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geschrieben am 13/02/2012 um 19:07 in der Kategorie
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In letzter Zeit war es eher ruhig um die Münchner Rapperin Fiva. Zumindest musikalisch, denn auf zdf.kultur hat sie regelmäßig moderiert. Doch nun kommt ein neues Album und Fiva nützt ihre Kontakte zum ZDF, um gleich mal richtig Promo zu machen.
Seit heute könnt ihr deswegen euch auch die neue Single „Die Stadt gehört wieder mir“ in der ZDF Mediathek zu Gemüte führen. Hierfür und auch für das ganze Album hat sie übrigens Unterstützung vom Phantom Orchesters bekommen.


Fiva_Single

Wem dieser Sound gefällt sollte sich das Ganze unbedingt auch live anschauen. Hier die Tour Daten:

20.01. – Traunstein, Festung
21.01. – A-Wien, Arena
21.03. – A-Salzburg Jazzit
22.03. – Stuttgart, Universum
23.03. – Frankfurt, Brotfabrik
24.03. – Lindau, Club Vaudeville
27.03. – München, Atomic Cafe
28.03. – Köln, Blue Shell
29.03. – Hamburg, Kulturhaus III & 70
30.03. – Berlin, Comet Club
31.03. – Leipzig, Conne Island



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geschrieben am 2/02/2012 um 22:34 in der Kategorie
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Heute ist jemand ganz besonderes zu Gast bei Kopfmusik: Puerto Nico. Über ihn habe ich bereits vor einigen Tagen berichtet. Anlässlich seines Solo-Albums "Die tollen Abenteuer von Puerto Nico", habe ich mit ihm vor einiger Zeit ein Interview geführt. Dabei hat er mir ein paar spannende Geschichten erzählt. Zum Beispiel wie ihn Thees Uhlmann eines Abends angerufen hat, um ihm zu sagen wie toll er die seine Musik findet. Aber lest besser selbst...

KM: Hi Nico. Für die Leute die dich nicht kennen - stell dich doch bitte kurz vor.

Nico: Ich bin Puerto Nico, 24 Jahre alt, komme aus Geltendorf bei München, und rappe seit 2003. Die letzten Jahre habe ich vor allem mit meiner Crew „Bummvoll Brothers“ Musik gemacht, und jetzt bin ich solo unterwegs. Nachzuhören auf meinem aktuellen Album „Die tollen Abenteuer von Puerto Nico“!

KM: Im Rahmen des Montagsdemos im Zündfunk von BR2 hast du viel Lob bekommen. Thees Uhlmann bezeichnete dich sogar als „deutschen De La Soul“. Was sagst du dazu?
Nico: Das ist einfach nur krass. Er und der Moderator vom "Montagsdemo" haben mich schon vor ein paar Wochen abends aufm Handy angerufen, um mir in den Hörer zu brüllen wie gut sie mein Lied finden. Ich war grade in einer Bar, und hab durch den Lärm erstmal gedacht, jemand will mich verarschen. Danach bin ich durchgedreht. Ich mag Thees' Band Tomte richtig gern, und sein Album hab ich seit Sommer auch krass oft gehört, und dann kommt sowas. Das Lob von Sandra Kinzelmann von Sony/ Four Music, Josef Winkler vom Musikexpress und Achim Bogdahn vom BR2 haben mich aber genauso gefreut. Ist alles noch ziemlich unglaublich für mich.

KM: Verständlich. Was denkst du macht dich so einzigartig?
Nico: Was der Jury um Thees Uhlmann gut gefallen hat, waren ja meine Texte und der Ohwurm von Dobré. Ich kann halt sehr bildhaft Geschichten erzählen, die viele nachvollziehen können, und bringe trotzdem Persönliches mit ein. Und weil ich das gerne eingängig und mit vielen Musikstilen mache, spreche ich wohl eine Menge Leute an, die mit Rap sonst nix am Hut haben.

KM: Wie bist du selbst zu HipHop gekommen und Teil der Szene geworden?
Nico: Also ich hab immer schon wahnsinnig viel Fernsehen geschaut. Dann wurde Ende der 90er Jahre Nickelodeon abgesetzt, und mein Leben hatte ungefähr keinen Sinn mehr. Kurz darauf haben wir MTV bekommen. Da habe ich dann „Hard Knock Life“ und „Liebeslied“ gesehen, und Hip Hop war das Ding. Selbst gerappt habe ich dann aber erst dank Eko und „Optik Anthem“, das war so „Ah, man kann auch so jung schon rappen?“ Vorher habe ich echt gedacht, dass man nur als schwarzer Amerikaner jung rappen kann, und dass das in Amerika bestimmt auch alle Kids können (lacht).

KM: Wie entsteht ein typischer „Puerto Nico“ Song und vor allem was ist zuerst da: Beat oder Text?
Nico: Ich trage immer ein paar grobe Text-Ideen mit mir herum. Meistens stapf ich dann zu nem befreundeten Musiker und sage „Hey, in dem Lied geht’s um dies und das, und ich brauche diese Stimmung, mit ner warmen Bassline“ zum Beispiel. Dann entsteht ne Vorversion vom Beat, ich schreibe meinen Text drauf, und dann wird das Instrumental noch mal daran angepasst und final aufgenommen. Ganz selten höre ich auch noch Beat-CDs durch, aber vor allem dominieren mittlerweile die Live-Instrumente bei meinen Beats. Aber wenn jemand Beats macht: Immer her damit, vielleicht wird’s ja doch was.

KM: Apropos Beats, dein letztes Album enthält zahlreiche musikalische Einflüsse, klingt aber trotzdem rund und wie aus einem Guss. Hast du hierauf besonderen Wert gelegt?
Nico: Dieser homogene Sound hat schon seine Zeit gebraucht, ja. Der rote Faden war anfangs nur dass ich viele Geschichten erzählen wollte und dass die Beats live abgehen. Dass die Beats jetzt wie aus einem Guss klingen, liegt daran dass trotz verschiedener Stile oft dieselben Instrumente wie Trompete und Gitarre im Spiel sind. Das „Problem“ war, dass es viel Zeit braucht, echte Instrumente aufzunehmen. Aber es lohnt sich.

KM: Auf „Die tollen Abenteuer von Puerto Nico“ war mit „Geisterstadt“ auch ein sehr persönlicher Song. Würdest du sagen, dass dir die Musik hilft, Sachen zu verarbeiten?
Nico: Musik ist schon gut zur Verarbeitung. Grade bei „Geisterstadt“ habe ich mir so oft gedacht: „Alta, mir geht’s grade richtig scheiße, aber wenigstens kann ich darüber jetzt ein gutes Lied schreiben“. Vor allem besoffen bei  irgendwelchen Partys, wo man meint dass die ganze Welt außer einem selbst glücklich sei. Es ist immer ein schöner Hoffnungsschimmer, mit trauriger Musik wenigstens eine gute Sache aus einer Krise zu ziehen.

KM: Gibt es für dich auch Grenzen die du thematisch nicht überschreiten würdest?
Nico: Also auf kommenden Liedern werde ich noch mehr Zeug rappen, was man sonst eher seinem Psychiater erzählt. Aber ob alles, weiß ich noch nicht. Eminem geht’s bestimmt nicht immer besser damit, dass die ganze Welt alles über ihn weiß.

KM: In deinem Song „Two Dope Boyz (In a Delorean)“ reist du in deine eigene Vergangenheit. Wenn du wirklich mit einem „Delorean“ in der Zeit umherreisen könntest -wohin würde es dich verschlagen und warum?
Nico: Auf jeden Fall in die Neunziger: Auf Eurodance-Partys gehen. Die Fugees und die Chicago Bulls live sehen. Mir als kleinem Kind einen Gameboy schenken, den meine Eltern mir nicht kaufen wollten. Und die tollen Disney-Filme noch mal im Kino sehen. Ich bin einfach ein Neunziger-Kind.

KM: Welche Abenteuer dürfen wir in Zukunft noch von Puerto Nico erwarten und vor allem wann und wo kann man dich demnächst live erleben?
Nico: Ich werde die nächsten Monate meine „Marty McFly“ Free-EP online stellen, benannt nach meinem Kindheitshelden aus „Zurück in die Zukunft“. Thematisch und musikalisch wird das ein bisschen retro. Auch durch Klassiker-Beats von Wu-Tang oder Outkast. Und eine Menge Auftritte mit meiner Live-Band stehen an. Checkt dafür puerto-nico.de oder meine Facebook-Seite.

KM: Okay, zum Abschluss würde ich dir gerne noch vier Stichworte geben und du sagst einfach was Dir spontan dazu einfällt:

HipHop-Szene
Nico: Verfolge ich in Deutschland mittlerweile mehr als die Hälfte meines Lebens. Die wird alle paar Jahre kurz langweilig und dann geht’s wieder ab. Grade ja eh. Hoffentlich bald mit mir.

Cro
PuertoNicrockstahzumjot 2012.

„Der deutsche De La Soul“
Nico: Haha, das hat Thees Uhlmann im Radio über mich gesagt. Da musste ich ziemlich schmunzeln. Er mag ja De La Soul anscheinend auch ziemlich gerne, zumindest zitiert er die ja in Caspers "XOXO"-Refrain. Also freut mich das schon krass, ich mag auch De La Soul sehr. Auf meiner nächsten EP ist auch ein Beat von denen drauf.

Kopfmusik
Nico: Schöner Blog, der einem die Suche nach interessanten Feuilleton-Artikeln über Hip Hop abnimmt. Auch angenehm mal auf einem Blog nichts über den Beef von Rapper XY zu lesen. Auch wenn ich das ab und zu brauche.

KM: Das war es von meiner Seite. Nochmal vielen Dank für das Interview Nico und viel Glück für die Zukunft. Hast du zum Abschluss noch irgendwelche „letzten Worte“?
Nico: Streamt mein Album „Die tollen Abenteuer von Puerto Nico“ auf www.puerto-nico.de! Und wenn euch taugt, bestellt es oder ladet es bei iTunes, damit ich reich und arrogant werde!


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geschrieben am 31/01/2012 um 17:18 in der Kategorie
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Da sagt nochmal jemand, dass Rapmusik nicht gut ist und die Menschheit weiterbringt. Dank einiger fleißiger Wissenschaftler kann Rap jetzt auch Leben retten.
Amerikanische Forscher der Purdue Universität in West Lafayette haben einen Sensor entwickelt, der den Druck in geschädigten Adern messen soll. Da diese Sensoren durch ihre Größe und Position im Körper, schwer mit Strom zu versorgen sind, musste eine alternative Lösung her. Diese Lösung heißt Strom durch Schallwellen. Und da die Forscher einzelne Töne langweilig fanden, haben sie ihren Sensor mit verschiedenster Musik getestet.
Raus kam, dass Rap, dank der starken Bässe, am besten geeignet ist. Ich bin gespannt was mit moderner Technik und Rap in Zukunft noch so möglich sein wird.

Rapmuik steuert Sensor am besten via Golem.de

Danke an Michi für den Link!



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geschrieben am 29/01/2012 um 18:04 in der Kategorie
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Das ZDF entdeckt zurzeit den HipHop für sich. Und mit dabei ist das ZDF-Morgenmagazin. Eigentlich eine Sendung, welche wirklich nicht für die junge Zielgruppe gedacht und gemacht ist. Doch ab und zu entdeckt man auch hier spannende Sachen.
So zum Beispiel letzte Woche, als Pete Philly zu Gast war. Der niederländische Musiker macht irgendwas zwischen Jazz, Soul und HipHop. Also eine sehr spannende Mischung. Früher war er zusammen mit dem Produzenten Perquistite unterwegs. Ende letzten Jahres hat er sein erstes Solo-Album „One“ veröffentlicht, das nun auch in Deutschland erhältlich ist.

Pete_Philly_ZDF_moma

Und hier noch seine aktuelle Single, die ebenfalls "One" heißt.





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geschrieben am 26/01/2012 um 13:24 in der Kategorie
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In letzter Zeit beschäftigen sich viele Medien mit HipHop. Doch vom Radiosendern Bayern2 hätte ich das nicht erwartet. Und wenn schon, dann irgendwie oberflächlich oder im Rahmen eines tollen Kulturprojekts. Doch da habe ich mich wohl geirrt.
Denn im Bayern2 Nachtstudio hat sich Mark Greif fast eine Stunde lang mit der Kultur beschäftigt. Mark Greif ist Gründer des n+1 Magazins und hat sich früh für die Musikrichtung Postpunk entscheiden. Nun hat er beschlossen diese Fehler wieder gut zu machen und befasst sich intensiv mit HipHop und Rap. Sein Weg geht dabei über die Texte, die er versucht auswendig zu lernen. Dabei steigt er dank Grandmaster Falsh, Nas, Notorious B.I.G und vielen weiteren tief in die Materie ein und stellt fest, dass Rap eine der spannendsten und komplexesten Musikrichtungen ist.
Ein toller Bericht, bei dem jeder HipHop-Fan noch was lernen kann.


Rappen lernen


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geschrieben am 22/01/2012 um 12:04 in der Kategorie
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Stellt euch vor, eines Tages klingelt plötzlich euer Telefon und am anderen Ende erzählt euch jemand wie geil er eure Musik findet. Denkt euch jetzt noch dazu, dass dieser jemand kein geringerer als Thees Uhlmann persönlich ist. Wie würdet ihr reagieren?
„Erst mal dachte ich jemand will mich verarschen.“ meint Puerto Nico, dem diese Geschichte genau so passiert ist. Danach ist er vor Freude durchgedreht.
Doch wie kam es überhaupt zu dem überraschenden Lob? Angefangen hat alles vermutlich mit Nicos Entscheidung,  seine CD „Die tollen Abenteuer von Puerto Nico“ (2011)  im Rahmen des Montagsdemos an die Redaktion des Zündfunks von Bayern 2 zu schicken. Der Moderator Achim Bogdahn stellt hier jede Woche einen aufstrebenden Künstler vor. Anschließend beurteilt eine Jury das Werk. In Nicos Fall waren das Sandra Kinzelmann von Sony/Four Music, Josef Winkler vom Musikexpress und eben Thees Uhlmann von der Band Tomte.
Alle drei gaben dem jungen Nachwuchsrapper die Höchstwertung. Thees Uhlmann vergleicht ihn sogar mit K.I.Z. und Casper und nennt ihn „den deutschen De La Soul“.
Doch wer ist dieser Puerto Nico überhaupt, werden sich einige von euch jetzt Fragen. Nico kommt aus der Nähe von München und hat schon früh seine Liebe zum Hip Hop entdeckt. Zum Mic griff er allerdings erst 2003 nachdem er dank Eko und „Optik Anthem“ die Erkenntnis hatte: „Ah, man kann auch so jung schon rappen?“
Viele Jahre sind seit dem vergangen und von dem ehemaligen Eko-Einfluss ist nicht mehr viel übrig geblieben. Stattdessen blickt Nico heutzutage, was seine Inspiration betrifft, gerne auch mal über den Hip-Hop-Tellerrand: „Da ist von 70s-Rock über Boom Bap zu Elektro alles dabei“ und das hört man der letzten Platte auch an. Stets mit vielen Live-Instrumenten unterlegt, schuf er hier mit Hilfe einiger befreundeter Musiker ein sehr abwechslungsreiches Klangbild.
Textlich war es sein Ziel, bildhafte Geschichten zu erzählen, die viele nachvollziehen können und trotzdem Persönliches mit zu bringen. Dieses Vorhaben möchte er auch in Zukunft verfolgen. So sollen auf seinem nächsten Album nach eigenen Angaben noch mehr Texte zu finden sein, „die man sonst eher seinem Psychiater erzählt“.
Genau diese Offenheit ist es, die Puerto Nicos Musik so einzigartig macht. Davon könnt auch ihr euch jetzt auch selbst überzeugen. Acht Lieder von „Die tollen Abenteuer von Puerto Nico“ hat er nämlich nun zum kostenlosen Stream auf Soundcloud online gestellt.

  Die tollen Abenteuer von Puerto Nico by PuertoNico

Wenn ihr nun auf den Geschmack gekommen seid, schaut auf Nicos Website oder seiner Facebook Seite  vorbei. Hier könnt ihr auch direkt das Album bestellen, oder ihr besorgt es auch über iTunes, Amazon und allen anderen Onlinestores.
Darüber hinaus, wird es auf Kopfmusik auch bald ein ausführliches Interview mit Puerto Nico zu lesen sein. Vorbeischauen ist Pflicht!



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geschrieben am 19/01/2012 um 22:28 in der Kategorie
Header_Wu-Tang-Clan

Anfang der 90er Jahre etablierte sich eine der bedeutendsten HipHop-Crews der USA. Der Wu-Tang Clan. Innerhalb von kürzester Zeit entstand hier eine der größten und innovativsten Organisationsstrukturen, die es in der HipHop-Landschaft je gab.
Nun sind neue Akten aufgetaucht, die ein anderes Bild auf den Clan werfen. So soll es eine enge Verbindung zu der der in Los Angeles aktiven berüchtigten Gang der Bloods gegeben haben. Auch mit einigen Mordfällen wird hier der Wu-Tang Clan in Verbindung gebracht.


Geheimakten über Wu-Tang Clan


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