Stell dir mal vor...
Mein Verstand ist ein Drecksloch direkt an den Zuggleisen
mit besoffenen Punkern nachts in einer Flugschneise
Die Hemden von Motten zerfressen - sie trinken den
schwarzen Saft der Musik der frisch aus Boxen gepresst ist
Der Erste spuckt ihn aus, wirft den Becher in den nassen Dreck
und bemängelt dass die Brühe viel zu sehr nach Plastik schmeckt
"Ich bin ja nicht Anti-Rap, hab Mitleid für so arme Lutscher,
doch schmeckt er nicht kacke dann isser viel zu stark gezuckert!
Kauf nie wieder Plörre von solch kümmerlichen Affen!"
... sagt er ungerührt und zertrümmert ne Gitarre
Er furzt laut nachdem er sich ausgiebig im Arsch puhlt
"Ich sachet euch Jungs, dat Leeve is ein Fahrstuhl!
Es geht auf und ab, mal allein und man kann reinreier'
doch man trifft auf engstem Raum auf viele Kleingeister!"
Jubel und splitternde Fenster, Scherbenhaufen
"Suchen nach MUSIK ist für mich wie Perlentauchen!"
Alle sind am Brüllen, Saufen und die Menge tobt
Kipp die Plörre weg, Punks not dead! - Rap ist tot.
- Marco, 05.09.08, 00:40
Wie findest du's? Kommentier's!
Gute Nacht
Landschaftsmalerei #1 - Eine Nacht im Wald
27.08.2008 - 17:28in der Kategorie Lyrik
Kommentare: (2) | kommentieren
"Die Krone streckt sich im Wind, raschelndes Rauschen
Fallendes Laub versteckt im Schatten des Baumes
Das Blut des Waldes in Form klebrigen Harzes
spiegelt den Mond hinter nebligen Schwaden
Im verschleierten Stern verbirgt sich die Nacht
In keinem Körper gefang', zermürbende Kraft
Die Energie vermummt hinter wehrlosen Tieren
dessen Herzen und Nieren den Nährboden zieren
Bekräftigt durch Laute aus Wipfeln und Bauten
Die Strahlen des Mondes in blitzenden Augen
Im Zirpen und Zwitschern, jaulen und winseln
kriecht am Boden der Dunst als tauchender Pinsel
Die säuselnde Brise bricht wankenden Zweig
schiebt treibendes Blatt zum Rande des Teichs
Und im Wandel der Zeit steht leise ein Baum
Schwermut und Leid bloß ein pfeifender Hauch"
- Marco
26.08.08, 4:00 a.m.
Fallendes Laub versteckt im Schatten des Baumes
Das Blut des Waldes in Form klebrigen Harzes
spiegelt den Mond hinter nebligen Schwaden
Im verschleierten Stern verbirgt sich die Nacht
In keinem Körper gefang', zermürbende Kraft
Die Energie vermummt hinter wehrlosen Tieren
dessen Herzen und Nieren den Nährboden zieren
Bekräftigt durch Laute aus Wipfeln und Bauten
Die Strahlen des Mondes in blitzenden Augen
Im Zirpen und Zwitschern, jaulen und winseln
kriecht am Boden der Dunst als tauchender Pinsel
Die säuselnde Brise bricht wankenden Zweig
schiebt treibendes Blatt zum Rande des Teichs
Und im Wandel der Zeit steht leise ein Baum
Schwermut und Leid bloß ein pfeifender Hauch"
- Marco
26.08.08, 4:00 a.m.
Was ist deine Meinung zu dem Text? Ergreift es dich oder rauscht es an dir vorbei? Schreibe es mir!