

| Sicher sind die iD vielen noch der GRIMETIME Competition bekannt, als sie mit Unter Strom 'ne ganz gute Performance abgeliefert haben. Nun bringen sie die Sound Of The Future EP als kostenlosen Download auf den Markt und sind damit eine der ersten deutschen Artists, die ein Grime-Release auf den "Markt" schmeissen. Die Sound Of The Future EP ist mit ihren fünf Tracks, eine klasse Mischung aus Grime-Remixen und eigens produzierten Tracks. Ihren Sound selbst, bezeichnen die iD als Ghettotechno, basieren damit aber vorallem auf synthie-lastigen Hip-Hop-Grime. Ha, ich liebe es solche Schubladen zu kreieren. In jedem Fall eine spannende Mischung aus verschiedensten Stilen, die sich auch in der EP wieder spiegelt. Der Opener Sound Of The Future ist mit den gelungenen Female-Vocals ein guter und motivierter Start um dann mit Something In The Air mal so richtig auf die Kacke zu hauen. BamBam. Natürlich darf auch Unter Strom nicht fehlen und nimmt damit auch wieder ein wenig Fahrt raus um dann auf den recht melancholisch hip-hoppigen Track Julie überzuleiten. Fantastischer Beat. Zum Schluss gibt es dann noch ein starkes Medley mit Instrumentals von Wiley's & Ruff Sqwad's "Together", Dizzee Rascal's "Stand Up Tall" und einigen anderen. |

| Es ist der „Sound of the Future" und mit dem treibenden Uptempo Opener „Grimetime ’07" geht es schon einmal knallhart mitten ins Gesicht des Hörers. Anders als bei scheppernden und rohen Grimeproduktionen schlagen die Jungs von Die I.D. die elektronische und Eurodance angehauchte Richtung ein, die einen sauberen Sound mit sich bringt. Im weiteren Verlauf der „Was Ist Grime?!" EP ändert sich dieser Umstand auch nicht, vielmehr verstärkt sich der tanzbare Eurodance Charakter mit gesungen Frauenhooks und positiven Kopf-Hoch Messages („Glaube Daran"). Den Stil, den sie fahren, nennen sie Ghettotechno. Skills sind definitiv vorhanden und kombiniert mit den recht ohrwurmträchtigen Produktionen werden hier deutliche Akzente gesetzt. Besonders das gute Arrangement in den Songs kann sehr gut überzeugen. Insgesamt verbucht die EP einige Höhepunkten mit dem Opener, „Grimetime", „Something In The Air", sowie die frischen Flows und Reime und einen eher durchschnittlichen Mittelteil. Verheißungsvoll kann man also auf die kommende Veröffentlichung des Debüt Albums „Ghettotechno" blicken und hoffen, dass der Raum nach oben an Möglichkeiten genutzt und nicht vergeudet wird. |