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Backstage Reporter schreiben: ZUM GLÜCK IN DIE ZUKUNFT Tour Blog

1.11.2010 - Backstage Reporter: Heidelberg

Unbenanntes Dokument

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Endlich Schule aus, nach Hause gehetzt, schnell noch was gegessen und ab geht’s nach Heidelberg.

Nach circa zwei Sunden Fahrt (wohne 20 km hinter Stuttgart und komischerweise hatte es Verkehr wie sonst freitagabends) komme ich endlich in Heidelberg am Karlstorbahnhof an. Dort werde ich von Chris freundlich empfangen, der mir gleich meinen AAA-Backstage-Pass überreicht.

Marten, Paul und ein paar andere vom Team sind zu dem Zeitpunkt noch dabei, das Video „Wir waren mal Stars“ von Torch und Toni L mit Marten und Paul Ripke in den Rollen von Torch und Toni, nachzudrehen. (Für diejenigen, die das Originalvideo noch nicht kennen: http://www.youtube.com/watch?v=IvHA5gkkYEw - Torch & Toni L - Wir Waren mal Stars und das Remake von Marten und Paul: http://www.vimeo.com/16073543)

Also gehe ich mit Chris runter in den Backstagebereich, wo ich herzlich von Sol und Ruth alias Miss Platnum (den zwei Sängerinnen von Marteria) begrüßt werde. Da Chris noch einiges erledigen muss, führt mich Sol ein bisschen rum. So lerne ich dann auch Jose und Henni kennen, die schon eifrig beim Soundcheck am Werk sind.

Nach einer Weile kommt dann auch Marten vom Videodreh zurück, begrüßt mich ganz lieb und nimmt mich herzlich in den Arm. Überhaupt sind alle Leute von der Band und vom Team extrem nett und echt locker drauf und das, obwohl der Soundcheck sich schon seit dem Vormittag hinzieht, wie mir Sol erzählt.

Nachdem dann auch noch Marten (und Marsimoto), Yasha, Miss Platnum und Sol ihren Soundcheck hinter sich gebracht haben, fragt mich Hajo, ob ich denn nicht mit zu Pauls Mum zum Abendessen will. Klar, liebend gern! Und schon sitze ich mit Sol, Miss Platnum und Yasha im Taxi – unterwegs zu Frau Ripkes Haus. Die Fahrt dauert zwar nicht lang, ist dafür aber umso schöner, denn es ist inzwischen dunkel geworden und die Straße führt direkt am Neckar entlang. Und Heidelberg bei Nacht mit all den Lichtern – traumhaft!

Bei Ripkes zu Hause rücken wir so dicht zusammen, dass wir sogar zu zwölft um den kleinen Tisch passen und fachsimpeln erst mal über kulinarische Spezialitäten wie Schnecken, Frösche, Gehirn und Magensuppe bis das Essen fertig ist. Es gibt Kartoffelpüree mit Leber und zum krönenden Abschluss Vanilleeis mit heißen Früchten.

Gleich nach dem Abendessen gibt uns Paul auf dem Klavier ein Stück von Chopin zum Besten. Kurz darauf machen wir uns wieder auf den Weg zum Karlstorbahnhof. Dort angekommen, zeigt mir Sol den Tourbus, der sich nicht, wie man vermuten könnte, als Luxusliner mit mehreren Flatscreens und Sofas entpuppte. Nein, es ist ein ganz „normaler“ Tourbus, in dem sich oben Stockbetten und unten Sitzgarnituren mit Tischen befinden. Die einzige Besonderheit ist, dass es sich um einen Doppeldecker handelt.

Anschließend gehen wir wieder Backstage, wo sich alle für den Gig fertig machen. Kurz bevor Jose, der heute Abend die „Vorband“ von Marteria ist, auf die Bühne muss, ruft Marten nochmal alle Leute vom Team zusammen. Wir alle bilden einen Kreis, Schulter an Schulter, Mar hält eine kurze Ansprache und schon jumpt Jose auf die Bühne, um der Menge so richtig einzuheizen.

Das mit dem Einheizen ist Jose verdammt gut gelungen.

Nach seinem Auftritt, der sich definitiv sehen und hören lassen kann, tobt die Menge regelrecht und schleudert „M – A – R – T – E – R – I – A“ Sprechchöre in Richtung Bühne. Alle fiebern jetzt nur noch Martens Auftritt entgegen. Und dann endlich, der langersehnte Moment tritt ein: Marteria und seine Band „The Band of Robots“ betreten endlich die Bühne, der Bass setzt ein und abgehts!

Der nun folgende Auftritt von Marten Laciny aka Marteria ist unheimlich schwierig in Worte zu fassen, man muss ihn einfach live erlebt haben, um auch nur annähernd nachvollziehen zu können, was für ein Erlebnis so ein Marteria-Konzert ist!

Marteria, „The Band of Robots“, Miss Platnum und Sol, Yasha und natürlich nicht zu vergessen Marsimoto... alle zusammen haben unglaublich Stimmung gemacht und das Marteria-Konzert einfach nur so was von gerockt!

Nach dem Konzert nimmt sich Marten noch außerordentlich viel Zeit für seine Fans: Autogramme geben, Fotos machen und Schwätzchen halten. Inzwischen ist es auch schon ein Uhr nachts geworden und ich muss mich leider von Marten & Co verabschieden, weil ich noch fast zwei Stunden Heimfahrt vor mir habe und am nächsten Morgen um 7:30 Uhr schon wieder in der Schule sitzen muss. JUHU Vorfreude steigt.

So neigt sich dieser endgeile Abend dem Ende zu und auch Marten und der Großteil seiner Crew haben in der Nacht noch einen weiten Heimweg vor sich: Um drei Uhr nachts fahren sie mit ihrem Tourbus wieder zurück nach Berlin.

Zum Schluss nochmal ein riesiges D A N K E S C H Ö N an Marten und HipHop.de, die mir diesen unvergesslichen Abend ermöglicht haben!

Mit den allerbesten Grüßen, eure Mara

Um mal eines kurz klarzustellen: es ist 07:34 am Sonntagmorgen und ich komme gerade von der Aftershow Party mit der Familie Green Berlin.

Vor ca. zwei Wochen hat das alles begonnen. Ich nahm an einer Verlosung bei Facebook teil, wo Marteria drei VIP Tickets für „Die Zurück in die Zukunft Tour“ 2010 verloste. Da dachte ich mir: ja nimmste mal teil, vielleicht hast du ein wenig Glück… und das hatte ich auch! Die Freude war natürlich von kolossalem Ausmaß! Die Tage vergingen und ich konnte es nicht mehr abwarten. Ein Tag vor dem Konzert sollte ich weitere Infos erhalten, die ich aber nicht bekam, denn wie sich herausstellte, hatte Hajo keinen Empfang und somit wusste ich nicht, wo ich wann genau sein sollte.Kurz bevor ich auf gut Glück zur Konzerthalle fahren wollte, schrieb mir meine beste Freundin („Bienchen“, wie sie von Marten immer genannt wurde), dass Marten ein „Flashmob“ innerhalb von einer Stunde an der Frauenkirche starten wollte. Sofort machte ich mich auf dem Weg und ich musste nicht lange suchen, da traf ich schon einen Teil der Familie Green Berlin. Gechillt liefen wir um die Frauenkirche und suchten einen passenden Platz für das Videotagebuch. JA vor der Martin Luther Statue fanden wir unser Plätzchen und schon begann es mit dem Dreh. Schaut euch das Video an! Es ist hammer geworden! Es wurden dann ein paar Bilder geknipst und dann kam meine Beste auf die Idee, Marten was zu Fragen: „ Hey Marten, ich wollte Fragen ob ich auch einen AAA- Pass bekommen könnte?“ Die Antwort folgte zugleich mit einem „ JA“ und die Freude, dass es nun zwei der Sorte Backstage Reporter gab, war nicht nur außergewöhnlich, sondern auch für den späteren Verlauf des Abends angebracht gewesen. Auf ging’s also zum Konzert! Mit dem Auto angekommen, gingen wir auf Erkundungstour und traffen einige neue Gesichter. Den Anfangsstress bei den Proben konnte man erkennen, also begann ich ein paar Leuten unter die Arme zu greifen, z.B. half ich am Merchandisestand und erleichterte den Plakatierer um einige Plakate! Einige Stunden vergingen und die Proben galten als beendet, so gingen wir zur Küche und hauten uns die Bäuche voll, man merkte, dass es nur ein Grund gab, sich zu beschweren: das Fleisch war wie Gummi und da war jeder derselben Meinung. Nach dem Gemampfe hatten meine Beste und ich ein wenig Zeit uns mit Marten zu unterhalten und wir quatschten über dies und das und dann kamen wir auf das Thema Stockcar. Voller Stolz zeigte Marten mir gleich seine Weste, die er als Andenken bekam. Ich weiß nicht mehr genau, aber irgendwie kam es nach paar Bierchen auch gleich dazu, dass ich mir diese Weste übergezogen hatte und damit auch gleich ein Bild machen wollte… indem Moment kam der Manager, der Jack Black in schlank! Oben ohne prallte er mit seinen Muskeln und kam somit auch gleich mit aufs Bild! Das müsst ihr veröffentlichen *haha*!

So gegen 21.00 begann die Show, sie war ausverkauft und noch viele wollten vor dem Eingang die Tickets ergattern, hatten jedoch leider Pech! Als Voract hat DJ Escape und Kid Simius aufgelegt und die Bude schon zum brodeln gebracht. Ab 22:07 wusste jeder in dem Club, dass es ein ganz geiler Abend wird. Marteria legte los und die Massen wurden nicht nur verstrahlt, sie agierten zusammen als Abrissbirne und feierten so heftig, dass man auf der Bühne Regenschirme gebraucht hätte, damit man die Tropfen von der Decke nicht ständig abbekommt. Doch die Decke war dicht, nur wir Fans machten den Raum zu einer geilen Partysauna. Auch ein Specialguest unterstützte uns, es war Marsi und alles wurde nur noch Greeeeeen. Zum Schluss kamen die legendären 20 Sekunden, die so 6-mal wiederholt wurden, weil es Marteria so viel Spaß machte.Nach dem Konzert ging ich mit Marten, Yasha und meinem Bienchen zum Merchandisestand, wo ich Fotos knipste und zusah, wie die Autogramme unterschrieben wurden. Kommen wir nun langsam zum nächsten Highlight, und zwar zur Aftershowparty im Nobelclub Arteum! Nachdem alle geduscht hatten (außer Biene & ich) besprachen wir, wo wir uns genau treffen wollen, so fuhren die einen mit dem Taxi, die andern mit dem Auto. Vorm Club angekommen, sah man, dass es ein luxuriöser Club war. Da gingen wir alle als Green Berlin Crew durch den Club ab zur VIP Lounge, wo uns der schöne Alkohol, leckere Früchte und so einige Snacks (Salzstangen etc. , nicht falsch verstehen) erwartet haben. Da ging die Party weiter, man quatschte mit jedem, wurde vertraut und hatte unglaublich viel Spaß. Nach einer halben Stunde wollten wir noch ein paar weibliche Gäste in unserer Nähe haben, also hielten die Experten Hajo & ich Ausschau… und ja, wir haben den gleichen Geschmack! Nun füllte sich die VIP Lounge und alle tanzten zu den besten Tracks& Beats!

Nach einigen Stunden verließen wir alle auch die Lounge und gingen auf die Tanzfläche… Ich weiß wirklich nicht, was Marten da gemacht hat, aber für mich war es der Genital Move XD!Ich habe gemerkt, dass jeder dieser (Familie) ganz eigene Eigenschaften hat und man trotzdem Zusammenleben kann. Kurz vor sechs Uhr machte der Club langsam zu (ja, in Dresden ist es leider so) und wir verabschiedeten uns von allen. Küsschen links, Küsschen rechts… man kam sich vor wie in einer Russischen Familie^^. Alles in allem war es ein bombastischer Tag mit Höhen und noch mehr Höhen.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die es uns ermöglicht haben daran teilzunehmen. Dazu gehören die Familie Green Berlin und HipHop.de, speziell an Jigedi der mich immer up-to-date hielt! Und danke an meine Digicam die nochmal alles aus sich rausgeholt hat… ich bin stolz auf dich!

DANKE

Euer Andre und euer Bienchen

Welcher Fan ist nicht aus'm Häuschen, wenn er einem Marteria-Konzert, zu welchem auch noch Harris als Special Guest erscheint, als Backstagereporter beiwohnen darf. Dafür, dass Fans die Chance geboten wird das mitzuerleben, möchte ich hier allen Beteiligten danken. Die riesige Vorfreude auf das stattfindende Ereignis half mir die Wartezeit bis zu dem Tag, an dem es endlich soweit war, zu überbrücken. Zugverbindung nach Potsdam rausgesucht, Kamera gecheckt und los geht's. Nach einer kurzen Verspätung mit der S-Bahn, die einem auf das Gleis gekipptem Bagger zu verdanken ist, treffe ich 2 Stunden vor Konzertbeginn am Lindenpark ein.

Die ersten Fans kampieren bereits auf den Stufen, die zum Eingang des Konzertgebäudes hinaufführen. Von drinnen, wo gerade der Soundcheck durchgeführt wird, schallt die Musik hinaus. Nach einigen Minuten werde ich zusammen mit einigen Freunden der Crew von Hajo abgeholt und nach drinnen begleitet. Wir laufen durch den großen Saal, in dem Requisiten aufgebaut und die Technik für den Auftritt vorbereitet wird, direkt in den Backstagebereich, wo ich als erstes Harris sehe, der mit seinen Leuten abseits von Marteria und den anderen steht, die sich gerade am Buffet mit einer Mahlzeit - und natürlich mit Energy-Drinks und Bier - stärken.Ich werde sehr freundschaftlich von allen begrüßt und eingeladen mitzuessen. Ich bin an nichts gebunden und gehöre heute zur Familie.Wir quatschen miteinander, trinken Bier und gehen ab und zu eine Rauchen. Hier und da mache ich zwischendurch ein Foto. Immer noch überrascht davon, wie locker die Atmosphäre hier ist, gehe ich auf die Bühne und lasse mir ein wenig die Technik zeigen. Einige Fans tummeln sich schon in der Halle und reservieren sich schon mal die vordersten Plätze. So wie ich das normalerweise auch mache, außer heute natürlich. Ich greife Tourmanager Chris bei einigen kleineren Vorbereitungen unter die Arme und besichtige mit ihm den Tourbus, auf den Marterias Polygonkopf in Abwesenheit der Crew ein wachsames Auge wirft.

Während sich die ersten Acts bühnenfertig machen, hat sich der Konzertsaal mit solch einer Menge von Leute gefüllt, die größer zu sein scheint, als die der Menschen, die überhaupt in Potsdam leben. Die Vorbands liefern eine mit atemberaubenden Sounds eine Show ab, die so beeindruckend ist, dass ihnen die Bezeichnung als Vorband nicht ansatzweise gerecht wird. Langsam wird’s auch für Marteria und seine Band Of Robots ernst. Die Mitglieder legen ihre Uniformen an, einige wärmen ihre Stimmen mit kleinen Gesangseinlagen, andere ihre Lebern mit Jägermeister auf. Kurz vor Einlauf auf die Bühne, vor der die von Kid Simius und Harris aufgeheitzen Fans den Hauptact des heutigen Abends nicht mehr erwarten können, hält dieser noch die Kabinenansprache. Dann geht es los.

Ich begebe mich zum Publikum in den Saal, um das Konzert zu genießen, zu dem nun auch die Fans eingetroffen sind, welche die Zeit, während die Vorbands auftraten, irgendwo verplemperten. Es ist mein erstes Marteria-Konzert. Es ist klasse. Einige von den bekannten Stücken werden mit Gesang eingeführt. Die Rauch- und Lichteffekte füllen die Halle und sorgen für die jeweils passende Atmosphäre, die man besonders gut beim Auftritt von Marsimoto zu spüren bekommt. Was das Publikum nicht bemerkt ist, dass es auf der Bühne technische Probleme gibt. Der Sound stimmt nicht, doch dem zum Trotz bemüht sich die Crew umso mehr und liefert einen ausgezeichneten Auftritt ab.

Marteria ist etwas gereizt - was nachvollziehbar ist - und möchte danach auch nicht mehr raus zu den Fans, was für einige, die ganz bis zum Ende warten, sehr enttäuschend ist. Im Backstage wird noch entspannt und das eine oder andere alkoholische Getränk konsumiert. Langsam verabschieden sich Freunde und Bekannte von den Künstlern. Für mich wird es ebenso langsam Zeit, auch wenn ich die Leute, mit denen ich den Abend verbringen durfte, liebend gerne noch besser kennen lernen würde.
Gemeinsam mit einigen Fans und Freunden der Künstler reise ich auf Umwegen zurück in die Bundeshauptstadt und schwelge in Erinnerung an diesen unvergesslichen Abend.
Bis zum nächsten Konzert!
Gruß, Alex

Nicht mal zwei Wochen ist es her, dass ich völlig ahnungslos mein Facebook-Postfach öffnete und dort eine Nachricht von einem gewissen Marten Laciny vorfand, dessen Inhalt wie folgt lautete: glückwunsch ! DU HAST GEWONNEN !!!! du bekommst den AAA pass für deine stadt und verbringst einen wunderschönen abend mit MARTERIA,JASHA,MISS PLATNUM und anderen netten,tollen menschen.du machst geile fotos,trinkst umsonst,feierst ab und schreibst noch nen kleinen eindrucksbericht,der dann auf hiphop.de veröffentlicht wird ! Vorstellbar, dass ich dezent ausgerastet bin?

Nachdem ich meine Umwelt mit meiner Freude über den Gewinn beinahe zu Tode genervt hatte, war es gestern so weit: Ich setzte mich in den Zug und jettete nach Duisburg zur Kulturzentrale Hundertmeister, wo das Konzert stattfinden sollte. Ein Mitarbeiter schleuste mich zuerst einmal durch den Hintereingang, wo ich dann schließlich von Hajo mit den Worten „Du bist nicht zufällig die Backstagereporterin?“ empfangen

Das konnte ich glücklicherweise bejahen und so ging es, mit einem Backstagepass ausgestattet, zum Soundcheck. Und während ich noch damit beschäftigt war, mir mit diesem Ding um den Hals krass wichtig vorzukommen, stand ich wenige Sekunden später völlig unvorbereitet Miss Platnum, Yasha, der restlichen Band und vor Allem Marteria himself gegenüber. Während die eifrig mit dem Tonmann fachsimpelten, musste ich das erst mal verdauen. Marteria Girl, Verstrahlt und Louis wurden noch geprobt und schließlich, nachdem ich auch den Tourbegleiter Chris kennen gelernt hatte, wird die Nachricht verkündet, dass nun gegessen werden kann, ab ging es also ins Restaurant des Hundermeisters. Dort werden wir alle mit Portionen, die locker für sämtliche Konzertbesucher gereicht hätten, überhäuft und nachdem sich Marten bei mir vorgestellt und wir bereits ein bisschen gequatscht haben (da war ich schon total geflasht, wie cool, locker und nett die gesamte Crew ist), kugelte ich vollgefressen hinter ihm und Paul (für’s Tourtagetagebuch zuständig) her zum Tourbus, wo Marten noch seine Schuhe holen musste. Ich hatte ein bisschen gehofft, er würde nun diese Riesen-Nikes zu Tage fördern, war aber leider nicht der Fall. Dafür habe ich einen Tourbus von innen gesehen, was auch nicht jeder von sich behaupten kann! Yasha gesellte sich zu uns und das erste Bier wurde aufgemacht. Anschließend ging es in den Backstageraum. Ich versorgte mich schon mal mit jeder Menge Autogrammen, Paul und Marten bereiteten das Tourtagebuch für den nächsten Tag vor (ich kann jetzt schon sagen: mega geil :-D) und der Rest der Band entspannte sich bis zum Showbeginn.

Als Jose, der Keyboarder, irgendwann anfing sich auf seinen Auftritt als Support vorzubereiten und postierte ich mich so langsam bei Hajo am Merchstand, wo ich praktischerweise auch den ganzen Abend mit Tequila versorgt wurde. Während Jose begann, der Menge amtlich einzuheizen, musste ich das erste Mal frustriert feststellen, dass die Qualität meiner Fotos sehr zu wünschen übrig ließ. Ich entschuldige mich daher an dieser Stelle schon mal für die Bilder, besonders für die vom Auftritt… mehr war echt nicht drin!

Und dann war es so weit: Nach und nach betrat die Band die Bühne, der Jubel ging los. Schließlich kam Marten und legte mit Endboss los, dicht gefolgt von Kate Moskau. Was danach kam, war mit das geilste Konzert, das ich je erlebt habe. Um es Mal mit den Twitter-Worten von MontanaMax auszudrücken: montana_max: Ab sofort liegt die Messlatte für Liverap-Shows nen guten Meter höher! @marteria Die Show war soooooo geil. Lasst euch gesagt sein: Wer diese Show noch nicht gesehen hat, hat was verpasst. Macht, dass ihr zu einer hinkommt! Während ich zu Marteria Girl, Verstrahlt, Amys Weinhaus und all den anderen Songs vollkommen abgefeiert habe, habe ich natürlich meinen Auftrag, Fotos zu machen, nicht vergessen, auch wenn das Ergebnis wie gesagt eher ernüchternd ist. Ich hoffe, ich kann dennoch ein paar Eindrücke ☺

Doch auch das geilste Konzert hat mal ein Ende (jaja, eine weise Erkenntnis, ich weiß) und nach den vierten oder fünften Letzten 20 Sekunden, verließen die Band und Marteria die Bühne. Letzterer ließ es sich natürlich nicht nehmen, wie üblich Autogramme zu geben und Fotos zu machen. Mein wohl coolster Abend seit Langem ging dann sehr lustig, mit vielen weiteren, netten Bekanntschaften, Bier, Jägermeister und Tequila nicht zu knapp und viel zu früh mit einem großen Verabschieden und Bedanken meinerseits zu Ende. Und da ich’s noch nicht oft genug gesagt habe: Ein fettes Dankeschön an hiphop.de und die gesamte Marteria-Crew dafür!

Wer auch immer befürchtet, einer dieser Menschen könnte auch nur im Geringsten abgehoben oder arrogant sein, sei beruhigt: Ich habe selten so viele nette, offene, lustige Menschen auf einem Haufen getroffen und wünsche allen nachfolgenden Backstagereportern einen genauso coolen Tag, wie ich ihn hatte! So, genug geschleimt. ☺

Eindrucksbericht der Backstage-Reporter

Was bedeutet Backstage eigentlich?-Was stellt man sich darunter vor???-Wir alle haben bestimmte Vorstellungen davon, doch nur wenige wissen es wirklich! Meine Freundin und ich bekamen die Möglichkeit die Wahrheit herauszufinden, wir gewannen nämlich die AAA-Backstage-Pässe für den Tourstart von „Zum Glück in die Zukunft 2010“ von MARTERIA am 07. Oktober im Jolly Joker, Braunschweig.

Es muss Schicksal gewesen sein, denn bei diesem Gewinnspiel mitzumachen ist bei meiner Freundin aus langer Weile auf Arbeit entstanden. Die Freude & Aufregung war groß, als es dann endlich soweit war und wir vor der Location standen. Wir kamen hinein und sahen Marteria auf der Bühne beim Soundcheck. Yasha war der Erste der uns offiziell begrüßte, kurz darauf kam auch „Marten“ , wie er sich uns vorstellte. Der erste Eindruck hatte von Anfang an gepasst, die Sympathie war auf alle Fälle vorhanden!

Wir wurden sofort mit eingebunden, bekamen leckeres Essen & Trinken und die Zeit, die noch bis zur Show war, verging wie im Fluge. So langsam merkte man auch bei allen die starke Konzentration und Anspannung, was sehr interessant für uns war, denn dies konnte man sich in dem Ausmaße nur gering vorstellen. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen.

21:00 Uhr!-Voract „Kid Simius“ ging auf die Bühne und heizte 30 Minuten lang den vielen Fans erstmal ordentlich ein. Gegen 22:00 Uhr ging es dann weiter – Marteria kam hervor. Die Menge tobte. Über eine Stunde rockte er mit „The Band Of Robots“ die Fläche. Brillant. Marterias tatkräftige Unterstützung waren Marsimoto ;) , Miss Platnum, Sol, Kid Simius & Yasha natürlich. Alle Tracks wurden performt, von Endboss, über Kate Moskau, Verstrahlt, bis hin zu Neue Nikes. Alle Leute kannten die Texte, tanzten und feierten.-Es war einfach unglaublich!

Nach dem Konzert ging es zurück in den Backstage-Bereich, wo die Künstler langsam zur Ruhe kamen & anfingen ihre ganzen Sachen zusammen zu packen, wir die ersten gemeinsamen Fotos mit ihnen machten und nachdem Marten noch fleißig bei den Merchendise-Artikeln Autogramme gab, ging es für uns aufregend weiter!-Zahlreiche Bilder wurden gemacht, überall hin gab Autogramme und Fragen über Fragen…

Unser kleines Interview mit Marten “Marteria“ :

I. „Was sagst du zum ersten Auftritt deiner Tour?“ – „Es war perfekt!-Also, man wusste ja nicht was passiert… Aber es war total voll, geiler Sound, es hat alles funktioniert!-Es gibt natürlich total viele Ecken & Kanten, das ist nach der ersten Show normal, das spielt sich aber nach der 4./5. Show ein. …Im Großen und Ganzen war das echt voll geil!…“

II. „Was versprichst du dir so von den kommenden Shows?“ – „Ja, wir werden jetzt verfeinern und versuchen hier & da Sachen noch besser zu machen… , dass dieser Vibe rüberkommt, den wir versuchen zu transportieren und dass das halt irgendwie sehr persönlich, gute Texte, viel Show gutes Licht, guter Sound und einfach viel viel mehr ist, als ne normale Show zu der man hingeht. …“

III. „Dann heißt es ja auch dass du dich von den letzten Alben total entwickelt hast!-Was sagst du da selber dazu?“ – „Ich finde es auf jeden Fall sehr langweilig wenn man immer gleich ist. …Es macht halt Spaß sich zu entwickeln und jeder Platte ne neue Farbe zu geben.“

Des Weiteren hatten wir mit Marten und dem gesamten Team noch ordentlich Spaß! Wir haben viel zusammen gelacht und hoffen dass wir ihm gut in Erinnerung bleiben werden. Außerdem sind wir sehr dankbar für diese tolle Erfahrung und wünschen den Jungs & Mädels noch weiterhin ganz viel Erfolg!!!

Liebe Grüße aus Magdeburg, von den Backstage-Reportern Maxi & Liza ☺

Magdeburg, den 09.10.2010