamen nicht für... ): Hauen sie ab, sie Mörder!!!! ...und schlug im die Tür ins Gesicht. Hahahahaha! Das ist zu krass, er nannte ihn Mörder!!!! Das ist nicht lustig, sondern wahnwitzig... oder was ist da der treffende Ausdruck? Mein Vater war geschockt und fragte was er jetzt macht. Ausziehen. Ich gehe jetzt da hin und haue auf ihn ein bis er seine dicke Frau nur noch verschwommen sieht. Ich (der eigentlich assoziale Sohn) wollte zum Nachmieter gehen und ihm Mut zusprechen... so in der Art wie: Zieh nicht aus, dann hat der Rassist doch was er wollte. Zeig ihn an. Mach´s zivilisiert... wie ein guter Deutscher ;-) Zur anderen Seite dachte ich mir... Wie krass, da lebst du jahrelang Tür an Tür mit diesen 8 Personen (der Mann und seine Frau) und checkst net, was für Leute das sind! Ich meine... habe ich mich nie rassistisch Verhalten und zur Frau gesagt: „Sie dicke Hure, was trampeln sie so im Treppenhaus?“ Jetzt frage ich mich wievielen anderen arabischen/islamischen Familien es so geht... die müßen doch denken: Deutsche sind alle Terroristen! Ich habe jetzt die totale Arschkarte gezogen! Fazit: Die Welt ist eine Kugel und alles dreht sich im Kreis oder die Nachbarin ist eine Kugel und sieht aus wie ein Keis – same Shit! Anderes Thema: Letztens kam eine hübsche Chic zu mir und sagte: Hey, warum nennt dich eigentlich jeder „der bullige Mike“, du bist doch schlank. Ich: Wegen meinem Schwanz du Hure, komm, lass uns ficken. Sie: Ok. The End Euer Steven Spielcrush Ps: Am Freitag bin ich draussen, also in der Commerzbank Arena beim Spiel Eintracht Fenin gegen Bielefeld. Wenn ihr also in München wohnt und einen schreien hört, dann bin ich das – im Stadion in Frankfurt, nur damit ihr bescheid wisst. Pps: weil ich dauernd Mails bekomme: wann trittst du endlich mal in meiner Stadt auf, folgendes... sagt den Veranstaltern in eurer Stadt er soll Mike Crush buchen oder schalgt ihn mit einem Buch. Wenn ihr mich nicht in eurer Stadt sehen wollt, geht einfach raus und schlagt jemanden mit einem Buch – warum? Warum nicht! Pps: Nachdem ihr hier immer von mir gebildet werdet, brauche ich mal eure Weisheit und gebe euch direkt einen Filmtip – The Kiterunner. Spielt in Afganistan und ist ein sehr schöner Film. Da so viel Sinnvoles aber nicht gut ist, sollte man direkt danach den neuen Rambo gucken und sich am Gemetzel erfreuen. Frage: Welchen Bevölkerungsteil nennen die Pashtunen in Afganstan abfällig „Hazara“? Welche Rasse bzw. Welcher Teil der Bevölkerung nennt man so? ... nun aber zu Rambo... Genialer Film! Erst machen die Bur... die Leute aus Burma... die Burmesen, Burmaltheken, Burmanier, Buraber... die Bur-gerkinger... Soldaten die eigene Bevölkerung (ca. 100 Dorfbewohner) auf bestialische Weise platt. Der Zuschauer, in diesem Fall: Ich, kriegt einen richtigen Hass auf die Bur-gerking-Truppe. Dann kommt John Rambo und macht diese (ca. 100 Leute) auf bestialische Weise platt. Am Ende ist alles Ausgeglichen und die Welt wieder OK und man wünscht sich, der Film würde noch 3 Stunden so weiter gehen. Allerdings sollte man sich vor dem Film einschliessen und den Schlüssel schlucken, da man danach unbedingt rausgehen will... töten. So kannst du dich erst mal beruhigen, den Weg zurück in die Realität finden, 3 Stunden später in dein Zimmer kacken, den Schlüssel nehmen und dich wieder draussen in die Realität integrieren... ohne jemanden zu töten. Man kan schließlich rausgehen und jemanden mit dem Buch schlagen. Jetzt aber Tschüss! Gruss Der Nazifütterer – ich L
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6.02.2008 - 20:30