"Manchmal hasst man den Menschen am stärksten, den man am meisten liebt. Denn er ist der einzige, der einem weh tun kann!" (Unknown)
Zack… Da ist es wieder! Dieses große Wort… HASS!!! Und wieder einmal ist es fehl am Platz! Oder doch nicht?? Ich denke man muss auch bei Hass unterscheiden lernen. Manchmal „hasst“ man einfach die Engstirnigkeit eines Menschen… man „hasst“ die Entscheidungen die er trifft… aber „liebt“ ihn trotzdem kompromisslos.
Leider ist diese kompromisslose Liebe eine Art Sackgasse an dessen Ende man gelegentlich frontal gegen die Wand fährt! Leider spreche ich aus Erfahrung… und ich bin nicht der Typ Mensch, der jedes Wochenende besoffen einen Fiat Panda gegen diese imaginäre Wand setzt, Montags einfach aufsteht und mit der Bahn zur Arbeit fährt… Nee Freunde, ich bin eher der Typ Mensch, der alle Jahre wieder sone richtig schöne „S-Klasse“ dagegen haut, bis nächste Woche Mittwoch mit den Spätfolgen zu kämpfen hat und dann am Donnerstag im strömenden Regen (ohne Schirm versteht sich) alleine ins Büro tapert!!
Warum das so ist? Keine Ahnung!!! Denn eigentlich weiß man ja schon in dem Moment wo man den Blinker setzt um in die Gasse einzubiegen, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach an der Mauer endet… aber es ist das Prinzip Hoffnung, welches einem apathisch den Fuss auf dem Gaspedal hält! „BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄMM…“ …Totalschaden…
Ich bin eigentlich auch kein depressiver Mensch, aber ich habe mir in letzter Zeit eine Menge Gedanken über alles gemacht. Ich meine ist ja alles ganz derbe… HipHop und so… und klar ist die ganze Zeit die ich momentan dafür Aufwende das Produkt der mehr oder weniger harten Arbeit die ich investiert habe… und klar freut es mich das Leute auf unsere Konzerte kommen und ich ihnen sogar wichtig genug erscheine Fotos zu machen oder ihre Shirts zu unterschreiben!!
Aber wo bleibt man selbst? Wo bleiben die Freunde… die Familie… die Menschen die man liebt??? Ich würde lügen wenn ich nicht behaupten könnte das gerade meine „Rap-Jungs“ wie Brüder für mich sind und schon eine art zweite Familie bilden… aber ich denke ihr versteht was ich meine!
Manchmal wünscht man sich einfach diesen „einen Menschen“… diesen „einen Menschen“, mit dem man all diese schönen Erlebnisse teilen kann… der einen nur anschauen muss und es schafft mit einem Kuss alles andere auszublenden… dem es scheißegal ist ob nun 20 oder 2000 Leute auf deinem Konzert waren …der dir sogar bei völlig bescheuerten Dingen wie Zähneputzen gerne zuhört, weil es ihm einfach zeigt das du da bist…
…“Man weiß erst was man hat, wenn es weg ist“…
Manchmal denkt man für einen kurzen Augenblick man hat diesen „einen Menschen“ gefunden… mit dem zusammen man stark genug ist alle Probleme die sich einem in den Weg stellen zu überstehen… aber manchmal glaubt einer von beiden nicht doll genug daran… und schon ist das nächste was man hört die Durchsage des Navis in der „S-Klasse“: „Nach der nächsten Ampel bitte Rechts abbiegen… Sackgasse… Sie haben das Ziel erreicht“
Ich weiß noch genau wie ich vor ein paar Wochen noch zu Ilke gesagt habe: „Kumpel… lass uns diesen Moment mal ganz kurz festhalten… so gut gings uns lange nich mehr“ …Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben! ..
Nunja… da ich es jetzt wahrscheinlich geschafft habe eure anfängliche Euphorie über einen neuen, witzigen Blog auf ein Null-Level zu bringen, gibt es jedenfalls eine kleine Geschichte zum Abschluss… Denn glaubt es oder glaubt es nicht… ich war heute zum ersten Mal bei diesem „Stabucks“ von dem immer alle reden!!!
Da ich momentan nicht besonders gut schlafe aber einiges auf der Liste hatte, dachte ich mir „Komm Max, gönn dir mal einfach ´n Kaffee“ Also am Rudolfplatz in Köln eben den Starbucks geentert… die sollen da ja was draufhaben hab ich mir sagen lassen!!
Aber ey… SIND DIE DA BEHINDERT ODER WAS??? Ich einfach locker an die Kasse und einen „Kaffee“ bestellt! Er so: „Jaaaaa, also das is nich so einfach… eher so Frappuchino, was mit Sirup oder ein White Choclate Mocca Black Coffee Spezial??“ Ich so: „Häääh.. Kaffe man… in nem Becher… zum mitnehmen“ Er so: „To go also… aha!“ Ich so: „Yes, Mister Coffee-Maaaaan“
Er wieder: „Ich seh schon, bist wohl das erste Mal da, huh? Na gut, dann mach ich dir einen „Latte to go“!!
Latte vorm Kopf hätte es wohl eher getroffen, aber ich behielt meine klugen Kommentare ausnahmsweise mal für mich. Genau in dem Moment als ich dachte, dass es alles nur eine Sache der Gewöhnung ist sagt der Typ in der Kaffee-Armee-Uniform: „So, dann sag mir mal deinen Namen“ Ein kurzer Blick auf sein Namensschild genügte und ich erwiderte: „Ich will ganz ehrlich sein Tom, MEIN Name geht dich einfach mal einen Scheißdreck an, sieh du lieber zu das du meinen „Latte to go“ mal an Mann bringst“
Er leicht angepisst: „Ja sorry, aber ich muss den Namen auf den Becher schreiben, damit du dann am Schalter den richtigen bekommst“ Ich:„Am Schalter??? Macker, ich will nur nen Kaffee… heiß am Besten!“ Als er dann ausholte um mir die große Starbucks Firmenphilosophie vorzutragen bin ich einfach wieder gegangen… Also für son paar Bohnen im heißen Wasser feiern die sich da ein bisschen zuuuu derbe…!!! …Wichs-Laden…
Zitat des Tages: „I need a girl that look good, cook good/ Don’t listen to rap, but still knows when the hook’s good/” (Jadakiss)
Lied des Tages: Casper - Lippenlesen

Kommentar ohne Titel
geschrieben von ilkeam 4.12.2007 um 20:20
bisschen lebenszeit bleibt, bis die richtige kommt...
;)