Mein Respekt und Bewunderung gehören in dieser Woche zwei Menschen.
Zum einen wäre da Matej Mamic. Der Name sagt euch nichts? Dann mal aufgepasst. Matej Mamic ist Kapitän von ALBA Berlin und Spieler in der kroatichen Basketball-Nationalmannschaft. Am 26. November 2005 geschah dann das unfassbare. Mamic dribbelte im Spiel gegen Trier auf den Korb zu, setzt zum Wurf an und wird von einem Gegenspieler fair geblockt. Mamic bleibt fünf Minuten lang, regungslos und ohne Gefühl in Armen und Beinen, auf dem Spielfeld liegen. Das Spiel wurde abgebrochen und Mamic umgehend per Rettungshubschrauber in die Intensivstation des Unfallkrankenhauses Berlin eingeliefert. Die Ärzte diagnostizieren eine vollständige Querschnittslähmung. Doch dann geschieht das was der Laie wohl als Wunder bezeichnen würde. Am Tag nach der Einlieferung kann Mamic einen Finger der rechten Hand bewegen. Danke der Behandlung des Klinikchefs bildet sich die Lähmung langsam zurück. Mamic beginnt sofort mit Reha-Übungen, kann bald wieder Arme und Beine bewegen und kämpft nun um sein Comeback. Unbändiger Wille und positives Denken führen Matej Mamic Schritt für Schritt zurück in sein altes Leben. Spätestens im September will Mamic wieder in der Bundesliga spielen.
Zum anderen gibt es einen mir unbekannten Rollstuhlfahrer den ich gestern im Fitnessstudio gesehen. Dieser Rollstuhlfahrer absolvierte nicht etwa Übungen im "krankengymnastischen Rahmen", sondern trainierte hart und konzentriert mit Gewichten die viele nicht behinderte nicht mal im Ansatz bewegen könnten!
Sowohl Matej Mamic als auch der unbekannte Rollstuhlfahrer symbolisieren absolute Willenskraft. Beide sind positive Beispiele dafür wie man mit Schicksalsschlägen umgehen sollte.
Respekt und Bewunderung
January 13, 2006 - 23:12
Kategorie: Ernsthaftes |
ja nee is klar...
blastah | January 13, 2006 - 13:12
Darauf ein Cheers.
Es ist gut zu sehen, dass manche Menschen noch nicht aufgegeben haben!
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