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ruffmix

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HASS nach Mathieu Kassovitz Regie: Tamer Yiğit & Branka Prlić - geschrieben um 17:19 am 25.12.2009 von ruffmix
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Nach ihrer preisgekrönten Inszenierung „Ein Warngedicht“ (BRÜDER-GRIMM-PREIS 2009) adaptieren Branka Prlić und Tamer Yiğit den Film „Hass“ (1995) des französischen Regisseurs Mathieu Kassovitz für das Theater.

„Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock eines Hochhauses fällt und während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: ‚Bis hierher geht es noch gut, bis hierher geht es noch ganz gut, bis hierher läuft es noch ganz gut…‘. Doch entscheidend ist nicht der Fall, entscheidend ist die Landung!“
Yiğit und Prlić erzählen in ihrer Theaterversion von Hass; Hass auf eine Welt, die so tut, als sei sie nicht gefallen. Wir sind gegen Gewalt, doch es juckt unter der Kruste aus Hass, Wut und Trauer.

Fünfzehn Jahre nach der Randale in den Pariser Banlieus, worauf Kassovitz’ Filmerzählung basiert, kochen immer wieder plötzlich auftretende Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Rebellierenden hoch. Wie bei den gewaltsamen Ausbrüchen 2008 in Griechenland, werden die schlafenden Vulkane Europas sichtbar.

Die Sirenen kreischen den Sound der Macht, beide Seiten lassen ihre Muskeln zum “Bullen Beat” spielen, bis zur totalen Erschöpfung. Die Finger in den Augäpfeln, die Knüppel im Genick, die Masse in Aufruhr, bereit für den Aufstand. In den Straßen der Schlacht hängen Wolken aus Tränengas, im Untergrund wird Feuer geschürt für den nächsten Kampf.

Wir sind gefallen, aber noch nicht angekommen. Trotz Landung ist die Falltiefe nicht erreicht. Wie tief werden wir noch fallen?

Branka Prlić und Tamer Yiğit produzieren mit den Darstellern aus “Ein Warngedicht”, dem Schauspieler Christoph Bach, dem freien Kulturaktivisten Danny Bruder und den Musikern Volkan T. und Dissput einen Soundtrack des Protests.

Eine Produktion von Branka Prlić und Tamer Yiğit in Koproduktion mit dem HAU und der Kaserne Basel, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Crespo Foundation und das Theaterhaus Mitte.

Der Text der Aufführung basiert auf dem Drehbuch des Films „La Haine“ von Mathieu Kassovitz


06.01.2010 / 20.00 UHR / HAU2 -
08.01.2010 / 20.00 UHR / HAU2 -
09.01.2010 / 20.00 UHR / HAU2 -
11.01.2010 / 20.00 UHR / HAU2 -
12.01.2010 / 20.00 UHR / HAU2 -
13.01.2010 / 20.00 UHR / HAU2 -


Tickets gibt es am HAU 2 oder an diversen vorverkaufsstellen.

Re: - geschrieben um 05:12 am 14.07.2010 von MARGERYHarrison32
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