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O.P.T. - Übers Fremdgehen und warum Dumm gut f*ckt

15.11.2007 - 19:32
Da ich durch meine Google Analytics weiß, dass hier dauernd irgendwelche Lustmolche mit irgendwelchen perversen Suchanfragen auf meinem Blog landen, werde ich die "Dumm fickt gut"-Sache mal direkt zuerst lüften. Wie schon in früheren Beiträgen geht dies ganz einfach auf eine Studie zurück. Bereits im O.P.T. - Sexualverhalten von Jugendlichen 2006 vom 30.12.2006 bezog ich mich auf eine Studie mit dem selben Thema:

Das erste Mal mit 14 hatten in erster Linie Hauptschüler, dicht gefolgt von der Gesamtschule. Es schließen sich die Realschule sowie als Schlusslicht das Gymnasium an. Jetzt soll nochmal einer sagen, das hat nichts mit "dumm und klug" zu tun. Zumal das erste Mal einen Trend zu "völlig überraschend" statt "geplant" aufweist. Klar, die Dummen können damit ja auch nicht rechnen.

Jetzt heißt es in einer aktuelleren Studie wie folgt:

USA: Wissenschaftler erkennt durch Studien Relation zwischen Sex und Intelligenz

Professor Tyler Cowen aus den Vereinigten Staaten stellt die These auf, dass es zwischen dem Intelligenzgrad eines jugendlichen Menschen sowie seinem Sexualverhalten einen direkten Zusammenhang gibt: Je intelligenter, desto später der Sex.
Wie auf der Internetplattform "Gene Expression" dargestellt wird, sind Schüler im Alter zwischen 13 und 18 Jahren mit einem IQ von unter 70 oder über 100 zurückhaltender in Bezug auf sexuelle Aktivitäten als Mitschüler mit IQ-Werten dazwischen.
Ähnliches gilt für den Vergleich zwischen College-Studenten (ab 19 Jahren): Bei "normalen" Colleges waren nur 13 Prozent jungfräulich, Studenten von elitäreren Einrichtungen verhielten sich zögerlicher, z. B. hatten in Harvard 41 % keine Erfahrungen.

So viel dazu. Und wer Erfahrung hat, fickt nunmal gut, so einfach ist das. Deswegen wollen Frauen ja auch ältere Männer, deswegen lernt man auf alten Pferden reiten und auf alten Schiffen segeln.
Zudem möchte ich anmerken, dass es ja letztendlich der uns bewusste Denkmechanismus dazu verleitet, uns von den Tieren abzugrenzen. Ist dieser Denkmechanismus aber nicht stark genug ausgebildet, neigen wir immer mehr dazu, uns in animalische Triebe zurück gleiten zu lassen und wild herum zu rammeln, was das Zeug hält. Dummheit ist Mutter Naturs Weg, um die Reproduktion der Menschheit zu sichern. Mehr dazu übrigens hier.

Fremdgehen ist so ähnlich. Auch dabei hat sich die Natur natürlich (gecheckt? Wortspiel!) etwas gedacht. Das Fremdgehen ist tief und als fester Bestandteil in der Natur des Menschen verankert. Mit der menschlichen Reproduktion geht ein Verhalten einher, bei dem die Frau versucht, sich die bestmöglichen Voraussetzungen zu sichern. Dabei geht es in erster Linie immer darum, sich selbst aufzuwerten. Einer Studie zufolge neigen Frauen zum Beispiel weniger zum Seitensprung, wenn sich ihr Immunsystem grundlegend von dem ihres aktuellen Partners unterscheidet. Demnach ist die Frau, wie die ganz fleißigen OPT-Bibel-Leser wissen, stets bestrebt, einen Sexual- partner zu finden, der ihr auf keinen Fall ähnlich ist. Sie will einen Kerl, neben dem sie besser wirkt, weil er ihr Niveau mit nach oben zieht.

Das ist auch in der Tierwelt so. Die weiblichen Lemuren zum Beispiel nutzen den Seitensprung, um ihre genetische Ausstattung zu optimieren
, wobei die Auswahl der Sexualpartner bei den Lemuren ausschließlich von den Weibchen vollzogen wird, welchen sie nach den erschnupperten, besten Genen auswählen. Und diese Position nutzen die Weibchen natürlich schamlos aus. Sie besitzen zwar einen sogenannten "Sozial-Partner", der mit ihnen die Kinder groß zieht und meist ihr ganzes Leben bei ihnen bleibt, dennoch sind aber in 40 Prozent aller Fälle die Kinder von einem anderen Männchen gezeugt worden. Der Sozial-Partner ist das animalische Pendant zum Besten Freund in der Menschenwelt.
Ähnlich ist es bei den Vögeln. Vogelweibchen paaren sich täglich mit bis zu 20 verschiedenen Partnern. Die daraus resultierenden Kinder werden anschließend mit einem der vielen Geschlechtspartner in einer monogamen Beziehung aufgezogen, ganz gleich, ob die Kinder von ihm sind. Das Vogel-Weibchen erschleicht sich klammheimlich irgendwo Alimente, die in Form von sozialem Engagement erbracht werden müssen, da es schlichtweg den Überblick über die ganze Vögelei verloren hat und sich das schließlich nicht anmerken lassen darf. Auch heutzutage ist dieses Verhalten noch üblich, schocken doch nahezu täglich junge Mädchen ihre Eltern mit dem Satz "Mama, Papa, ich bin schwanger - Zwanzig Mal dürft ihr raten, wer der Vater ist!"

Bleibt letztendlich wieder einmal die Frage nach dem WARUM. Bei dem Verhalten des Weibchens, welches gleichzeitig Germanistik-Studenten die Antwort darauf gibt, woher das Verb "rumvögeln" kommt, handelt es sich um einen extrem hinterhältig ausgeklügelten Prozess. Das Weibchen wartet nämlich mehrere Tage, in denen es sich als animalische Samenbank betätigt, um über die Widerstandsfähigkeit und Robustheit der verschiedenen Samen zu entscheiden und letztendlich die alphagenetischen Samen auszuwählen, um sich davon befruchten zu lassen. Das ist bei den Menschen recht ähnlich. Achtet doch bei eurem nächsten One-Night-Stand einfach mal darauf, wie die Frau nach dem vollzogenen Akt mit eurem Kondom verbleibt.
Ähnliches beobachtete auch der
Evolutionsexperte David Quammen bei den dem Menschen am ähnlichsten Tieren, den Affen. In seinem Buch „Der Gesang des Dodo“
heißt es demnach:

„Eine Handvoll Männer warten darauf, dass sie an der Reihe sind, es mit der Affendame Cher zu treiben. Sie tauschen sanfte Glucks- und Grunzlaute aus. Ab und an legt einer den Arm um die Schulter des anderen, oder sie schenken sich eine brüderliche Umarmung. Es gibt keinen Kampf zwischen den Freiern.“

Letztendlich geht es den Weibchen dabei also nur um die Aufwertung der eigenen Gene, um den Kindern eine bessere Gensammlung zu ermöglichen, als das Weibchen selbst sie hatte. Auf Männer bzw. männliche Tiere haben Gene übrigens keinerlei Einfluss in Bezug auf die Partnerwahl. Böse Zungen könnten jetzt meinen, dass Männer einfach grundsätzlich bessere Gene aufweisen und Frauen sich somit durch eine gründliche Auswahl bei den Männern das best mögliche rausfischen können, Männer hingegen bei der Fortpflanzung stets nur verlieren können, da sie sich mit niederen Genen einlassen. Ich habe aber keine böse Zunge.
Dennoch: Wenn man das so liest, könnte man schon meinen, dass wir uns doch gar nicht so sehr von den Tieren unterscheiden. Bei grundsätzlich essenziellen Dingen wie der eigenen Reproduktion sind wir quasi immer noch auf dem Stand von vor Millionen von Jahren, auch wenn die Pornoindustrie mir hier widersprechen mag, da wir sehr wohl eine große Entwicklung in unserem Sexualleben zu verzeichnen haben.
Wissenschaftler vermuten, das Suchen nach anderen Genen soll Inzest verhindern. Wenn Frauen sich allerdings selbst im 21. Jahrhundert noch an Genen orientieren müssen, um nicht aus Versehen mit ihrem Bruder in's Bett zu steigen, sollte man sich irgendwie schon mal fragen, inwiefern der Denkmechanismus da wirklich so weit entwickelt ist, wie wir alle glauben.

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Kommentar ohne Titel

Anonymous
spasti,

1.) die USA kann man mit europa gar nicht vergleichen. das 41% in havard jungfrau sind, hat GAR NICHTZ mit deutschland zu tun! das sind wzei verschiedene welten.

2.) weiterhin, dass in hauptschulen früher was abgeht, kann stimmen. aber ich würde mich hüten, zu verallgemeinern, dass Gymnasiasten schlauer sind als Hauptschüler. Das ist die weltgrößte Lüge überhaupt und macht mich wahnsinnig sauer, wenn ich sowas höre oder lese. ich bin selbst auf ein gymnasium gegangen, und in der tat gibt es hauptschüler, die einfach nur hohl sind, aber wer das so, wie in dem artikel bei euch, verallgemeinert, der ist in seinem schädel beschränkter als der dümmste hauptschüler der welt!
15.11.2007 - 23:56
|

oh!

Anonymous
das 'spasti' nehme ich zurück!

habe den text jetzt ganz gelesen und verstanden, wie ernst dieser blog zu nehmen ist!

aber insgesamt unterhaltsam, also weiter so!
16.11.2007 - 00:04
|

Kommentar ohne Titel

kewlness
HAHAHA

Da passt der Artikel von SnB sehr gut dazu.
Manchmal ist es lustiger die Kommentare zu den Artikeln zu lesen, als die Artikel selbst. Der Artikel hat mich zum Schmunzeln gebracht, das Kommentar zum lachen.
16.11.2007 - 00:08
|

Kommentar ohne Titel

Butters
Hehe...ay...mal wiedern Knüller. Mehr davon. Bald.

Und ich trauer immernoch um den OPT-Character..
16.11.2007 - 03:36
|

Dein Blog sieht billig aus....

HK
mit der komischen selbstgemalten Grafik da oben!
16.11.2007 - 12:52
|

Kommentar ohne Titel

Beschdes Blog
16.11.2007 - 15:11
|



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