
Da sich 2009 dem Ende neigt, dachte ich mir ( nach dem Konzept der Juice Zeitung) nun auch eine Top10 von diesem Jahr zu erstellen. Natürlich ist das ganze sehr subjektiv und entspricht nur meinem ganz persönlichen Geschmack. Wer eigene Vorschläge hat oder was ergänzen will, was ich sträflicherweise wohl vergessen habe, der kann das gerne mit einem Kommentar machen.
Eine Top 10 von Alibi wird es übrigens an diesem Sonntag statt der üblichen Kolumne geben.
01. La Roux - La Roux (LP)
02. Clipse - Til The Casket Drops (LP)
03. The Bloody Beetroots - Ramborama (LP)
04. Nate57 - Blaulicht (Track) | Nate 57 & Telly Tellz - Verrückte Ratten (Mixtape)
05. Drake - So Far Gone (Mixtape)
06. Fler - Check Mich Aus (Track)
07. Tua - Grau (LP)
08. Sonny Black & Frank White - Zwei Turntables und ein Mic (Track)
09. KiD CuDi - Man On The Moon (LP)
10. K.I.Z. - Sexismus gegen Rechts (LP)
Da es sich um eine Top10 handelt, kann ich nicht alles unterbringen, was mich dieses Jahr neben unzähligen Podcasts begleitet hat ( ja ich höre unterwegs zu 90% Podcasts und nur ca. 10% Musik). Deswegen werden noch ein paar Künstler erwähnt, die sehr gute Releases hatten: La Coka Nostra, Jay-Z, Rick Ross, Kamp & Whizz Vienna, Wiz Khalifa, Eko Fresh, Kollegah & Farid Bang ...

Mal ein wenig Werbung für den neuen Dresdner Basketball Store / Online Shop "House Of Game"
Hier gibt’s die heisseste Ware diesseits des Atlantiks!
Der Name House of Game steht für eine noch nie dagewesene Auswahl an
basketballorientierten Lifestyle-Brands, die auch im normalen Alltag
abseits des Sports nicht auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen! Mit
hierzulande unverbrauchten Marken wie The Freshnes, Capital Brand,
Undrcrwn, Bonafide Icon, Akomplice, Undefeated und Acropolis bringt HoG
wieder neue Skillz auf den Court und die Straße. Frisch aus den Staaten
importiert, sind diese kaum in Europa wiederzufinden. Das House of Game
bietet zudem seine Produkte nur 1x in der jeweiligen Größe an und
garantiert dadurch eine gewisse Exklusivität seines Angebots.
Natürlich kommen auch Liebhaber der etablierten Marken wie Nike, Reebok, And1, Converse und Kickz auf ihre Kosten!
Checkt den Store:
www.House-of-Game.de

Im Februar letzten Jahres beefte sich 50 Cent noch mehr oder weniger
erfolgreich mit Schwergewicht Fat Joe und startet dabei die ein oder
andere erniedrigende Aktion wie etwa das Mixtape „Elephant In The
Sand“. Heute, ein Jahr später, sieht die Sache ähnlich aus. Zwar ist
dieses Mal nicht Fat Joe die Zielscheibe von Curtis‘ Spott, dafür aber
ein ihm durchaus bekannter Kollege aus Miami: Rick Ross. Entgegen
medialer Spekulationen, es könne sich abermals um einen Promotion-Stunt
für das im März erscheinende Album „Before I Self Destruct“ handeln,
erklärte 50, dass Rick Ross mit folgender Textzeile aus „Mafia Music“
den Beef provoziert habe: „I’d love to pay her bills, I wanna pay her
rent. Curtis Jackson baby mama, I ain’t ask her for a cent“. Wie wir 50
kennen, kann er dies nicht lange auf sich sitzen lassen, weshalb er
sich umgehend dazu entschied, zusammen mit Rick Ross‘ Baby Mama und dem
Team von Thisis50.com, eine Shoppingtour in der New Yorker Innenstadt
zu veranstalten. Auf dem Video spendiert er Schuhe inklusive Pelzmantel
und unterhält sich mit der Ehemaligen über Ross‘ Privatleben, seine
Zeit als Vollzugsbeamter, sowie die Fürsorge für den gemeinsamen Sohn.
In der Miami Morning Show auf Power 96 ließ sich 50 per Telefon
zuschalten und erklärte: „He’s a fraud. In all honesty, I don’t
actually feel like there’s something socially wrong with you trying to
be a police officer. I feel like there’s something wrong, from a hip
hop perspective, for you to be a part of law enforcement and totally
write your whole career as if you’re the biggest drug dealer in Miami!”
Ein weiterer Höhepunkt der Angelegenheit wurde erreicht, als beide
Kontrahenten bei Hot 97 ihre Statements abgaben. Bezüglich der
Shoppingtour erklärte Ross, dass seine Ex im Leben nie mehr als $ 300
in einer Woche verdient hätte und dass er ihr, bei dieser Gelegenheit
auf ein paar Dollar extra nicht im Weg stehen würde. Desweiteren
äußerte er: „We not gonna let Curly distract us from the fact Mafia
Music ended his career. The man has no #1 record in Lord knows how
long. He’s a parody of Hip Hop. I’m speaking from the streets.” Doch
auch andere hochrangige Persönlichkeiten der Rapszene werden in den
Beef involviert. So sprach Rick Ross bei dieser Gelegenheit auch über
Dr. Dre „He [50 Cent] makes Dr. Dre look like a fool.“ und Eminem
„Eminem is a genius. The worst move he could’ve done is be affiliated
with such a monkey!“. 50 bekam später am Abend noch einmal die
Gelegenheit bei Funkmaster Flex Radio Show auf diese Aussagen zu
reagieren und tat dies prompt inklusive Seitenhiebe in Richtung DJ
Khaled: „I ain’t got no business with Rick Ross, so there’s no real
reason for me to be talking to him. I know it’s coming from Khaled. I’m
sure, he’s supportive of it, because he went and talked to the DJs and
he was playing it. I know because I talk to DJs.”. 50 Cents Erzfeind
The Game sorgte derweil für Schlagzeilen, als er wider Erwarten für 50
Partei ergriff: „For the first time in four years, I'm kind of low key
riding with 50 on this one. He took his baby mama shopping. She’s
trying on fur coats with the Stevie Wonder jamming. Yo, Rick Ross,
holler at your boy. 50 eating you boy.“ Bleibt abzuwarten wie sich die
Dinge entwickeln, denn weitere Aktionen sind nicht auszuschließen.
via MixeryRawDeluxe.tv
Betreff: Was ist Beef - Eine Einführung in die Streitkultur
What’s beef? Beef is when you need
two gats to go to sleep/ Beef is when your moms ain’t safe up in the
streets/ Beef is when I see you/ Guaranteed to be in ICU (The Notorious B.I.G.)
Abgesehen davon, dass in der nächsten Woche ein halbdokumentarischer Spielfilm über einen der größten Rapper aller Zeiten, The Notorious B.I.G. aka Biggie Smalls in
die Kinos kommen wird (um den es übrigens im Vorfeld auch schon jede
Menge Beef gab) – abgesehen davon also, ist Beef natürlich das
Schönste, was es gibt in unserer Rap Welt.
Es ist ja nach wie
vor so, dass im Battle Rap das wirklich Ursprünglichste der Rap Kultur
zum Vorschein kommt – es geht um den Wettbewerb, die Competition. Und
während ich das jetzt gerade so schreibe, mitten in der Nacht, denke
ich mir, dass man diese ganzen anderen Anforderungen an Rap, dass esr
sinnvolle Texte geben muss, dass es um Aussagen und Message gehen
sollte, dass man diese Anforderungen getrost beiseite schieben und ein
für allemal festhalten kann: Beim Rap geht es einfach darum, irgendeinen Gegner möglichst kunstvoll und kreativ zu beleidigen.
... Blogeintrag weiterlesen ...
Tja die BpB kennt man ja eventuell aus Abi Zeiten. Zumindest habe ich dort zwei, drei Bücher / Zeitung mal mitgenommen. Jetzt haben sie sich mit dem Phänomen des Techno DJ auseinander gesetzt. Sehr unterhaltsam das ganze. Hier gibt es mal die Einleitung und den Rest könnt ihr auf der Homepage lesen.
Einleitung
Nach Dr. Motte - bürgerlich Matthias Roeingh -, "Vater der Love Parade" und einer der erfahrensten DJs, ist die Arbeit am DJ-Pult ausgesprochen simpel: "Also, das mit dem Auflegen ist ganz einfach: Da nimmst Du zwei Platten, legst sie auf die Plattenteller, lässt die erste laufen, mischst die zweite rein, nimmst die erste runter und legst 'ne neue auf. Und so geht's dann immer weiter." Der Rest ist für den kompetenten DJ offenbar ein mehr oder weniger fraglos inkorporiertes Routine- und Rezeptwissen. Allerdings begreift sich Dr. Motte auch - ähnlich wie Felix Kröcher, der "DJ des Jahres 2007" (wenn auch mit einem deutlich anderen "body style") - ausdrücklich als "interaktiver DJ". Für ihn ist ohnehin ganz selbstverständlich, woran ein anderer seiner weltberühmten Kollegen, DJ Westbam - bürgerlich Maximilian Lenz -, alle Plattenleger einmal vehement erinnert hat: "Vergesst die Party nicht!"
In diesem Beitrag wollen wir zu zeigen versuchen, dass der "Fame" eines DJs, das heißt seine Wertschätzung in der Techno-Szene, wesentlich aus seinem - von einer zumindest zu wesentlichen Teilen einschlägig urteilsfähigen Party-Gemeinschaft als solchem kompetent wahrgenommenen - (szene-)typischen Tun erwächst. Damit nähern wir uns dem Phänomen des DJ-Kults vom banalen Arbeitsalltag her und somit gleichsam von der Gegenseite dessen, wovon Ulf Poschardt in seiner 1995 unter dem Titel "DJ Culture" erschienenen Dissertation ausgegangen ist: Während Poschardt eine lange Ästhetik-Geschichte des DJs als einer sich über viele Stationen hinweg entwickelnden Kultfigur des 20. Jahrhunderts schreibt, die irgendwann dann auch in der Techno-Szene ankommt, diese aber - intellektuell und ästhetisch - eigentlich stets transzendiert, versuchen wir im Folgenden nachzuvollziehen, wie die Idol-Funktion des DJs aus seiner situativen Praxis am Plattenteller heraus - ständig neu - entsteht.
weiterlesen: Arbeitsalltag einer Kultfigur: Der Techno DJ
Die Süddeutsche Zeitung hat eine Liste rausgegeben mit den Songs, die in Guatanamo zu Folterzwecken benutzt wurden. Dabei sind neben Prince u.a. auch Künstler wie Eminem, Dr.Dre und Tupac. Das sind dann wirklich mal negative Schlagzeilen.
Hier mal ein Beispiel wie das Ablief aus der Abendzeitung:
"Im Krieg gegen den Terror setzten US-Verhörspezialisten in Lagern wie
Guantanamo, in Bagdad oder Kabul offenbar auf Folter mit lauter Musik.
In einem kleinen, dunklen Raum sei er tagelang mit dem Kopf nach unten
an die Decke gehängt und mit extrem lauter Musik von Eminem ("Slim
Shady") gequält worden, berichtet der Brite Ruhal Ahmed über seine Zeit
in Guantanamo."
Den Rest des Artikels gibt es hier.
Die Liste der Songs + einen Artikel gibt es hier.

Auf dem Complex Blog gibt es einen Eintrag zu den schlechtesten Videoblogs auf wshh.com. Sehr unterhaltsam - vor allem das Ding mit Stack$ !
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