Wenn man Hiob, Audio88 und Yassin zuhört, dann könnte man denken, das
Leben stinkt. Mitleid macht sich breit und lässt einen sich schlagartig
bekreuzigen, dass es einem wahrscheinlich besser geht. Eine gesunde
großstädtische Misanthropie schön und gut, aber das hier legt an Verdruß
glatt noch einen drauf. Und trotzdem ist es so nachvollziehbar.
Bodenständig und ehrlich. Die graue Seite des P-Berg. Das Schattendasein
im Glanze der Öko-Kitas. Lasst die Ketchup-Flaschen ploppen feiert die
Freiheit.
Ich bin ein Verfechter des Hatens. Wenn die Aufklärung uns eins gelehrt
hat, dann, dass jedes Individuum das Recht auf eine eigene Meinung hat
und nur die ständige Kritik an unseren Entwicklungen die notwendigen
Fragen aufwirft, deren Beantwortung uns wiederum hilft uns weiter zu
entwickeln und uns zu besseren Menschen zu machen. Also bleibt uns aus
Liebe zum Ding gar nichts anderes übrig, als durchgängig Kritik an
Deutschrap zu üben. (weiterlesen...)
Die Musik der Berliner Combo Schlagzeiln kriegt mich irgendwie nicht. Ist nichts persönliches, trifft einfach nicht meinen Geschmack. Die offensichtliche Mühe und die Gedanken zu den einzelnen Themen nehme ich zwar wahr und respektiere diese auch, doch mehr ist leider nicht drin. Warum ich dann trotzdem über die Jungs schreibe? (weiterlesen...)
Ich muss gestehen, ich habe Angst bekommen, als ich hörte, dass Sido ein
MTV Unplugged spielen würde. Nach meinem Dafürhalten hatte er dafür
einfach nicht die musikalische Klasse der Sportis, der Fantas und all
der anderen deutschen Acts, denen die Ausstöpselung bisher zuteil wurde.
Swagger, Präsenz, Persönlichkeit, ja. Aber musikalisch das Zeug dazu?
Zumindest zweifelhaft der Gedanke. (weiterlesen...)
Letztens so im Kreuzworträtsel: “Rapper, der seine Texte abschreibt”,
mit fünf Buchstaben. Erst überlegte ich: “Farid Bang hat neun
Buchstaben”, das passt also nicht. Aber dann kam ich doch noch auf die
zweitnaheliegendste Antwort: “Biter”. Kurze Rede, langer Sinn: Farid
Bang kriegt dieser Tage auf lyrischer Credibilitäts-Ebene ein paar
Seitenhiebe verpasst. Moralisch noch verwerflicher als sich einen
Ghostwriter zu engagieren, ist nämlich ungefragt abzuschreiben. So
trueschoolig wie das klingt, so lustig ist die Anschuldigung des auf
MySpace sehr beliebten Rappers 2Criminal
(888.018 Profilaufrufe), der sich meiner belustigten Aufmerksamkeit
bisher erfolgreich entzogen hat. Angeblich hat er nämlich am 18.01.10 in
seinem Antwort(!)-Diss auf Kay One ein paar Lines gedroppt, die Farid
Bang nun auf “Asphalt Massaka 2″ verwendet haben soll.
Ja, jetzt hat die Welt endlich den Beweis! War euch nicht auch schon
die ganze Zeit schleierhaft, wie Farid Bang sich diese bewundernswert
hohe Dichte an anspruchsvollen neckischen Wortspielen alleine erdenken
konnte. Tja, irgendwann kommt jedes auch noch so schreckliche Geheimnis
ans Licht…
Manchmal muss man bei diesem ganz
Cross-Media-Viral-Marketing-Spaß-Video-Dingens einfach durchsehen. Oder
eben auch nicht, dann man freut sich halt nur über das Spaß-Video und
lässt das Dingens mit dem anderen Zeug einfach weg. Ich versuch mal
durchzusehen: “The New Dork” heißt der hier vorgestellte Song und ist
eine Hymne für alle Geeks, Freaks, Nerds, Hipster, Dorks, etc. Eine
Hymne, die allein schon aufgrund des massiven
Web2.0-Firmen-Namedroppings zum Hit werden muss auf deinem
Lieblings-Social-Media-Profil.
Musikalische Grundlage ist Jay-Zs und Alicia Keys’ “Empire State of Mind“.
Verantwortlich für die Idee zu der mit Ironie und auch ein bißchen
Trotz aufgemotzten Kassengestell-Version des Songs sind die Comedians
von “Pantless Knights“. Die Regie übernahm David Fine. Der Text stammt von Beau Lewis und Peter Furia (+Kamera). Eingesungen wurde er von Sängerin Jacqueline Becker
sowie Paavo Steinkamp, welcher ihn auch zusammen mit Alison Mei Lan im
Video performt. Mit im Boot war außerdem noch die bekannte
Videoproduktionsfirma Seedwell und das Geld für alles stammt von der Firma Grasshoppers
(The Virtual Phone System Designed for Entrepreneurs), welche sich auf
youtube generös verlinken lässt, um schlicht und einfach Neukunden
anzuwerben. Doch wie das mit einem gelungen Viralclip so ist, wenn er
Erfolg hat, dann hat jeder was davon, alle Produzenten und alle
Konsumenten. Wirklich ein gelungenes Stück Video und Beweis dafür, dass
Virales Marketing, obwohl schon wieder totgesagt, doch immer noch
funktionieren kann!
Den Song ohne Video könnt ihr euch, falls ihr wie ich, immer noch
iPhone-los seid, außerdem kostenlos und ganz oldschool als mp3 hier runterladen.
Thx fürs erste Aufmerksammachen unter vielen Weiteren an Ndilyo Nimindé (@gambai)
Er ist mittlerweile weltberühmt und seit Kindertagen Schauspieler. Was
liegt da näher als sein Talent für Werbefilmchen zu verkaufen? Sprite
hat anscheinend die richtige Summe gezahlt und mit Drake einen, ich
würde sagen glaubwürdigen, kleinen Streifen fürs Fernsehpublikum
gedreht. Einfache, gute Idee und hervorragende Umsetzung ohne Bedienung
von Rapklischees. In Zeiten der Bagatellisierung HipHops als Kinderkram
durch die böse Erwachsenenwelt und die sowieso spießige
Medien-Mittelschicht, macht einen die selbstverständlich und völlig
natürliche Nutzung eines Rappers und seiner Musik im Werbefernsehen
schon wieder ein bißchen Stolz, irgendwie. In Deutschland steht so ein
Spot noch aus. Die Clips für McDonalds und kinder Maxi King laufen
dabei außer Konkurrenz.
Manchmal braucht es einfach keine Free-Mixtapes, Promi-Features,
Newsletter-Kaskaden oder sonstigen Promo- und PR-Schnulli. Manchmal
reicht eine gute erste Teaser-Video-Single, die sich von alleine um die
Welt bloggt. Verückte Charaktere, stylish auf Antiheld gebürstet,
hochqualitativ gedreht. Die Antwoord aus Südafrika. Es fängt einen
gleich ein. Erst findet man es lustig, dann merkt man, dass da
tatsächlich was geht. Und wesentlich mehr ist im ersten Moment auch
nicht rauszukriegen über die Band, außer dass sie die “next level
rap-rave krew” ist. Geht selbst mal ein bißchen auf die Suche. Hier könnt ihr das im Februar erscheinende Album vorhören und HIER gibts die Videosingle.
Deutschrap wird erwachsen. Kein "Scheiß drauf" mehr. Kein Anti. Nein: "Ankommen in der Gesellschaft" und "Verantwortung übernehmen", das sind die Slogans. Sido kennt jetzt alle Parteien und freut sich, dass ihn jemand beim Wählen filmt. Samy dagegen geht zwar nicht wählen, aber diskutiert live im Radio mit dem Kanzlerkandidaten Steinmeier über dessen Zurückhaltung bei Migrationsthemen. Doch diese beiden Vorzeiger-Deutschrapper sind nur die Spitze des Eisbergs. Es haben sich noch einige Rapper mehr zu diesem Thema Gedanken gemacht. Ein Überblick:
1. Geh nicht wählen
Den Anfang in diesem Sommer machte die "Geh nicht wählen"-Kampagne, unterstützt von Massiv, Joe Rilla und Tyron Berlin, die sich ein paar Tage später als "lustige Irreführung" und "gekonnter Marketinggag" entpuppen sollte. Aufmerksamkeit schaffen mit Promis, die ganz überraschend nicht wählen gehen wollen, nur um dann den "ich-geh-doch-Gag" zu zünden. Mal davon abgesehen, dass das Ganze sowieso nur eine dümmliche Kopie der US-amerikanischen "Don't Vote"-Kampagne war, war die Aktion einfach schwach.
2. Eko geht wählen
... und alle können mitkommen. Der Promovideo-erprobte Sabbelkasper Eko wirkt in diesem so schwergewichtigen Themenfeld der Stadtratswahl doch ein wenig unbedarft und unsicher. Hätte er seine Ansprache mal besser nicht zwischen wässrigem Eiscafé und Boston-Kippe in die wacklige Handkamera gefreestylt, sondern Tacheles geredet, warum man denn nun wählen gehen soll! Dann hätte dieses Video für mich auch nicht diesen schwefeligen Promobeigeschmack, der noch dadurch verstärkt wurde, dass zur Zeit der Veröffentlichung (des Youtube-Uploads) original jeden Tag irgendein One-Shot-In-Die-Cam-Gesabbel-Video des Eksters zum Anlass seiner JGWLMAA-EP veröffentlicht wurde. A day in the life of ... Und ich kann seine sonst recht sympathische Fresse nun echt nicht mehr sehen.
3. Blumentopf gehen wählen
Das ist Consciousness pur. Die Hater haten. Und die, die nicht haten, also das mittlerweile erwachsene Nicht-Mehr-HipHop-Publikum, weiß wieder, warum es damals Blumentopf gehört hat. Wer als Rapfan die WM-Raps verknusen konnte, der übersteht auch das hier. Typisch Holunder: Zeigefingerstyles, aber trotzdem irgendwie fresh. Zumindest glaubwürdig und unverkrampft. Mit diesen Attributen waren sie auf jeden Fall die ersten rappenden Wahlpromoter in diesem Jahr.
4. SPD: KANZLERSCHAFT – das geht ab
Mit dem Mut der versteinmeierten Verzweiflung hat die SPD mal etwas ganz Kurioses gewagt: Die sonst so bösen Pornorapper Frauenarzt und Manny Marc wurden von engagierten Wahlhelfern der Partei aus der Mitte gecovert. Der Sommerhit Nr. 1 "Das geht ab" wurde von sozialdemokratischen, rappenden Atzen direkt mal in einen gutgelaunten Wahlkampf-Song umgetextet und neu aufgenommen. Das ist der kreativste und mutigste Wahlkampf-Move bisher gewesen. Sowas kann imagemäßig ordentlich nach hinten los gehen, aber keiner hatte großartige Einwände zu diesem dreisten Schritt. Wirklich alle haben gestaunt. Leider wurde das Video aus Rechtsgründen mittlerweile aus dem Netz entfernt. Seinen Zweck, nämlich ordentlich Welle zu machen, hat es aber erfüllt. Big up.
5. Massiv trifft Cem Özdemir
Für Massiv eine Profilierungsversuch in einem alternativen, aber etablierten Gesellschaftskreis und für Grünen-Chef Cem Özdemir ein Imageverankerung in einer immer noch als jugendlich und rebellisch geltenden Subkultur. Leider arg substanzlos geraten. Die Paarung ist einfach zu ungleich. Cem Özdemir paroliert (ich meine es, wie ich es schreibe!) die naiv-dümmlichen Einwürfe Massivs sehr souverän und ergeht sich nebenbei noch ein wenig in HipHop-Zielgruppen-Schleimerei. Irgendwie traurig, dass bei dieser eigentlich sehr ambitioniert daherkommenden Idee absolut nichts rumgekommen ist. Wo bleiben die kritischen Fragen? Warum werden die Diskussionschancen nicht genutzt? Deshalb oben nur der Trailer.
6. Böse Zungen - Ich bin ein Pirat
Den direktesten Wahlaufruf unternehmen die Rapper der Gruppe Böse Zungen aus Darmstadt. Sie berappen das Wahlprogramm der umstrittenen Piratenpartei. Sie sehen sich selbst als Freibeuter in politischen Gewässern, und machen sich, wie ihre Partei, klar zum Ändern. Das ist wie bei derPorno-SPD ebenfalls sehr mutig. Nicht nur aufgrund des Open Source-Ansatzes der Partei, der im Endeffekt auch kulturelle Güter wie ihre Musik mit einschließt, sondern auch, weil es grundsätzlich mutig ist, in der Öffentlichkeit so offensiv Stellung zu beziehen. Leider ist die Umsetzung derbe schwach. Kickt gar nicht. Zu bemüht, zu wenig Talent, zu viel Pathos.
Fazit
Keiner kann euch befehlen, wählen zu gehen. Tut es oder lasst es, das ist allein eure Sache. Die Aufrufe der deutschen Rapper in diese Richtung sind leider alle ziemlich vorhersehbar geraten. Und sollten sie nicht inhaltlich schwächeln, dann tun sie es in der Umsetzung, oft jedoch beides. Erst dort, wo von außen auf HipHop zugegriffen wird und sich schamlos bedient wird an unserer geliebten und atzigen Subkultur, da wird es spannend. (Ich erspare mir jetzt eine weitreichende und kritische Analyse dieser Symptomatik.) In vier Jahren erwarte ich einfach ein bißchen mehr (wenn man sich die Wahl schon zum Thema machen muss...).
Wer gerne wählen gehen möchte, aber noch nicht weiß, welchen Direktkandidaten oder welche Partei, der sei diskret auf Google und/oder den Wahl-o-maten verwiesen.
Ihr kennt das doch, wenn beliebige Vollanfängerüberrapper auf Festivals in jedes noch so rauschige Mikro ihren besten schlechten Text grölen statt zu rappen. Oder? Doch George Kaplan ist anders. Er rockt die Scheiße fett. Der Trainspotters-Rapper aus Umea in Schweden killt den Beat mit Bong im Schoß. Sowas habt ihr da draußen noch nicht gesehen! Präsentiert wird das ganze von Random Bastards TV.
Bock bekommen, noch mehr zu hören? Ladet euch for free das Trainspotters-Mixtape "The Grip Tape" feat. Academics, Supersci, Prop Dylan, Allyawan, u.a. runter. Und checkt die MySpace-Seite der Jungs: myspace.com/trainspotters
Hab auf youtube gerade in meinen All Time Favourite Samples rumgestöbert und mir in diesem Fall verschiedene Versionen von "It's a Shame" der Spinners gegönnt. Zum ersten Mal habe ich das Sample bei Monie Love gehört (unten). Doch viel wichtiger: Ich wieder bin über den 1993(!!) noch rappenden R. Kelly (damals 26) mit der ganz jungen Aaliyah (14) in der Hook gestolpert (die sie leider auch verkackt). Das hatte ich ja ganz vergessen! Wie konnte ich? Zeitgeschichte! Im Jahr drauf heirateten die beiden. Die Ehe wurde aufgrund des von Aaliyah mit 18 falsch angegebenen Alters später aber für nichtig erklärt. (Das nur so nebenbei...)
R. Kelly ft Aaliyah - Summer Bunnies
Monie Love ft. True Image - It's A Shame (My Sister)
Das war mal eine Woche! Dachte ich letzten Donnerstag noch, da kann ja die Woche videotechnisch nicht mehr viel kommen, wurde ich spätestens am Sonntag eines Besseren belehrt, denn in den letzten vier Tagen, habe ich nochmal acht frische Musikvideos für euch zusammengetragen, die teils stylischer sind, als alle Videos aus dem letzten Jahr zusammen. Einfach alle mal durchschauen. Lohnt sich! Mit dabei sind Lil Mama, Mims, Black Milk, Royce da 5'9'', G-Unit, Termanolgy, F.R., u.a.. Hier gehts zum GermanRhymes.TV.
Hallo Leute,ihr wundert euch vielleicht ein wenig, was dieser Eintrag hier soll. Mir ist es jedoch über unseren HipHop-Horizont hinaus ein wichtiges persönliches Anliegen die Ideen der Bürgerinitiative Bedingungsloses Grundeinkommen zu verbreiten. Bisher war das nicht immer so einfach möglich, da das ein enorm weites Feld ist und auch die Bürgerinitiative mehrere Jahre gebraucht, um in ihren Vorstellungen und für die daraus resultierenden Aktionen ein bodenständiges, sicheres Konzept zu entwickeln und den Großteil der massiven kritischen Fragen und Zweifel für sich im Vornherein zu beantworten. Viele Kongresse und Debatten mussten ins Land ziehen, doch nun gibt es einen 1,5 stündigen Film (von Daniel Häni und Enno Schmidt), der euer Selbstverständnis von reiner Lohnarbeit und pleite sein am 30. des Monats hinterfragt und euch finanzierbare Alternativen aufzeigt. Nur open minded und zum Umdenken solltet ihr bereit sein. Nehmt euch die Zeit, es lohnt sich!
Wenn ihr diese Entwicklung weiter vorantreiben wollt, dann könnt ihr erstens eine Bundestags-Petition unterzeichnen, die eine Einführung des Grundeinkommens fordert, und zwar HIER. Und zweitens, könnt ihr diesen Film und den Link zur Petition überall verbreiten, wo es euch nur möglich ist.
Legende. In der Musikindustrie ein viel zu inflationär gebrauchter
Begriff für Menschen mit vermeintlich großem kulturellen Einfluss. Doch
Bobbito Garcia ist definitiv eine Legende. Bobbito
Garcia aka DJ Cucumberslice aka Kool Bob Love aka Mango Tango aka ...,
man hat der viele Namen. Und genauso viele Betätigungsfelder. Angefangen bei seiner Karriere als Radio DJ zusammen mit StretchArmStrong (Source: „Best HipHop-Radio Show of All Times“), über seine Basketballkarriere (Puerto Rico/AndOne/NY Knicks Halbzeitshow) bis hin zu seiner Tätigkeit als fotografierender und Bücher veröffentlichender Straßenkultur-Chronist. Nebenbei macht er noch die Nike Freestyle Werbung und kommentiert den Slam Dunk Contest in den NBA 2kX Spielen von EA Sports. Mit seiner international erfolgreichen Stevie Wonder Radioshow/Partyreihe zusammen mit DJ Spinna war diese Legende Mitte Januar nun in Berlin. Wir trafen uns mit Bobbito
im Kickz-Flagshipstore in Berlin und plauderten mit ihm über alles, was
er so gemacht hat in den letzten Jahren und wo es noch hingehen soll. HIER gehts zum Interview.
Und hier die Vorstellung einer Legende in einer 7 Minuten Videobiographie: