Der Reviewnator Blog - Hier ist der Name noch Programm. Ob Filmreviews, Künstler-Vorstellungen, Kolumnen oder einfach nur Gossip. Knallhart recherchiert präsentiert dir das ständig wachsende Team neue Artikel, die vor allem eins sind: echt. Ohne Skrupel, ohne Rücksicht auf Verluste.
Besser Reviewnator.
Akzente setzen - das zeichneten Andre 3000 und Big Boi aka Outkast schon immer aus. Ob Sie "so fresh & so clean" unterwegs waren "Mrs. Jackson" huldigten oder ihr Publikum mit "Roses" überhäuften, sie waren der Zeit immer einen Schritt voraus. Kein Wunder, dass die Südstaatler tatsächlich die erfolgreichsten Artists im Spiel sind. Und das nicht erst seit gestern. "Idlewild" heißt ihr neues Album und ein Musical mit dem gleichen Namen ist bereits fertig gestellt. Wer noch nicht in die Platte reingehört hat, sollte das auf jeden Fall nachholen. Und wer noch nicht in den Genuss der neuen Streetsingle kam, dem kann hier weitergeholfen werden:
Ich kann nur jedem ans Herz legen, sich einmal den Text zu diesem grandiosen Stück Musik genauer anzuschauen. Dann wird auch klar, wieso Hollywood wieder mal dran glauben muss. Hier findest du die Lyrics:
Get ready to rumble. Es geht in die dritte Runde der Favorite Tracks. Diesmal besonders erwähnenswert: Der Dre-produzierte Busta Rhymes Track "Hot", der es nicht auf "The Big Bang" geschafft hat, ein neuer Tune von Lupe Fiasco namens "Daydream", der Lupes Hype nochmals untermauert, das recht amüsante "Snitchset" (Dipset Diss) im Gegensatz zu Cam'rons poppigem Stück "Weekend" und in der Video Kategorie solltest du dir auf jeden Fall das stimmige T.I. Video zu "Why You Wanna" geben. Enough for the moment, just listen!
Man kennt es zu Genüge im Rap: An allen Ecken und Enden wird geklaut. Und damit meine ich jetzt nicht die G-Unit Watch des Kollegen um die Ecke. Samples, Hooks, Refrains, Texte. Rap ist oftmals nichts weiter als zusammen gesammelte Inspirationen aus anderen Musikrichtungen. Selbst Sido hat mit Sicherheit schon einmal den Rap Klassiker "On My Block" von Scarface gehört. Ob daraus dann "Mein Block" entstand bleibt ungeklärt. Also: Falls du demnächst mal mit sido ein Bierchen trinken solltest, frag einfach mal beim Mann mit der Maske nach.
Vergesst Twista. Schenkt Busta Rhymes keinerlei Beachtung. Doubletime-Rap gab es schon in den 80ern. Und zwar auf allerhöchstem Niveau. Darf ich vorstellen - Big Jaz aka Jaz-O. Who? Just watch it...
Big Jaz feat. Jay-Z - The Originators
Übrigens: Jaz-O, Jay-Z und Sauce Money nannten sich mal Crew. Damals war der Jigga wohl auch noch auf dem Friedenstrip. As salaam alaykum. Peace be upon you all. Und dann kam Nas.
Es gibt Musikstücke, die man einfach nicht vergessen kann. Von dieser Sorte gibt es natürlich auch Alben. Das nennt man dann im Volksmunde Classic. Es gibt aber auch Musikstücke, die einen im Leben begleiten, die man in bestimmten Situationen nicht missen möchte und nach denen man sich von Zeit zu Zeit sehnt. Man verfällt in Ausbrüche von Wut und Fluch, wenn dieser eine Track nicht auf dem iPod zu finden ist und in 100 Meilen Entfernung kein PC steht, auf dem man sich kurzerhand das Stück streamen könnte. Das sind dann diese Momente, die dich als Rap-Hörer glücklich machen. Du merkst, wie sehr du diesen einen Track begehrst und im gleichen Moment denkst du dir: Keine andere Musik der Welt hat eine größere Anziehungskraft als dieser Rap-Shit.
Klar, dieses Gefühl kann sich in kürzester Zeit wieder dorthin verziehen wo es herkam - ins Nichts. Aus Frustration über den nicht gefundenen Titel sucht man demonstrativ den miesesten Track auf dem Music-Player. Nur um wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kehren. Unterbewusst bleibt jedoch die Erinnerung an den Glücksmoment. Genau so lange, bis man ins eigene Heim stürmt, sich seinen Weg über alte Pizzaschachteln und am Schlangenterrarium vorbei hin zum PC bahnt und der Saxophon-Loop eines Stücks für die Ewigkeit erklingt:
Runde zwei der neuen Reviewnator-Serie ist hiermit eröffnet [hier gehts zu Runde Eins]: Diesmal unter anderem mit einem fantastischen Remix des Download-Hits "Crazy" von Gnarls Barkley, unterstützt von Joe Budden, dem souligen Tune von der neuen alten India Arie namens "There's Hope", Lupe Fiascos "Kick, Push"-Fortsetzung und passend zum kürzlich veröffentlichen Jay-Z Artikel ("Schon mal Jay-Z live erlebt? Hier hast du die Möglichkeit!") zwei exklusive Live-Stücke des jetzt schon legendären Konzerts. Übrigens: Wer "D'Evils" live cool findet, sollte sich dringend mal "Reasonable Doubt" zulegen und den Track im Original auschecken!
Achtung: Es gibt eine neue Serie auf dem Reviewnator-Blog. "Your favorite journalists favorite music" wird dir die coolsten Tracks in vier Kategorien präsentieren. Das Beste daran ist, du kannst sie auch noch alle anhören, wenn du sie anklickst. Bis auf die Tracks der letzten Liste - die kannst du dir sogar anschauen. Besonders empfehlenswert ist diesmal der neue Beyonce Tune namens "Deja Vu", auf dem Jay-Z brandheiße Strophen droppt, das von J.Dilla (R.I.P.) produzierte "Baby", "The Comeback" von Comedian Aries Spears, der die Stimmen von Jay-Z und DMX unfassbar gut imitiert und das neue Kanye West "Touch The Sky"-Video, bei dem Pamela Anderson mitspielt.