Vollkommen schockiert habe ich neulich folgende Schlagzeile gelesen:
Frauen weinen viermal so oft wie Männer!
Schnulzige Filme, der Tod der geliebten Katze oder einfach Glück: Für Frauen gibt es viele Gründe zu weinen. Sie lassen im Schnitt alle sechs Tage die Tränen fließen und damit viermal so häufig wie Männer. (Quelle)
Da sagt der Eine jetzt vielleicht "Na klar, meine Frau gehört halt in die Küche und ich esse gerne Zwiebelgerichte, natürlich heult sie dann" -"Son Blödsinn", sagt ein Anderer, "ich geb mir die größte Mühe und meine Freundin heult trotzdem nicht!" Man muss natürlich bedenken: Bei dieser Statistik ist das Ergebnis natürlich ein Mittelwert. Einerseits gibt es also Frauen, die nicht nur nah am Wasser gebaut sind, sondern quasi schon Atlantis repräsentieren, und andererseits Frauen, die den Lady Gaga-Hit "Pokerface" zur neuen Nationalhymne erklärt haben und aus Angst vor Tränen sicherheitshalber einmal pro Woche zum Dehydrieren gehen, weil bei dem kleinsten Anzeichen von Tränensäcken der Modelvertrag gekündigt wird. Zudem will man als Frau ja auch nicht mehr als das "schwache Geschlecht" angesehen werden. Im Kapitalismus wird schließlich auf Emotionen geschissen und knallhart an der Karriere geschraubt, bis Eva Herman beim Zusehen Selbstmord begeht.
Und wo wir schon bei Models und Schönheitsidealen sind:
Evolution macht Frauen dicker und kleiner
US-Forscher haben eine Antwort auf die Frage gefunden, wohin sich die Menschheit entwickelt – zumindest für die weibliche Hälfte: Frauen werden in Zukunft dicker und kleiner sein als heute, dafür aber ein gesünderes Herz-Kreislauf-System besitzen. Das erste Kind bekommen sie wahrscheinlich früher. (Quelle)
Mal abgesehen davon, dass Frauen, die ein Kind bekommen, meistens etwas dicker sind, sind das verdammt neue Erkenntnisse. Und wenn man das in Verbindung mit der ersten Studie sieht, kann das fatale Ausmaße (Wortspiel!) haben. Dicke und kleine Frauen entsprechen nämlich nicht dem modernen Schönheitsideal, haben also weniger Chancen darauf, von Männern begehrt zu werden. Unbegehrte Frauen sind unglücklich und - na? - genau, sie fangen an zu heulen. Umso mehr Frauen dick und klein sind, umso mehr Frauen heulen also. Und wenn die schlanke, großen Frauen dann noch Hertha-Fans werden, flennen ALLE Frauen.
Doch so muss es nicht zwingend kommen. Natürlich gibt es die Möglichkeit, dass schlanke, dünne Frauen zu den Ölreserven der Partnerwahl mutieren und sich alle Kerle um die wenigen Frauen prügeln, um dort nach Öl bohren zu dürfen. Die Schönheit wird monopolisiert. Schöne Frauen werden immer seltener, bis am Ende nur noch eine Frau übrig ist, die dann alle Zeitschriftencover ziert. Also in etwa wie die aktuelle Situation um Megan Fox.
Viel wahrscheinlicher hingegen ist eine ganz andere Variante. Wenn wir nämlich weiterhin auf große und schlanke Frauen stehen und es aber gar keine mehr gibt, die dieses Ideal erfüllen, ist das ja auch dumm. Dann paaren wir uns nicht mehr und sterben aus. Es könnte also durchaus sein, dass wir als Männer uns umstellen und plötzlich auf kleine, dicke Frauen stehen - von denen sind ja dann genügend da. Und auch Paare, die eigentlich gar keine Nachkommen wollen, zeugen plötzlich ein paar Kinder, denn wenn Dicksein erstmal in Mode ist, werden nicht wenige Männer ihre Frau noch durch eine Schwangerschaft verschönern wollen. In Zukunft trägt ein Schnheitschirurg also keinen Arztkittel mehr, sondern eine Uniform von McDonald's, und der Playboy erscheint in DIN A2. Und wenn Gott als Strafe mal wieder eine große Dürre schickt, hätten nicht nur die Bauern lieber ein kleine Dicke.
Und wo wir schon beim sexuellen Akt dicker Frauen sind, noch eine letzte Studie:
Füllige Frauen sind laut britischer Umfrage besser im Bett
89 Prozent der Briten mögen im Bett lieber Frauen mit Kurven und nicht schlanke Damen. Dies ergab eine Umfrage eines britischen Bettenherstellers. Die Männer meinen, dass die etwas fülligeren Frauen sich beim Sex mehr anstrengen und deshalb die besseren Liebhaber sind. (Quelle)
Heißt das nun, dass wir alle besseren Sex haben werden? Ich denke nicht. Dicke Frauen strengen sich mehr an, um das Defizit der fehlenden Schönheit gegenüber den schlanken Frauen auszugleichen. Wenn dicke Frauen als schön gelten, ist das nicht mehr von Nöten. Bedeutet für uns Männer im Klartext: Die Frauen, die wir schön und sexy finden, sind gar nicht so gut im Bett. Auch wenn der ein oder andere Megan Fox als "Sexsymbol" bezeichnen würde, sollte er sich lieber Tine Wittler krallen. Und wenn sich das dann erst einmal rumgesprochen hat, dass die unschöne Minderheit gut im Bett ist, tun sich zwei Lager auf: Die einen sagen "Lieber ne schöne Frau, die schlecht im Bett ist", das andere Lager will eine Frau, die gut im Bett ist, die kann auch hässlich sein. Mit Briten ist da man da immer an einer gute Adresse, denn:
Die Briten sind die hässlichsten Menschen der Welt (Quelle)
Und deshalb ist letztendlich egal, wen wir schön finden, solange sich rumspricht, dass die Hässlichen besser im Bett sind. So lösen sich Schönheitsideale letztendlich im Nichts auf, da Schönheit nicht mehr bestimmend dafür ist, wer einen Partner bekommt. Auch die unschönen Frauen werden so von gewissen Menschen begehrt, auch die Briten bekommen schon irgendwen ab und deshalb muss niemand mehr traurig sein und weinen. Außer Hertha-Fans.
Vor guten 3 Monaten ging ein Aufschrei durch die Medien. Alfie, ein 13-jähriger Junge aus Großbritannien, war Vater geworden. Mutter Chantelle ist 15. Alfies Vater berichtet:
„Als er mir von der Schwangerschaft erzählte, fing er an zu weinen. Sagte mir, es wäre sein erstes Mal gewesen, und er hätte nicht gewusst, was er tat. Ich glaube, er begreift das alles noch gar nicht richtig und hat keine Ahnung, was ein Baby bedeutet.“
An dieser Stelle möchte ich zum wiederholten Male auf die Studie hinweisen, die den Leuten aus GB die größte Minderjährigen-Schwangerschafts-Rate in Europa zuweist. Nebenbei bemerkt gibt es in GB keinen Sexualkunde-Unterricht an Schulen. Inwiefern das zusammen hängt, darüber könnten wir jetzt mutmaßen und diskutieren - oder direkt sagen wie es ist: Wer nicht um die Konsequenzen weiß, wird naiverweise auch viel leichtsinniger zur Tat schreiten. Und so kommt es dazu, dass Kinder Kinder kriegen und diese nicht einmal versorgen können.
[...] Tatsächlich gesteht der 13-Jährige, dass es finanziell eng werden könnte: „Ich bekomme kein richtiges Taschengeld, manchmal steckt mir mein Vater 10 Pfund (ca.11 Euro) zu.“
11 Euro sind natürlich wenig, wenn man damit ein Kind durchbringen will. 11 Euro wären aber genug gewesen, um ne ordentliche Packung Kondome zu kaufen. Aber was erwarte ich von einem Jungen, der sich im Fernsehen das Wort "finanziell" erst einmal erklären lassen musste? Da haben Alfies Eltern wirklich tolle Arbeit in Sachen Erziehung geleistet.
Doch die Entwarnung kam nur wenige Wochen später: Alfie ist gar nicht der Vater. Das heißt zwar nicht, dass es nicht trotzdem schlimm ist, dass ein 12-Jähriger ohne zu verhüten über eine 14-Jährige rutscht. Doch zumindest besteht die Chance, dass der wahre Vater weiß, was "finanziell" bedeutet, wenn er schon ebenso wenig das Wort "Kondom" gekannt hat.
Und tatsächlich fanden sich gleich noch mehrere Jungs, die erklärten, mit Chantelle im Bett gewesen zu sein. Durch einen DNA-Test ist nun klar: Das Vater ist aus ihrer Nachbarschaft und immerhin schon 15 Jahre alt. Wenn wir 9 Monate zurück rechnen, wird also klar: Auch mit 14 Jahren ist es mit der Aufklärung noch nicht sonderlich weit in den Köpfen der Briten. Der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung ist da einfach noch nicht so ganz klar.
Und so lange ist das ja auch noch gar nicht bekannt, wie genau diese Babys eigentlich entstehen. Klar, irgendwann hat man mitbekommen, dass die irgendwie immer aus der Frau rauskommen, aber warum das nun so ist – keine Ahnung. Ist ja immerhin 9 Monate her, der eigentliche Grund. Wer würde vermuten, dass ein ganzer Kuchen aus dem Ofen kommt, nur weil man da vor 9 Monaten mal nen Teelöffel Zuckerglasur reingeschleudert hat? Eben.
Wer von uns weiß schon so genau, was da nach dem Sex in der Frau eigentlich so vor sich geht?
Im 16. Jahrhundert hatte Paracelsus, der damals sogar als Arzt galt, die Idee, dass die Gebärmutter eigentlich gar nichts besonderes war. Das kann man ja auch ohne die Frau drum herum nachbauen und dann ohne sie Kinder machen. Klingt ideal für schwule Ehepaare. Geht laut der Theorie auch ganz einfach.
Demnach soll der Samen eines Mannes ca. 40 Tage lang in einem geschlossenen Kürbis verfaulen. Schon haben wir ein menschenähnliches Wesen, allerdings ohne Körper und durchsichtig. Was genau daran überhaupt menschenähnlich ist, weiß ich auch nicht so recht, aber auch Paracelsus wurde klar - so geht das noch nicht. Deshalb muss das Kind anschließend 40 Tage mit menschlichem Blut bei der Wärme eines Pferdebauches ernährt werden, schon haben wir einen Menschen, nur ein bisschen kleiner als der normale Mensch.
Ein schönes Alibi, um seinen Fetisch auszuleben und in einen Kürbis wichsen zu dürfen. Doch auch wenn hier die Entstehung des Menschen noch nicht ganz klar zu sein scheint, ist eine Sache selbst damals schon offensichtlich gewesen: Spermien rein, Kind raus.
Was lernen wir daraus? Was im 16. Jahrhundert in der Schweiz bekannte Tatsache war, muss deshalb noch lange nicht im 21. Jahrhundert in Großbritannien zum Grundwissen gehören.
In Deutschland wissen wir es dank Doktor Sommer natürlich viel besser, sollte man meinen. Pro7 beweist uns leider wöchentlich das Gegenteil. Deshalb lasse ich es mir nicht nehmen, auch noch ein paar Worte über den Sinn von Sex zu verlieren.
„Sinn? Ich will ficken, altah, wat is da mit Sinn?“
Ja, Sex hat einen Sinn, der über Spaßhaben und Fortpflanzung hinaus geht. Doch um das zu verstehen, müssen wir weiter zurück als in das 16. Jahrhundert. So unlogisch es klingt: Um Sex wirklich zu verstehen, müssen wir zurück in eine Zeit, in der es noch gar keinen Sex gab. Vor Millionen von Jahren nämlich haben sich Lebewesen auf der Erde keineswegs zusammen gefunden, um dann gemeinsam ins Restaurant zu gehen und anschließend im Hotelzimmer zu verschwinden. Schon alleine, weil es damals weder Restaurants noch Hotels gab. Man vermehrte sich damals noch ungeschlechtlich bzw. asexuell, die Lebewesen waren weder männlich noch weiblich - und da klappte das auch ganz gut alleine.
Ist eigentlich ganz gut nachvollziehbar: Wenn man heutzutage einen Menschen sieht, wo man nicht so recht weiß...Mann oder Frau...bei diesen Menschen sind die Chancen auf Paarung ja wohl mehr als gering (die heißen dann auch immer Dominik oder Michelle, so dass das immer richtig schön peinlich wird). Klar, dass die sich dann lieber alleine fortpflanzen, statt jahrelang auf einen Partner zu warten. Seit kurzem ist Lady Gaga ja auch so ein Fall, wo wir lieber die Finger von lassen, oder?
Also wie gesagt, die vermehren sich dann alleine, per Zellteilung oder Knospung beispielsweise. Dabei bekommen die Nachfahren genau das gleiche Erbmaterial wie der Vorfahre. Hat man sich dann in etwa so vorzustellen: Es macht nach ner gewissen Zeit einfach *plopp* und neben dir steht auf einmal son Typ, der genauso aussieht wie du. So in etwa stell ich mir übrigens das Leben als Asiate in einer Großstadt vor.
Nun gibt es aber hier und da ein paar Parasiten (kurz: Paarasiten), die die Lebewesen angreifen. Nennen wir Lebewesen 1 mal Bernd. Bernd wird also von den Parasiten angegriffen. Ganz bestimmte Parasiten passen besonders gut zu Bernd, weil Bernds Immunsystem besonders scheiße ist, wenn diese Parasiten kommen. Also denkt sich Bernd: „Wenn ich mir Mona (Lebewesen 2) schnappe und mein Erbgut mit ihrem mische, ärgern sich die Parasiten und können nicht so leicht über meine Kinder herfallen.“
Zack, da ist es vorbei mit der Knospung und Zellteilung. Bernd und Mona vögeln und lachen die Parasiten aus. Die Parasiten, die es sich in Bernds Immunsystem mit den blauen Tapeten bequem gemacht haben, finden bei Bernds Kindern nämlich plötzlich lila Tapete. Verständlich, dass ihnen das nicht passt (generell ist lila Tapete nämlich auch unfassbar abstoßend und ekelhaft, finde ich).
Und so dient Sex ursprünglich dazu, uns vor Krankheiten zu schützen und unser Fortbestehen zu sichern. Eigentlich also ne gute Sache. Und damit auch gewährleistet ist, dass auf jeden Fall ein paar Erben durchkommen, braucht der Mann auch nicht sonderlich lange (ich spar mir jetzt mal ne etwaige Zeitangabe, sonst kommt wieder son Depp von wegen „Was, nur 3 Stunden? Ich schaff 12!“). So kann das Erbgut auf möglichst viele verschiedene Frauen verteilt werden. Oder Kürbisse, jeder, wie er mag. Die Frau hingegen ist erstmal für 9 Monate außer Gefecht gesetzt.
Klingt jetzt so, als wäre Treue von der Natur gar nicht vorgesehen, oder? Klingt außerdem so, als solle der Mann sich auch nicht lange damit aufhalten, sich ne tolle Frau zu suchen, weil er ja eh 7 von denen pro Woche begattet? Klingt so, als müsse nur die Frau aufpassen, wen sie an sich ran lässt?
Ja.
So klingt es.
Und dennoch ist die Auswahl der richtigen Partnerin oder des richtigen Partners gerade bei uns Menschen extrem wichtig. Wer sich nämlich direkt beim ersten Mal nen Tripper einfängt, der hat nunmal schlechte Karten, was Nachfahren angeht. Auch ist es nicht gerade günstig, sich nen Kerl zu angeln, der zwar frisch und gesund bei der Zeugung war, danach aber sofort die Biege gemacht hat. Wir wissen schließlich alle, dass 90% der allein erziehenden Eltern früher oder später zwangsweise auf RTL landen. Und natürlich ist es cool, wenn man vor den Jungs rumprollen kann, mit einem Popstar geschlafen zu haben - da sind die weiteren Kriterien doch nichtig, oder? Dennoch sollte man lieber vorsichtig sein, wenn die Dame sich als Sängerin der No Angels vorstellt. Da könnt ihr noch so schön euer Erbgut mischen, wenn das Erbgut des Anderen einfach nur scheiße ist, hättet ihr euch mal lieber ungeschlechtlich fortgepflanzt. Klar, dann landet ihr wiederum auf RTL, aber das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert.
Ihr seht, Verhütung ist da eine extrem wichtige Sache. Das Dilemma der Neuzeit ist allerdings, dass gerade die dummen, die mit Viagra verhüten wollen, sich ungewollt fortpflanzen, während die Typen mit einem IQ über 80 es schaffen, sich einen Luftballon auf den Penis zu stecken - und damit am Ende die neue Generation nur von den dummen Eltern gezeugt wurde. Ich freu mich schon, meine Rente später von Menschen finanziert zu bekommen, die die Supernanny öfter real als im Fernsehen zu Gesicht bekommen haben.
Das bedeutet im Klartext: Aufklärung ist vor allem wichtig, um eine Überzahl an dummen Kindern zu verhindern. Denn wer beim Sex nicht aufpasst, musste nicht nur vorher zahlen, um die Frau rumzukriegen, sondern zahlt für seine Unachtsamkeit später nochmal drauf.
So Jungs, und da ihr jetzt Bescheid wisst, ist dieses Wissen hoffentlich so tief in euren Köpfen verankert, dass ihr auch besoffen noch an Verhütung oder zumindest die richtige Partnerwahl denkt.
Hallo, Jungs und Mädels. Lang ist es her, dass es den letzten Blog-Eintrag gab., und ich wurde oft gefragt, was los und ob wieder was kommt. Also...das lag daran, dass ich einerseits ne Weile krank im Bett lag, andererseits Schulstress hatte, und dann kommt ganz einfach mal hinzu, dass mir irgendwann auch die Sprüche ausgehen, um die Themen für den Blog entsprechend aufzubereiten. Dennoch habe ich es mir nicht nehmen lassen, euch für den Valentinstag ein paar ganz besondere Erkenntnisse mit auf den Weg zu geben und hoffe, in Zukunft wieder öfter was bloggen zu können.
"Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine Frau?' "
Sigmund Freud
Tja. Versteh einer die Frauen...Auch wenn Freud mittlerweile seit fast 70 Jahren tot ist: viel mehr als er wissen wir auch nicht. Noch immer rätseln Milliarden von Menschen auf dieser Welt, was eine Frau eigentlich will. Nicht wenige Frauen schließe ich in diese Zahl mit ein. Denn wenn die Frauen es selber wüssten, wie einfach wäre die Welt? Sie könnten ihre Wünsche kommunizieren, der Mann wüsste Bescheid und würde sich dementsprechend verhalten.
Klappt leider nicht, Frauen verstehen sich selber nicht, Männer müssen weiter rätseln.
Nun kommt aber „Der Spiegel“ daher und will für uns freundlicherweise das zwischengeschlechtliche Mysterium mit Hilfe der Evolutionstheorie Darwins entschlüsseln. Diese Theorie, im Volksmund meist auf die Formel „Survival of the fittest“ beschränkt, besagt nicht etwa, dass nur der überlebt, der nen Marathon in einer halben Stunde laufen kann. Klar, der ist extrem fit. Aber überleben wird er das wahrscheinlich nicht. Dennoch ist natürlich auch die Annahme nicht falsch, dass die Teilnehmer bei „The Biggest Loser“ eine tendenziell geringe Lebensdauer haben, weil die eben nicht sonderlich fit sind.
In diesem Fall steht „the fittest“ aber für den, er am besten „passt“, also sich am besten angepasst hat beziehungsweise vielleicht sogar das Glück hatte, von Geburt an am besten angepasst zu sein. Woran angepasst? An das, was die Frau wünscht. Im Klartext: Der, der die Wünsche der Frau am besten befriedigt, der darf sie dann am Ende auch befriedigen. Und der gibt seine Gene weiter, das heißt seine Gene überleben. Noch mehr Klartext: Die Frau nimmt den, den sie am tollsten findet.
Klingt jetzt total logisch, könnte jedes Kleinkind drauf kommen – ist aber von Darwin und deshalb nicht zu unterschätzen. Immerhin hat Darwin damit nämlich etwas ganz beachtliches erwiesen: Das Auswahlverfahren von Sexualpartnern bei Frauen ist am Ende doch irgendwo logisch.
Doch da einem mit dieser Erkenntnis leider nicht ausreichend geholfen ist, gibt es nach dem Tod Darwins ein paar Leute, die in seine Fußstapfen treten und die Welt um ihre Erkenntnisse über Mann und Frau bereichern wollen. So zum Beispiel der Psychologe Geoffrey Miller, der in seiner Heimatstadt Albuquerque Clubs und Bars aufsuchte, um Männern dabei zu zugucken, wie sie sich einen „Lap Dance“ von leicht bekleideten Damen darbieten ließen. Dabei ging es ihm primär nicht um die eigene sexuelle Erregung und das Ausleben seiner voyeuristischen Ader, sondern viel mehr um die Einnahmen der Damen. So stellte sich durch eine Feldstudie nämlich heraus, dass diese während der Menstruation nur durchschnittlich 185 Dollar pro Abend einnahmen, während es in Zeiten des Eisprungs immerhin 335 Dollar waren.
Die Erklärung für dieses Phänomen haben die Forscher dann auch gleich parat: Der Kunde will durch sein Geld einen hohen sozialen Status vortäuschen, von dem die Frauen dann wiederum auf gute Erbanlagen schließen sollen, was sie zur Paarung ermuntert - und das eben nur bei Frauen, die auch grad bereit dazu sind, Nachfahren zu zeugen. Ob damit die genetischen oder finanzielle Erbanlagen gemeint sind, geht übrigens nicht aus dem Artikel hervor. Daniel Kruger von der Universität Michigan kann da zwar kein Licht ins Dunkel bringen, hat dafür aber eine Studie durchgeführt, die uns verrät, dass der Moneten-Trick vollkommen aufgeht:
„Jene 25 Prozent, die besonders knauserig waren, hatten in den vergangenen fünf Jahren mit drei Frauen geschlafen.
Dagegen hatte jene 25 Prozent der Männer, die verschwenderisch waren und auch Schulden nicht scheuten, im selben Zeitrum mit doppelt so vielen Partnerinnen Sex gehabt.“
Was schließen wir daraus?
Wer mehr Geld ausgibt, hat öfter Sex mit verschiedenen Partnerinnen. Das kann jetzt einerseits bedeuten, dass der spendable Typ tatsächlich einfach mehr Frauen anzieht und deshalb eine größere Auswahl hat, kann aber andererseits auch bedeuten, dass diese Frauen alle nur Prostituierte sind und den Mann mit den Spendierhosen nur für die Zeit im Bett und nicht auf lange Zeit hin glücklich machen, der Versager also Geld ausgeben muss, um überhaupt mal Sex zu haben.
Aber ist es wirklich nur der pure animalische Trieb nach Fortpflanzung, der täglich dafür sorgt, dass es immer neue Peter-Zwegat-Staffeln geben wird? Kruger zumindest ist davon überzeugt. Schon in der Steinzeit wurden demnach jene Männer bevorzugt, die gute Versorger waren. Heutzutage wäre dieses Prinzip nach wie vor aktuell und wäre lediglich an die Zivilisation angepasst worden:
„Wir zeigen unser Potenzial durch die Produkte, die wir kaufen.“
Und ein Mann mit ner "Extra groß"-Kondompackung macht eben auf den ersten Blick mehr an als der, der die „One Size Fits All“-Packung greift. Laut Millers Buch „Spent. Sex, Evolution and Consumer Behavior“ sind viele Produkte in erster Linie nur Signale und erst sekundär überhaupt Objekte für den eigentlichen Gebrauch gedacht. Wenn also vor euch jetzt son Typ mit den XXL-Kondomen, breitem Grinsen und Sonnenbrille an der Kasse steht, solltet ihr noch lange nicht davon ausgehen, dass er die auch mal benutzen wird – mit großer Wahrscheinlichkeit ist das einfach nur ein Angeber, der die Kassiererin flachlegen will und deshalb gerne auch mal nen Kaugummi mit nem 100€-Schein bezahlt, weil er „es leider nicht kleiner“ hat.
Somit führen die beiden Evolutionspsychologen jegliches menschliches Streben darauf zurück, möglichst viele und hochwertige Nachkommen zeugen zu wollen. Alles, was ein Mann also tut, tut er also für die Frauen. Doch fleißige OPT-Leser wissen natürlich aus früheren Beiträgen, dass Frauen ja gar keinen Mister Niceguy wollen, der alles für sie tut. Der Trick der erfolgreichen Männer besteht nämlich darin, den Frauen nicht zu zeigen, dass am Ende alles nur dazu dient, um möglichst viele Frauen aufzureißen, zu beeindrucken und für sich zu gewinnen. Und so spaziert der XXL-Kondome-Käufer eben aus dem Laden, ohne sich anmerken zu lassen, dass er nur angeben wollte. Klar, so ein Typ kriegt natürlich (und hoffentlich) mit dieser Masche trotzdem keine Frau ab, aber im Grunde wäre es das Sieger-Prinzip. Mit nem BMW hätte es sicherlich besser geklappt.
Laut einer englischen Studie hängt sogar die Orgasmusfähigkeit vom Bankkonto des Mannes ab.
Englische Evolutionspsychologen haben in einer Studie
herausgefunden, dass sich ein vermögender oder erfolgreicher Mann im
Sexualleben der Frau positiver auswirkt. Die Untersuchung wurde an
5.000 Chinesen durchgeführt und beinhaltete Fragen über ihre
Vermögensverhältnisse, Leben und Sexualität.
Lediglich
121 der insgesamt 1.534 sexuell aktiven Frauen hatten beim Sex immer
einen Orgasmus. 762 Frauen hatten ihn ab und zu, 408 häufig und 243
fast nie oder selten. Die Vergleiche ergaben, dass die weiblichen
Orgasmen mit dem Einkommen und Status der Männer stiegen.
Das
ließe aber nicht den Schluss zu, dass reiche Männer besser im Bett
wären, sondern die Frauen den Sex subjektiv intensiver empfinden. Die
Forscher vermuten eine Verschiebung der evolutionären
Selektionskriterien. Früher ging es um Gesundheit und Kraft, heute um
Geld und Macht.
Außerdem erklärt sich hier, worin der Konflikt zwischen beiden Geschlechtern letztendlich besteht. Beide haben das Ziel, möglichst viele, hochwertige Nachfahren zu zeugen und zu bekommen. Das ist für die Frau ein Prozess von mindestens 9 Monaten, während der Mann – je nach individuellem Rekord – mit zwei oder drei Minuten schon ganz gut auskommen und zur nächsten Frau weiter ziehen kann. Die Frau muss ihren Mann also sorgfältig auswählen, während der Mann die relativ hohe Chance hat, irgendwo in seinen Bettgeschichten auch mal eine Frau mit sehr guten Erbanlagen zu erwischen. Männer suchen demnach Masse, Frauen dagegen Klasse.
„Früher, wär so einer wie ich peinlich gewesen, früher hätte man gesagt "auuu, gottlchen äh so’n Mann in den besten Jahren macht sich zum Affen wegen so ner jungen Frau" - da ist unsere Gesellschaft aber heute nen ganzes Stück weiter. Heute kannst du dich locker zum Affen machen ..äh...beziehungsweise sogar im Gegenteil. Heute isses ja wie äh.. äh.. beim King Kong. Heute kriegt der größte Affe die geilste Schnalle.“
Stromberg
Doch es gibt Zweifel an dieser Theorie.
Zugegebenermaßen fand die biologische Entwicklung des Menschen zu 99% in der Zeit der Jäger und Sammler statt und bis heute hat sich da wenig verändert. Emile Durkheim ist jedoch der Meinung, dass der soziale Faktor die menschliche Natur formt und wandelt und somit zwar der Körper immer noch dem eines Affen ähnelt, Frauen aber längst nicht mehr den besten Versorger zum Mann wählen, weil die Auswahlkriterien sich längst von denen der uns Verwandten Primaten unterscheiden. So halten Kritiker die Rückführung allen menschlichen Strebens auf den Wunsch nach Sex für überinterpretiert.
„Wer ein Instrument beherrschen will, der muss viel Zeit und Energie investieren. Folglich spielen Männer nur deshalb Gitarre, um den lauschenden Weibchen ihre genetische Fitness zu präsentieren.“
Klingt für mich jetzt gar nicht so weit hergeholt, aber gut.
Außerdem schätzen Frauen in einer Studie zwar Millers Worten entsprechend einen Porsche-Fahrer grundsätzlich als attraktiver ein als einen Honda-Fahrer, „allerdings nur für den schnellen Sex, nicht als langjährigen Partner in einer Ehe.“ Das bedeutet im Klartext, dass der Porsche-Fahrer zwar gute Gene impliziert, allerdings nicht für Aufzucht der daraus resultierenden Kinder erwünscht sei. Frauen unterteilen die Männer in ihrem Leben also in Be- und Versorger.
Und so haben wir mit Darwins Hilfe zumindest das Mysterium um Seitensprünge und Kuckuckskinder entschlüsselt. Alles andere, das ihr aus dem Artikel mitnehmt, ist eure Sache. Mein Tipp: Seid heute spendabel und gebt ruhig mal einen aus. Und kauft verdammtnochmal Kondome, die euch auch passen, das ist einfach nicht cool.
Viagra, Enrique Iglesias und der Sex-Mai Viagra, Enrique Iglesias und der Sex-Mai
Der Herrentag ist dieses Jahr etwas ganz Besonderes. Der kluge Mann beschränkt sich am heutigen Tag nicht nur auf Fußball, Bier und Grillfleisch, sondern hat - obwohl es ein Tag ist, an dem die Frau mal wirklich gar nichts zu sagen hat - ein offenes Ohr für sie, noch besser: Eine offene Hose. Natürlich primär zum eigenen Vorteil - es besteht die Chance auf den wahrscheinlich besten Geschlechtsverkehr Eures Lebens. Astrologen versprechen uns nämlich einen Sex-Mai. Grund: Am 1. Mai tritt Liebesplanet Venus ins Sternzeichen Stier (steht für Kraft und Sinnlichkeit) ein. Da ist es nur die logische Schlussfolgerung, dass der Stier im Manne auch mal wieder in die Venus eintreten sollte.
Der kluge Mann weiß - die Sterne stehen gut. Leider kommt mit zunehmendem Alter die Sorge hinzu, wie man am besten dafür sorgt, dass auch alles andere immer noch gut steht. Doch dank der modernen Medizin kann auch diesen Männern geholfen werden. Seit mittlerweile 10 Jahren sind auch Männer mit Erektionsproblemen mit Hilfe einer kleinen blauen Pille im Stande zu stehen. Beziehungsweise zu liegen, wenn man diese Stellung bevorzugt. Diese kleine blaue Pille, die angeblich ja noch niiiie jemand gekauft, geschweige denn ausprobiert hat, die aber jedes Jahr Millionen einbringt. Die, die Männer in der Apotheke immer "für einen Freund" kaufen. Und das sind nicht nur Leute, die ihrem Penis einen Namen geben. Nachdem es in Hollywood Trend geworden ist, dass Stadtnamen zu Vornamen werden, könnt ihr mal überlegen, was Bass Sultan Hengzt mit "Berlin bleibt hart" gemeint hat. Und darauf kommt es schließlich und letztendlich an. 92% der Frauen sagen aus, die Härte eines Penis wäre wichtiger als die Länge. Wer eine Penisphobie hat und ungern die Dödel anderer Männer bei einer Erektion ertasten möchte, um zu erfahren, ob sein eigener nun als hart oder weich zählt, dem kann geholfen werden. Ein spanischer Urologe hat ein Gerät erfunden, was den Härtegrad des Penis messen und in Gramm angeben kann. Die Erfindung mit dem Namen „Rigidómetro“ misst dabei die Längsachse des erigierten Penis, wobei ein Wert von 500 ausreicht, um eine Frau vollkommen zu befriedigen, topfitte Männer es aber auch auf Werte von bis zu 2000 bringen können.
Dennoch sind Männer extrem fokussiert auf die Länge ihres primären Geschlechtsmerkmals. Der Gedankengang ist klar und eindeutig: Die größte weibliche Problemzone ist der Penis des eigenen Mannes. Enrique Iglesias, der früher noch lauthals dazu stand, einen kleinen Penis zu haben, hat kürzlich verlauten lassen, dass alles nur ein Scherz gewesen wäre und er gar keinen kleinen Penis hätte. Das ist natürlich verhängnisvoll. Inwiefern man dem Ganzen jetzt Glauben schenken möchte, sei mal dahin gestellt, Fakt ist jedoch - ein Drittel aller Männer lügt, wenn es um die Penislänge geht. Ob Enrique nun beim kleinen oder beim großen Penis gelogen hat, weiß ich nicht, aber er hat es getan, so oder so. Im Normalfall schummelt der Mann ein bis zwei Zentimeter dazu und fühlt sich plötzlich so potent wie halb Afrika. Bei Rappern ist die entsprechende Einheit Kilometer.
Doch was wäre der perfekte Geschlechtsverkehr am Herrentag ohne den evolutionären Hintergedanken? Da sowieso weitläufig die Meinung existiert, Kondome würden den Spaß nehmen, und Großteile der deutschen Jugend schlichtweg zu kleine Schwellkörper aufweisen, um auf Präservative zurückgreifen zu können, möchte ich die Chance beim Schopf greifen, die Unachtsamkeit bei der Verhütung so positiv wie möglich zu nutzen, damit alle in neun Monaten mit dem Resultat zufrieden sind. Dabei ist besonders die Ernährung extrem wichtig und entscheidend. Forscher haben herausgefunden, dass Salami-Pizza und Spaghetti die Spermien stärken. Das bedeutet aber nicht, dass ihr jetzt nen Grund habt, mit eurer Freundin ständig zum Italiener zu rennen. Nicht nur, dass ihr generell aufpassen solltet, wenn eure Frau oft Nudeln im Mund hat - bei Frauen erreicht ihr mit kalorienreicher Nahrung nämlich wiederum, dass der Nachwuchs männlich ist, kalorienarme Nahrung sorgt logischerweise für weiblichen Nachwuchs. Wir sollten immer daran denken, dass Männer zwar toll sind, aber irgendwer auf dieser Welt auch Frauen produzieren muss. Außerdem: Wer unbedingt nen Jungen will, muss sich damit abfinden, im Gegenzug mit ner dicken Frau zu leben.
Wenn dann die Erbanlagen und körpereigenen Penetrationsinstrumente startklar sind, kann man sich endlich auf den Vollzug des Aktes konzentrieren. Forscher haben herausgefunden, dass der ideale Sex zwischen 3 und 13 Minuten dauert. Das Potenzmittel Cialis kann bis zu 36 Stunden lang wirken. Wenn man also von einer durchschnittlichen Sex-Dauer von 8 Minuten ausgeht, kann jeder Mann theoretisch heute 180 Mal Sex haben. Jetzt natürlich nicht mehr, weil ihr zu spät davon erfahren habt, aber ihr habt ja den ganzen Mai lang Zeit, euer Ding durchzuziehen. Also äh...reinzustecken. Außerdem möchte ich bezweifeln, dass jemand Spermien für 180 Ejakulationen hat, von daher seht bitte die ersten Durchgänge als Pflicht im Sinne der Evolution, alles weitere dann als Belohnung dafür. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Frohen Herrentag, Jungs!
PS: Damit das hier wieder nen musikalischen Aspekt gewinnt, gibt es ab jetzt immer passend zum Beitrag den Song des Tages. Heutiger Kandidat:
DJ Stylewarz - Ich hab den Größten feat. Eißfeldt & David P.
Da ich durch meine Google Analytics weiß, dass hier dauernd irgendwelche Lustmolche mit irgendwelchen perversen Suchanfragen auf meinem Blog landen, werde ich die "Dumm fickt gut"-Sache mal direkt zuerst lüften. Wie schon in früheren Beiträgen geht dies ganz einfach auf eine Studie zurück. Bereits im O.P.T. - Sexualverhalten von Jugendlichen 2006 vom 30.12.2006 bezog ich mich auf eine Studie mit dem selben Thema:
Das erste Mal mit 14 hatten in erster Linie Hauptschüler, dicht gefolgt von der Gesamtschule. Es schließen sich die Realschule sowie als Schlusslicht das Gymnasium an. Jetzt soll nochmal einer sagen, das hat nichts mit "dumm und klug" zu tun. Zumal das erste Mal einen Trend zu "völlig überraschend" statt "geplant" aufweist. Klar, die Dummen können damit ja auch nicht rechnen.
USA: Wissenschaftler erkennt durch Studien Relation zwischen Sex und Intelligenz
Professor Tyler Cowen aus den Vereinigten Staaten stellt die These auf, dass es zwischen dem Intelligenzgrad eines jugendlichen Menschen sowie seinem Sexualverhalten einen direkten Zusammenhang gibt: Je intelligenter, desto später der Sex. Wie auf der Internetplattform "Gene Expression" dargestellt wird, sind Schüler im Alter zwischen 13 und 18 Jahren mit einem IQ von unter 70 oder über 100 zurückhaltender in Bezug auf sexuelle Aktivitäten als Mitschüler mit IQ-Werten dazwischen. Ähnliches gilt für den Vergleich zwischen College-Studenten (ab 19 Jahren): Bei "normalen" Colleges waren nur 13 Prozent jungfräulich, Studenten von elitäreren Einrichtungen verhielten sich zögerlicher, z. B. hatten in Harvard 41 % keine Erfahrungen.
So viel dazu. Und wer Erfahrung hat, fickt nunmal gut, so einfach ist das. Deswegen wollen Frauen ja auch ältere Männer, deswegen lernt man auf alten Pferden reiten und auf alten Schiffen segeln. Zudem möchte ich anmerken, dass es ja letztendlich der uns bewusste Denkmechanismus dazu verleitet, uns von den Tieren abzugrenzen. Ist dieser Denkmechanismus aber nicht stark genug ausgebildet, neigen wir immer mehr dazu, uns in animalische Triebe zurück gleiten zu lassen und wild herum zu rammeln, was das Zeug hält. Dummheit ist Mutter Naturs Weg, um die Reproduktion der Menschheit zu sichern. Mehr dazu übrigens hier.
Fremdgehen ist so ähnlich. Auch dabei hat sich die Natur natürlich (gecheckt? Wortspiel!) etwas gedacht. Das Fremdgehen ist tief und als fester Bestandteil in der Natur des Menschen verankert. Mit der menschlichen Reproduktion geht ein Verhalten einher, bei dem die Frau versucht, sich die bestmöglichen Voraussetzungen zu sichern. Dabei geht es in erster Linie immer darum, sich selbst aufzuwerten. Einer Studie zufolge neigen Frauen zum Beispiel weniger zum Seitensprung, wenn sich ihr Immunsystem grundlegend von dem ihres aktuellen Partners unterscheidet. Demnach ist die Frau, wie die ganz fleißigen OPT-Bibel-Leser wissen, stets bestrebt, einen Sexual- partner zu finden, der ihr auf keinen Fall ähnlich ist. Sie will einen Kerl, neben dem sie besser wirkt, weil er ihr Niveau mit nach oben zieht.
Das ist auch in der Tierwelt so. Die weiblichen Lemuren zum Beispiel nutzen den Seitensprung, um ihre genetische Ausstattung zu optimieren, wobei die Auswahl der Sexualpartner bei den Lemuren ausschließlich von den Weibchen vollzogen wird, welchen sie nach den erschnupperten, besten Genen auswählen. Und diese Position nutzen die Weibchen natürlich schamlos aus. Sie besitzen zwar einen sogenannten "Sozial-Partner", der mit ihnen die Kinder groß zieht und meist ihr ganzes Leben bei ihnen bleibt, dennoch sind aber in 40 Prozent aller Fälle die Kinder von einem anderen Männchen gezeugt worden. Der Sozial-Partner ist das animalische Pendant zum Besten Freund in der Menschenwelt. Ähnlich ist es bei den Vögeln. Vogelweibchen paaren sich täglich mit bis zu 20 verschiedenen Partnern. Die daraus resultierenden Kinder werden anschließend mit einem der vielen Geschlechtspartner in einer monogamen Beziehung aufgezogen, ganz gleich, ob die Kinder von ihm sind. Das Vogel-Weibchen erschleicht sich klammheimlich irgendwo Alimente, die in Form von sozialem Engagement erbracht werden müssen, da es schlichtweg den Überblick über die ganze Vögelei verloren hat und sich das schließlich nicht anmerken lassen darf. Auch heutzutage ist dieses Verhalten noch üblich, schocken doch nahezu täglich junge Mädchen ihre Eltern mit dem Satz "Mama, Papa, ich bin schwanger - Zwanzig Mal dürft ihr raten, wer der Vater ist!"
Bleibt letztendlich wieder einmal die Frage nach dem WARUM. Bei dem Verhalten des Weibchens, welches gleichzeitig Germanistik-Studenten die Antwort darauf gibt, woher das Verb "rumvögeln" kommt, handelt es sich um einen extrem hinterhältig ausgeklügelten Prozess. Das Weibchen wartet nämlich mehrere Tage, in denen es sich als animalische Samenbank betätigt, um über die Widerstandsfähigkeit und Robustheit der verschiedenen Samen zu entscheiden und letztendlich die alphagenetischen Samen auszuwählen, um sich davon befruchten zu lassen. Das ist bei den Menschen recht ähnlich. Achtet doch bei eurem nächsten One-Night-Stand einfach mal darauf, wie die Frau nach dem vollzogenen Akt mit eurem Kondom verbleibt. Ähnliches beobachtete auch der Evolutionsexperte David Quammen bei den dem Menschen am ähnlichsten Tieren, den Affen. In seinem Buch „Der Gesang des Dodo“heißt es demnach:
„Eine Handvoll Männer warten darauf, dass sie an der Reihe sind, es mit der Affendame Cher zu treiben. Sie tauschen sanfte Glucks- und Grunzlaute aus. Ab und an legt einer den Arm um die Schulter des anderen, oder sie schenken sich eine brüderliche Umarmung. Es gibt keinen Kampf zwischen den Freiern.“
Letztendlich geht es den Weibchen dabei also nur um die Aufwertung der eigenen Gene, um den Kindern eine bessere Gensammlung zu ermöglichen, als das Weibchen selbst sie hatte. Auf Männer bzw. männliche Tiere haben Gene übrigens keinerlei Einfluss in Bezug auf die Partnerwahl. Böse Zungen könnten jetzt meinen, dass Männer einfach grundsätzlich bessere Gene aufweisen und Frauen sich somit durch eine gründliche Auswahl bei den Männern das best mögliche rausfischen können, Männer hingegen bei der Fortpflanzung stets nur verlieren können, da sie sich mit niederen Genen einlassen. Ich habe aber keine böse Zunge. Dennoch: Wenn man das so liest, könnte man schon meinen, dass wir uns doch gar nicht so sehr von den Tieren unterscheiden. Bei grundsätzlich essenziellen Dingen wie der eigenen Reproduktion sind wir quasi immer noch auf dem Stand von vor Millionen von Jahren, auch wenn die Pornoindustrie mir hier widersprechen mag, da wir sehr wohl eine große Entwicklung in unserem Sexualleben zu verzeichnen haben. Wissenschaftler vermuten, das Suchen nach anderen Genen soll Inzest verhindern. Wenn Frauen sich allerdings selbst im 21. Jahrhundert noch an Genen orientieren müssen, um nicht aus Versehen mit ihrem Bruder in's Bett zu steigen, sollte man sich irgendwie schon mal fragen, inwiefern der Denkmechanismus da wirklich so weit entwickelt ist, wie wir alle glauben.
Ich sollte mal ordentlich ficken. Sagen Manche. Ich schreibe das, was Männer denken. Sagen Manche. Ich bin festgefahren in Klischees und Hass. Sagen Manche. Ich stecke deshalb in einer Sackgasse und werde mich noch am Sterbebett pausenlos beschweren. Sagen Manche. Ich bin ein Frauenfeind. Sagt Maria. Ich habe verdammtnochmal Recht. Sagen Wissenschaftler. Und natürlich weiß ich, wovon ich rede. Dennoch bleibe ich immer am Ball, um die neuesten Erkenntnisse der Forschung in meinen Beiträgen berücksichtigen zu können, ich will ja keine Unwahrheiten verbreiten. Und wenn, dann nur über Maria, weil die es verdient hätte. Jedenfalls häuften sich die Studien in letzter Zeit, wobei ein Großteil meine Thesen und Theorien unterstützt. Und damit ihr mir auch glaubt, hab ich den ganzen Spaß dann auch mal direkt aufgelistet.
So heißt es in einem Artikel auf web.de beispielsweise:
Unterschiedlicher Genpool erhöht bei Frauen Lust auf Sex
Ein von ihrem Partner unterschiedlicher Genpool erhöht bei Frauen die Lust auf Sex. Wenn der Genpool ihres Mannes sich kaum von dem eigenen unterscheidet, reagieren Frauen sexuell weniger auf ihren Mann.
Was heißt das jetzt konkret? Richtig. Wenn du das Mädel deiner Träume (intelligent, nett, gefühlvoll, clever, schön, natürlich etc.) erst einmal gefunden hast - vergiss die alte Schlampe, die fickt mit dem Türsteher (Ich stelle gerade fest, dass die Rechtschreibprüfung von Firefox "ficken" im Repertoire hat). Frauen fühlen sich zu den Männern, die die größte gegenteilige Genansammlung haben, einfach viel stärker hingezogen, besonders körperlich. Das Ganze war bisher immer nur bei Tieren bekannt, jetzt wurde es zum ersten Mal auch bei Menschen entdeckt. Menschen besitzen wie andere Wirbeltiere eine Gensammlung mit dem extrem hochtreibenden Namen "Haupthistokompatibilitätskomplex", die nach der englischen Bezeichnung MHC abgekürt wird. Ist allerdings nur bei Sex so.
Vom Sex abgesehen, waren die Frauen mit ihrer Beziehung genauso zufrieden wie andere. Im Unterschied zu Frauen waren Männern die MHC-Gene egal. Das könne daran liegen, dass Männer beim Sex ohnehin nicht so wählerisch sind, da für sie weniger auf dem Spiel steht, hieß es.
Also wenn man jetzt Single ist, steht ja für Frauen und Männer so gut wie nichts auf dem Spiel. Es sei denn, man ist zu blöd zum Verhüten. Daher gehe ich mal davon aus, dass sich das da oben auf Menschen bezieht, die sich in einer Beziehung befinden. Und da steht so einiges auf dem Spiel, und laut Studie sieht der Mann das gelassener als die Frau, also steht für ihn weniger auf dem Spiel. Inwiefern das moralisch vertretbar ist, sei einmal dahin gestellt. Aber das heißt doch jetzt, dass Männer, wenn der Sexualtrieb erst einmal vorhanden ist und die Freundin eben gerade nicht vorhanden ist, die nächstbeste Schlampe ausreichend finden und einfach drauf los vögeln, während Frauen vorher noch nach dem MHC-Prinzip vorgehen und stundenlang in ihrem Kopf mit den anwesenden Männern ein Casting durchführen, um den perfekten Mann für den Seitensprung zu ermitteln. Da freut man sich doch als betrogener Ehemann, oder? "Aber ich habe den Typen doch behutsam ausgewählt, mit dem ich dich betrogen habe!" - "Achso, na dann geht's ja noch." Oder wie soll das ablaufen?
Und da sich heutzutage alles über Oberflächlichkeiten definiert, haben die Briten auch gleich noch eine super Studie durchgeführt, um dem Türsteher, der theoretisch gesehen unsere Traumfrauen fickt, sein persönliches Grab zu schaufeln. Da heißt es:
Studie: Machos sind nicht die richtigen Partner für Langzeitbeziehungen
400 Frauen nahmen an einer Untersuchung in Großbritannien teil, in der es darum ging, sexuelle Gewohnheiten und Charakteristika von Männern anhand von manipulierten Fotos, die Gesichter weiblicher oder männlicher erschienen ließen, zu beurteilen. Die Daten der Teilnehmerinnen ließen den Schluss zu, dass sogenannte Machotypen in ihren Augen für Langzeitbeziehungen nicht die richtige Wahl seien: Ihnen werden fehlende Treue, unzureichende Vaterqualitäten und dominante Eigenschaften zugeschrieben.
Feminin wirkenden Männern wird hingegen eine warmherzige Persönlichkeit unterstellt.
Wer das jetzt wirklich glaubt, schickt bitte eine Mail an OptimusPrimeTime@web.de und lässt sich von mir persönlich beleidigen - was ist das denn bitte für eine Studie? Wen haben die denn da befragt? Die 400 Frauen müssen doch alle den selben Genpool gehabt haben! Oder die Frauen wissen alle ganz genau, dass Machos wirklich für'n Arsch sind und nehmen sie trotzdem - weil sie gar keine Langzeitbeziehung wollen. Ich weiß es nicht. Vielleicht lügen auch alle 400 Frauen, jedenfalls läuft das im wirklichen Leben irgendwie anders als in der Studie. Weiterhin heißt es:
Wichtiger als diese Kriterien war für die Entscheidung der Frauen jedoch der Eindruck über den Gesundheitszustand.
Das erklärt immerhin das Seitensprung-Casting, wobei das ja bei Verhütung wie gesagt kein Problem sein sollte mit der Gesundheit. Aber es gibt ja durchaus Menschen mit einer "Ganz oder gar nicht"-Einstellung, die verhüten natürlich nicht. Also wenn schon fremdgehen, dann aber auch gleich schwanger werden. In dem Fall muss man dann natürlich auf die Gesundheit achten, das ist verständlich. Intelligentes Fremdgehen nennt man das. Gleichzeitig bedeutet das aber, dass wenn Frauen einen gesunden Mann suchen, doch selber dann Gene aufweisen, die nicht unbedingt für ihre eigene Gesundheit sprechen. Da wäre Verhüten dann wirklich angebracht. Zu guter Letzt heißt es dann noch:
Zudem tendierten sie eher zu älteren Antlitzen.
Ich zitiere O.P.T. - Jugendliebe vom 31.05.2007:
Beispielsweise ist es so, dass in meiner Generation Mädchen dazu tendieren, sich als Partner in einer Beziehung stets einen Jungen auszusuchen, der älter ist als sie.
Butters hat mich ja bereits eines Besseren belehrt, dass das schon früher so üblich war. Dennoch bestätigt dieses Verhalten ja zumindest noch eine weitere meiner Thesen und das oben beschriebene Verfahren mit den Genen, nämlich die einfache Tatsache, dass Frauen IMMER einen Partner suchen, der ihnen überhaupt nicht ähnlich ist, in diesem Fall sogar in Bezug auf Kleinigkeiten wie das Alter des Gegenübers. Was dieses Gen für einen Sinn hat, wurde bisher leider noch nicht herausgefunden.
Zumindest lässt sich doch aber festhalten, dass der perfekte Mann kein Macho, gesund und alt ist - Hugh Hefner lässt grüßen. Ansonsten gibt es keine weiteren Erkenntnisse, aber die bereits bekannten Fakten können wir nun endlich wissenschaftlich belegen. Warum das aber alles so ist, wissen wir immer noch nicht. Das wird sicherlich auch noch eine Weile dauern. Dennoch lässt sich die Vorgehensweise von Frauen bei Sexualpartnern in einem einzigen Satz zusammen fassen: