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Hate Blogg

Crystal F - Kunst des Todes (Review)

5.07.2009 - 15:28



Warnung: „Die Musik auf dieser CD basiert rein auf fiktiven Szenarien und Taten. Sie befasst sich mit den Abgründen der menschlichen Seele. Weder spiegelt die Musik Wünsche des Künstlers wieder noch sollte sie zu ernst genommen werden.  Künstlerstyle!“


Ein „Parental Advisory — Explicit Lyrics“ scheint wohl in Zeiten des Amoklaufs nicht mehr auszureichen, denn das sind die Worte die man zu lesen bekommt, wenn  man Crystal F´s „Kunst des Todes“ aus der Hülle herausnimmt.

Sofort kommen mir Namen wie MC Basstard, Necro oder die Gravediggaz in den Sinn. Ist Crystal F ein weiterer  würdiger Vertreter dieses Horrorcore-Rap Genres?

Leider Nein. Schon bei durchhören des ersten Tracks „Kunst des Todes“ folgt die Ernüchterung. Crystal F versteht es blendend die Reime so zu verpacken, dass sogar ein „Hab mehr Leichen im Keller, als Gehirnzellen die absterben“ so harmlos klingt wie Celin Dion`s „My Heart will go on“. 

Die weinerliche Rapweise, die stark an den jungen Eko Fresh erinnert und die zusammenhangslosen Texte, lassen gar nicht erst so etwas wie ein Horrorcore-Rap Feeling aufkommen. Auch die Rettung zum nächsten Track „Das Böse in Mir“ verschafft da wenig Abhilfe. Dieser klingt nämlich nahezu genau wie sein Vorgänger. Und so zieht sich dieser katastrophale Faden durch das gesamte Album. Lediglich Beats und Features geben dem Ganzen eine andere Farbe.

Naja, ein wenig Horrocore lässt sich dann am Ende aber doch noch finden. Melancholisch schöne Beats wie bei „Ein Trip ans Wasserloch“ oder „Gotteswahn“  werden vollständig verstümmelt. 


Fazit:  Crystal F Kunst des Todes ist ein 18 Track starkes Werk, welches aber leider an allen Ecken schwächelt. Der unangenehme Rapstil und die sinnfreien Texte bereiten wohl nur eingefleischten Fans dieses Genres keine Schmerzen.


Rating: 3/10

Kategorie: | kommentieren


Anonymous | 1.12.2009 - 23:45

Kommentar ohne Titel
Was sinnfrei??? Man man man das ist Kunst, Kunst ist nie sinnfrei! Das ist eins der besten Rap Alben überhaupt! Wer richtig und oft hinhört erkennt auch den sinn ;)

Anonymous | 1.12.2009 - 23:47

Kommentar ohne Titel
Achja und Gotteswahn ist so genial von der Aussage her! Verbotene liebe Rap-Story technisch einfach Bombe.

Anonymous | 1.12.2009 - 23:52

Kommentar ohne Titel
Unnnnnd Crystal F macht kein Horror Rap -.-
Alles in allem sehr Geselschafts kritsch, bei der platte bekommt jeder sein Fett ab ;) Aufjeden nichts für Otto Normal-Rap-Verbraucher (z.B Savas und Konsorten)

Anonymous | 19.04.2010 - 23:46

oO
Sorry. Ich bin zwar nicht wirklich tief im Rap-Genre drin, aber das Ding was hier als Review durchgeht ist derber bullshit. Meinungsabhängig, ok. Meiner Meinung nach ist das Album eines der besten Rap-Alben die es in der deutschen Hip Hop/Rap Szene gibt! zwei Tracks die mir darauf nicht so gefallen, aber der Rest hat es einfach rund um in sich! Da passt alles.
Bitte mehr davon, danke!

Anonymous | 31.07.2010 - 17:14

Kommentar ohne Titel
Dieses Album ist wirklich gut.
Ich versteh nicht wie sich manche Leute das Recht rausnehmen wollen Rap-Alben zu bewerten. Und dann noch so dämlich.
Wer von Ruffiction hat je behauptet, dass sie Horrorcore machen wollen?! Niemand.
Ganz im Gegenteil. Sie versuchen eher sich bei ihrem Rap noch von Horror-rap-künstlern zu unterscheiden.
Alles in allem eine ziemlich einseitige Review.
Seine Thesen nur an so wenigen Beispielen zu belegen ist doch ziemlich amateurhaft.

Anonymous | 19.09.2010 - 14:13

Schwätzer
Fresse halten tre die mal liffe un labber dann weiter.du horrensen

Anonymous | 22.10.2010 - 13:47

Kommentar ohne Titel
Also wer so ein Album, so mieserabel bewertet, hat auchs nicht geblickt - Sorry.
Würde mich nicht wundern wenn so jemand "Disco Pogo" mit 10/10 bewertet, weil das ja so viel Inhalt besitzt...
Geh mal weiter deine "Helden" boosten.
"Das Album schwächelt allen Ecken und Kanten"; "Der Rapstyle ähnelt an Eko-Fresh" - ich habe keine Ahnung was für Filme du schiebst.
Das was hier als "Schwäche" bezeichnet wird, ist nicht ohne Grund "schwach" gehalten und ist ein stylistisches Mittel, was sehr gut umgesetzt wird und Atmosphären von Tracks wiederspiegeln kann - der Rapstyle ist gut und einzigartig - keine 0815-Kopien deiner mittlerweilen verschwulten Chartrapper.

Wer was Neues hören will und keine Lust auf "kennste" hat, sollte sich das nicht entgehen lassen.
9/10



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