Gestern Abend war es mal wieder so weit, ich wurde auf die Menschheit losgelassen. Gepusht von Adrenalin und Wut lief ich die Straße entlang auf der Suche nach einem Opfer, um mich von dem ganzen Druck zu befreien. Meine Augen waren blutunterlaufen und ich spürte wie jede Ader in meinem Körper pulsierte und kurz vor der Explosion stand, aber kein Mensch weit und breit...zumindest kein potentielles Opfer.
Man will sich ja nicht an schwächeren vergehen, daß macht gar keinen richtigen Spaß. Erst wenn die Gefahr besteht, sein eigenes Blut im Mundwinkel zu schmecken, wird’s richtig interessant.
Also habe ich mich dazu entschlossen in den erstbesten Club zu marschieren und dort erst mal Ausschau zu halten. Nach etwa 10 min und dem 15. Tequila tippte mir jemand auf die Schulter. Ab diesem Zeitpunkt liefen die folgenden 10 min. für mich in Zeitlupe ab. Ich drehte mich langsam um und vor mir steht ein breit grinsender Kerl. Wie ein Blitz durchfuhr mich der Gedanke: DAS IST ER!!! Insgeheim komme ich mir schon vor wie Hannibal Lector, der vor seinem nächsten Opfer sitzt und es kaum erwarten kann, von seiner Leber zu kosten.
Ich schaute dann diesem Kerl in die Augen, musterte ihn langsam von unten bis oben und suchte im Augenwinkel nach einer rumstehenden Flasche, die ich auch recht schnell fand. Daraufhin hörte ich mich sagen: "Verpiss dich du dummer dreckiger Hurensohn, du stinkst ausm Mund!" "Dumme Schlampe..." war dann seine Antwort. Ich glaube, ich war noch nie so glücklich beleidigt worden zu sein. Langsam habe ich mich umgedreht, gelacht, ihn am Kopf gepackt und ihm einen netten Herrn Dänemann verpasst. Dann griff ich zur neben mir stehenden Flasche und knallte sie ihm mit voller Wucht gegen den Schädel. Ich hörte wie sein Körper auf den Boden fiel und das klang in meinen Ohren wie ein Alarm: JETZT NOCHMAL! Und Bamm, ich stellte mir vor sein Kopf wäre ein Fußball und trat mit voller Kraft dagegen. Als ich gesehen hab, daß meine Schuhe Blutflecken vorweisen, habe ich direkt noch mal reingetreten, daraufhin desöfteren in den Magen und gegen die Beine. Der Kerl lag recht regungslos auf dem Boden und mir war (und ist) scheißegal was mit dem in dem Moment war. Auf einmal hielten mich eine Menge Arme fest, ich habe den dazugehörigen Köpfen teilweise noch einen Ellenbogen auf die Nase geben können, dennoch wurde ich von meinem Opfer weggezerrt.
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geschrieben von courtmastaam 5.03.2007 um 01:03
die einzige die dir die luft zum atmen nimmt bist du selber. und dann noch so retardiert zu sein hier nen blogeintrag dazu zu verfassen..
gott, musst du ein erbärmliches dasein führen.
"deine gewalt ist nur ein stummer schrei nach liebe"
ich beende das ganze jetzt bevor ich RICHTIG RICHTIG beleidigend werde.