yaüüüüüür.
klein louie verbringt ihre weihnachtsferien damit zu arbeiten. wurd' ja
auch zeit, hör' ich da jemanden in nz schnauben - und ja er hat recht.
das schöne daran ist, dass es sich bei studentenjobs immer um wenig
geistig förderliches handelt. klingt zwar blöd, ist aber so.
was das allerdings noch so impliziert, wurde mir erst heute bewusst:
schlag 2 nach 9 - ich konnte, echt nix dafür, dass der bus nach 8:36
nicht mehr fährt - fand ich mich in einer halb schwindeligen direct
marketing firma wieder. eine, von der sorte, wo jeder einen
wohlklingenden namen à la consulting manager trägt,
aber niemand weiß, was sein kollege so genau tut. nach dem mir typ b
nach einer halben stunde endlich erklärte, was mir typ a schon am
telefon erklärte, wurde ich in ein zimmer mit einem furchtbar
liiiiiiiieeeeeeeeeeeben mädchen gesetzt, soll heißen: die kleine hatte
die eloquenz eines goldfischs und den iq des sesambrötchens, dass ich
zum frühstück hatte.
im laufe des vormittags kam so ziemlich
der halbe betrieb zu uns ins büro, um sich bei uns vorzustellen. was
meine liebe tischnachbarin als ausgesuchte höflichkeit betrachtete und
mit jedem, der vorstellig wurde, ein furchtbar neeeeeeeeettes gespräch
führte, diente eigentlich nur dem zweck, den herren der schöpfung -
tja, die existierenden frauen in der firma sind wohl nicht so nett -
eine wixvorlage für die mittagspause zu bescheren. am frühen nachmittag
kam dann der nette programmierer vorbei, um uns zu erklären wie es sich
mit dem geisteszustand und der sozialen intelligenz von akademikern
verhält. dem guten mann dürfte die relation zwischen jenen und
studenten, die wir beide, wie wir in diesem büro saßen, waren, gänzlich
fremd sein. auf eine einfache frage meinerseits bezüglich eines bugs in
seiner software, die wir schon den halben tag bedienen durften, bekam
ich eine einführung darin, wie man mic access eingabefenster
programmiert.
da saß ich also, ließ den kleinen, fetten
karpfen in seinem element springen und blubbern und tippte nummern ein.
ich habe beschlossen den tennisarm, den ich nach den zwei wochen davon
kriegen werde, als warnzeichen in erinnerung behalten, wenn ich das
nächste mal zu faul sein sollte, für eine klausur zu lernen.
19.12.2005; dummheit
17:11 |
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word
unproVoked | 19.12.2005 - 17:37
Und bei mir sind auch alles so verstrahlte Typen die kein Plan haben was der andre macht und auch keinen Plan davon haben was sie eigentlich machen...
Alladings geh ich da immer nur einmal die Woche oder n paar mal in den Ferien hin
muahahhaaa
chriskm | 20.12.2005 - 16:03
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