25.08.2006 - 21:03
Da sie's mir im ICQ nie glauben wollte sag ich's eben hier nochmal:
Jule ist ein wunderschönes Mädchen.
Vielleicht glaubst es ja jetzt...
10.07.2006 - 12:41
Zunächst wäre zu sagen, dass ich bis zu den Championsleague-Playoffs nicht einmal Fussballfan war und ich auch nie wirklich stolz sein wollte Deutscher zu sein. Dass 4 Wochen also praktisch mein Leben ändern könnten hätte ich so nie für möglich gehalten.
Ich war einer von denen die im Schulsport Fussball boykottiert haben. Das scheint mir jetzt unmöglich, ich sehe mir jedes Spiel an, spiele bei jeder Möglichkeit selbst und ICH HABE DIE ABSEITSREGEL VERSTANDEN!
Verdammt.
Mir fällt es schwer diese 4 Wochen in Worte zu fassen, da ich immer noch überwältigt bin, von der Erkenntnis dass der Spruch "Fussball verbindet!" einfach stimmt. Ich habe noch nie so viele glückliche Menschen auf einem Haufen gesehen. Noch nie so viele mit stolz geschwenkte Deutschlandflaggen. Noch nie so viele Menschen die mit der Hand auf dem Herz die Deutsche Nationalhymne mitsingen.
Alle Vorbehalte unsererseits, gegenüber Patriotismus in unserem Land schienen durch diese WM wie weggefegt. Man durfte mal wieder stolz sein Deutscher zu sein und das fühlt sich einfach gut an. Aber auch andere Länder scheinen voll des Lobes über uns zu sein.
Heute im Englischunterricht hat meine Lehrerin völlig verwirrt einen Artikel aus einer Englischen Zeitung ausgeteilt, in der unser Spiel und unser Land als Gastgeber gelobt wurden. In einer ENGLISCHEN Zeitung. Punkt.
Auch die Leistung unseres Kaders und unseres ganzen Trainer- und Fitnessteams lies auch die letzten bösen Zungen zurückschnellen und Deutschland lieferte trotz Ausscheiden im Halbfinale eine überdurchschnittliche und wunderschöne WM ab. "Exceptions exeeded."
Ebenfalls bombig war das Public Viewing mit tausenden von anderen Fans. Ich denke da brauche ich nicht allzu viele Worte zu verlieren. Wer's erlebt hat, weiß wovon ich spreche. Danke Heilbronn.
Dank geht auch raus an die PartyPeople in grün, die überall sehr gute Arbeit geleistet haben.

Was mich auch sehr berührt hat war, als ich mit meiner Flagge, auf den Bus wartend dastand und ein Türkischer Junge zu mir kam, woraus sich folgendes ergab.
Er: "Hey, wann spielt Deutschland heute?"
Ich:"20.00"
Er: "Platz 3, nicht? Schade, man..."
Einfach schön, zu sehen dass es auch "Ausländische Mitbürger" gibt, die sich einfach zugehörig fühlen und mit uns feiern.

So bleibt mir nur übrig, mich mit einer dicken Träne im Auge von diesem wunderschönen Ereignis zu verabschieden und allen die es zu einem solchen gemacht haben zu danken.
Es war einfach schön. Die WM-Lieder bleiben auf meinem Player, die Deutschlandfahne am Fenster und die WM für immer in meinem Herzen.

Ich weiß nicht ob ich schon genug geschrieben habe oder ob ich die richtigen Worte erst nach der WM finden werde, dennoch musste ich diese Gefühle mal mit euch teilen.
Mit einem vorerst letzten "Deut-SCHLAAAAAAAAAAAAAAAAAAND!"
Bis zur EM '08 und WM #10
Euer Nightwrita.
27.05.2006 - 07:44
So hiphop.de-User,
2 Wochen lang werdet ihr mich vermissen müssen/euere Ruhe haben.
Ab nach Djerba geht's für mich.
Haut ryan, ich melde mich vielleicht von dort.
=)
Nightwrita
22.05.2006 - 16:39
TOP 20!!!!!!!!!!! Jaaahaaaaaa.
Man, bin ich toll. Die meisten Klicks dürften aufgrund meiner
ausgeprägten Selbstverherrlichung zwar von mir stammen, aber...egal!
Ja, gut. Alle die sich in meinem ersten Blogeintrag wiederfinden dürfen
sich abermals gegrüßt fühlen. Besonders aber der Hannes, die coole Sau.
Du weißt schon wieso..*lach*.
6.05.2006 - 11:27
Vorab sollte gesagt werden, dass dieses
Buch keine Neuerscheinung ist. Es ist mir bei meinem letzten
Bücherei-Gang aufgefallen und ich habe es nicht bereut, es gleich
mitzunehmen.
Die Amazon Kurzbeschreibung trifft es eigentlich ganz gut:
Hier wird der atemlose
Aufstieg und jähe Fall des Berliner Graffiti-Sprühers ODEM
nachgezeichnet. Es ist der Bericht eines Großstadtjugendlichen am
Anfang der neunziger Jahre in Berlin. Ein ebenso faszinierendes wie
schockierendes Buch, das die Begeisterung der Jugendlichen für das
Graffiti verstehbar macht und gleichzeitig in aller Härte die
Schattenseiten dieser Szene beleuchtet.
Zu Beginn des Buches befinden wir uns sofort mitten in der Handlung.
Man liest und denkt sich nur, weshalb erfährt man nichts über die
Anfänge, über die Zeiten in denen der Writer ODEM entstand? Man könnte
diese ersten zwei Kapitel als geschickt gesetzten Prolog sehen, der
einem das Ausmass der späteren Aktionen der Berliner Writer schon
einmal nahe bringt, denn nach zwei Kapiteln befindet man sich plötzlich
in ODEM's Zimmer, als er noch nicht einmal an Grafitti dachte.
Man kann zusehen, wie dieser erst noch kleine Junge, der durch Glück
und den Antrieb seiner Eltern ein Gymnasium besuchen kann, zu einem
Individum reift, das die ganze Graffiti-Szene, zumindest in
Deutschland, verändern sollte.
Man wird Zeuge einer Geschichte, deren Handlung sich ein Mensch der es
nicht miterlebt hat nicht vorstellen kann. Die unglaubliche
Gewaltbereitschaft und Zerstörungswut zieht sich über die ganze,
jahrelange Entwicklung ODEM's hin. Man erfährt, wie ein Mensch sein
ganzes Leben für eine Sache aufgibt, die ihm schlussendlich zum
Verhängnis wird.
Man erlebt förmlich mit, wie dieser Junge immer hungriger wird. Hungriger nach neuem, noch nicht Erlebtem, nach Respekt.
Er macht eine Verwandlung durch. Von "Fetzo", dem kleinen Tagger, zu "SOR VI", dem aufstrebenden Nachwuchs, zu "ODEM", dem King.
Freunde kommen, Freunde gehen. Crews entstehen, Crews gehen unter.
Er reist herum, um Writer kennen zu lernen, die Kultstatus auf der ganzen Welt besitzen und wird schließlich selbst so einer.
Er kommt mit seinen Idolen in eine Crew, scheint der Größte zu sein. Er
hat eine Mission, die "Stylism Mission". Doch schließlich wird ihm doch
genau diese Mission zum Verhängnis.
Nichts scheint mehr unmöglich.
Er wird immer arroganter, machtgeiler und versteifter auf seine
Mission, dass er sich selbst, seine Situation und sein Umfeld dabei aus
den Augen verliert.
So verliert schließlich auch die Szene ODEM aus den Augen...und auch
seine Freunde fallen ihm teilweise in den Rücken. Dafür hat er jedoch
noch ein Finales Bild übrig:
Er fängt an sich zunächst immer mehr für Drogen und Kriminalität zu
interessieren, entwickelt dann jedoch eine Liebe zu seinem Heimatland
Kroatien, die ihn nicht mehr loslässt und ihn schließlich dorthin, zur
Armee führt.
Das Ende dieses Buches schmerzt, da er einsieht und weiß, was seine
Fehler waren, es jedoch kein Zurück mehr gibt. Nach der Lektüre dieses
Buches geht mir eine Frage nicht mehr aus dem Kopf: "Was wäre wohl aus
ihm geworden...?"
Man bekommt mit diesem Buch mehr als eine Dokumentation der Berliner
Grafitti Szene Anfang der 90'er. Man bekommt eine mitreissende
Lebensgeschichte, die einen auch nachdem man das Buch zugeklappt hat
nicht loslässt. Ich bewundere den Autor dafür.
ODEM & SOS R.I.P '94
Nightwrita.
Graffiti Infos
Noch ein Bericht über das Buch
Und noch einer.
P.S: Es bleibt zu sagen, dass die Story nachzuerzählen beinahe
unmöglich ist. Wer sich wirklich dafür interessiert, kann sich das buch
z.b.
hier kaufen.
3.05.2006 - 14:28
Nun, ich dürfte vielleicht schon ab und zu
im Forum durch meine Liebe zu seiner Musik aufgefallen sein. Hiermit
entschuldige ich mich für meine Penetranz und versuche mich überwiegend
hier darüber auszulassen.
Also um Jack Johnson geht es hier...but, wtf is Jack Johnson.?
Jack Johnson ist vor allem eines: Surfer. Mit vier Jahren beginnt er an
der Nordküste von Oahu, Hawaii, wo er noch heute wohnt, zu surfen. Der
Rhythmus des Pazifiks prägt sein Leben. Zu seinen besten Freunden
gehört der Übersurfer Kelly Slater. Doch irgendwann mit 14 findet auch
eine Gitarre den Weg in Jacks Hände, und der Teenager fängt an Cat Stevens' "Father and Son" zu üben.
Die Musik ist jedoch nichts weiter als ein Hobby. An der Schwelle zum
Profitum ist der junge Jack in etlichen Surffilmen zu sehen. Nachdem
die High School absolviert ist, geht er nach Santa Barbara,
Kalifornien, um eine Filmschule zu besuchen, und entscheidet sich
bewusst dagegen, ein Profi-Surfer zu werden: "Das Surfen ist etwas, das
ich liebe, und ich habe zu viele Freunde gesehen, die Profis wurden und
die Lust am Surfen verloren haben." Also lernt er, wie man mit der
Kamera umgeht, kehrt zurück nach Hawaii und beginnt Surffilme ("Thicker
than Water", "The September Sessions") zu drehen.Mit
23 Jahren heiratet er seine langjährige Freundin Kim (sie wird später
seine Managerin), und sein Leben scheint geregelt und glücklich über
die Bühne zu gehen. Nebenher spielt Jack noch immer Gitarre und nimmt
irgendwann mal ein Tape für seine Freunde auf. Darauf ist lediglich
Jack begleitet von Gitarre zu hören. Das Tape kommt gut an und
wird weiter und weiter gegeben, bis er irgendwann draußen im Ozean auf
eine Welle wartend, angesprochen wird: "Hey Mann, ich mag deine
Platte!" Johnson weiß nicht, wovon die Rede ist: "Ich hab keine Platte.
Wovon sprichst du?" Eines ist aber klar: Die Songs besitzen Qualität.
Einer dieser Surfer, der dieses Tape hört, ist Garret Dutton a.k.a. G.
Love. Dem gefällt der Song "Rodeo Clowns" so sehr, dass er ihn
kurzerhand mit seiner Special Sauce Band auf das 1999er Album
"Philadelphonic" packt. Danach häufen sich die Anrufe der Plattenfirmen. Unter ihnen ist auch Ben Harpers
Produzent J.P. Plunier, der JJs Debüt "Brushfire Fairytales"
produziert.

Und obwohl seine akustischen Folk-Pop-Songs sehr ruhig und
eigentlich nicht radiotauglich sind, beginnen einzelne Radiostationen
in Kalifornien, die Lieder zu spielen. Langsam und ohne große Promotion
breiten sich seine Melodien im ganzen Land aus, und drei Jahre später
erreicht die Scheibe in Amerika Platinstatus. Johnson ist mit seiner
Musik langsam aber unweigerlich sehr populär geworden. Trotzdem ziert
er sich noch ein wenig, auf Tour zu gehen: "Das Touren ist wirklich
nicht mein Ding. Es ist lustig für ein paar Jahre, aber so bald ich
Kinder habe werde ich damit aufhören." Falls er dann doch auf Tour ist
(vorzugsweise zusammen mit Ben Harper), dann am liebsten in Australien,
wo es genügend Wellen gibt, oder in Colorado, wo man die Zeit zwischen
den Konzerten mit Snowboarden verbringen kann.
Der Respekt vor der Natur steht auf der Agenda des Reggae-Fans,
der nie wirklich geplant hat, Popstar zu werden, ganz oben. Als
Aktivist der Umweltorganisation "One Percent For The Planet" bringt er
seine Platten im Pappschuber auf den Markt und doziert vor Schulklassen
über das Thema Recycling. Johnson, der mittlerweile auch in Santa
Barbara ansäßig ist, lässt zudem später mindestens ein Prozent des
Profits, den sein Label Brushfire Records abwirft, in ökologische
Projekte fließen. Drei Jahre nach dem erfolgreichen Debüt kommt
mit "On and On" das zweite Werk Jack Johnsons heraus, der sich
inzwischen auf Hawaii ein eigenes Tonstudio eingerichtet hat.

Auch
diesmal wird das halbakustische Album sehr gefühlvoll und
zurückhaltend, was dem Erfolg aber keinen Abbruch tut. Mit dem zweitem
Album glückt ihm der Sprung über den Ozean nach Europa, innerhalb
kürzester Zeit findet Jack mit seiner zurückhaltenden Art auch bei uns
viele Freunde.
Mit seiner ehrlichen und bescheidenen Musik
schafft er, was vielen seiner Kollegen vorenthalten bleibt. Er lässt
den Zuhörer teilhaben an der inneren Glückseligkeit eines Surfers, der
mit sich im Reinen ist: "Das Wichtigste ist es, einfach happy zu sein,
und zwar heute und hier." Mit derselben Lebens- bejahenden Attitüde
veröffentlicht Johnson, mittlerweile stolzer Vater, im April 2005
seinen Drittling "In Between Dreams".

Gemeinsam mit seinen bewährten
Kumpels Merlo Podlewski (Bass) und Adam Topol (Schlagzeug) spielt er
die Platte unter der Regie von Mario Caldato Jr. (u.a. Beastie Boys) in den Mango Tree-Studios auf Hawaii ein.
Kurz darauf stattet Johnson mit seinen Labelkollegen G.Love und Donavon Frankenreiter (ebenfalls ein Surfer) Deutschland den lang ersehnten Besuch ab: Die drei Termine im Mai sind sofort ausverkauft....
(Quelle: laut.de ; Bilder:Amazon.de)
Mittlerweile ist auch (obwohl eigentlich ein Soundtrack)
Jack's 4. Soloalbum in den Läden. "Sing-A-longs & Lullabies for the
film Curious George" heißt das Werk und es beherbergt 13 Songs inkl.
seiner neuen Single "Upside down". Mit dabei sind G.Love, Ben Harper
und Matt Costa, dessen neues Album "Songs we Sing" auch vor kurzem
erschien.

Für mich hat seine Musik etwas befreiendes und unterstützt jegliche
erdenkliche Stimmung. Man kann diese Musik einfach immer hören und das
zeichnet sie aus.
Nun wird er sich allerdings erst einmal bis 2008 zurückziehen und eine
Pause machen. Schade, aber so steigt die Vorfreude nur noch mehr.
Jack Johnson - German page
www.jackjohnsonmusic.com
Nightwrita.
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30.04.2006 - 17:56
Darum gehts:
Ein
Buch, auf das ich zufällig beim Stöbern in der Bücherei gestoßen bin.
Ich habe vorher bei Büchern noch nie gelacht und konnte mir auch nicht
Vorstellen es jemals zu tun, doch dieses Buch hat mich eines (weitaus)
Besseren belehrt:
Ich habe geheult vor Lachen.
Aber lest selbst:
Aus der Amazon.de-Redaktion
Es
gibt Bücher, da muss man während der Lektüre alle paar Sekunden lachen,
fühlt sich prächtig unterhalten -- und hat die Handlung doch nach
kurzer Zeit völlig vergessen. Was kein Einwand sein muss, sondern
vielmehr eine Art Genre beschreibt, das man in Anlehnung an das Kino
als Popcorn-Literatur bezeichnen könnte: Temporeich erzählt und schnell
konsumierbar, spekuliert diese Art von Unterhaltungs-Literatur von
Anfang an auf ihre Verfilmbarkeit. Else Buschheuers Ruf! Mich! An! ist
so ein Fall, oder auch Benjamin von Stuckrad-Barres Soloalbum. Mit
scharfsinnigen Beobachtungen gespickt und hart am Zeitgeist segelnd,
kreisen diese Romane gern um die existenziellen, aber irgendwie auch
nichtigen Nöte notorischer Single-Existenzen. Tommy Jauds Vollidiot
passt prima in die Reihe.
Simon Peters, Verkäufer in einem
T-Punkt-Laden, steht kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag. Seit seine
Freundin ihn verlassen hat, ist er etwas von der Rolle. Weder im
Club-Urlaub noch im Kölner Tag-und-Nacht-Leben findet er sexuelle
Erfüllung. Und bei Ikea sind nur Pärchen unterwegs. Als er sich endlich
ein Herz fasst und die traumhafte Tresenkraft aus dem Starbucks
gegenüber anspricht, fühlt er sich "wie ein Ossi beim ersten
McDonalds-Besuch, drei Minuten nachdem die Mauer gefallen ist."
Natürlich geht der Annäherungsversuch schief, denn Auge in Auge mit der
Angebeteten bringt Simon kein Wort heraus: "ein Reh im Fernlicht eines
Gurkenlasters."
Zum Glück gibt es aber Paula. Die ist mit allen
Beziehungswassern gewaschen und hat den perfekten Paula-Plan parat, mit
dem Simon die Milchschaum-Fachkraft todsicher klarmacht. Dummerweise
vermasselt Simon den Plan, weil er sich am Tag X aus seiner Wohnung
aussperrt. Zum Glück hat seine kroatische Putzfrau Lala einen
Ersatzschlüssel.
Wie in den meisten Single-Romanen geht es auch
bei Tommy Jaud darum, dass der egozentrische Held ein paar Sachen über
sich kapiert: nämlich, dass er sich wie ein Trottel durch die Welt
bewegt. Eine richtige Entwicklung macht er freilich nicht durch. Und
wie Sven Regeners Herr Lehmann endet auch Vollidiot mit dem dreißigsten
Geburtstag des Protagonisten. Nur dass bei Jaud am Schluss nicht die
Berliner Mauer fällt, sondern der Ikea-Sessel Jennylund in Rauch und
Asche aufgeht.
Tommy Jaud, Comedy-Autor aus Köln, weiß, wie man
Pointen setzt, mit Klischees spielt und den Leser bei Laune hält. Der
Zwang zum Originellen ist vermutlich berufsbedingt. ("Dörte? Klingt wie
ein widerlicher Bio-Brotaufstrich. So einer, den sich frustrierte
Realschullehrer auf ihr Dinkel-Bananenbrot streichen, bevor sie in
ihren asbestverseuchten Klassenzimmern verpickelte Teenager mit
binomischen Formeln zu Tode langweilen.") Mögen die Lacher auch gekonnt
vorprogrammiert sein, echtes Interesse bringt Jaud seinem Helden nicht
entgegen. Und so ergeht es auch dem Leser. Er lacht und geht zur
Tagesordnung über. --Axel Henrici
An alle Interessierten: Lest mal rein. Es lohnt sich.
29.04.2006 - 16:05
Dies soll der Beginn einer neuen "Kolumne"
(sofern man es so nennen will) sein. Hier werde ich in unregelmäigen
Abständen Inhalte aus, alten, untergegangenen oder wegen Spam
gesperrten Threads posten, von denen ich denke, dass sie nicht die
gebührende Aufmerksamkeit bekommen haben.
Ganz nach dem Motto von Sauerkraut,
"Aufgewärmt schmeckt's noch 10-mal besser"
Beginnen wir also mit dem Tonspion.
Adresse:
www.tonspion.de
Info: Was der Kicker für
Fußballspieler ist und die Juice für HipHopper, das dürfte der Tonspion
für jeden sein, der sich für das Medium MP3 und seine Nutzung
interessiert. Der Hauptteil besteht jedoch aus dem Angebot von
kostenlosen MP3's verschiedenster Künstler und Musikrichtungen.
Allerdings gibt es auch, wie schon vorhin angesprochen Informationen zu
MP3 an sich.
Was sagen andere über Tonspion?
Ich habe dort schon einige Perlen gefunden und neue interessante Künstler entdeckt. Nur Mut, ich denke jeder kann etwas finden.
_____________
Wer sich gerne einmal die Zeit im Internet vertreiben will, aber nicht
schon wieder die einschlägigen Fun-Websites das 100.000 mal bemühen
will sich aufzuheitern, sollte sich die Stickpage einmal ansehen.
Adresse:
www.stickpage.com
Info: Die Stich Page könnte man
fast schon als movement bezeichnen. Verschiedene "Regisseure",
Programmierer und Zeichner aus der ganzen Welt stellen immer wieder
Videos oder Minigames online, die hauptsächlich von ihren sonderbaren
Darstellern leben: Strichmännchen...
Meine Favourites sind die "Xiao Xiao"-Movies, "Killing Spree"-Reihe,
"3d Thief", "Max Payne 3d" ,"Counter Stick Movies" und viele mehr.
Schaut euch einfach mal um, es lohnt sich auf jeden Fall, wenn man
sowieso nichts besseres zu tun hat.
29.04.2006 - 15:45
Ja, Shortnews.
Fangen wir mal mit meinen Shortnews an.
1. Hier ist mal überhaupt nichts los.
2.Die E-Jugend hat 4:2 gewonnen.
3.Heute Abend spielt die 1.Handballmannschaft um die Landesliga.
So, ihr seht,...ich sollte zum interessanteren Teil kommen.
Manche mögen die Seite schon kennen aber für viele, die immer auf dem Laufenden bleiben wollen, ist möglicherweise
das
die richtige Adresse. Man bekommt eigentlich alles mit und kann sich
sogar selbst als Autor beteiligen. Die Seite stellt einen Newsticker
für Homepages bereit und ist RSS-fähig. (Ich weiß aber auch nicht ob
das was besonderes ist.)
Have an Ear 2 the Street,
Nightwrita
28.04.2006 - 13:47
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah geill. Vor einer woche ging die Schule wieder los und jetzt...ha'm wir langes Wochenende.
Woooohooo! Overchill.
(Ich musste meiner Freude einfach mal Luft machen.)
Jedoch liegt noch etwas anderes in der Luft als Freude. Geruch von
verbrannten Gegenständen, Rasierschaum und Ketchup überall. Von 30.4
auf 1.5 ist wieder Randale angesagt.
Meine Fragen an euch lauten heute deshalb:
- Seid ihr noch regelmäßig unterwegs oder seid ihr mittlerweile "zu alt"?
-Kann man dafür überhaupt zu alt werden?
-Wenn ihr geht, was habt ihr vor?
-Wie läuft die Nacht bei euch in der Umgebung normalerweise ab?
Außerdem könnte man ja eine kleine Ansammlung von "Streichen" machen um Hiphop.de von dem Thread zu erlösen.
Ich hoffe auf zahlreiche Antworten,
Nightwrita
(Ich will mit diesem Beitrag keinerlei rechtswidrige Handlungen
provozieren oder verherrlichen, ich schreibe/frage aus reinem
Interesse.)
27.04.2006 - 14:53
Ich sag mal so...Jiggy Bounce. Der Nightwrita ist auch mit einem Blog am Start, ein unglaubliches Ereignis.
Zunächst einmal will ich die Leute grüßen, mit denen ich mich in der
Zeit, in der ich nun bei Hiphop.de bin mehr oder weniger nett
unterhalten oder verstanden habe:
Blizzard (Ohne Worte
*lach*), Quentin (ich komm von dem Namen nicht weg...), Strike (Diss
mich is nich :-D), Erdel (Die sollen mal hin machen...), Ari ("Du
brauchst Hilfe, Sterbehilfe...."), HansenHH (Wie geht's deinem
Knie?), Napfkuchen (Viel Glück für Amerika),T-Way (Grüße
nach Luxemburg...), novaly (Rauch nicht so viel...), blastah
("bleibt treu wie moritz..."), NicoGee ("Du kannst geh'n aber deine
Kopfhaut bleibt hier..."), Wiz (Was 'n geiler Wi(t)z...), Yukon (Ich
warte immer noch auf den Döner...), KevlaStyles (Megalooooh!), Illjay
möcht ich eigentlich nur für die Freetracks danken, darijo/picolo
die Chateinrichtung..., Xeres (Danke, dass du dir meine
erbärmlichen Graffitiversuche angesehen hast *lach*), Notourious Mr.T
(Danke für das Lob), Chrizzo (Ich hab gewonnen, unglaublich *lach* und
auch dir danke für die Freetracks) und alle die ich vergessen habe.
(Hoffentlich niemanden mehr...)
Ich bin vor knapp 2 Jahren auf
dieses Forum gestoßen und bin eigentlich recht froh darüber. Klar gibt
es auch Dinge die einen Verärgern, wenn man gerade mal wieder 20
Fakeaccounts am Hals hat oder gerade wieder einer seine "Rap ist
Scheiße Tage" hat, die z.Zt. sehr weit verbreitet sind, dennoch wird
auch das vom Team mal besser mal schlechter, dennoch im Endeffekt gut
gelöst. Auch für den Magazinteil möchte ich mich bedanken, da geht echt
einiges.
Da man ja hier auch über sein Leben berichten soll
und ich sowieso gerade in der Laune für Dankesreden bin, möchte ich
noch www.kickz.com für die geilen Schuhe und den geilen Pulli und bei
Footlocker für das New Era Schnäppchen bedanken.
So, das war's fürs erste von meiner Seite. Ich hoffe, hier immer mal
wieder ein paar Beiträge posten zu können, die vielleicht sogar manchen
gefallen. Wer weiß, man wird sehen, was die Zukunft bringt....
Peace, No Homo-
Nightwrita