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Kerzen, Cutter, Scherben - Gefangen, Puddah-Store und paranoiasection

» 19.12.2009 - 08:53
Hallo Volk!




Nun kann man das Album auch im Puddah-Store bestellen! Checkt das aktuelle Update auf
http://www.puddah-store.de oder direkt den Produktlink Nils - Kerzen, Cutter, Scherben

Ausserdem gibt es "Gefangen", den Opener des Albums, mittlerweile auch auf YouTube:



Guckt auch mal in paranoiasections Profil vorbei. Die gute Dame ist für die Fotos zuständig gewesen!
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/917355/display/19416923

http://www.myspace.com/nils2i

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Kerzen, Cutter, Scherben - Das Album!

» 25.11.2009 - 11:41

 
 
01. Gefangen
02. Böses Erwachen
03. Freunde/Paranoia
04. Schlaf' mit mir...
05. Love me (Ladykiller)
06. Deine Augen (Skit)
07. Die Farbe Deiner Augen
08. Der erste Schnitt (Keine ist... Teil 2)
09. Waterworld (Wo die Wildrosen blühen...)
10. All I need is one knife...
11. Outro
 
 
Manchmal dauert's länger. Manchmal dauert's eine Ewigkeit. Bei mir hat's gefühlte zwei Ewigkeiten gedauert. Nach unzähligen Projekten, die aus den verschiedensten Gründen nie das Tageslicht erblickten und circa vierhundert Songs, die ich auf meiner Festplatte habe, kommt nun endlich das erste Album. "Kerzen, Cutter, Scherben". Musikalisch irgendwo zwischen Nirvana und den Geto Boys, textlich eine debile Mischung aus Nick Cave und Slipknot. Elf Songs - allesamt von dirrrty Franz produziert - die das erste Deutsche Acid Rap-Album markieren. Mein Kampf mit mir selbst und meiner Umwelt. Mit Enttäuschung, Lügen und dem Blick in den Spiegel.

Ab dem 20.11. ist das Album nun endlich erhältlich und wer das Album haben und die fünf Euro plus Porto löhnen will, bekommt dazu noch eine exklusive Bonus-MP3 CD mit gut 60 Liedern, die sich in den letzten Jahren so angesammelt haben. Von 16ern, über Features bis hin zu Solosongs, die nie den Weg auf eine CD fanden. "Blutige Hände" und alle Tracks die im Zuge dessen veröffentlicht werden sollten, sind im übrigen auch dabei! Ausserdem geben sich der schweizer Superstar Gimma, Gerard MC (A), dirrrty Franz und Dervizz aus Viernheim die Ehre.

Hier kannst Du Dir den letzten Song des Albums "All I need is one knife..." bei YouTube ansehen:
 
 
Und bei MySpace findest Du mich hier!
 


P.S.: hier bekommst Du das Snippet als 320er-MP3: "Kerzen, Cutter, Scherben (Albumsnippet)"
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RCF - Cruisin' Music (Exclusive Download-EP)

» 17.05.2007 - 08:05
Ich hasse das Internet. Ernsthaft. Ich hatte diesen Artikel bereits fertig geschrieben, nur damit mir ein Link Firefox zum Abstürzen bringt. Ich hasse das Internet.
Nichtsdestotrotz werde ich rekapitulieren und versuchen zu rekonstruieren, was ich hier stand.

Hier ist schon lange nichts mehr geschehen. Das wird sich nun ändern. Ich möchte diese Plattform zukünftig nutzen, um Dir all die Themen, die im offiziellen Magazinbereich keinen Platz finden, vor zu stellen und so zu verhindern, dass Dir gute Musik vorenthalten wird.



Den Anfang macht RCF. Der junge Mannheimer ist Teil des 305 Teams und denen, die ihn bereits kennen, sicherlich durch die Zusammenarbeit mit Pal One bekannt. Doch nicht nur Pal vertraute in der Vergangenheit auf seine Fähigkeiten. Auch DJ Kitsune hat erkannt, was der Waldhofer an Fähigkeiten zu bieten hat und machte ihn zum Teil seiner erfolgreichen Mixtape-Reihe. So hinterliess der Junge mit dem erfrischend unbekümmerten Flow seine Fußspuren unter anderem auf "Fokus: Rap", "Mensch bleiben" und "Victory III".
2005 erblickte die - in vollkommener Eigenregie veröffentlichte und somit weitläufig unbeachtete - EP "Lass los" das Licht der Welt und bewiess, was der 305 Teamer solo zu leisten vermag. Und das war so einiges.  Ein solch frischer, freier und vollkommen selbstverständlicher Flow, der nie an Souverainität vermissen liess, traf auf wohl durchdachte Texte und atmosphärische Beats. Selten habe ich einen solch jungen Rapper derart leichtfüssig über Beats rappen hören, wie es auf "Lass los" der Fall war.





Wenn Du "Lass los" verpasst hast, biete ich Dir hier nun exklusiv die Möglichkeit, Dich vom Rapvermögen des jungen MCs zu überzeugen. Auf sieben Tracks zeigt "Cruisin' Music", wer "The Next Big Thing" aus Mannheim sein wird. Musik zum entspannen. Musik zum geniessen. Musik zum gut fühlen. Sieben Anspielpunkte, die allesamt vom Künstler selbst produziert und von pH7 abgemischt wurden. Unterstützung gibt es dabei von Prinze Low, mnemonic, D'Evil und Smile Ronson. Grüssen gehen nach Ludwigshafen.
Arg viel mehr möchte ich dazu garnicht sagen. Hör's Dir an. Lad's runter. Brenn's. Zeig's Deinen Freunden. Adde den Mann bei MySpace.

Das komplette Archiv inklusive Artwork bekommst Du HIER.

Falls Du die Katze nicht im Sack kaufen möchtest, habe ich Dir auch alle Tracks separat hochgeladen - so bin ich.

            00) HipHop.de Shout Out
            01) Intro
            02) Tot feat. Ronson Smile & D'Evil
            03) OK
            04) Homeboy feat. mnemonic & Prinze Low
            05) It's on
            06) Noch Fragen Pt. 2
            07) Outro (plus Bonus Track)


  
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Winternacht

» 14.01.2006 - 12:40


Gestern war ich nach dem Trip nach Frankfurt wieder an dieser Bushaltestelle. Den ganzen Tag unterwegs. Durch Kälte, Schnee und Nebel. Hin und her zwischen Bussen, S-Bahnen und Zügen. Immer die Uhr im Nacken "Hoffentlich hab' ich keine Verspätung - ich muss den Anschluss bekommen."
Ich saß an dieser Bushaltestelle, nachdem mich diese Frau in dieser S-Bahn mit diesem Blick bedachte. Alles nur all zu vertraut. Und doch kannte ich sie nicht. Obwohl sie Dir viel zu ähnlich sah. Mehr als nur einmal legte ich meinen Kopf in die Hände und versuchte mir den Traum von den Augen zu wischen - es war keiner.
Über die gesamten dreissig Minuten wurde mir zu Teil, was für mich ein Kompliment sein sollte und doch zum schmerzhaften Déjà-Vu wurde.
Sie hatte die gleiche Haarfarbe, die gleiche Statur und diese Kälte im Blick, welche mich immer wieder anzieht - und Mal um Mal in's offene Messer rennen lässt.

Als sie in den gleichen Bus stieg und sich in die gleiche Reihe setzte wurde mir klar, dass es doch keine Paranoia waren. Ich bildete mir das nicht nur ein. Sie hatte ihre Gründe. Sie sah mich an. Wäre ich nicht zu müde gewesen den (weiteren) Heimweg anzutreten - ich wäre früher ausgestiegen um mich diesen Lanzen zu entziehen. So stieg sie mit mir aus und lächelte mich an, als unsere Wege sich kreuzten.
Mit viel Unmut in der Kehle nahm ich einen Tiefen Zug der eiskalten Nachtluft - das Thermometer zeigte minus vier Grad an - und sah ihr in die Augen.
Sie fragte mich nach meinem Namen - das konnte ich ihren Lippen ablesen - zum Glück trug ich meine Kopfhörer und entzog mich so ihrem Ruf.
Mit dem letzten Blick fragte ich mich, wie es sein konnte und drehte mich um, um die letzten Minuten in Richtung Heimat an zu treten...

"You can't walk in my shoes - our feet were made different..."
  
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"Ich denk' an Dich..."

» 2.01.2006 - 07:45



...ohne zu wissen wer Du bist. Ohne zu wissen, an wen ich im Endeffekt denke. Ohne zu wissen, ob dieses "Es" überhaupt ein "Wer" ist oder viel mehr ein "Was". Ohne mir darüber im Klaren zu sein, ob ich denke, nur weil ich denken will oder denke, weil ich fühle.
Die erste Option scheidet doch eigentlich aus, da ich mich dieser Zwänge schon vor geraumer Zeit entledigte. Bliebe in diesem Falle jedoch nur die zweite Möglichkeit übrig, fände die Frage nach dem "Weshalb" Berechtigung. Weshalb fühle ich für etwas, das ich weder kenne, noch verstehe(n kann)?
Wo schlägt sich der Sinn dieser (für mich offensichtlichen) Sinnlosigkeit nieder, wenn sie mich an ihr und mir selbst verzweifeln lässt?
Nur darin, mich umher irren zu lassen und durch diese Orientierungslosigkeit das "Wahre" finden zu können?

Ich könnte mit Dir sprechen - wüsste ich, ob Du mich hören kannst. Doch weiss ich nicht einmal, ob Du überhaupt (noch) hörst. Bist Du taub? Nur auf diesem Ohr?

Gedanken die nach kurzen Nächten mit langen Träumen ihr Unwesen im Kopfe des Denkenden treiben und ihn ratlos hinterlassen.

Du bist das, wofür es keine Worte gibt... - wäre es nur so einfach.
  
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"I've been the prince of the kingdom that's always been destined to fall..."

» 18.12.2005 - 02:04



Manchmal liegt der Sinn im Detail.
  
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Der Letzte einer sterbenden Brut

» 10.12.2005 - 04:05



Wenn ein Cover schon so aussieht, was kann man dann vom Inhalt erwarten? Wenn man sich ein Album am Silvestertag kauft und überall Schnee liegt, die Temperaturen bei zehn Grad unter Null liegen - was wäre da passender, als Musik, welche diesem Cover gerecht würde? Tatsächlich hat Scarface mit "The last of a dying breed" eines seiner besten Werke abgeliefert. Man ist es vom Rapschwergewicht aus Houston gewohnt, dass es durch und durch stimmige Alben präsentiert und doch ist man immer wieder auf's neue überwältigt.
Wie im Intro, als auch dem anschliessenden Titeltrack die Nacht des neunten Novembers, neunzehnhundertsiebzig - die Nacht, in welcher Brad Jordan zur Welt kam - auf eindrucksvolle Art und Weise zum Hörspiel gemacht wird, das kann nicht kalt lassen. Eine dunkle Klangwelt trifft auf weihnachtlich klingende Glöckchen, ein Text voller Melancholie auf einen Rap, der klingt als Stürbe der Protagonist jede Minute.
Generell ist es diese lyrische Rafinesse, welche Scarface von anderen Gangsterrappern abhebt. Man muss kein Image einfordern. So spricht er in "Look me in my eyes" zwar darüber, dass das FBI ihn beschattet hat, doch wird gleichermassen angeführt, dass der Geto Boy nie ein Drogenkingpin oder ein Pusher im grossen Stile war.
Genauso beeindruckend illustriert "Sorry for what" ein krisenreiches Erwachen aus einer Mixtur aus Schlaftabletten und Alkohol. Paranoia und Einsamkeit, Wut und Ohnmacht - pure Verzweiflung verbinden sich zu einem Blues, welcher aus der irrdischen Welt entreisst und für vier Minuten und achtunddreissig Sekunden in ein schemenhaftes Traumkonstrukt entführt, welches so surreal wirkt, dass man wiederum geneigt ist es als "wahr" an zu erkennen.
Ausflüge wie Features mit Redman oder Jay-Z verkommen dann auch keineswegs zu "Pflichtaufgaben", auf welchen einfach "geboastet" wird. Nein, es werden Storyteller und realistische Strassenreflektionen dargeboten, um dann im finalen Liede des Albums zu einem Meisterwerk an Lethargie zu werden. "It was a cold morning, gloomy, sun barely shining - figured it was gon' rain today, so I'm in. Sittin' 'round the house until the thunder storm slacks off..." beginnt es und so zieht es sich die knappt sechs Minuten kontinuierlich durch das gesamte Lied. Ein dunkler Tag, gefüllt von Zweifeln und Wolken, existenzielle Ängste vereinen sich mit Fragen nach dem "Sinn". An's Ende dieser CD hat Face den totalen Abschuss gestellt. Ein Stück Musik, welches wie eine zu weiche Matratze ist - man versinkt darin, doch ohne sich darin betten zu können. Man wird umgetrieben, in einen schwarzen Nebel gesogen. Man sucht nach der Antwort - ohne sie zu finden. Man fühlt das, was man wohl als Letzter einer sterbenden Brut fühlen muss.

Das Nest ist gemacht und wird zum selbstgeschaufelten Grabe.
  
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Heute...

» 7.12.2005 - 09:21

...warst Du wieder da. Wir haben uns seit sieben Monaten nicht mehr gesehen, doch Du bist noch immer so schön wie damals. Wie an diesem warmen Maimorgen, der alles zerriss was war.

Gerade bin ich aufgewacht. Verschwitzt und verwirrt sitze ich nun hier, nachdem ich einen langen Spaziergang hinter mir habe...

Verschwitzt und verwirrt, wie am neunten November letzten Jahres, bevor wir uns das erste Mal trafen...

Und sie sagten mir noch "Zugvögel fliegen gen Süden..."
  
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In direkt.

» 4.12.2005 - 04:32

Offen zu sein. Ekelhaft offen zu sein, so dass es der Umwelt schwer fällt mit dir um zu gehen. Wirklich offen zu sein und sich nicht darum zu scheren, ob jemand sich darüber aufregt, wenn man seine Interesse oder Gefühle vertritt. Einfach ehrlich zu sein. Zu sich selbst. Zur Welt. Das erfordert von vielen Menschen grösste Überwindung - falls sie es überhaupt irgendwie hinbekämen. Angst davor belächelt zu werden. Als töricht angesehen zu werden. Nicht den Mut zu haben, zu sich selbst zu stehen. Die eigenen Interessen, Ansichten, Empfindungen und Gedanken zu vertreten. Angst davor "nicht dazu zu gehören". Der Aussenseiter zu sein. Doch - kann das Eremitentum auf Zeit nicht sogar von Vorteil sein?

Reflektion als Akt des Narzissmusses. Selbstverliebtheit durch den hinterfragenden Umgang mit dem eigenen Leben. Natürlich liebt man sich selbst, wenn man Zeit damit verbringt, zu ergründen weshalb gewisse Dinge passiert sind, doch ist man deshalb nicht gleich selbstverliebt. Eigenliebe ist essenziell. Wer keine Liebe für sich selbst empfindet wird nie wahre Liebe erfahren. Wer sich selbst den Rücken stärkt ist stark genug, sich fallen lassen und Hilfe annehmen zu können. Wer in sich gefestigt ist strahlt Sicherheit aus. Selbstsicherheit und Schutz für Aussenstehende. Selbstliebe ist wichtig.   
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"Auch wenn ihr's denkt - ich hab' noch lang' nicht begonnen..."

» 2.12.2005 - 03:13

...weil kein Ende in Sicht ist, obwohl der Moment - von aussen - aus "heiterem Himmel" beendet wurde. Und dann steht man - wie Faust - da und ist "so klug als wie zuvor". Bloss ist man "danach" ärmer. Nicht der Verlust des Momentes ist der eigentliche, sondern vielmehr der Verlust an sich selbst, welcher unübersehbar wächst, je weiter die Zeit fortschreitet.
Ein undefinierbares Mischmasch aus Gefühlen, Gedanken, Überlegungen und Erlebnissen setzt sich im Inneren fest und erfüllt mir einer Leere die schon fast erdrückt. An diesem Punkt wünscht man sich, DOCH stehen geblieben zu sein, als man weiterging und versuchte "mehr" zu bekommen...

Wie wunderbar einfach es doch ist, völlig abstrahiert und unbestimmt zu reden, ohne den Punkt angesprochen zu haben...

...das nächste Mal gibt es Konkretes...   
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"Alles wird gut..."

» 2.12.2005 - 03:13

Wenn man nur fest genug daran glaubt. Vielleicht wird "alles" auch "schlecht". Aber dann kann man sich wenigstens einreden, man hätte nur nicht fest genug geglaubt. Interessant, wie vermeintliches Streben de facto doch nur Trägheit ist. Jene Faulheit Dinge zu erklären, sie zu ergründen. Denn indem man den (fehlenden) Glauben für das "Fehlschlagen" gewisser Dinge verantwortlich macht, legt man sich selbst eine universelle Antwort in die Hand, welche man - je nach Bedarf - immer wieder hervor ziehen und bequem vorschieben kann.
Und wenn doch "alles" "gut" wird - war es dann einzig und allein der Glaube? Diese bequeme "Erklärung" wird nun noch bedeutender gemacht, indem man sie zum "Freispruch" von der eigenen Unmündigkeit macht. Doch eben jenen Gedanken wird nichtmal ein Forum zur Entwicklung gelassen, da man auch hierfür "Erklärungen" und "Antworten" findet um sie zu umgehen.
So zieht ein Kreislauf seine Wege, welcher dialektisch vor sich geht und somit doch kein Kreislauf ist, weil die Wogen sich auftürmen und im Zuge der verpassten Lösungen zur Sturmflut werden, welche - zu ihrer Zeit - verheerende Folgen mit sich bringen.

Dabei sollte doch "alles" "gut" werden...   
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Impression einer Stadt

» 2.12.2005 - 03:12

  
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Staccato

» 2.12.2005 - 03:12

Schlafen gegangen. Aufgewacht. Geträumt? Ungewiss. Verschwitzt. Grund nicht zu finden. Aufgestanden. Schwindelgefühl verspürt. Sollte mit dem Trinken beginnen. Alkohol wäre Erklärung für (körperlichen) Absturz. Streube mich dagegen. Lasse es. Blicke umher. Kann nichts fokussieren. Habe Kopfschmerzen. Gehe zum Kühlschrank. Besorge kalte Cola. Setze mich auf die Treppe. Stehe auf. Gehe in's Schlafzimmer. Das Licht ist aus. Es ist kalt. Ich schwitze. Es ist leer. Die Leere erdrückt mich. Etwas drückt den Brustkorb ein. Kann nicht klar denken. Wortfetzen schiessen durch den Kopf. Werde müde. Kann mich nicht mehr aufrecht halten. Wache endlich auf.   
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"Wer bin ich? Was mach' ich...?"

» 2.12.2005 - 03:10

...fragt sich doch jeder von uns nur all zu oft. Hin- und hergerissen zwischen Träumen, Sehnsüchten und bitterer Erkenntnis des Status Quo, fällt es oft nur all zu schwer sich den Widrigkeiten zu stellen und im Angesicht dieser nicht unter zu gehen.
Was den "bewusst" lebenden Menschen, den Menschen, der sich über diese Tatsachen im Klaren ist, vom "Selbstbemitleider" unterscheidet, ist doch im Endeffekt nur der Umgang mit diesem Wissen. Reflektion oder Plakation? Evolution oder Stillstand? ERtragen oder treiben lassen? Nuancen und Schattierungen.

Und dann kommt man an den Punkt, an dem all diese Überlegungen banalisiert werden - weil die Welt zusammen bricht...   
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