„Von Spinnenmännern und Vogeljungen – Ick bin ein Burrliner!“
Vorwort: Nach der 60. Ausgabe dieser Kolumne wurde es ja bekanntermaßen etwas ruhiger bzw. fuhr die Maschine komplett auf Null runter. Dafür möchte ich mich erst mal entschuldigen, denn immerhin haben viele von euch trotzdem jeden Sonntag nachgeschaut und wurden dann enttäuscht. Der Hauptgrund war technisches Versagen ohne Fremdverschulden, sprich PC und Laptop sind simultan ins Koma gefallen. Verrückt oder? Dass ich auch thematisch ein wenig hinter her hänge dürfte klar sein. Jetzt ist jedenfalls alles repariert und ich präsentiere euch die letzte Kolumne…des Jahres 2009. Danach ist erst einmal Weihnachts-/Silvester-/Geburtstagspause. Ich denke aber an euch wenn ich, meinen krokodilgrünen Murciélago geschickt durch die schneebehangen Hügel von Oberengadin lenkend, an einem frittierten Hummer knabbere, während mir Berlusconi per Freisprechanlage verzweifelt versucht eine Entschuldigung abzuringen.
Bis 2010, liebe Laser und Laserinnen!
Bis 2010, liebe Laser und Laserinnen!
1.Neulich bei...Weezy im Knast!
Februar 2010: Es sieht nicht gut aus. Während sein Label Young Money, dank großer Releases, drauf und dran ist durch die Decke zu gehen, sitzt der wichtelhafte Mini-Mogul eine Gefängnisstrafe ab und ärgert sich grün und blau. Kein Champagner, keine Partys, keine Hüftmassagen von Nicki Minaj und keine Ständchen von Goldkehlchen Drizzy. Stattdessen ungenießbarer Fraß, ein schnarchender Zellengenosse, zu kurze Hofspaziergänge und dafür an jeder Ecke zähnefletschende Unterweltgrößen, die nur darauf warten, der kleinen Südfrucht den Stiel rauszureißen. Um zu verhindern, dass seinem Sohn doch noch eines der vielen Haare gekrümmt wird, entwickelt er einen wahnwitzigen Plan, der die Scofield-Brüder wie die verdammte Olsenbande aussehen lässt. And it goes a little something like this:
Zur allwöchentlichen Besuchszeit betreten Birdman, Drake und Nicki Minaj das Gefängnis auf Rikers Island, übrigens das weltweit größte seiner Art. Im Besuchsraum brandet tosender Applaus auf als sich die Rapperin eine Dose zuckerhaltige Limonade aus dem Automaten zieht. Sofort springt Drake auf den nächstbesten Tisch und fängt vor der überraschten Menge an zu singen: „She´s the best i never had..“ Kopfschüttelnd zieht ihn Birdman herunter und gemeinsam gehen sie zu ihrem Tisch, an dem ein ungeduldig auf seinen Rastas kauender Weezy sitzt. „Son, you doin` good?“ “Muuaah..Muuula..Guaa..Huuu..“ antwortet dieser und wackelt aufgeregt hin und her. „Listen Wayne, you need to get outta here. Shit ain´t safe and it´s takin` too fuckin` long!“ Drake springt auf und singt: „..going in for life, that`s how i feel sometimes-“ Birdman entfährt ein verärgertes Gurren und er zerrt den Kanadier zurück auf seinen Stuhl. Nicki kaut derweil gelangweilt auf einem Dildo und zwinkert der Wärterin zu. „Yo, this is our plan, boy..“ Während Birdman erklärt, lauscht ihm Wayne wild nickend und schnalzend, während Drake angestrengt überlegt, wieso er in Deutschland unter dem Namen Fard angeblich dauernd Alben releaset. Dann erheben sich alle und…Fortsetzung folgt!
Februar 2010: Es sieht nicht gut aus. Während sein Label Young Money, dank großer Releases, drauf und dran ist durch die Decke zu gehen, sitzt der wichtelhafte Mini-Mogul eine Gefängnisstrafe ab und ärgert sich grün und blau. Kein Champagner, keine Partys, keine Hüftmassagen von Nicki Minaj und keine Ständchen von Goldkehlchen Drizzy. Stattdessen ungenießbarer Fraß, ein schnarchender Zellengenosse, zu kurze Hofspaziergänge und dafür an jeder Ecke zähnefletschende Unterweltgrößen, die nur darauf warten, der kleinen Südfrucht den Stiel rauszureißen. Um zu verhindern, dass seinem Sohn doch noch eines der vielen Haare gekrümmt wird, entwickelt er einen wahnwitzigen Plan, der die Scofield-Brüder wie die verdammte Olsenbande aussehen lässt. And it goes a little something like this:
Zur allwöchentlichen Besuchszeit betreten Birdman, Drake und Nicki Minaj das Gefängnis auf Rikers Island, übrigens das weltweit größte seiner Art. Im Besuchsraum brandet tosender Applaus auf als sich die Rapperin eine Dose zuckerhaltige Limonade aus dem Automaten zieht. Sofort springt Drake auf den nächstbesten Tisch und fängt vor der überraschten Menge an zu singen: „She´s the best i never had..“ Kopfschüttelnd zieht ihn Birdman herunter und gemeinsam gehen sie zu ihrem Tisch, an dem ein ungeduldig auf seinen Rastas kauender Weezy sitzt. „Son, you doin` good?“ “Muuaah..Muuula..Guaa..Huuu..“ antwortet dieser und wackelt aufgeregt hin und her. „Listen Wayne, you need to get outta here. Shit ain´t safe and it´s takin` too fuckin` long!“ Drake springt auf und singt: „..going in for life, that`s how i feel sometimes-“ Birdman entfährt ein verärgertes Gurren und er zerrt den Kanadier zurück auf seinen Stuhl. Nicki kaut derweil gelangweilt auf einem Dildo und zwinkert der Wärterin zu. „Yo, this is our plan, boy..“ Während Birdman erklärt, lauscht ihm Wayne wild nickend und schnalzend, während Drake angestrengt überlegt, wieso er in Deutschland unter dem Namen Fard angeblich dauernd Alben releaset. Dann erheben sich alle und…Fortsetzung folgt!
2. Express Yourself!
Es gab mal eine Zeit, da sagten deutsche Rapper in Interviews, dass sie keine Inhalte in ihren Texten bräuchten, denn für so etwas könnte man ja genauso gut ein Buch schreiben. Genau das haben ja Samy und Bushido getan. Wirklich gelesen habe ich nur Ersteres, die Berliner Räuberpistolensammlung habe ich zumindest mal stellenweise angelesen. Das es verfilmt wurde war nur ein logischer Schritt, denn immerhin bietet es ausreichend Klischees und unterhaltsame Anekdoten, um Dietmar Durchschnitt Fingernägeln kauend an den Multiplex-Sessel zu fesseln. Egal, es werden ihn letztlich sowieso alle anschauen, meine Wenigkeit inbegriffen. Ob im Kino oder woanders, ist ja erst mal egal. An dieser Stelle möchte ich wiederholt betonen, dass ich in der Kolumne Monate vor Bekanntwerden die Beteiligung von Bernd Eichinger prophezeit habe. Wie auch immer, Kai-1 im Whirlpool wird sicher ein ästhetisches Feuerwerk. Das Buch von Hip Hop Säm wurde zwar nicht auf die Kinoleinwand gezaubert, aber dafür gab es eine interessante Fernsehdoku. Eine Reise durch Deutschland später las ich dann auch mal das Buch und muss ehrlich zugeben, dass es mich überrascht hat. Will sagen: ist gut! So sehr ich ihm musikalisch nicht mehr folgen kann oder will, so sehr konnte ich seinen Beschreibungen folgen, besonders wenn es um die Thematiken Hip Hop Sozialisation, Herkunft, Vater und Kiffen ging, und mich dabei sogar in einigen Kapiteln selber wieder finden. Man versteht nach der Lektüre ein wenig besser wie der Künstler Samy Deluxe tickt, weil man eben auch erfährt wie der Mensch Samy Sorge tickt. Und das dürfte auch diejenigen unter uns interessieren, die damals wegen der Dynamite Deluxe-Demo komplett Banane gegangen sind. War die Hitler-Line dämlich? Definitiv! Kann man ihn und seine Ideen darauf reduzieren? Nein! Was geht sonst so an der „Rapper-machen-dies-und-jenes-weil-CDs-will-eh-keiner-mehr-kaufen“-Front? Fler hat erneut seine Modelinie Psalm 23 angekündigt (die Leute scheinen ihm deswegen ja die Bude einzurennen..), sido wird sicher bald gestehen, dass er eigentlich Kanadier ist, um dann in einer Benefizshow mit Mario Barth um seine Maske zu pokern, während Tony D schreiend durchs Publikum rennt und Alben vertickt. Und Massiv? Der wird Vertreter für gasbetriebene Hummer. Joar, läuft doch!
3. Web Wars 2.5! Es gab mal eine Zeit, da sagten deutsche Rapper in Interviews, dass sie keine Inhalte in ihren Texten bräuchten, denn für so etwas könnte man ja genauso gut ein Buch schreiben. Genau das haben ja Samy und Bushido getan. Wirklich gelesen habe ich nur Ersteres, die Berliner Räuberpistolensammlung habe ich zumindest mal stellenweise angelesen. Das es verfilmt wurde war nur ein logischer Schritt, denn immerhin bietet es ausreichend Klischees und unterhaltsame Anekdoten, um Dietmar Durchschnitt Fingernägeln kauend an den Multiplex-Sessel zu fesseln. Egal, es werden ihn letztlich sowieso alle anschauen, meine Wenigkeit inbegriffen. Ob im Kino oder woanders, ist ja erst mal egal. An dieser Stelle möchte ich wiederholt betonen, dass ich in der Kolumne Monate vor Bekanntwerden die Beteiligung von Bernd Eichinger prophezeit habe. Wie auch immer, Kai-1 im Whirlpool wird sicher ein ästhetisches Feuerwerk. Das Buch von Hip Hop Säm wurde zwar nicht auf die Kinoleinwand gezaubert, aber dafür gab es eine interessante Fernsehdoku. Eine Reise durch Deutschland später las ich dann auch mal das Buch und muss ehrlich zugeben, dass es mich überrascht hat. Will sagen: ist gut! So sehr ich ihm musikalisch nicht mehr folgen kann oder will, so sehr konnte ich seinen Beschreibungen folgen, besonders wenn es um die Thematiken Hip Hop Sozialisation, Herkunft, Vater und Kiffen ging, und mich dabei sogar in einigen Kapiteln selber wieder finden. Man versteht nach der Lektüre ein wenig besser wie der Künstler Samy Deluxe tickt, weil man eben auch erfährt wie der Mensch Samy Sorge tickt. Und das dürfte auch diejenigen unter uns interessieren, die damals wegen der Dynamite Deluxe-Demo komplett Banane gegangen sind. War die Hitler-Line dämlich? Definitiv! Kann man ihn und seine Ideen darauf reduzieren? Nein! Was geht sonst so an der „Rapper-machen-dies-und-jenes-weil-CDs-will-eh-keiner-mehr-kaufen“-Front? Fler hat erneut seine Modelinie Psalm 23 angekündigt (die Leute scheinen ihm deswegen ja die Bude einzurennen..), sido wird sicher bald gestehen, dass er eigentlich Kanadier ist, um dann in einer Benefizshow mit Mario Barth um seine Maske zu pokern, während Tony D schreiend durchs Publikum rennt und Alben vertickt. Und Massiv? Der wird Vertreter für gasbetriebene Hummer. Joar, läuft doch!
Das Internet bietet, neben Pornographie, sozialen Netzwerken und Pornographie ebenfalls eine Plattform für unterhaltsame Zweikämpfe. Das ist bekannt und hat sich in der Vergangenheit mehr als bewährt. Man denke nur an die großen youtube-Kriege zwischen Raptile und Hengzt bzw. Snaaaga und Pillaaath und Massiv. War das ein Spaß! Auch aktuelle Mätzchen wie twitter werden dafür genutzt. So konnten Hip Hop-affine Nutzer vor einer Weile einem denkwürdigen, indirekten Schlagabtausch zwischen den alten Buddies Eko und Savas beiwohnen, der die Hoffnung auf eine Reunion à la CCN ein für alle Mal auf Modern Talking-Level senkte. Hintergrund war die Löschung des Urteil-Videos, was Savas Eko in die Schuhe schob, wohl gemerkt ohne ihn direkt anzusprechen, woraufhin dieser sich empört zu Wort meldete und alles dementierte. Dieses kurze Intermezzo dürfte auf die meisten ziemlich skurril gewirkt haben, denn immerhin bezichtigten sich hier zwei ehemalige, beste Freunde und Kollegen gegenseitig der Lüge und das auch noch vor tausenden Außenstehenden. Schlimmer geht’s nimmer! Apropos twitter: ich habe festgestellt, dass es überhaupt nicht gut ist wenn man Künstlern folgt, die man eigentlich gerne hört. In den meisten Fällen beschränkt es sich nämlich auf die Musik und der Mensch dahinter (oder das was er bei twitter von sich preisgibt) ist noch mal eine ganz andere Kiste. Weniger diplomatisch ausgedrückt bedeutet das: viele gute Rapper sind scheinbar ziemliche Kackvögel. Joell Ortiz, Joe Budden und Wale hätte ich beispielsweise lieber nicht folgen sollen. Klingt komisch, ist aber leider so!
4. Top 20 Sauerkraut!
Obwohl inzwischen bereits die neue Ausgabe der Juice erschienen ist, muss ich noch mal was zu der vorherigen sagen bzw. zu der darin enthaltenen Umfrage. Mal ganz davon abgesehen, dass das ein durchaus gelungener Coup war, war es einfach auch mal interessant zu sehen wie andere Menschen diesbezüglich ticken, sprich mit welcher inneren Top-Liste andere Nerds so rumrennen. Und siehe da…es sind einige (für mich persönlich) völlig unverständliche Wahlen getroffen worden. Aus naheliegenden Gründen, wie bspw. der simplen Tatsache das die Liste nun mal so ist wie sie ist, macht es wenig Sinn daran herumzumeckern. Wenn das die 86 Teilnehmer (was in aller Welt haben eigentlich die restlichen 14 hingeschickt?) so gewählt haben, dann ist das eben so. Aber wundern darf man sich schon noch bzw. bestimmte Fragen stellen. Das Dilemma es nicht geschafft hat, ist natürlich ein fataler Fehler, allerdings hat mich die Info, dass er den Einzug nur knapp verpasst hat, wieder halbwegs gnädig gestimmt. Geschmack ist eben Geschmack ist… Überrascht haben mich in jedem Fall die Platzierungen von Sido (6), Aphroe (11) und Dendemann (4). Sido ist ein guter Entertainer, Florian Silbereisen allerdings auch. Aphroe hätte ich durch Afrob ersetzt, der immerhin einen Klassiker in seinem Katalog hat, und Dendemann war auf „Gefährliches Halbwissen“ seiner Zeit so weit voraus, dass er danach nie wieder daran anknüpfen konnte. Seht ihr, jetzt doktor ich auch schon an der Liste herum wie ein Foren-Troll. Mission accomplished!
Obwohl inzwischen bereits die neue Ausgabe der Juice erschienen ist, muss ich noch mal was zu der vorherigen sagen bzw. zu der darin enthaltenen Umfrage. Mal ganz davon abgesehen, dass das ein durchaus gelungener Coup war, war es einfach auch mal interessant zu sehen wie andere Menschen diesbezüglich ticken, sprich mit welcher inneren Top-Liste andere Nerds so rumrennen. Und siehe da…es sind einige (für mich persönlich) völlig unverständliche Wahlen getroffen worden. Aus naheliegenden Gründen, wie bspw. der simplen Tatsache das die Liste nun mal so ist wie sie ist, macht es wenig Sinn daran herumzumeckern. Wenn das die 86 Teilnehmer (was in aller Welt haben eigentlich die restlichen 14 hingeschickt?) so gewählt haben, dann ist das eben so. Aber wundern darf man sich schon noch bzw. bestimmte Fragen stellen. Das Dilemma es nicht geschafft hat, ist natürlich ein fataler Fehler, allerdings hat mich die Info, dass er den Einzug nur knapp verpasst hat, wieder halbwegs gnädig gestimmt. Geschmack ist eben Geschmack ist… Überrascht haben mich in jedem Fall die Platzierungen von Sido (6), Aphroe (11) und Dendemann (4). Sido ist ein guter Entertainer, Florian Silbereisen allerdings auch. Aphroe hätte ich durch Afrob ersetzt, der immerhin einen Klassiker in seinem Katalog hat, und Dendemann war auf „Gefährliches Halbwissen“ seiner Zeit so weit voraus, dass er danach nie wieder daran anknüpfen konnte. Seht ihr, jetzt doktor ich auch schon an der Liste herum wie ein Foren-Troll. Mission accomplished!
5. The Trials & Tribulations of a Hipster!
Es ist definitiv nicht leicht ein junger, hipper Rapper zu sein. So viel steht schon mal fest. Man könnte fast meinen, das Leben eines chinesischen Bergarbeiters wäre das reinste Paradies dagegen. BeispIele gefällig? Nehmen wir doch mal den notorisch-traurigen Kid Cudi, der seiner Traurigkeit durch traurige Musik Ausdruck verleiht und damit durchaus einige Menschen begeistern konnte. Für mich hingegen war der Ofen nach Commons Feature-Slap mit dem Conscious-Dick endgültig aus. Aber er hat Fans und die wollen ihn auch live sehen. Kürzlich kam es dann auch bei einem Konzert zu einer sehr traurigen und unhippen Begebenheit. Während seines Auftritts flog dem Cleveland Boy ein Portemonnaie entgegen, woraufhin er..HALT! Wenn ihr jetzt denkt „Spitze, das ist ja einfacher als klauen!“, dann denkt ihr so wie ich und dürftet darin kein Problem sehen. Cudi schon, denn kurz darauf springt der kleine Rapper von der Bühne und schlägt besagtem Fan ins Gesicht. Unglaublich oder? Sowas machen doch nur Fler, Jim Jones und Snaga, aber doch nicht Emo Cudder! Oh doch, meine Freunde, und genau diese stumpfe Aktion hat ihn jetzt seine Teilnahme an der Lady Gaga-Tour gekostet. Ein schlechter Deal! Zumal das die einzige Möglichkeit gewesen wäre, wenigstens ein paar Monetos einzusammeln. Smarten up!
Es ist definitiv nicht leicht ein junger, hipper Rapper zu sein. So viel steht schon mal fest. Man könnte fast meinen, das Leben eines chinesischen Bergarbeiters wäre das reinste Paradies dagegen. BeispIele gefällig? Nehmen wir doch mal den notorisch-traurigen Kid Cudi, der seiner Traurigkeit durch traurige Musik Ausdruck verleiht und damit durchaus einige Menschen begeistern konnte. Für mich hingegen war der Ofen nach Commons Feature-Slap mit dem Conscious-Dick endgültig aus. Aber er hat Fans und die wollen ihn auch live sehen. Kürzlich kam es dann auch bei einem Konzert zu einer sehr traurigen und unhippen Begebenheit. Während seines Auftritts flog dem Cleveland Boy ein Portemonnaie entgegen, woraufhin er..HALT! Wenn ihr jetzt denkt „Spitze, das ist ja einfacher als klauen!“, dann denkt ihr so wie ich und dürftet darin kein Problem sehen. Cudi schon, denn kurz darauf springt der kleine Rapper von der Bühne und schlägt besagtem Fan ins Gesicht. Unglaublich oder? Sowas machen doch nur Fler, Jim Jones und Snaga, aber doch nicht Emo Cudder! Oh doch, meine Freunde, und genau diese stumpfe Aktion hat ihn jetzt seine Teilnahme an der Lady Gaga-Tour gekostet. Ein schlechter Deal! Zumal das die einzige Möglichkeit gewesen wäre, wenigstens ein paar Monetos einzusammeln. Smarten up!
6. Werd Vertreter, dann brauchst du kein…!
Weiß eigentlich irgendjemand wie das weitergehen soll mit den Verkaufszahlen? Offensichtlich nicht und ich am allerwenigsten. Das es deutsche Rapper immer schwerer haben ist keine Neuigkeit, aber dass die Verkäufe in den US of A derartig einbrechen würden hätte wohl so auch niemand vermutet. Oder doch? Obwohl, nochmal kurz zurück in heimische Gefilde, Sidos aktuelle Zahlen sind auch für den schwachen, deutschen Markt bemerkenswert schlecht. Er war doch der Goldjunge, der sich neben Bushido als erfolgreichster Rapper des Landes etabliert hatte. Das er mit jedem weiteren Release ebenfalls mindestens Gold gehen würde, war doch eigentlich Konsens oder? Na gut, das Artwork sah diesmal aus als hätte Tony D MS Paint als Gegna gehabt und die Singles waren allesamt arg auf „Ich bin gereift wie eine Frucht“ getrimmt, aber mit der blinden Kaufwut der Bravo-Boyz und Girlz war doch trotzdem zu rechnen. Aber scheinbar gilt inzwischen nur noch ein Gesetz, nämlich das das es keine Gesetze mehr gibt. Jeder kann scheitern, jeder kann wieder absteigen (da ich von Fußball keinen blassen Schimmer habe, gibt es an dieser Stelle keine Metapher!) Ausnahmen gibt es natürlich immer, wie die kürzlich verliehene Goldene für „Das geht ab“ beweist, allerdings werden die auch immer seltener. Im Mutterland zeigt es sich noch extremer. Dass junge, zu Recht gehypete Katzen wie Wiz Khalifa kaum noch eine Chance haben ist nicht nur schade, sondern auch ungerecht. Allerdings erging es den Cudis und Wales, trotz größerer Maschinerie, nicht viel besser. Wirklich bedrohlich wird es allerdings wenn die Popfraktion einbricht, also die Granden auf die sich jeder blind verlässt. Jüngst geschehen bei Chris Brown, Rihanna und Timbaland. Da ich mit keinem der drei etwas anfangen kann, ist es mir persönlich egal, aber welche Auswirkungen solche Zahlen auf Musikschaffende weltweit haben wird, wird sich wohl erst im nächsten Jahr zeigen. Auf Tour kann halt auch nicht jeder gehen. Anarchie!
7. Kill Your Friends!
Als ich am Morgen nach Donnis Geburtstagsparty auf seiner Couch erwachte und voller Freude feststellte, dass ich noch am Leben und der Kater unverhältnismäßig schwach ausgefallen war, beschloss ich spontan mein neues Leben mit dem Lesen schockierender Bücher zu verbringen. Da passte es gut, dass mir Donni kurz vor meiner Abfahrt sein Exemplar von „Kill Your Friends“ in die Hand drückte. Worum geht’s? Um die Musikindustrie, böse Majors, Koks, das Wesen des A&Rs, Partys, Koks, Castingshows, Gewalt, Sex und Koks. Ach ja und um Champagner. Und Koks. Ganz so lapidar kann man das dann aber doch nicht abhandeln, denn immerhin handelt es sich hierbei um eine äußerst schockierende und fesselnde Melange aus den Filmstoffen von „American Psycho“, „Match Point“, „Fear and Loathing in Las Vegas“ und irgendeinem Film über die Musikindustrie. Da fällt mir jetzt keiner ein. Beim Lesen musste ich immer wieder daran denken, wie es wohl in der deutschen Musikindustrie zugehen mag bzw. zuging, und ganz speziell im urbanen Segment. Vor einer Weile gab es mal einen sehr guten Artikel in der Juice, welcher sich mit der Thematik Drogen und Rapper auseinandersetzte. Leider kam darin das Thema Koks viel zu kurz bzw. hätte ich gerne mal gewusst wie verbreitet Schneeballschlachten in der deutschen Hip Hop Szene eigentlich sind. Allerhöchstwahrscheinlich sehr verbreitet, denn immerhin kostet der seltsame Spaß immer weniger und wird wieder so richtig hip. Ich glaube das ist inzwischen so normal, dass sogar die Rapper koksen, denen man es am allerwenigsten zugetraut hätte. Ich kann die Lektüre dieses Buches, um mal zum eigentlichen Thema zurück zu kehren, jedem empfehlen, der selber nicht hinter die Kulissen blicken kann (jedenfalls nicht so wie Rapper, DJs, Produzenten, Manager usw.) und sich mal wieder einen richtigen Anti-Lebensentwurf à la Christiane F. reinziehen will. Wenn nur ein Hundertstel davon stimmt, kann man dem Autor nur zu seinem Lebenswandel gratulieren. Dieses Buch killt alle verbliebenen Illusionen, genauso wie es Bela B. auf der Rückseite verspricht. Schnief!
Weiß eigentlich irgendjemand wie das weitergehen soll mit den Verkaufszahlen? Offensichtlich nicht und ich am allerwenigsten. Das es deutsche Rapper immer schwerer haben ist keine Neuigkeit, aber dass die Verkäufe in den US of A derartig einbrechen würden hätte wohl so auch niemand vermutet. Oder doch? Obwohl, nochmal kurz zurück in heimische Gefilde, Sidos aktuelle Zahlen sind auch für den schwachen, deutschen Markt bemerkenswert schlecht. Er war doch der Goldjunge, der sich neben Bushido als erfolgreichster Rapper des Landes etabliert hatte. Das er mit jedem weiteren Release ebenfalls mindestens Gold gehen würde, war doch eigentlich Konsens oder? Na gut, das Artwork sah diesmal aus als hätte Tony D MS Paint als Gegna gehabt und die Singles waren allesamt arg auf „Ich bin gereift wie eine Frucht“ getrimmt, aber mit der blinden Kaufwut der Bravo-Boyz und Girlz war doch trotzdem zu rechnen. Aber scheinbar gilt inzwischen nur noch ein Gesetz, nämlich das das es keine Gesetze mehr gibt. Jeder kann scheitern, jeder kann wieder absteigen (da ich von Fußball keinen blassen Schimmer habe, gibt es an dieser Stelle keine Metapher!) Ausnahmen gibt es natürlich immer, wie die kürzlich verliehene Goldene für „Das geht ab“ beweist, allerdings werden die auch immer seltener. Im Mutterland zeigt es sich noch extremer. Dass junge, zu Recht gehypete Katzen wie Wiz Khalifa kaum noch eine Chance haben ist nicht nur schade, sondern auch ungerecht. Allerdings erging es den Cudis und Wales, trotz größerer Maschinerie, nicht viel besser. Wirklich bedrohlich wird es allerdings wenn die Popfraktion einbricht, also die Granden auf die sich jeder blind verlässt. Jüngst geschehen bei Chris Brown, Rihanna und Timbaland. Da ich mit keinem der drei etwas anfangen kann, ist es mir persönlich egal, aber welche Auswirkungen solche Zahlen auf Musikschaffende weltweit haben wird, wird sich wohl erst im nächsten Jahr zeigen. Auf Tour kann halt auch nicht jeder gehen. Anarchie!
7. Kill Your Friends!
Als ich am Morgen nach Donnis Geburtstagsparty auf seiner Couch erwachte und voller Freude feststellte, dass ich noch am Leben und der Kater unverhältnismäßig schwach ausgefallen war, beschloss ich spontan mein neues Leben mit dem Lesen schockierender Bücher zu verbringen. Da passte es gut, dass mir Donni kurz vor meiner Abfahrt sein Exemplar von „Kill Your Friends“ in die Hand drückte. Worum geht’s? Um die Musikindustrie, böse Majors, Koks, das Wesen des A&Rs, Partys, Koks, Castingshows, Gewalt, Sex und Koks. Ach ja und um Champagner. Und Koks. Ganz so lapidar kann man das dann aber doch nicht abhandeln, denn immerhin handelt es sich hierbei um eine äußerst schockierende und fesselnde Melange aus den Filmstoffen von „American Psycho“, „Match Point“, „Fear and Loathing in Las Vegas“ und irgendeinem Film über die Musikindustrie. Da fällt mir jetzt keiner ein. Beim Lesen musste ich immer wieder daran denken, wie es wohl in der deutschen Musikindustrie zugehen mag bzw. zuging, und ganz speziell im urbanen Segment. Vor einer Weile gab es mal einen sehr guten Artikel in der Juice, welcher sich mit der Thematik Drogen und Rapper auseinandersetzte. Leider kam darin das Thema Koks viel zu kurz bzw. hätte ich gerne mal gewusst wie verbreitet Schneeballschlachten in der deutschen Hip Hop Szene eigentlich sind. Allerhöchstwahrscheinlich sehr verbreitet, denn immerhin kostet der seltsame Spaß immer weniger und wird wieder so richtig hip. Ich glaube das ist inzwischen so normal, dass sogar die Rapper koksen, denen man es am allerwenigsten zugetraut hätte. Ich kann die Lektüre dieses Buches, um mal zum eigentlichen Thema zurück zu kehren, jedem empfehlen, der selber nicht hinter die Kulissen blicken kann (jedenfalls nicht so wie Rapper, DJs, Produzenten, Manager usw.) und sich mal wieder einen richtigen Anti-Lebensentwurf à la Christiane F. reinziehen will. Wenn nur ein Hundertstel davon stimmt, kann man dem Autor nur zu seinem Lebenswandel gratulieren. Dieses Buch killt alle verbliebenen Illusionen, genauso wie es Bela B. auf der Rückseite verspricht. Schnief!
8. Party Report: Crookers (Pt.1)
Vor einem Monat war das elektrische Duo aus Italien in Leipzig und aus diesem Grund begab sich auch eine illustre Schwänzengäng-Delegation aus Dresden hierher. Angetreten waren Donni, Pi, Billy, der Lange, sowie Donnis Atze Diddy. Bei dieser wurde dann auch im Studentenwohnheim vorgeglüht und zwar ganz vier Stunden. Muss ja auch mal sein. Dank selbstgemachter Bowle und Wodka-Energy kamen wir recht ausgelassen am Sweat Club an (den Namen trägt er übrigens mehr als zu Recht, aber dazu später mehr!). Zu meiner Überraschung stand davor tatsächlich eine Schlange, die mit fortgeschrittener Zeit immer länger wurde. Hatte ich so nicht erwartet. Das Publikum entsprach dafür umso mehr meinen Erwartungen bzw. Befürchtungen. Junge, übermotivierte Justice-Klone mit Lederjacke, Schal und Leggins, begleitet von Mädchen die eigentlich genauso aussahen. Leichte Beute that is und so kam es schon nach wenigen Minuten zu den ersten Rüpeleien. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir drin und durchschritten einen engen, vernebelten Gang, in dem ebenjene hippen Erstsemester betont gelangweilt und hip abhingen. An der Garderobe kassierte Diddi dann gleich eine Schelle von einem Typen der 1zu1 aussah wie Patrick Swayze. Faszinierend! Um es gleich vorweg zu nehmen: ich habe von den Crookers an diesem Abend genauso viel gehört und gesehen wie ihr, die ihr nicht da wart..
9. Party Report: Crookers (Pt.2)
Das lag zum einen an meinem, im Vergleich zum Rest der Jungs, eher mittelschweren Interesse an dieser Musik und zum anderen an der Tatsache, dass es in dieser verdammten Grotte heißer war als in der Hölle. Und da soll es ja wohl wirklich heiß sein. Kondenswasser lief an den Wänden herunter, die beschalten Hipsterchen klebten alle ganz cool und lässig aneinander und man bekam keine Luft. Pi und ich beschlossen also die Lage vor dem Club abzuchecken und das ist uns, glaube ich, ganz gut gelungen. Wir belästigten, schwafelten und rüpelten was das Zeug hielt. Irgendwann statteten wir der Spiele-Kneipe gegenüber einen Besuch ab und, ja, die haben sich total gefreut uns kurz vor Ladenschluss noch ertragen zu müssen. Da wir kein Spiel mehr ausleihen durften, liehen wir uns kurzerhand selber ein paar Uno-Karten und Kreisel (!?) aus, um diese den Menschen in der Schlange (ja, die gab es die ganze Nacht) zum Kauf anzubieten. In den frühen Morgenstunden stolperten dann die anderen durchnässt aus dem Club und wir marschierten elefantös gen Wohnheim. Ob und was da genau zu Bruch ging, vermag ich nicht mehr zu sagen. Am Ziel angekommen, wurde weiter getrunken und der Beschluss gefasst, dass man noch irgendwas machen müsste. Der In-House-Club hatte schon zu, also fiel uns nur noch völlig hängengebliebener Unsinn ein. Hatte wohl was mit botanischen Umstrukturierungen zu tun, aber Details vermag ich ebenfalls nicht mehr wiederzugeben. Ich weiß nur noch, dass ich danach eine halbe Ewigkeit damit zugebracht habe, ein Taxi für mich zu begeistern. Hat natürlich nicht geklappt.
I love College!
Vor einem Monat war das elektrische Duo aus Italien in Leipzig und aus diesem Grund begab sich auch eine illustre Schwänzengäng-Delegation aus Dresden hierher. Angetreten waren Donni, Pi, Billy, der Lange, sowie Donnis Atze Diddy. Bei dieser wurde dann auch im Studentenwohnheim vorgeglüht und zwar ganz vier Stunden. Muss ja auch mal sein. Dank selbstgemachter Bowle und Wodka-Energy kamen wir recht ausgelassen am Sweat Club an (den Namen trägt er übrigens mehr als zu Recht, aber dazu später mehr!). Zu meiner Überraschung stand davor tatsächlich eine Schlange, die mit fortgeschrittener Zeit immer länger wurde. Hatte ich so nicht erwartet. Das Publikum entsprach dafür umso mehr meinen Erwartungen bzw. Befürchtungen. Junge, übermotivierte Justice-Klone mit Lederjacke, Schal und Leggins, begleitet von Mädchen die eigentlich genauso aussahen. Leichte Beute that is und so kam es schon nach wenigen Minuten zu den ersten Rüpeleien. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir drin und durchschritten einen engen, vernebelten Gang, in dem ebenjene hippen Erstsemester betont gelangweilt und hip abhingen. An der Garderobe kassierte Diddi dann gleich eine Schelle von einem Typen der 1zu1 aussah wie Patrick Swayze. Faszinierend! Um es gleich vorweg zu nehmen: ich habe von den Crookers an diesem Abend genauso viel gehört und gesehen wie ihr, die ihr nicht da wart..
9. Party Report: Crookers (Pt.2)
Das lag zum einen an meinem, im Vergleich zum Rest der Jungs, eher mittelschweren Interesse an dieser Musik und zum anderen an der Tatsache, dass es in dieser verdammten Grotte heißer war als in der Hölle. Und da soll es ja wohl wirklich heiß sein. Kondenswasser lief an den Wänden herunter, die beschalten Hipsterchen klebten alle ganz cool und lässig aneinander und man bekam keine Luft. Pi und ich beschlossen also die Lage vor dem Club abzuchecken und das ist uns, glaube ich, ganz gut gelungen. Wir belästigten, schwafelten und rüpelten was das Zeug hielt. Irgendwann statteten wir der Spiele-Kneipe gegenüber einen Besuch ab und, ja, die haben sich total gefreut uns kurz vor Ladenschluss noch ertragen zu müssen. Da wir kein Spiel mehr ausleihen durften, liehen wir uns kurzerhand selber ein paar Uno-Karten und Kreisel (!?) aus, um diese den Menschen in der Schlange (ja, die gab es die ganze Nacht) zum Kauf anzubieten. In den frühen Morgenstunden stolperten dann die anderen durchnässt aus dem Club und wir marschierten elefantös gen Wohnheim. Ob und was da genau zu Bruch ging, vermag ich nicht mehr zu sagen. Am Ziel angekommen, wurde weiter getrunken und der Beschluss gefasst, dass man noch irgendwas machen müsste. Der In-House-Club hatte schon zu, also fiel uns nur noch völlig hängengebliebener Unsinn ein. Hatte wohl was mit botanischen Umstrukturierungen zu tun, aber Details vermag ich ebenfalls nicht mehr wiederzugeben. Ich weiß nur noch, dass ich danach eine halbe Ewigkeit damit zugebracht habe, ein Taxi für mich zu begeistern. Hat natürlich nicht geklappt.
I love College!
10. Was macht eigentlich…!
High Society? Der schöne Jan Wehn (aka you might find it hard to believe but i´m straight!) schlug mir kürzlich vor, die „Supergroup“ von Kobra und Smexer in dieser Kategorie abzuhandeln. Passt eigentlich ganz gut, denn dann wären wir endlich mal mit der kompletten Speerspitze der germanischen Dipset-Gefolgschaft durch und könnten das Thema abhaken. Ich will hier nicht über Beatfabrik reden, denn das ist nicht nur ein völlig anderes Kapitel, sondern bietet auch wesentlich weniger Spaßfaktor als die 9XL-Phase der zwei Berliner. Die beiden Videos haben ja bis heute nichts an Faszination und, für nicht wenige Rapfans mit einem Funken Anstand, Fremdscham verloren. Besonders „Adler“ sticht da hervor. Die beiden Protagonisten stehen, gehüllt in riesige Gewänder, in irgendeiner Tiefgarage, hinter ihnen ein Luxusauto irgendeines reichen Papas und werden dabei von einem „singenden“ Kellner „unterstützt“, der für die tiefsinnigste Hook seit „Bailando“ sorgt. Und nicht zu vergessen: die nackte Prostituierte, mit der die beiden durch die Gegend düsen, um abwechselnd an ihren Titten zu nuckeln. Das Highlight dabei ist ja, wie ich finde, die Szene in der sie Smexer das Gesicht ableckt. Coconut-Facelotion FTW! Das Album selber wurde dann auch nur lauwarm angenommen, was wahrscheinlich daran lag, dass die meisten Jungs noch nicht ready für diesen Lifestyle waren. Heute verkauft Kobra übrigens Schuhe bei Kickz. Was sein alter Weggefährte macht ist nicht bekannt. Sicher irgendwas Unlauteres. Hip Hop!
High Society? Der schöne Jan Wehn (aka you might find it hard to believe but i´m straight!) schlug mir kürzlich vor, die „Supergroup“ von Kobra und Smexer in dieser Kategorie abzuhandeln. Passt eigentlich ganz gut, denn dann wären wir endlich mal mit der kompletten Speerspitze der germanischen Dipset-Gefolgschaft durch und könnten das Thema abhaken. Ich will hier nicht über Beatfabrik reden, denn das ist nicht nur ein völlig anderes Kapitel, sondern bietet auch wesentlich weniger Spaßfaktor als die 9XL-Phase der zwei Berliner. Die beiden Videos haben ja bis heute nichts an Faszination und, für nicht wenige Rapfans mit einem Funken Anstand, Fremdscham verloren. Besonders „Adler“ sticht da hervor. Die beiden Protagonisten stehen, gehüllt in riesige Gewänder, in irgendeiner Tiefgarage, hinter ihnen ein Luxusauto irgendeines reichen Papas und werden dabei von einem „singenden“ Kellner „unterstützt“, der für die tiefsinnigste Hook seit „Bailando“ sorgt. Und nicht zu vergessen: die nackte Prostituierte, mit der die beiden durch die Gegend düsen, um abwechselnd an ihren Titten zu nuckeln. Das Highlight dabei ist ja, wie ich finde, die Szene in der sie Smexer das Gesicht ableckt. Coconut-Facelotion FTW! Das Album selber wurde dann auch nur lauwarm angenommen, was wahrscheinlich daran lag, dass die meisten Jungs noch nicht ready für diesen Lifestyle waren. Heute verkauft Kobra übrigens Schuhe bei Kickz. Was sein alter Weggefährte macht ist nicht bekannt. Sicher irgendwas Unlauteres. Hip Hop!
Danke fürs Lesen!

In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und gedenkt mal wieder der guten, alten Roc-A-Fella Zeiten…so wie dieser außerirdische Körperfresser! Roc-A-Tology-Gäng, Bitches!
ODER

In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und tragt mal wieder eine Ladyboy-Wasserleiche durch den Dschungel…so wie Kanyeezy! 808s&GagabreaksGäng,Bitches!
PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!
PPS: Das zweite Bild ist mein Weihnachtsgeschenk an euch!
PPPS: Bin auf eure Geschenke gespannt!
Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de
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meine meinung
am:20.12.2009 um:12:51
bei den deutschrap-themen häng' ich immer bisschen her, hab' da leider vollkommen den faden verloren. ich warte auf alibis unfickbare deutschrapzusammenfassung der letzten sieben jahre.