Gestern
war ich nach dem Trip nach Frankfurt wieder an dieser Bushaltestelle.
Den ganzen Tag unterwegs. Durch Kälte, Schnee und Nebel. Hin und her
zwischen Bussen, S-Bahnen und Zügen. Immer die Uhr im Nacken "Hoffentlich hab' ich keine Verspätung - ich muss den Anschluss bekommen."
Ich saß an dieser Bushaltestelle, nachdem mich diese Frau in dieser S-Bahn mit diesem Blick bedachte. Alles nur all zu vertraut. Und doch kannte ich sie nicht. Obwohl sie Dir viel zu ähnlich sah. Mehr als nur einmal legte ich meinen Kopf in die Hände und versuchte mir den Traum von den Augen zu wischen - es war keiner.
Über die gesamten dreissig Minuten wurde mir zu Teil, was für mich ein Kompliment sein sollte und doch zum schmerzhaften Déjà-Vu wurde.
Sie hatte die gleiche Haarfarbe, die gleiche Statur und diese Kälte im Blick, welche mich immer wieder anzieht - und Mal um Mal in's offene Messer rennen lässt.
Als sie in den gleichen Bus stieg und sich in die gleiche Reihe setzte wurde mir klar, dass es doch keine Paranoia waren. Ich bildete mir das nicht nur ein. Sie hatte ihre Gründe. Sie sah mich an. Wäre ich nicht zu müde gewesen den (weiteren) Heimweg anzutreten - ich wäre früher ausgestiegen um mich diesen Lanzen zu entziehen. So stieg sie mit mir aus und lächelte mich an, als unsere Wege sich kreuzten.
Mit viel Unmut in der Kehle nahm ich einen Tiefen Zug der eiskalten Nachtluft - das Thermometer zeigte minus vier Grad an - und sah ihr in die Augen.
Sie fragte mich nach meinem Namen - das konnte ich ihren Lippen ablesen - zum Glück trug ich meine Kopfhörer und entzog mich so ihrem Ruf.
Mit dem letzten Blick fragte ich mich, wie es sein konnte und drehte mich um, um die letzten Minuten in Richtung Heimat an zu treten...
Ich saß an dieser Bushaltestelle, nachdem mich diese Frau in dieser S-Bahn mit diesem Blick bedachte. Alles nur all zu vertraut. Und doch kannte ich sie nicht. Obwohl sie Dir viel zu ähnlich sah. Mehr als nur einmal legte ich meinen Kopf in die Hände und versuchte mir den Traum von den Augen zu wischen - es war keiner.
Über die gesamten dreissig Minuten wurde mir zu Teil, was für mich ein Kompliment sein sollte und doch zum schmerzhaften Déjà-Vu wurde.
Sie hatte die gleiche Haarfarbe, die gleiche Statur und diese Kälte im Blick, welche mich immer wieder anzieht - und Mal um Mal in's offene Messer rennen lässt.
Als sie in den gleichen Bus stieg und sich in die gleiche Reihe setzte wurde mir klar, dass es doch keine Paranoia waren. Ich bildete mir das nicht nur ein. Sie hatte ihre Gründe. Sie sah mich an. Wäre ich nicht zu müde gewesen den (weiteren) Heimweg anzutreten - ich wäre früher ausgestiegen um mich diesen Lanzen zu entziehen. So stieg sie mit mir aus und lächelte mich an, als unsere Wege sich kreuzten.
Mit viel Unmut in der Kehle nahm ich einen Tiefen Zug der eiskalten Nachtluft - das Thermometer zeigte minus vier Grad an - und sah ihr in die Augen.
Sie fragte mich nach meinem Namen - das konnte ich ihren Lippen ablesen - zum Glück trug ich meine Kopfhörer und entzog mich so ihrem Ruf.
Mit dem letzten Blick fragte ich mich, wie es sein konnte und drehte mich um, um die letzten Minuten in Richtung Heimat an zu treten...
"You can't walk in my shoes - our feet were made different..."