Der Name des Blogs leitet sich von Kaxhoff und später Kackshoff ab und bezeichnet die Stelle, an der sich der Pranger befand. Die Gerichtsstätte, die Acht, und die Vollstreckungsstelle befanden sich in unmittelbarer Nachbarschaft.
Irgendwann hat mir mal jemand erzählt
das Training mit Gewichten Spaß macht. Nun ja, er hatte recht. Es
macht Spaß, so lange man das nicht mit einer gewissen
Ernsthaftigkeit betreibt. So lang du ins Studio gehst und ein
bisschen mit Gewichten und Maschinen rumhantierst, dann hast du Spaß.
Du kannst lachen, dich freuen, flirten – kurz gesagt: Spaß haben.
Du isst was du willst, trainierst wenn du Lust hast und kannst dir
den Tag so einteilen wie du willst. Allerdings kommt irgendwann der
Punkt an dem du dich entscheiden musst. Spaß haben oder ernsthaft
Muskeln aufbauen. Wenn du Spaß haben willst kannst du weitermachen
wie bisher wenn du ernsthaft aufbauen willst, ändert sich alles.
Du fängst an deinen Tag anders zu
planen. Du kannst dich nicht einfach abends mit Freunden treffen.
Schließlich musst du trainieren. Deine Ernährung ändert sich
radikal. Einfach so mal Burger essen? Nein, das geht nicht. Es sei
denn du willst Masse aufbauen. Dann hörst du nicht auf Fleisch und
Kartoffeln zu essen. Zusätzlich darfst du deine Protein- und
Kohlehydrat-Drinks nicht vergessen. In Verbindung mit Creatin spielt
dein Darm verrückt. Blähungen, Durchfall – das normale Programm.
Nach dem Beintraining kannst du dich nicht bewegen. Nicht vor lauter
Kraft, sondern weil du bei jedem Schritt das Gefühl hast dass deine
Beine explodieren. Deine Gelenke knacken weil du mit schwerem Gewicht
trainierst. Bei jedem Trainingssatz besteht die Gefahr einer schweren
Verletzung. In einem normalen Studio bist du bald als Arschloch
verschrien. Warum? Weil du den Laden bei jedem Satz zusammenbrüllst
und ständig so aussiehst als würdest du die anderen Anwesenden
auffressen wollen. Das liegt allerdings daran dass deine Gesichtszüge
ständig entgleisen. Die Leute nennen dich Freak. Kein Wunder, denn
du trainierst hart. So hart dass du jeden Satz bis zur völligen
Erschöpfung führst. Dein Körper ist übersät mit blauen Flecken
und Hautrissen. Ständige Schmerzen. Du hasst diesen Zustand. Du
hasst deinen Trainingspartner. Er brüllt dich an und zwingt dich
noch schwerere Gewichte zu nehmen. Nachdem du das Gewicht weggelegt
hast, würdest du ihm am liebsten die Nase brechen – allerdings
bist du noch nicht mal in der Lage aufzustehen. Du kannst beim
Training nicht mehr lachen. Die Freude ist weg und flirten ist auch
nicht drin. Der Spaß ist vorbei!
Allerdings verfolgst du ein Ziel. Du
willst die Leute schockieren! Sie sollen tuscheln und Angst vor
deiner brutalen Masse haben. Man soll denken dass du die Sonne
verdunkeln kannst. Du willst dass sie dich Freak nennen. Du weisst
dass der Schmerz dein Freund ist – Schmerz bedeutet Wachstum. Dein
Tag ist genau eingeteilt. Nach dem Aufstehen ein Kohlehydrat haltiges
Frühstück. Ein paar Stunden später einen Drink. Mittags Pute mit
Kartoffeln oder Pasta. Dann einen Drink. Dann zum Training. Danach
wieder einen Drink. Du hoffst dass der Schmerz vorbei geht. Wenn du
Glück hast, bleiben deine Gelenke gesund. Du misst deine
Körperfettwerte, dein Gewicht, den Umfang deiner Brust.
Der Spaß ist vorbei. Der Spaß hat
gerade erst begonnen.
Lange hat man einen Gedanken im
Hinterkopf. So etwas wie: „Boah – eigentlich nervt mich das hier
wahnsinnig...“ oder „Warum soll ich dafür 200 Euro extra
investieren?“ Aber den Wechsel wirklich angehen? Am langen Ende ist
man doch bequem und denkt sich: Ach, nächsten Monat geh ich das mal
an! Bis dann der Tag kommt an dem man sich entscheiden muss. Ein
lautes Piepen aus dem Lautsprecher des Laptops (der bis dato als
Desktopersatz diente) sagt dem geneigten Nutzer: Oha – der ist hin!
Nachdem alle Rettungsversuche vergeblich waren und eine Reparatur
definitiv zu teuer wäre, muss was neues her. Also ein neuer Rechner
und weil's so viel Spaß macht auch gleich ein neues Betriebssystem.
Was steht denn zur Auswahl? Günstig
muss es sein! Also wird (in den Mittagspausen der nächsten Tage)
nach einem Rechner geschaut und ein neues Betriebssystem gesucht.
Günstige Rechner gibt’s wie Sand am Meer. Das Problem nur: die
großen bzw. größeren Hersteller liefern alle ein vorinstalliertes
Windowssystem. Allerdings findet man – Google sei Dank – relativ
schnell ne Menge kleinere Hersteller die Rechner ohne
vorinstalliertes System liefern. Das wäre also erledigt. Bleibt nur
die Frage nach einem passenden Betriebssystem.
Windows XP oder Vista fallen raus. Zu
teuer und zu unsicher. Der große Vorteil von Windows: Es ist das
wohl benutzerfreundlichste System. Allerdings hat sich in den letzten
Jahren viel im Linux-Bereich getan. Bei Benutzerfreundlichkeit liegen
Ubuntu- und SuSe-Distributionen ganz weit vorn. Befragt man Amazon
bekommt man eine Menge Handbücher mit DVDs zum kleinen Preis. Völlig
egal ob SuSe oder Ubuntu. Beim Umstieg hilft so ein Handbuch allemal!
Allerdings sollte man sich, bevor man sich ein Handbuch zulegt, in
den einschlägigen Foren (Google-Suchwort: Linux Foren) schlau machen
welches Handbuch Sinn macht. Ein Profi-Handbuch macht relativ wenig
Sinn. Meine persönliche Empfehlung sind zwei Handbücher. Eins zur
Distribution die man ausgewählt hat, sowie ein
Distributionsunabhängiges Handbuch. Letzteres bietet einen
„großzügigeren“ Einblick in die Linux-Welt.
Hier noch eine Anmerkung zum Rechner:
Solltet ihr in die Linux-Welt
einsteigen wollen, besorgt euch euren Rechner bei einem
Linuxspezialisten. In der Regel dauert es nämlich ein paar Monate
ehe Treiber für neue Hardware entwickelt wurden. Wenn ihr neue
Hardware in einen bestehenden Rechner verbaut, macht euch vorher
schlau ob die Hardware die ihr einbauen wollt von Linux unterstützt
wird. Sollte dies nicht der Fall sein, wartet ein paar Monate. Das
ist gut für euren Geldbeutel und für eure Nerven.
Die Installation ist ähnlich leicht
wie die eines Windowssystems. Mir persönlich kam sie noch etwas
einfacher vor. Wichtig sind Fragen nach Partitionierung. Man sollte
sich zuvor Gedanken machen ob man vielleicht nicht doch nochmal
Windows benötigt. Eine kleine Anmerkung: Wer Linux nur antesten
möchte, kann sich Linux entweder als sog. Live-System ansehen oder
unter Windows installieren. Eine De-Installation ist dann problemlos
via Windows möglich.
Die ersten Schritte können einen
durchaus verwirren. Hält man sich jedoch an ein Handbuch, kann dem
Laien eigentlich nichts bzw. nicht viel passieren. Vor jeder
Systemänderung wird man gewarnt und dazu aufgefordert sein Passwort
einzugeben. Das macht den unbedarften User definitiv wachsamer und
schützt vor Fehlern. Ein Tipp am Rande: Man sollte nicht direkt
versuchen WLAN zu konfigurieren. Insbesondere von WLAN-USB-Sticks
sollte man die Finger lassen. Der Laie wird diese Sticks nicht
konfigurieren können. Es wäre schön wenn die Linux-Gemeinde hier
eine Lösung finden würde, allerdings steht das wohl (zu Recht) auf
vielen Prioritätenlisten ganz unten. Eingebaute WLAN-Karten tun es
nämlich ganz wunderbar. Die „normale“ Netzwerkkonfiguration ist
simpel und funktioniert, in der Regel, sofort. Notiert euch aber die
Adresse des DNS-Servers eures Providers. Sobald das Netzwerk
konfiguriert wurde, wird Linux erstmal sämtliche notwendigen
Erweiterungen runterladen. Das kann dann eine Weile dauern. Lest also
euer Handbuch und trinkt einen Kaffee.
Noch eine Anmerkung zu Hardware die via
USB-Kabel angeschlossen wird. Linux unterstützt so gut wie jede
Hardware die via USB angeschlossen werden kann. Egal ob Drucker,
Kameras, externe Festplatten, Brenner oder oder oder.
Sobald die Installation abgeschlossen
und das Netzwerk konfiguriert wurde, kann der Spaß auch schon
losgehen. Erstmal umschauen und ausprobieren! Man merkt relativ
schnell das sich eigentlich nicht viel ändert. Die Änderungen
beschränken sich auf Bezeichnungen und Begrifflichkeiten. Mit ein
wenig Mut hat man sich schnell eingearbeitet und kommt gut mit dem
neuen Betriebssystem zurecht. Man lernt wie und wo man Änderungen
vornimmt und wie Linux aufgebaut ist. Da ist Windows innerhalb
weniger Tage (beinahe) vergessen.
Fazit: Mit ein wenig Vorbereitung und
etwas „Arsch in der Hose“ gelingt der Umstieg auf Linux selbst
einem IT-Volldeppen wie mir. Wer seinen Rechner „nur“ für sein
Studium oder Hobbies wie Bildbearbeitung nutzt, sollte sich Linux
zumindest einmal ernsthaft ansehen. Durch die Live-Versionen und die
sog. WUBI-Installation unter Windows wird es dem Nutzer wirklich
leicht gemacht.
Seit dem letzten Teil dieser Serie ist
nun mehr als ein Jahr in Land gegangen. Grund genug mal einen
weiteren Teil zu schreiben. In diesem Teil möchte ich mich mit
den Problemen derjenigen auseinandersetzen die schon länger in
einem der vielen deutschen Fitnessclubs trainieren. Natürlich
dürfen alle anderen auch lesen, allerdings richtet sich dieser
Beitrag nicht an diejenigen die schon zu den Fortgeschrittenen
gehören. Wer jetzt denkt das er fortgeschritten ist, sollte sich
meine Definition von fortgeschritten anhören. Fortgeschritten
ist wer sein eigenes Körpergewicht beim Bankdrücken im
Hypertrophiebereich (12 bis 16 Wiederholungen) drückt. Tut ihr
nicht? Sorry, dann seid ihr nicht fortgeschritten.
Vorab wieder der übliche Hinweis
das ich kein ausgebildeter Fitnesstrainer, Sportlehrer,
Physiotherapeut oder sonstiges bin. Ich möchte schlichtweg meine
Meinung und Erfahrung weitergeben.
Solltet ihr ernsthafte körperliche Probleme haben, sprecht bitte mit einem Fachmann bevor ihr mit dem Training beginnt!
Status
Mittlerweile trainiert ihr also eine
Weile und habt euch von nervigem Maschinentraining zu den freien
Gewichten vorgearbeitet. Allerdings müsst ihr feststellen das
eure Leistungen bestenfalls stagnieren. Was ist da los? Die Antwort
ist relativ schnell gefunden. Euer Körper hat sich schlichtweg
an die Belastung gewöhnt. Wenn ihr weitermacht wie bisher,
werdet ihr keinerlei Fortschritt erzielen können. Das ist kein
Gerücht, sondern ein Fakt. Aber keine Sorge, man kann mit einem
Paket von relativ einfachen Mitteln gegensteuern.
Stellt den Trainingsplan um
Die Zeit für Ganzkörpertrainings
ist schlichtweg vorbei. Es wird Zeit das ihr etwas ändert. Ziel
muss weiterhin sein den Körper in einer Woche auszubelasten.
Allerdings solltet ihr auf ein klassisches Split-Training umstellen.
Bei einem Drei-Tage-Split trainiert ihr zwei Muskelgruppen pro Tag.
Die Regel dabei ist das ihr je eine
Basisübung und zwei Ergänzungsübungen trainiert. Meine
persönliche Meinung ist das man bei einem Drei-Tage-Split
Brust/Bizeps, Rücken/Trizeps und Beine/Schultern trainiert.
Dabei gilt: Zuerst die große Muskelgruppe, anschließend
die kleine Muskelgruppe. Natürlich kann man auch Brust/Trizeps
und Rücken/Bizeps trainieren, allerdings dient die dabei die
kleine Muskelgruppe bei diesem Split immer vorher der großen
Muskelgruppe. Das Problem ist das die kleine Muskelgruppe schon
erschöpft ist und nicht mehr die optimale Leistung bringen kann.
Dies ist allerdings meine persönliche Meinung.
Solltet ihr bereits ein Split-Training
absolvieren und ein Leistungsplateau erreicht haben, solltet ihr euer
Training in die andere Richtung umstellen. Sprich: Von Split-Training
auf Ganzkörpertraining. Natürlich gibt’s hier auch die
Möglichkeit den Trainingsplan weniger drastisch zu ändern.
Eine Veränderung des Trainingsgewichts – und somit auch der
Wiederholungszahlen – reicht oft auch um über ein Plateau
hinweg zu kommen. Empfehlenswert ist das Trainingsgewicht nach unten
zu verändern. Damit senkt ihr die Verletzungsgefahr beim
Training. Ebenso wird die Belastung für Gelenke, Bänder und
Sehnen reduziert. Was wichtig ist, da sich Gelenke, Bänder und
Sehnen weniger schnell an Belastungen gewöhnen.
Wichtig ist das ihr vor der Umstellung
pausiert. Meistens reichen bereits drei Tage ohne sportliche
Belastung. Länger als eine Woche sollte die Trainingspause
allerdings nicht dauern.
Das reicht mir nicht!
Wenn ihr jetzt denkt: „Sooo wenig
trainier ich doch nicht!“ Dann solltet ihr mal euer
Trainingsprogramm überdenken. Eure Körper brauchen
Regeneration um Leistungssteigerungen zu erreichen. Wer sechs mal pro
Woche hart trainiert, nimmt seinem Körper jegliche Chance zur
Regeneration. Da nützt auch die beste Ernährung nichts. Es
ist schlichtweg nicht möglich die komplette Woche hart zu
trainieren. Das führt auf Dauer zu Verletzungen. Wenn ihr
allerdings unbedingt sechs mal pro Woche trainieren wollt, ist es
sinnvoll die Muskeln die ihr am Vortag hart belastet habt, am
folgenden Tag leicht zu belasten. Will sagen: trainiert den
Trainingsplan vom Vortag. Je Übung ein bis zwei Sätze mit
eurem individuellen Aufwärmgewicht. Ihr erreicht damit das die
Muskeln gedehnt und mit Blut versorgt werden. Wer unbedingt ein
Cardio-Training absolvieren will, sollte das an einem leichten
Trainingstag tun. Aber auch hier gilt: leichtes Training! Es macht
keinen Sinn hier an die Grenze zu gehen, da ihr euch sonst die
Möglichkeit zur Regeneration nehmt.
Natürlich gibt es auch andere
Mittel und Wege leichte und harte Trainingstage zu kombinieren, aber
jede dieser Möglichkeiten zu beschreiben würde hier den
Rahmen sprengen.
Ernährung
Egal was auch immer ihr erreichen
wollt, ob ihr an Muskelmasse gewinnen wollt oder euren Rettungsring
verlieren wollt, die Ernährung spielt eine enorm wichtige Rolle.
Ich möchte euch nicht mit Ernährungsplänen und -regeln
langweilen. Meine Erfahrung ist, dass sich fast alle Pläne nicht
effektiv einhalten lassen. Den meisten Leuten fehlt dazu einfach die
Zeit. Darum solltet ihr euch an eine einfache Regel halten. Denkt
nach. Wenn ihr einkauft, schaut nach was ihr einkauft. Kauft ihr
Lebensmittel die mehr Fett als Eiweiß enthalten? Kommen die
Kohlenhydrate in euren Lebensmitteln zum größten Teil aus
Zucker? Habt ihr Obst im Haus? Esst ihr fettiges Fleisch?
Niemand sollte sich selbst etwas
verbieten. Vergesst die Radikal- und Brigitte-Diäten.
Langfristig und nachhaltig nützt nur eine Verhaltensänderung.
Wichtig ist: Fett vermeiden, Qualität kaufen. Das ist zwar
schwierig, aber euer Körper wird’s euch danken.
Ach ja, lasst die Finger von
Nahrungsergänzungen. Das meiste was im Internet angeboten oder
in Magazinen wie der FLEX propagiert wird ist Müll. Was man
nehmen kann sind Ergänzungen wie Eiweiß oder Molke.
Allerdings reicht zumeist die Hälfte dessen was auf den
Verpackungen steht. Creatin und ähnliches sind in der Regel
nicht wirklich zu gebrauchen. Wenn ihr Fett verbrennen wollt könnt
ihr vor der Cardioeinheit einen starken Espresso trinken oder ne
Coffeintablette einwerfen.
Periodisierung
Wenn ihr den Trainingsplan bereits
umgestellt habt und schon wieder auf einem Plateau festhängt,
solltet ihr über eine Periodisierung des Trainings nachdenken.
Das ganze ist zwar mit etwas Arbeit verbunden, lohnt sich aber.
Im ersten Schritt, solltet ihr über
eure Ziele nachdenken. Als Beispiel nehmen wir ein „Jedermann“-Ziel:
die gute alte Strandfigur. Angepasst auf das männliche
Geschlecht. Auch wenn's jetzt schon fast zu spät ist um mit dem
Training für die Strandfigur anzufangen.
Vorab: Wenn ihr ohnehin geschätzte
30 Kilo Übergewicht habt, ist dieses Ziel bis 2008 nicht zu
erreichen. Peilt lieber 2015 an. Bei leichtem Übergewicht bzw.
nem kleinen Bauchansatz ist es machbar.
Im zweiten Schritt teilt ihr das Jahr
im zwei Monatsrhythmus auf. Im Beispiel beginnt ihr im Dezember mit
dem Training. Bis in den Sommer habt ihr demnach jetzt vier
Trainingsperioden.
In der ersten Trainingsperiode macht es
Sinn Masse aufzubauen bzw. die Maximalkraft zu steigern. Sinn und
Zweck des ganzen ist die fettfreie Muskelmasse zu steigern. Fettfreie
Muskelmasse verbrennt mehr Kalorien als Fettmasse. Der Grundumsatz an
Kalorien steigt. Das ganze wird in den nächsten
Trainingsperioden wichtig.
In dieser ersten Trainingsperiode
steigert ihr das Trainingsgewicht und senkt die Wiederholungszahlen.
Wie weit ihr die Wiederholungszahlen senkt, ist individuell
unterschiedlich. Der eine erzielt mit vier bis sechs Wiederholungen
pro Trainingssatz Zuwachs, der nächste vielleicht mit sechs bis
zwölf Wiederholungen. Auch die Satzzahl pro Muskelgruppe sollte
sich verringern. Mehr als 10 bis 12 Arbeitssätze zu absolvieren
ist kontraproduktiv. Hier gilt: Weniger ist mehr. Wenn ihr zum ersten
mal auf Masse/Maximalkraft trainiert, ist es vermutlich sinnvoller
mit sechs bis zwölf Wiederholungen zu trainieren. Das senkt
schlicht und einfach die Verletzungsgefahr.
In der letzten Januarwoche solltet ihr
euer Training unterbrechen und ein paar Tage pausieren. Gebt dem
Körper die Chance komplett zu regenerieren.
Ab Februar beginnt ihr mit der zweiten
Trainingsperiode. Hier trainiert ihr im Hypertrophiebereich. Das
bedeutet 12 bis 16 Wiederholungen pro Satz. Auch die Anzahl an Sätzen
kann steigen, sollte die 15 allerdings nicht überschreiten.
Selbstverständlich senkt ihr hier auch wieder das Gewicht.
Auch hier pausiert ihr in der letzten
Märzwoche.
Die dritte Trainingsperiode beginnt im
April. Ihr senkt das Trainingsgewicht soweit das ihr 16 bis 20
Wiederholungen pro Satz absolviert. Pro Muskelgruppe solltet ihr etwa
15 bis 20 Arbeitssätze durchführen. Im Anschluss an das
Muskeltraining könnt ihr auch ein kurzes Cardiotraining
durchführen. Allerdings sollte dieses Cardiotraining nicht zu
lang dauern, da ihr Gefahr lauft Muskelmasse zu verbrennen. Es kann
sinnvoll sein einen eigenen Trainingstag für das Cardiotraining
einzuführen. An diesem Tag könnt ihr durch den Wald joggen
oder euch auf ein paar Cardiogeräten im Studio quälen. Dann
lasst ihr das Cardiotraining im Anschluss an das Training mit
Gewichten natürlich weg.
Auch in dieser Trainingsperiode
pausiert ihr in der letzten Woche.
In der vierten und letzten
Trainingsperiode (Juni/Juli) wechselt ihr wieder auf
Hypertrophietraining, ergänzt es aber um ein leichtes
Cardiotraining.
Am Ende dieser vierten Trainingsperiode
solltet ihr optisch nicht schmaler geworden sein, dafür sollte
euer Bauchansatz zumindest deutlich kleiner geworden sein.
Optimalerweise lauft ihr natürlich jetzt mit einem deutlich
ausdefinierten Six-Pack am Strand auf. Das ist möglich,
allerdings unwahrscheinlich.
Bei all dem Training ist es
unerlässlich das ihr, wie oben erwähnt, auf die Ernährung
achtet. Ausreißer sind natürlich erlaubt, aber jeden Tag
Döner bringt euch der Strandfigur nicht näher.
Zum Abschluss sei gesagt dass dies
nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Es kann natürlich sein
das ihr mich im Sommer anbetet weil dieses Trainingsprogramm
funktioniert, es kann aber auch sein das ihr mich für diese
Programm hasst.
Die Trainingspläne für die
einzelnen Trainingsperioden lasst ihr euch am Besten vom örtlichen
Fachmann ausstellen. Der kennt euch besser und weiß welche
Übungen ihr durchführen könnt.
Ein paar letzte Sätze zur
Periodisierung
Die Trainingsperioden können
natürlich auch kürzer gewählt werden, meine Erfahrung
ist jedoch das sie nicht länger als acht Wochen dauern sollten.
Danach hat sich der Körper normalerweise an die Belastung
gewöhnt.
Solltet ihr andere Ziele haben, müsst
ihr natürlich auch andere Trainingspläne zur Hand nehmen.
Wer Masse aufbauen will, sollte kurze Hypertrophie- bzw.
Ausdauerphasen durchführen. Wer sich nur Fit halten will, sollte
kurze Masse- bzw. Ausdauerphasen durchführen.
So, das war's für dieses Mal. Ich
freu mich über Kommentare und (ordentliche) Kritik. Vielleicht
schreib ich das nächste mal meine Periodisierung des Jahres
2007. Mal schauen.
Man stelle sich vor, korrupte Machthaber reißen die Weltherrschaft an sich. Vermutlich ist diesen Menschen der Klimawandel völlig egal. Man entscheidet schon kurz nach dem Frühstück in dunklen Hinterzimmern darüber welche Bauprojekte den größten Vorteil bringen. Währenddessen nimmt der Regen überhand. Und während die mächtigen sich feiern, fragt sich der kleine Mann wo er bleibt. Wie soll er die Familie ernähren? Schließlich läuft ihm die Zeit davon. Doch der Zugang zu Reichtümern bleibt ihm verwehrt. Vielleicht gelingt es auf verschlungenen Pfaden? Vielleicht mit einem gut geplanten Überfall auf einen Zug? Oder dem Handel mit exotischen Tieren? Endet man hinter Gittern? Während die Felder gefrieren, bleibt der Ausblick verbaut. Sky is the limit, gilt das auch für eine Horde dummer Affen? Die Pferde satteln und weiterreiten. Auf in eine fremde Stadt. Land of the Dead.
Mein Gruß der Woche (vielleicht auch des Monats) geht an den Gassenhauer-Blog. Aus diesem Grund gibt's einige wenige Bilder welche ich bisher aufgezeichnet habe. Wie heißt's bei K.I.Z.?
Wenn du's magst bist du cool, wenn du's nicht magst bist du ein Bastard!
Welche Sportart vereint Kraft, Härte, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit? Nein, ich spreche nicht über Fußball. Da fehlt Kraft und Härte. Ausserdem - wer spricht schon über Sportarten die von der Mafia regiert werden und die im letzten Jahrzehnt maximal Silber gegangen ist. Ich spreche von Gold.
Lieber Leser, ich werde heute etwas machen, was ich sonst nicht mache. Ich werde dir, geschätzter Leser, einen Befehl erteilen. Einen Kauf-Befehl. Du wirst heute Abend, mit allen Menschen die du kennst, zum Kino deiner Wahl gehen. Dort werdet ihr alle eine Kinokarte kaufen. Nein, nicht den neuen Tarantino. Ich spreche von Gold.
Du wirst Männer mit Bärten sehen. Du wirst Männer sehen die sich für ihr Ziel aufopfern. Du wirst Schweiß, Blut, Tränen, Kampf und Leidenschaft sehen. Du wirst Männer sehen die Helden sind. Du wirst Männer sehen, denen niemand etwas zugetraut hat, die aber alles erreicht haben. Du wirst Männer sehen die du bisher nicht kanntest. Du wirst Männer sehen denen Du zugejubelt hast. Lieber Leser: Ich spreche von Gold.
Montag war's mal wieder so weit. Die
Mainacht. Jeder der in einer eher ländlichen Gegend aufgewachsen
ist, weiß was das bedeutet. Bier und Prügelei. Eigentlich
ist man ja aus diesem Alter irgendwann raus. Das dachten wir uns
eigentlich auch. Darum wollten wir nur zu fünft grillen und
später ein paar Runden pokern. Eigentlich.
Der Abend begann dann auch so wie
geplant. Grillen, ein paar Bier trinken und einige Kilo Fleisch
vertilgen. Wir sitzen also im Garten eines drei Parteien Hauses und
bereiten uns mental darauf vor zu pokern. Wie aus heiterem Himmel
stürmen jedoch einige Jungs (Männer waren es nicht) mit
einem Maibaum auf der Schulter in besagten Garten. “Wo
können wir den Baum festmachen?“ Dies war dann der
Auftakt zu einer langen Nacht.
Kurzerhand wurde geklärt das der
Baum nicht in den Garten kommt, sondern vorne ans Haus gestellt wird.
So musste dann nur noch die Bezahlung geklärt werden. Zur
Erklärung wer einem Mädel einen Baum stellen will, muss
dafür eine Kiste Bier an den örtlichen Junggesellenverein
zahlen, sonst steht der Baum nicht lange. Jedenfalls debattierten die
zwölf Jungs sehr aufgeregt mit uns fünf Männern. Ganz
klare Sache: “Entweder ne Kiste Bier, oder der Baum fällt!
Und wenn dein Kumpel dahinten weiter ne große Fresse macht,
fällt der auch!“ - “Ja aber wir haben ja
gar kein Auto um noch ne Kiste Bier holen zu können!
Innerhalb von zwei Minuten hatten wir jemanden gefunden der noch
fahren konnte. In A erwachte jedoch eine diabolische Idee.
Der Bruder von A war derjenige welche
der den Anführer der Jungs zur Tankstelle vor. A meinte dann, in
kleinem eingeweihten Kreis: “Mein Bruder hat noch nie nen
Baum gestellt, wenn die Jungs weg sind, fällt der Baum und wir
stellen den Baum dann bei seiner Freundin.“ Als die Kiste
Bier bezahlt war, begannen die Jungs damit den Baum zu stellen. Sie
haben es zu neunt nicht fertig bekommen den Baum anständig ans
Haus zu bringen, so dass noch drei von uns einspringen mussten.
Während die Jungs den Baum stellten, flogen von uns schon die
ersten hämischen Sprüche zu ihnen “Früher
hätten wir so nen Ast mit drei Mann gestellt! So wat haben wir
früher ohne Anlauf aus dem Strafraum geköpft! Macht den
Baum nicht so fest, der fällt eh gleich!“ Anfangs
haben sie noch gelacht, später nicht mehr.
Kaum waren die Jungs weg, bog der
örtliche Junggesellenverein um die Ecke “Ist der Baum
da bezahlt worden!?“ eigentlich ja schon aber....
“Nee! Die Jungs sind aber grad erst weg, die bekommt ihr
noch!“ Muahahaha! Sollen sie ihren Ast doch zwei mal
bezahlen. Wir haben uns dann erstmal alle ein Bier aufgemacht und uns
das Bäumchen mal näher angeschaut. Im Prinzip sollte es
kein Problem darstellen den Baum zu fällen. Man brauchte nur
einen Seitenschneider und eine Leiter. Bei drei anwesenden
Elektrikern, war der Seitenschneider das geringste Probleme. Die
Leiter war jedoch ein größeres Problem. Der Baum war
nämlich noch auf einer Höhe von etwa 4,50 Metern an der
Regenrinne befestigt. Ohne Leiter ein Problem. Jedoch keines welches
man nicht mit Kraftmeierei lösen konnte. Also nahm mich, als
schwersten und längsten Mann, der zweitschwerste und
zweitlängste Mann auf seine Schultern. Ein interessantes
Erlebnis. Der Baum fiel also. Leider wurde dabei eine Flasche Bier
zerstört, aber wir hatten ja grade eine Kiste Bier gewonnen. Ein
hinnehmbarer Verlust. Und der Abend hatte gerade erst begonnen.
Wir trugen den Baum, mittlerweile waren
wir zu sechst, also geschätzte zwei Kilometer quer durch die
Ortschaft. Natürlich nicht ohne noch eine großzügige
Pause für Bier einzulegen. Zum Aufstellen des Baumes benötigten
wir, wider erwarten, dann jedoch mehr als drei Mann. Was jedoch
hauptsächlich an der Bauweise des Hauses lag. Im Anschluss an
diese Aktion wollten wir uns noch ein Bier in einer örtlichen
Lokalität erlauben. Das ganze erwies sich dann doch als
schwierig. Als wir an der zweiten Lokalität nicht eingelassen
wurden, begannen wir ein wenig Rabatz zu machen. Was ja auch nur
verständlich war, da unsere gewonnene Kiste Bier mittlerweile
geleert war. Als jemand dann die grün-weißen gerufen hat,
sind wir davon gezogen. Nun ja, 1 zu 1 nach 90 Minuten. Aber die
Verlängerung stand uns ja noch ins Haus.
Nachdem wir die örtliche Festhalle
erreicht hatten, gewährte man uns dort Einlass und noch ein paar
Biere pro Nase. Doch dann ertönte plötzlich ein Spruch
“Den Typen da mit dem Hut, denen hauen wir auffe
Schnauze!“ Ein kurzer Blick verriet mir das wir etwa 6 zu
1 unterlegen waren. Ein faires Verhältnis. Also nix wie raus! Da
standen wir fünf nun, vor uns etwa 30 halbwüchsige die
versuchten uns zu beleidigen. Zum ersten mal zahlte sich das
exzessive hören von Rapplatten aus. Als der erste halbwüchsige
an uns heran trat, wurde er erstmal mit einem gehörigen Rempler
empfangen. Den Kleinen hat's ein wenig zerrissen. Er und seine
Freunde hatten dann jedoch ein Einsehen und zogen sich unter lautem
Kriegsgeheul (“Ich merk mir dein Gesicht du Arsch!“)
zurück.
Hmm was nun? Keine Lokalität lässt
uns mehr ein und mit halbwüchsigen Prügeln macht auch wenig
Freude. Also ab zurück in den Garten. Vielleicht ist der Grill
noch heiß und wir können etwas essen. Zumindest war
gesichert das wir noch Bier und Whisky da hatten.
Als wir wieder im Garten waren und die
ersten Biere zu uns nahmen, ertönten seltsame Geräusche in
der Nachbarschaft. “Geil! Da wird ein Baum gestellt! Kommt
wir holen uns noch ne Kiste Bier!“ Also alle los.
Laufschritt und so. Wie schon so oft an diesem Abend trafen wir auf
einige Halbwüchsige. Wie wunderbar. Allerdings waren die Jungs
wesentlich besser auf die Nacht vorbereitet, sie hatten nicht nur
einen Hänger, sondern auch ein Auto mit Anhängerkupplung um
den Hänger zu ziehen. Einige hatten sich sogar in die guten
Bundeswehrklamotten geschmissen um ihr hohes Alter zu unterstreichen.
Den Kasten Bier zu erringen sollte sich jedoch als weitaus
schwieriger erweisen als gedacht. Die Jungs hier waren um einiges
diskussionsbereiter als die vohergehenden. Jedoch waren wir auch um
einiges Prügelbereiter.
Als die Halbwüchsigen dann damit
begannen Flaschen zu werfen und zu zerschlagen, wurde die Lage dann
doch etwas brenzlig. Aber nichts was man nicht mit einem ruhigen
Gespräch klären könnte. “Wat habt ihr denn
mit den Flaschen vor?!“ - “Euch abstechen du
Witzfigur!!!“ - “Hast du mich Witzfigur
genannt Arschloch?!?“ Als nächstes hörte man
nur noch ein lautes klatschen und krachen. Unglücklicherweise
war der Halbwüchsige der uns abstechen wollte mit Schwung in die
Faust von A gerannt. Ich habe vorher noch nie gesehen das so viel
Blut aus einer Nase fließen kann. Warum der Rest der linken
Gesichtshälfte auch noch anschwoll war mir jedoch ein Rätsel.
Weniger rätselhaft war das auf einmal eine halbe Kiste Bier vor
uns stand und die Jungs nur noch weg wollten. Nett von ihnen.
Als ich mich dann um sechs Uhr morgens
auf den Heimweg machte, war ich in erster Linie eines: betrunken.
Sehr betrunken. Das hat mich dann jedoch nicht davon abgebracht mir
noch ein Maibäumchen zu klauen und ihn meiner Lieblingskneipe zu
stellen.
So, da ich ja mit vier Seitenansichten an den Top 10 gescheitert bin, trage ich Trauer und schreibe euch heute nicht so viel. Dafür gibt's umso mehr zu sehen! Und zwar Trailer zu meinen Lieblingsfilmen. Dann muss der olle Perversling sich nicht so anstrengen. Wer jetzt denkt hier gibt's Gina Wild oder Jenna Jameson Pornos, der soll enttäuscht werden. Wichsen müsst ihr woanders.
Ach ja, im unteren Bereich bekommt ihr auch noch drei Profitipps. Der gute Stoff.
High Tension
Lammbock
Donnie Darko
Donnie Brasco
Texas Chainsaw Massacre
The Hills have Eyes
Profitipp1: The Hills have Eyes 2
Profitipp 2: Hard Candy
Profitipp 3: 300
Um es mit Leonidas zu sagen:
News-Blogs lutschen Schwänze in der Höööööölleeee!
Yiehaaa! Tod, Pestilenz, Vernichtung! Oder so ähnlich. Ich glaube ich habe in den letzten zwei Wochen nur drei mal warm gegessen. Wo sind meine Chipsfrühstücker!? Kaffee, Coke und Alkohol. Konfidenzintervalle verursachen Chaos und Verwüstung in meinem Kopf. Wer mich versteht, senkt jetzt den Kopf und gedenkt der Gefallenen. Wer's nicht versteht, schlage bitte einen massiven Betonpfeiler gegen seine Schädeldecke. Nach ner halben Stunde kennst du das Gefühl. Oder wie Lenny sagen würde: "Jeder verstummt, mit Penis im Mund!"
Aber wenigstens gibt's noch Helden wie Henning Fritz. An dieser Stelle möchte ich der (Achtung Insider!) DHB-Elf danken. Das Leben wird erträglicher. Egal wie's am Sonntag ausgeht. Auch danken möchte ich den Importeuren von Canadian Club Whisky und den Kindern die fleißig Kaffeebohnen pflücken. Ihr seid auch Helden.
Wer sich jetzt denkt "Was soll der Quatsch?!?", der denkt richtig. Das ist Quatsch. Böser Quatsch. Schwallartiges Erbrechen und so. Ach so: Novo ist kein Killervirus. Badet nicht in Kläranlagen oder öffentlichen Bedürfnisanstalten.
Hallo Freunde des gepflegten Kurzpassspiels! Gestern ist die
erste Halbserie der aktuellen Bundesligasaison mit einer Sensation zu Ende
gegangen. Ein Grund mehr euch meine Meinung zu den Bundesligisten zu
präsentieren. Das ganze natürlich in der aktuellen Tabellenreihenfolge.
Werder Bremen
Wow! Was soll man da sagen? Viel Unvermögen im DFB-Pokal,
etwas Pech in der Champions League, dafür aber jede Menge Glück bei den
Neuverpflichtungen. Wer konnte schon damit rechnen dass ein Diego so
einschlägt? Oder dass Naldo plötzlich mehr Torgefahr ausstrahlt als so mancher
Stürmer? Fakt ist das die Bremer mal wieder sensationell eingekauft haben.
Erinnert sich noch wer an Micoud? Ja genau, das war der Franzose mit der großen
Nase der in der letzten Saison im Mittelfeld der Werderaner gewirbelt hat. Über Miroslav
Klose muss man nicht viele Worte verlieren, die 17 Scorer-Punkte sprechen eine
deutliche Sprache. Auch Aaron Hunt kann man als positive Überraschung werten.
Wächst da vielleicht ein neuer Nationalspieler heran? Man kann es nur hoffen. Ob die Bremer Meister
werden, hängt wohl in erster Linie davon ab ob sie ihre Form halten und ohne
große Ausfälle durchspielen können.
FC Schalke 04
Totale Dominanz? Das haben die Knappen in den ersten
Saisonwochen deutlich verfehlt. Aus im UEFA-Cup und im DFB-Pokal. Internas die
nach außen getragen werden und ein interner Maulkorb. Doch nachdem sich das
Chaos gelegt hatte, zeigten die Königsblauen teilweise durchaus ansprechende
Leistungen. Man sollte sich jedoch davor hüten von der Meisterschaft zu
sprechen. Einige Krisenherde gibt es noch. Um die Meisterschaft spielt Schalke
nur wenn kein Leistungsträger ausfällt und es nicht zu viel Unruhe in und
um die Mannschaft gibt. Da grade dies jedoch immer wieder ein Markenzeichen der
Schalker ist, wird das wohl diese Saison nichts.
FC Bayern München
Die Bayern sind ein Phänomen. Irgendwie wursteln die sich
doch immer wieder durch. Das Aus im DFB-Pokal kann bei den Bayern wohl als
leichten Betriebsunfall verbuchen. Wichtiger war definitiv das Erreichen des
Champions-League Achtelfinales. Der Saisonstart lief für die Bayern eher
suboptimal. Was allerdings kein großes Wunder ist. Mit Sagnol, Lucio,
Schweinsteiger, Lahm, Hargreaves, Santa Cruz, Podolski, Kahn und vielen anderen
mehr hat der FC Bayern wohl die meisten WM-Fahrer in der Mannschaft.
Entscheidend wird sein wie Felix Magath die Mannschaft auf die Rückrunde
vorbereitet. Werden die drei Wochen optimal genutzt (wovon man bei Felix Magath
eigentlich ausgehen kann) wird die Meisterschaft definitiv zwischen Bremen und
Bayern ausgetragen. Eine Neuverpflichtung im 30 Millionen Euro Bereich dürfte
allerdings nur in den internationalen Spielen ins Gewicht fallen.
VfB
Stuttgart
Comeback of
the junge Wilde. Viel mehr muss man dazu gar nicht sagen. Armin Veh hat
die Mannschaft, wider Erwarten, gut vorbereitet. Die Stuttgarter präsentieren
sich spielfreudig und oftmals auch relativ clever. Erfreulich ist auch das
Thomas Hitzlsperger wieder an die Leistungen anknüpft die er in der Premier
League gezeigt hat. Die Stuttgarter sind insgesamt ausgeglichen besetzt, mit
Sicherheit nicht auf dem Niveau wie Bremen oder Bayern, aber dennoch können sie
den einen oder anderen Ausfall verkraften. Was jedoch passiert wenn einer der
Spitzenspieler, wie Antonio da Silva, länger ausfällt bleibt abzuwarten. Wenn
Stuttgart die Form hält, dürfte es schwer werden ihnen den UEFA-Cup-Platz noch
zu nehmen.
Hertha BSC Berlin
Für die Hertha gilt im Prinzip ähnliches wie für den VfB
Stuttgart. Man muss seinen Hut ziehen vor der Mannschaft die Falko Götz
zusammengestellt hat. Man scheint die richtige Mischung aus Erfahrung (bspw.
Simunic, Bastürk, Pantelic) und ungestümer Jugend (bspw. Fathi, Ebert, Boateng)
zu haben. Jedoch fehlt einigen Spielern noch die individuelle Klasse um wirklich
in die Spitze der Bundesliga vorzustoßen. Auch bei der Hertha hängt also viel
davon ab ob die Mannschaft in der Lage ist die Form zu konservieren. Wenn das
gelingt gehört die Hertha definitiv zu den Anwärtern auf einen UEFA-Cup-Platz.
Bayer 04 Leverkusen
Was lässt sich über Leverkusen sagen? Im Prinzip nicht viel.
Bayer spielt weitestgehend unauffällig. Ab und an blitzt mal die Klasse eines
Bernd Schneider oder eines Sergej Barbarez auf. Bemerkenswert ist jedoch das
Bayer Leverkusen eine von drei deutschen Mannschaften ist, welche noch
internationale Spiele absolvieren darf. Wenn es Stefan Kießling endlich gelingt
sein 5 Millionen Phlegma abzulegen und die Abwehr stabiler spielt, dann könnte
es Bayer gelingen am Ende auf einem UEFA-Cup-Platz zu stehen.
1. FC Nürnberg
Viele, besonders der älteren Generation, werden sich wundern
Nürnberg auf Platz 7? Der ewige Abstiegskandidat scheint
unter Hans Meyer ein ernsthafter Kandidat auf einen UEFA-Cup-Platz geworden zu
sein. Hätte Nürnberg nicht 11 Spiele Unentschieden gespielt, sondern wäre
stattdessen in 7 Spielen als Sieger vom Platz gegangen, wären die Franken heute
Tabellenführer. Das Gesamtbild bei Nürnberg scheint zu stimmen. Wenn Vittek,
Mintal und Co. wieder an alte (Rückrunden-)Leistungen anknüpfen, ist vielleicht
sogar eine sehr sehr große Sensation möglich.
Arminia Bielefeld
Alle Jahre wieder werden die Bielefelder zu den
Abstiegskandidaten gehandelt. Kein Wunder, hat doch der Kader auf den ersten
Blick kaum Bundesligaqualität. Vermutlich sind jedoch genau dieser
unterschätzte Kader und die wirklich sehr gute taktische Ausrichtung der
Arminia die Hauptgründe für das den 8. Tabellenplatz nach der Hinrunde. Für
mehr dürfte es jedoch nicht reichen, dafür ist der Kader dann doch wirklich zu
schwach besetzt.
Borussia Dortmund
Kann sich noch jemand an die letzte Rückrunde erinnern? Als
man die aus der Not geborene Borussia lobte? Endlich ein Verein der auf die
eigene Jugend setzt! Doch kaum waren die ersten größeren Überweisungen
eingegangen, machte sich die sportliche Leitung ans einkaufen. Nicht kleckern,
klotzen. Valdez, Frei, Pienaar, Tinga. Nelson Valdez ist in 16 Spielen kein Tor
gelungen. Steven Pienaar stand nur in 9 Spielen in der Startelf. Auch Tinga
hängt den Erwartungen eher hinterher. Alexander Frei gelangen immerhin 6 Tore
und 4 Vorlagen. Dazu noch dieses Hickhack um Ex-Trainer van Marwijck und nun
ein neuer Trainer für ein halbes Jahr. Der hat übrigens auch schon angekündigt
keine Neuverpflichtungen tätigen zu wollen. Aber was ist Dortmund noch
zuzutrauen? Der Kader ist prinzipiell nicht schlecht, der eine oder andere
Spieler könnte sogar internationalen Ansprüchen genügen, aber dennoch ist es
sehr schwer eine Aussage über die Dortmunder zu machen. Es könnten 17 glanzlose
Spiele und Tabellenplatz 9 folgen, genauso könnte es jedoch dazu kommen das die
Dortmunder eine fulminante Siegesserie starten.
Eintracht Frankfurt
Frankfurt gehört für mich zu den positiven Überraschungen.
Der 10. Rang nach der Hinrunde ist eigentlich nicht gerecht. Aber Fußball hat
wenig mit Gerechtigkeit zu tun. Die Eintracht ist in der Lage einen schönen
Ball zu spielen und leidenschaftlich zu kämpfen. Beides ist zwar desöfteren
nicht von Erfolg gekrönt, macht aber durchaus neugierig auf die Rückrunde. Dem
Frankfurter Kader fehlt allerdings noch etwas Erfahrung. Man darf zudem
gespannt sein ob Markus Pröll in der Lage ist seine außerordentliche Form zu
halten. Daher dürfte es schwierig sein den Tabellenplatz nach oben hin zu
verbessern, verschlechtern sollte sich die Eintracht aber eigentlich nicht. Ich
für meinen Teil traue der Mannschaft jedoch durchaus eine Überraschung im
DFB-Pokal zu.
Hannover 96
In dieser Hinrunde stand der Name Hannover 96 vor allem für
eins: langweiligen Fußball. Das Potential der Mannschaft kann man in weiten
Teilen als begrenzt bezeichnen. Dieter Hecking gelingt es zur Zeit jedoch das
Optimum aus der Mannschaft heraus zu holen. Wenn es Hannover 96 gelingt sich
gezielt zu verstärken und die Leistungsträger (Enke, Tarnat, Balitsch, Stajner)
ihre Form halten oder verbessern werden die Hannoveraner die Klasse halten
können. Wenn dies nicht der Fall ist, zählt Hannover 96 zu den Mannschaften die
bis kurz vor Saisonende zittern müssen.
VfL Wolfsburg
Beim VfL Wolfsburg glänzt vor allem die Innenverteidigung
und Simon Jentzsch. Um die Offensive der Wölfe zu stoppen reicht es schon
Krzynowek und Hanke auszuschalten. Wolfsburg benötigt daher vor allem eine gute
Offensivkraft. Ob dies Julio dos Santos ist muss man abwarten. Fest steht
allerdings das Wolfsburg mit dieser guten Defensive nicht absteigen wird.
Alemannia Aachen
Es fällt mir schwer die Alemannia Objektiv zu beurteilen.
Fakt ist jedoch das die Aachener die besten der drei Aufsteiger sind. Mit 28
Toren hat die Mannschaft von Michael Frontzeck ebenso viele Tore erzielt wie
manch eine Spitzenmannschaft. Besonders Laurentiu Reghecampf und Jan
Schlaudraff wussten ein ums andere mal zu begeistern. Allerdings ist die Abwehr
nur bedingt tauglich um in der ersten Liga zu bestehen. Gelingt der Alemannia
ein guter Start in die Rückrunde sollte der Abstieg vermeidbar sein, wenn nicht
wird es bis zum Ende sehr sehr eng für Aachen.
VfL Bochum
Der Saisonstart für die Bochumer verlief weitestgehend
schwierig. Im Laufe der Hinrunde konnten vor allem Gekas und Misimovic
überzeugen. Den Rest der Offensivabteilung kann man getrost verschweigen. Die
größeren Probleme liegen jedoch deutlich in der Defensive. Die Abwehrspieler
sind bestenfalls unterer Bundesligaschnitt, von Torwart Skov-Jensen mal ganz zu
schweigen. Die Rückrunde wird nicht einfach für die Bochumer. Viel wird davon
abhängen ob Gekas und Misimovic ihre Leistungen bestätigen können. Der
Klassenerhalt wird aber in erster Linie davon abhängen ob Marcel Koller es
schafft die Abwehr zu verstärken.
Energie Cottbus
Die meisten haben die Lausitzer vor der Saison mit wenigen
Punkten auf Platz 18 gesehen. Bis auf Piplica hatte kaum ein
Cottbusser-Stammspieler mehr als eine Saison Bundesligaerfahrung. Allerdings
gelang es der Mannschaft von Petrik Sander den einen oder anderen so genannten
Fachmann zu überraschen. Vor allem die von allen unterschätzten Spieler
Munteanu, Shao und Radu haben großen Anteil daran das Energie Cottbus noch
nicht abgeschlagen auf Platz 18 liegt. Allerdings scheint die Überheblichkeit der
etablierteren Bundesligisten der Vergangenheit anzugehören. Der Klassenerhalt
ist den Cottbussern zuzutrauen. Voraussetzung ist jedoch dass die
Leistungsträger, allen voran Torwart-Legende Tomislav
Piplica, ihre Form halten können. Bricht Cottbus ein, ist der Abstieg jedoch
kaum zu vermeiden.
Borussia Mönchengladbach
Nein, was hat man sich nicht gefreut in Mönchengladbach. Mit
Jupp Heynckes, Marcell Jansen und Oliver Neuville schien nach der WM wieder
internationales Flair an die Stätte zurückzukehren wo die Namen Weisweiler,
Voigts und Netzer noch mit Ehrfurcht ausgesprochen werden. Die Offensive sollte
verstärkt werden, attraktiver Fußball und mit Glück sogar ein UEFA-Cup-Platz
ist den Gladbachern versprochen worden. Doch was bleibt nach 17 Spielen? Kahé
und Neuville erzielten zusammen 8 Tore, dass sind 62,5% aller Gladbacher Tore.
Der vermeintliche Spielmacher Insua blieb vor allem ungefährlich und über die
Verteidigung der Gladbacher braucht man auch nicht viele Worte zu verlieren.
Einzig Kasey Keller ist es zu verdanken das die Borussia noch nicht mehr als 23
Tore kassiert haben. Nun soll nachgebessert werden. Ob’s was bringt bleibt
abzuwarten. Wenn die Neuverpflichtungen nicht einschlagen bleibt der Borussia
wohl nur der Weg in die zweite Liga, mit oder ohne Don Jupp.
Hamburger SV
Über den HSV sind eigentlich schon fast zu viele Worte
verloren worden. Darum erinnern wir uns lieber an die letzte Rückrunde als der
HSV den Bayern Druck machte. Die Hamburger zeigten dabei vor allem eins:
richtig guten Fußballer. Angetrieben von leidenschaftlichen Fans und einem
ebenso aufopferungsvollen Trainerfrischling schien der Weg des HSV für die
nächsten Jahre klar. Bayern-Jäger! Meisterschaftskandidat. Was folgte wissen
wir alle. Es lässt sich wohl am leichtesten mit Pleiten, Pech und Pannen
umschreiben. Der HSV braucht deutlich mehr als nur ein paar neue Spieler. Der
HSV braucht auch neues Selbstvertrauen. Ohne Selbstvertrauen und eine gute
Portion Glück verabschiedet sich am Saisonende der letzte Dino aus der
Bundesliga.
FSV Mainz 05
Die Mainzer haben viel mit dem HSV gemeinsam. Beiden wurde
zum Saisonstart viel zugetraut. Warum auch nicht? Mit Friedrich und Noveski
verfügt man über ein gutes Innenverteidigerpaar. Auch das Mittelfeld ist mit
Feulner, Babatz, Azouagh und Addo durchaus Bundesligatauglich. Im Sturm konnte
man Petr Ruman zutrauen mehr als 5 Tore (wie in der vorangegangenen Saison) zu
erzielen. Das man mit Jürgen Klopp in Mainz über einen guten Trainer verfügt
war auch unbestritten. Der Klassenerhalt schien also in erster Linie Formsache
zu sein. Jedoch konnte keiner der Spieler (abgesehen von Manuel Friedrich) an
die Form der letzten Saison anknüpfen. Nur mit Neuverpflichtungen und einer
herausragenden Vorbereitung ist den Mainzern der Klassenerhalt noch zuzutrauen.
So liebe Leser, das waren meine Worte zur abgelaufenen
Bundesliga-Hinrunde. Wer mag darf sich gerne dazu äußern. Ich bin auf eure
Meinungen gespannt.
Ich mach´s kurz, knapp und überaus gut. "Urlaub" ist rum. Renovieren ist gut gelaufen. Dafür hab ich im Moment keine große Lust auf bloggen. Ich weiß das ihr jetzt empört seid. Is mir aber sowas von Schnurz.
Will sagen:
Im Moment arbeite ich an mehreren Baustellen. Aber hauptsächlich muss ich grad zusehen das mir die Scheisse nicht über den Ohren zusammenschlägt. Großes Kino.
Um´s theatralisch auf den Punkt zu bringen:
Es ist als ob man jeden Tag in nen größeren Haufen Kacke tritt.
Von daher:
Bis die Tage.
P.S.: Rambo ist ein Cheater. Der hat unendlich Munition und unendlich Leben.
Eigentlich wollte ich was über die Tempelritter schreiben. Ein echt schönes Thema. Wie gesagt: Eigentlich. Heute Nachmittag stolperte ich über den Bozz-Blog. Ein Bericht über den Auftritt der Bozz-Jungs in Wien. Da gab´s wohl ne Schlägerei.
hmmm... durchaus unschöner vorfall. jeyz ist definitiv zu wünschen das die verletzung schnell ausheilt. allerdings wundert es mich ein wenig das es erst jetzt zu einem solchen vorfall kommt. warum ich das meine? ganz einfach: es gibt ne menge lieder in eurem repertoire die nur bedingt als "friedlich" einzuschätzen sind. aber das ist ok. wer hiphop und rap kennt, der versteht solche lieder. das problem ist doch auch das ihr ein wenig zu sehr auf der ghettoromantik rumreitet. videos im straßenkämpfer stil, knarren auf der bühne usw. irgendwo erscheint es logisch das so ein zwischenfall dann unvermeindlich ist. trotzdem ist euch zu wünschen das die tour noch gut verläuft.
mit bestem gruß
Wer das mit der Knarre nicht glauben mag, braucht nur mal den Bericht aus Köln durchzulesen.
Besonders faszinierend fand ich den Kommentar der auf meinen folgte:
29.05.2006 - FICK WIEN!
Geschrieben von Anonymous
Was labert ihr zwei Hurensöhne denn? Fickt euch ins Knie ihr Ficker... boxt euch mit den Jungs dann boxt ihr euch mit Uns ihr Fick-Össis. Next time werdet ihr gekillt, das seid ihr euch sicher.
FICK WIEN FICK AUF ALLE HATERS FICK AUF ALLE SPASTEN DIE SONST NIX ZU TUN HABEN AUßER ZU RANDALIEREN... FICK HOOLOGANS!!!!!
HURENSÖHNE!!!!!
Dazu möchte ich folgendes feststellen:
1.)Hab ich mich bisher noch mit keinem der Bozz-Jungs geboxt.
2.)Bin ich kein Ösi.
3.)Orthographie ist nix böses.
4.)Heißt es Hooligans.
Ich frage mich allerdings ernsthaft wie jemand auf die Idee kommt solch eine Antwort zu schreiben? Irgendwie seh ich nicht wo ich die Bozz-Jungens gehatet hab. Und erst recht versteh ich nicht wie man derart verbal ausrasten kann. Besonders als jemand der anonym vor sich hinschreibt. Nun ja, heutzutage scheint es wohl in Mode zu sein erstmal grundlos zu beleidigen. Das kann und will ich nicht verstehen.
Ich hab heute zwei nette Dinge bekommen. Erstens hab ich meine Lenny Kollektion vervollständigt. Fight Club brennt! Eine Symphonie aus 18 Tracks, vier Skits und ner Bonus DVD. Ich kann nur jedem empfehlen sich Fight Club und Große Zukunft zuzulegen. Anspieltipps auf Fight Club: Tanz jetzt, Fight Club, Projekt Chaos sowie Sinn + Verstand. Das Video zu Sinn + Verstand findet ihr auch auf www.mutantmusik.com.
Zum zweiten hab ich heute die Edda bekommen. Juchuuu! Die Edda enthält die Helden-, Götterlieder und Spruchweisheiten der alten Germanen. Jaaaaaa ich weiß, viele halten das für Nazi-Scheiss. Aber das stört mich nicht, weil ich noch jede Menge Mittelfinger zu verteilen habe. Sogar unglaublich viele!
18. – 20. August 2006 Hip Hop Kemp in Hradec Kralove (unter anderem mit Curse, Guru, Pyranja, Stieber Twins…)
Wenn alles erwähnte kein Anreiz ist, dann möchte ich erwähnen das meine Wenigkeit wohl auf dem W4G in Kölle und aufm HHK anzutreffen sein.
Und nun zu etwas völlig anderem (wer die Zeile erkennt, darf jetzt lachen)
Was hat David Odonkor eigentlich getan? Kaum kauft man einmal morgens die BLÖD-Zeitung steigt der Hass. Da ist die unvermeidliche Seite Eins. Da wirft man den Blick auf die Arztstreikthematik und sieht zweimal Brüste. Christen finden “The Da Vinci Code“ auch blöd. Aber Christen finden vieles blöd. Sex vor der Ehe zum Beispiel. Franz Josef Wagner zum Beispiel macht aus David Odonkor einen Stürmer. Seltsam nur das er überall als Mittelfeldspieler genannt wird. Und was seine Familienverhältnisse und seine Berufsausbildung mit seiner Berufung zu tun haben soll weiß wohl nur Herr Wagner. Auf den Seiten sechs und sieben gibt’s erneut nacktes Fleisch, einen Kakadu der Kekse isst und einen Richter der Angeklagte beleidigt haben soll. Weiter auf Seite sieben. Udo Lindenberg mit Stripperin. Auf Seite neun die üblichen Telefonsexanzeigen. Tolle Sache. Auf den Seiten zehn und elf ein Bericht über das CHIO in Aachen. Das ganze natürlich garniert mit einer Anzeige des Beate Uhse Konzerns. Das Erotiksortiment in Aachen wurde erweitert. Gute Sache. Ansatzweise zumindest. Auf den Seiten zwölf und dreizehn ist dann David Odonkor der Superstar. Ein “Artikel“ über ihn und ganze 23 Erwähnungen sprechen die Fakten für den angehenden Superstar-Edeljoker-Bankdrücker aus. Nacktes Fleisch gibt’s auch noch zu sehen. Die Seiten 14 bis 16 sind eine richtige Wohltat. Ein Bericht zum Champions League Finale. Keine Brüste. Nichts was zu reisserisch ist und kein nacktes Fleisch mehr. WOW! Ein guter Kauf. Schließlich fühle ich mich nun intelligent genug um einen Tag blau zu machen.
Heute Abend spielt Arsenal London gegen den FC Barcelona. Das wird ne Supersache. Hoffentlich. Schließlich spielen die beiden momentan spielstärksten Teams in Europa gegeneinander. In der Halbzeitpause werde ich zwei Gedenkminuten einlegen. Eine für Fortuna Köln und eine für Arthur Friedenreich.
Zitat des Tages:
“Wir haben, Genossen, liebe Abgeordnete, einen außerordentlich hohen Kontakt mit allen werktätigen Menschen, in überall, ja, wir haben einen Kontakt, ja, wir haben einen Kontakt, ihr werdet gleich hören, ihr werdet gleich hören, warum, ich liebe, ich liebe doch alle, alle Menschen, na, ich liebe doch, ich setze mich doch dafür ein ...“ - Erich Mielke am 13.11.1989 vor der Volkskammer
Du bist männlich? Unter 20? Trainierst seit einigen Wochen in einem Fitnessstudio?
Dann hör auf vorm Spiegel zu posen du Spast! Du siehst immer noch aus wie ein vertrocknetes Hanfblatt!
Nun zu den erfreulichen Dingen des Lebens.
Am 22.04.06 sollte man in Düsseldorf sein. Eigentlich sogar in Düsseldorf-Benrath. Um ganz genau zu sein in Düsseldorf-Benrath im Haus Spilles. Und zwar pünktlich um 21:00 Uhr. Vier Euro sollte man dabei haben. Warum? Darum!
Doch damit nicht genug. Ich bin grad in Supporting Laune und nix hält mich auf. Muahahahaha!
Manch einer wird diesen Kurzfilm schonmal gesehen haben, aber es lohnt sich immer wieder darauf hinzuweisen.
Der Film ist ca. 16 Minuten lang und eine Persiflage auf das gesamte Genre der Zuhälterfilme. Also schaut euch den Film über Sülo und seine Jungs an. Diverse Lachflashs garantiert.