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19.12.2005; dummheit

yaüüüüüür. klein louie verbringt ihre weihnachtsferien damit zu arbeiten. wurd' ja auch zeit, hör' ich da jemanden in nz schnauben - und ja er hat recht. das schöne daran ist, dass es sich bei studentenjobs immer um wenig geistig förderliches handelt. klingt zwar blöd, ist aber so.

was das allerdings noch so impliziert, wurde mir erst heute bewusst: schlag 2 nach 9 - ich konnte, echt nix dafür, dass der bus nach 8:36 nicht mehr fährt - fand ich mich in einer halb schwindeligen direct marketing firma wieder. eine, von der sorte, wo jeder einen wohlklingenden namen à la consulting manager trägt, aber niemand weiß, was sein kollege so genau tut. nach dem mir typ b nach einer halben stunde endlich erklärte, was mir typ a schon am telefon erklärte, wurde ich in ein zimmer mit einem furchtbar liiiiiiiieeeeeeeeeeeben mädchen gesetzt, soll heißen: die kleine hatte die eloquenz eines goldfischs und den iq des sesambrötchens, dass ich zum frühstück hatte.

im laufe des vormittags kam so ziemlich der halbe betrieb zu uns ins büro, um sich bei uns vorzustellen. was meine liebe tischnachbarin als ausgesuchte höflichkeit betrachtete und mit jedem, der vorstellig wurde, ein furchtbar neeeeeeeeettes gespräch führte, diente eigentlich nur dem zweck, den herren der schöpfung - tja, die existierenden frauen in der firma sind wohl nicht so nett - eine wixvorlage für die mittagspause zu bescheren. am frühen nachmittag kam dann der nette programmierer vorbei, um uns zu erklären wie es sich mit dem geisteszustand und der sozialen intelligenz von akademikern verhält. dem guten mann dürfte die relation zwischen jenen und studenten, die wir beide, wie wir in diesem büro saßen, waren, gänzlich fremd sein. auf eine einfache frage meinerseits bezüglich eines bugs in seiner software, die wir schon den halben tag bedienen durften, bekam ich eine einführung darin, wie man mic access eingabefenster programmiert.

da saß ich also, ließ den kleinen, fetten karpfen in seinem element springen und blubbern und tippte nummern ein. ich habe beschlossen den tennisarm, den ich nach den zwei wochen davon kriegen werde, als warnzeichen in erinnerung behalten, wenn ich das nächste mal zu faul sein sollte, für eine klausur zu lernen.
  


word

unproVoked | 19.12.2005 - 17:37
<a href='http://blog.hiphop.de/unproVoked/profile/'>unproVoked</a>same shit here, bloß dass ich zuerst ne Briefmarke, nen Brief oder ne Postkarte auf den Scanner legen darf, scannen drücke und dann, dann darf ich erst die 6-stellige Nummer eintippen und den nächsten Beleg zur Hand nehmen und die Prozedur wiederholen...
Und bei mir sind auch alles so verstrahlte Typen die kein Plan haben was der andre macht und auch keinen Plan davon haben was sie eigentlich machen...
Alladings geh ich da immer nur einmal die Woche oder n paar mal in den Ferien hin

muahahhaaa

chriskm | 20.12.2005 - 16:03
<a href='http://blog.hiphop.de/chriskm/profile/'>chriskm</a>tröste dich: ich muss auch lernen



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