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Die coolste Comedy-Serie dieses Sommers: Entourage

27.07.2007 - 09:44
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(5) Kommentar/e | kommentieren
Für einen Serien-Junkie wie mich, ist es manchmal schon hart nicht im Mekka der TV-Produktionen zu leben: Den USA. Zu vieles geht da an einem spurlos vorbei oder findet erst Jahre später seinen Weg über den Ozean nach Europa. Mit über 50 verschiedenen Sendern zählt die USA zu den Ländern mit der größten TV-Vielfalt, was es für einen Europäer nicht gerade leicht macht, sich durch die unendlichen Weiten der amerikanischen Kanäle zu wühlen. Zumal man über Satellit maximal die News-Channel und den ein oder anderen Wissenschaftskanal empfängt. Was tut der geneigte Zuschauer also, um sich stets auf dem neuesten Stand zu halten? Er schaut sich Late Night Shows übers Internet an und wird somit an Perlen der US-TV Landschaft heran geführt. Wie z.B. die hervorragende Serie „Entourage “.



Lange Einleitung, kurzer Sinn: „Entourage“ ist in Sachen Comedy momentan das beste, was im amerikanischen TV läuft und wird dementsprechend gehyped. Eine Handvoll Argumente sprechen für die Klasse der Serie:

1. Sie läuft auf dem Bezahlsender HBO. Damit unterliegt sie nicht maßgeblich den Einschaltquoten, weil die Zuschauer eh für das ganze Paket zahlen, ähnlich wie bei uns Premiere. Das kommt wiederum der Qualität der Serie zugute.
2. „Entourage“ ist weit davon entfernt, eine normale Comedy-Serie zu sein. Sie ist von hochkarätigen Produzenten ins Leben gerufen, unter anderem beteiligt sich Schauspieler Mark Wahlberg als einer der Hauptproduzenten daran.
3. Die Serie hat – und das ist ungewöhnlich für eine Comedy – nur eine Altersfreigabe ab 16 bekommen und darf erst ab 22 Uhr gesendet werden. Aufgrund der ständigen Flüche und Ausdrücke der Hauptakteure ist das auch kein Wunder.
4. Es gäbe noch viele weitere Argumente, die für „Entourage“ sprechen. Da ihr aber noch nicht mal wisst, worum es darin eigentlich geht, gibt’s jetzt erstmal einen kurzen Überblick.



Vincent Chase steht am Anfang einer großen Schauspiel-Karriere. Als aufstrebender Star am amerikanischen Movie-Himmel hat er gerade seinen ersten Blockbuster namens „Head On“ gedreht. Von der Millionengage mietet er sich mit seiner Gefolgschaft (engl. Entourage) in einer Luxusvilla ein und lässt sich jeden Abend von einer anderen Schönheit vögeln nach dem Motto „je berühmter, desto mehr Frauen“. Vince, hat also ein Leben, von dem man nur träumen kann.

Aufgewachsen in den Queens-Projects hat Vince etwas aus seinem Leben gemacht und da er ein wirklich loyaler Kerl ist, wanderte er zusammen mit dem Erfolg und seinen besten drei Kumpels aus dem Ghetto aus. Hier kommen also Eric, Turtle und Vinces größerer Bruder Johnny ins Spiel. Jeder der Gefolgsleute hat einen Job zugeteilt bekommen: Eric, auch kurz „E“ genannt, ist fortan Vinces Manager. Turtle, dessen wirklichen Namen man wohl nie erfahren wird, ist der Driver der Bande und Johnny, auch „Drama“ genannt, verköstigt die Entourage. Als Belohnung für die Dienste bekommt die drei einen geringen Lohn, dürfen sich aber am Fame des Moviestars hochziehen und bekommen so auch die ein oder andere Perle ab.



Neben der Story beinhaltet „Entourage“ aber noch etwas besonderes: Der Realness-Faktor. So tummeln sich die vier Hauptakteure ständig auf Promi-Parties, deren Gastgeber sich selbst spielen. Soll heißen: Zu Beginn von Season 1 gibt Jessica Alba eine Hausparty. Wer taucht also auf? Jessica Alba als sie selbst. Dieses Prinzip zieht sich durch die bis dato abgedrehten 3 Staffeln und die gerade gestartete vierte Season. So sind unter anderem Promis wie Mandy Moore, Regisseur James Cameron, U2-Frontmann Bono, Rapper Saigon und DJ Quik oder Playboy Chef Hugh Hefner zu sehen. Hochkaräter an allen Ecken und Enden also.



Doch „Entourage“ ist über den derben Humor hinaus viel mehr als reine Comedy. Mark Wahlberg, der maßgeblich an der Produktion der Serie beteiligt ist, legt ebenso Wert darauf, seine Zuschauer ein wenig hinter die Kulissen eines Hollywoodstar-Lebens zu führen. Vieles, was Vincent Chase erlebt, hat auch Wahlberg so erfahren. Zum Beispiel einen vollkommen durchgedrehten Agenten. In „Entourage“ heißt er Ari Gold und hat für seine Rolle bereits einen Grammy als bester Nebendarsteller erhalten – zurecht. Denn der hyperaktive, manisch rumbrüllende und ausrastende Ari ist in jeder Szene einen Lacher wert. Man muss den Schauspieler dahinter, Jeremy Piven, einmal in seiner Rolle erlebt haben um ansatzweise beschreiben zu können, was für ein krankes Arschloch sein Charakter ist.

Diejenigen unter euch, die also das TV-Sommerloch sinnvoll überbrücken wollen, sollten sich „Entourage“ mal anschauen. Die erste Season ist mit 8 Folgen schnell geschaut. Season 2 wird mit 14 Episoden schon umfangreicher und ab Season 3 habt ihr das totale „Entourage“-Feeling mit vollen 20 Folgen. Ein weiteres Indiz dafür, dass dieser Serie die Zuschauer nicht davon laufen. Warum sollten sie auch. Sie ließen sich ernsthaft etwas Besonderes entgehen.

Weitere Infos:

Offizielle „Entourage“ Seite
Deutsche „Entourage“-Seite auf Wikipedia
Englisches „Entourage“-Wiki

(flo)

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Letzte Woche war Snoop Dogg dabei.

geschrieben von Chrizzo
am 27.07.2007 um 12:28
Am geilsten war aber, als Turtle Saigons Manager war und als E und die Jungs Seth Green und seine Entourage verdroschen haben.

Diese Serie ist die mit großem Abstand beste, die es zur Zeit im Fernsehen gibt. Ich freu mich jeden Montag auf die neue Folge. Ich komme mir gerade nur sehr verarscht vor, dass ihr jetzt darüber berichtet, nachdem ich euch schon während des sinnlosen Prison Break Hypes sagte, dass Entourage etwa drölftauend Mal geiler ist.

Bam Bam.

Ich hab damals meine Lieblingsserien aufgezählt und ich glaube ich habe Boston Legal vergessen. Erwähnt das hier auch mal, die ganzen Deutschhiphopdummbeutel kriegen davon sonst nix mit und denken das ist so behindert wie Ally McBeal.

Re: Chrizzo

geschrieben von Florian.Mueller
am 27.07.2007 um 02:29
Ich hatte "Entourage" schon des öfteren auf meiner To-Watch Liste. Erst nachdem du aber dann die Serie in deine Top-Liste aufgenommen hast, hab ich mich dazu durchringen können, mir die DVDs zu besorgen. Danke also für den Tipp! Blog-Kommunikation funktioniert also doch.

Entourage ist auf jeden Fall ein Knaller. 3 Seasons in 2 Wochen zu gucken, ist aber auch ne Herausforderung. Ich glaube seither benutze ich in jeden zweiten Satz das Wort "fuck". Brainwash deluxe.

Achja und für alle Insider: Ari Gold ist der coolste Charakter in Entourage. Danach kommt Johnny "Drama".

Der Reviewnator.

Interessant

geschrieben von Anonymous Famous
am 27.07.2007 um 11:08
Der Dicke mit dem Cap sieht aus wie Chrizzo :D

Untitled Comment

geschrieben von stybsen
am 27.07.2007 um 11:46
jaaaaaaaaaaaa saucool die serie, hab mir die in madird immer angeschaut, sehr sehr geil gemacht, die story is von vorne bis hinten absolut top

Hahahaha...

geschrieben von Chrizzo aka Turtle
am 28.07.2007 um 04:34
Ja, geil, Mr. Famous.

Das eigentlich coolste daran ist: Auf die Serie brachte mich einer meiner 2 besten Freunde. Der Jott zu mir so: "Ey, ich muss dir 'ne Serie zeigen, die ist hammer, blablabla..." Da er aber auch O.C. gut fand, dachte ich mir erstma: Laber nicht. Er köderte mich aber damit, dass da ein Typ sei, der genauso aussehen würde wie ich. =D

Ahja, Entourage Staffelweise zu gucken ist keine große Sache. Das geht runter wie Öl. Könnte ich den ganzen Tag lang gucken... =D


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