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Körperkulturistik.

November 2, 2008 - 17:02

Irgendwann hat mir mal jemand erzählt das Training mit Gewichten Spaß macht. Nun ja, er hatte recht. Es macht Spaß, so lange man das nicht mit einer gewissen Ernsthaftigkeit betreibt. So lang du ins Studio gehst und ein bisschen mit Gewichten und Maschinen rumhantierst, dann hast du Spaß. Du kannst lachen, dich freuen, flirten – kurz gesagt: Spaß haben. Du isst was du willst, trainierst wenn du Lust hast und kannst dir den Tag so einteilen wie du willst. Allerdings kommt irgendwann der Punkt an dem du dich entscheiden musst. Spaß haben oder ernsthaft Muskeln aufbauen. Wenn du Spaß haben willst kannst du weitermachen wie bisher wenn du ernsthaft aufbauen willst, ändert sich alles.


Du fängst an deinen Tag anders zu planen. Du kannst dich nicht einfach abends mit Freunden treffen. Schließlich musst du trainieren. Deine Ernährung ändert sich radikal. Einfach so mal Burger essen? Nein, das geht nicht. Es sei denn du willst Masse aufbauen. Dann hörst du nicht auf Fleisch und Kartoffeln zu essen. Zusätzlich darfst du deine Protein- und Kohlehydrat-Drinks nicht vergessen. In Verbindung mit Creatin spielt dein Darm verrückt. Blähungen, Durchfall – das normale Programm. Nach dem Beintraining kannst du dich nicht bewegen. Nicht vor lauter Kraft, sondern weil du bei jedem Schritt das Gefühl hast dass deine Beine explodieren. Deine Gelenke knacken weil du mit schwerem Gewicht trainierst. Bei jedem Trainingssatz besteht die Gefahr einer schweren Verletzung. In einem normalen Studio bist du bald als Arschloch verschrien. Warum? Weil du den Laden bei jedem Satz zusammenbrüllst und ständig so aussiehst als würdest du die anderen Anwesenden auffressen wollen. Das liegt allerdings daran dass deine Gesichtszüge ständig entgleisen. Die Leute nennen dich Freak. Kein Wunder, denn du trainierst hart. So hart dass du jeden Satz bis zur völligen Erschöpfung führst. Dein Körper ist übersät mit blauen Flecken und Hautrissen. Ständige Schmerzen. Du hasst diesen Zustand. Du hasst deinen Trainingspartner. Er brüllt dich an und zwingt dich noch schwerere Gewichte zu nehmen. Nachdem du das Gewicht weggelegt hast, würdest du ihm am liebsten die Nase brechen – allerdings bist du noch nicht mal in der Lage aufzustehen. Du kannst beim Training nicht mehr lachen. Die Freude ist weg und flirten ist auch nicht drin. Der Spaß ist vorbei!


Allerdings verfolgst du ein Ziel. Du willst die Leute schockieren! Sie sollen tuscheln und Angst vor deiner brutalen Masse haben. Man soll denken dass du die Sonne verdunkeln kannst. Du willst dass sie dich Freak nennen. Du weisst dass der Schmerz dein Freund ist – Schmerz bedeutet Wachstum. Dein Tag ist genau eingeteilt. Nach dem Aufstehen ein Kohlehydrat haltiges Frühstück. Ein paar Stunden später einen Drink. Mittags Pute mit Kartoffeln oder Pasta. Dann einen Drink. Dann zum Training. Danach wieder einen Drink. Du hoffst dass der Schmerz vorbei geht. Wenn du Glück hast, bleiben deine Gelenke gesund. Du misst deine Körperfettwerte, dein Gewicht, den Umfang deiner Brust.


Der Spaß ist vorbei. Der Spaß hat gerade erst begonnen.


Train hard.

 
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Train Hard. Be Huge!

October 26, 2008 - 17:41



- Markus Rühl. Schultertraining im Juli 2008 mit einem Körpergewicht von ca. 150 kg -
Sehen und staunen.


 
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Der Umstieg – ein Selbstversuch

October 3, 2008 - 17:45

Lange hat man einen Gedanken im Hinterkopf. So etwas wie: „Boah – eigentlich nervt mich das hier wahnsinnig...“ oder „Warum soll ich dafür 200 Euro extra investieren?“ Aber den Wechsel wirklich angehen? Am langen Ende ist man doch bequem und denkt sich: Ach, nächsten Monat geh ich das mal an! Bis dann der Tag kommt an dem man sich entscheiden muss. Ein lautes Piepen aus dem Lautsprecher des Laptops (der bis dato als Desktopersatz diente) sagt dem geneigten Nutzer: Oha – der ist hin! Nachdem alle Rettungsversuche vergeblich waren und eine Reparatur definitiv zu teuer wäre, muss was neues her. Also ein neuer Rechner und weil's so viel Spaß macht auch gleich ein neues Betriebssystem.


Was steht denn zur Auswahl? Günstig muss es sein! Also wird (in den Mittagspausen der nächsten Tage) nach einem Rechner geschaut und ein neues Betriebssystem gesucht. Günstige Rechner gibt’s wie Sand am Meer. Das Problem nur: die großen bzw. größeren Hersteller liefern alle ein vorinstalliertes Windowssystem. Allerdings findet man – Google sei Dank – relativ schnell ne Menge kleinere Hersteller die Rechner ohne vorinstalliertes System liefern. Das wäre also erledigt. Bleibt nur die Frage nach einem passenden Betriebssystem.


Windows XP oder Vista fallen raus. Zu teuer und zu unsicher. Der große Vorteil von Windows: Es ist das wohl benutzerfreundlichste System. Allerdings hat sich in den letzten Jahren viel im Linux-Bereich getan. Bei Benutzerfreundlichkeit liegen Ubuntu- und SuSe-Distributionen ganz weit vorn. Befragt man Amazon bekommt man eine Menge Handbücher mit DVDs zum kleinen Preis. Völlig egal ob SuSe oder Ubuntu. Beim Umstieg hilft so ein Handbuch allemal! Allerdings sollte man sich, bevor man sich ein Handbuch zulegt, in den einschlägigen Foren (Google-Suchwort: Linux Foren) schlau machen welches Handbuch Sinn macht. Ein Profi-Handbuch macht relativ wenig Sinn. Meine persönliche Empfehlung sind zwei Handbücher. Eins zur Distribution die man ausgewählt hat, sowie ein Distributionsunabhängiges Handbuch. Letzteres bietet einen „großzügigeren“ Einblick in die Linux-Welt.


Hier noch eine Anmerkung zum Rechner:

Solltet ihr in die Linux-Welt einsteigen wollen, besorgt euch euren Rechner bei einem Linuxspezialisten. In der Regel dauert es nämlich ein paar Monate ehe Treiber für neue Hardware entwickelt wurden. Wenn ihr neue Hardware in einen bestehenden Rechner verbaut, macht euch vorher schlau ob die Hardware die ihr einbauen wollt von Linux unterstützt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, wartet ein paar Monate. Das ist gut für euren Geldbeutel und für eure Nerven.


Die Installation ist ähnlich leicht wie die eines Windowssystems. Mir persönlich kam sie noch etwas einfacher vor. Wichtig sind Fragen nach Partitionierung. Man sollte sich zuvor Gedanken machen ob man vielleicht nicht doch nochmal Windows benötigt. Eine kleine Anmerkung: Wer Linux nur antesten möchte, kann sich Linux entweder als sog. Live-System ansehen oder unter Windows installieren. Eine De-Installation ist dann problemlos via Windows möglich.


Die ersten Schritte können einen durchaus verwirren. Hält man sich jedoch an ein Handbuch, kann dem Laien eigentlich nichts bzw. nicht viel passieren. Vor jeder Systemänderung wird man gewarnt und dazu aufgefordert sein Passwort einzugeben. Das macht den unbedarften User definitiv wachsamer und schützt vor Fehlern. Ein Tipp am Rande: Man sollte nicht direkt versuchen WLAN zu konfigurieren. Insbesondere von WLAN-USB-Sticks sollte man die Finger lassen. Der Laie wird diese Sticks nicht konfigurieren können. Es wäre schön wenn die Linux-Gemeinde hier eine Lösung finden würde, allerdings steht das wohl (zu Recht) auf vielen Prioritätenlisten ganz unten. Eingebaute WLAN-Karten tun es nämlich ganz wunderbar. Die „normale“ Netzwerkkonfiguration ist simpel und funktioniert, in der Regel, sofort. Notiert euch aber die Adresse des DNS-Servers eures Providers. Sobald das Netzwerk konfiguriert wurde, wird Linux erstmal sämtliche notwendigen Erweiterungen runterladen. Das kann dann eine Weile dauern. Lest also euer Handbuch und trinkt einen Kaffee.


Noch eine Anmerkung zu Hardware die via USB-Kabel angeschlossen wird. Linux unterstützt so gut wie jede Hardware die via USB angeschlossen werden kann. Egal ob Drucker, Kameras, externe Festplatten, Brenner oder oder oder.


Sobald die Installation abgeschlossen und das Netzwerk konfiguriert wurde, kann der Spaß auch schon losgehen. Erstmal umschauen und ausprobieren! Man merkt relativ schnell das sich eigentlich nicht viel ändert. Die Änderungen beschränken sich auf Bezeichnungen und Begrifflichkeiten. Mit ein wenig Mut hat man sich schnell eingearbeitet und kommt gut mit dem neuen Betriebssystem zurecht. Man lernt wie und wo man Änderungen vornimmt und wie Linux aufgebaut ist. Da ist Windows innerhalb weniger Tage (beinahe) vergessen.


Fazit: Mit ein wenig Vorbereitung und etwas „Arsch in der Hose“ gelingt der Umstieg auf Linux selbst einem IT-Volldeppen wie mir. Wer seinen Rechner „nur“ für sein Studium oder Hobbies wie Bildbearbeitung nutzt, sollte sich Linux zumindest einmal ernsthaft ansehen. Durch die Live-Versionen und die sog. WUBI-Installation unter Windows wird es dem Nutzer wirklich leicht gemacht.

  
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Training, Du und der Erfolg (Teil 3)

November 15, 2007 - 13:47
Seit dem letzten Teil dieser Serie ist nun mehr als ein Jahr in Land gegangen. Grund genug mal einen weiteren Teil zu schreiben. In diesem Teil möchte ich mich mit den Problemen derjenigen auseinandersetzen die schon länger in einem der vielen deutschen Fitnessclubs trainieren. Natürlich dürfen alle anderen auch lesen, allerdings richtet sich dieser Beitrag nicht an diejenigen die schon zu den Fortgeschrittenen gehören. Wer jetzt denkt das er fortgeschritten ist, sollte sich meine Definition von fortgeschritten anhören. Fortgeschritten ist wer sein eigenes Körpergewicht beim Bankdrücken im Hypertrophiebereich (12 bis 16 Wiederholungen) drückt. Tut ihr nicht? Sorry, dann seid ihr nicht fortgeschritten.


Vorab wieder der übliche Hinweis das ich kein ausgebildeter Fitnesstrainer, Sportlehrer, Physiotherapeut oder sonstiges bin. Ich möchte schlichtweg meine Meinung und Erfahrung weitergeben.


Solltet ihr ernsthafte körperliche Probleme haben, sprecht bitte mit einem Fachmann bevor ihr mit dem Training beginnt!


Status


Mittlerweile trainiert ihr also eine Weile und habt euch von nervigem Maschinentraining zu den freien Gewichten vorgearbeitet. Allerdings müsst ihr feststellen das eure Leistungen bestenfalls stagnieren. Was ist da los? Die Antwort ist relativ schnell gefunden. Euer Körper hat sich schlichtweg an die Belastung gewöhnt. Wenn ihr weitermacht wie bisher, werdet ihr keinerlei Fortschritt erzielen können. Das ist kein Gerücht, sondern ein Fakt. Aber keine Sorge, man kann mit einem Paket von relativ einfachen Mitteln gegensteuern.


Stellt den Trainingsplan um


Die Zeit für Ganzkörpertrainings ist schlichtweg vorbei. Es wird Zeit das ihr etwas ändert. Ziel muss weiterhin sein den Körper in einer Woche auszubelasten. Allerdings solltet ihr auf ein klassisches Split-Training umstellen. Bei einem Drei-Tage-Split trainiert ihr zwei Muskelgruppen pro Tag.


Die Regel dabei ist das ihr je eine Basisübung und zwei Ergänzungsübungen trainiert. Meine persönliche Meinung ist das man bei einem Drei-Tage-Split Brust/Bizeps, Rücken/Trizeps und Beine/Schultern trainiert. Dabei gilt: Zuerst die große Muskelgruppe, anschließend die kleine Muskelgruppe. Natürlich kann man auch Brust/Trizeps und Rücken/Bizeps trainieren, allerdings dient die dabei die kleine Muskelgruppe bei diesem Split immer vorher der großen Muskelgruppe. Das Problem ist das die kleine Muskelgruppe schon erschöpft ist und nicht mehr die optimale Leistung bringen kann. Dies ist allerdings meine persönliche Meinung.


Solltet ihr bereits ein Split-Training absolvieren und ein Leistungsplateau erreicht haben, solltet ihr euer Training in die andere Richtung umstellen. Sprich: Von Split-Training auf Ganzkörpertraining. Natürlich gibt’s hier auch die Möglichkeit den Trainingsplan weniger drastisch zu ändern. Eine Veränderung des Trainingsgewichts – und somit auch der Wiederholungszahlen – reicht oft auch um über ein Plateau hinweg zu kommen. Empfehlenswert ist das Trainingsgewicht nach unten zu verändern. Damit senkt ihr die Verletzungsgefahr beim Training. Ebenso wird die Belastung für Gelenke, Bänder und Sehnen reduziert. Was wichtig ist, da sich Gelenke, Bänder und Sehnen weniger schnell an Belastungen gewöhnen.


Wichtig ist das ihr vor der Umstellung pausiert. Meistens reichen bereits drei Tage ohne sportliche Belastung. Länger als eine Woche sollte die Trainingspause allerdings nicht dauern.


Das reicht mir nicht!


Wenn ihr jetzt denkt: „Sooo wenig trainier ich doch nicht!“ Dann solltet ihr mal euer Trainingsprogramm überdenken. Eure Körper brauchen Regeneration um Leistungssteigerungen zu erreichen. Wer sechs mal pro Woche hart trainiert, nimmt seinem Körper jegliche Chance zur Regeneration. Da nützt auch die beste Ernährung nichts. Es ist schlichtweg nicht möglich die komplette Woche hart zu trainieren. Das führt auf Dauer zu Verletzungen. Wenn ihr allerdings unbedingt sechs mal pro Woche trainieren wollt, ist es sinnvoll die Muskeln die ihr am Vortag hart belastet habt, am folgenden Tag leicht zu belasten. Will sagen: trainiert den Trainingsplan vom Vortag. Je Übung ein bis zwei Sätze mit eurem individuellen Aufwärmgewicht. Ihr erreicht damit das die Muskeln gedehnt und mit Blut versorgt werden. Wer unbedingt ein Cardio-Training absolvieren will, sollte das an einem leichten Trainingstag tun. Aber auch hier gilt: leichtes Training! Es macht keinen Sinn hier an die Grenze zu gehen, da ihr euch sonst die Möglichkeit zur Regeneration nehmt.


Natürlich gibt es auch andere Mittel und Wege leichte und harte Trainingstage zu kombinieren, aber jede dieser Möglichkeiten zu beschreiben würde hier den Rahmen sprengen.


Ernährung


Egal was auch immer ihr erreichen wollt, ob ihr an Muskelmasse gewinnen wollt oder euren Rettungsring verlieren wollt, die Ernährung spielt eine enorm wichtige Rolle. Ich möchte euch nicht mit Ernährungsplänen und -regeln langweilen. Meine Erfahrung ist, dass sich fast alle Pläne nicht effektiv einhalten lassen. Den meisten Leuten fehlt dazu einfach die Zeit. Darum solltet ihr euch an eine einfache Regel halten. Denkt nach. Wenn ihr einkauft, schaut nach was ihr einkauft. Kauft ihr Lebensmittel die mehr Fett als Eiweiß enthalten? Kommen die Kohlenhydrate in euren Lebensmitteln zum größten Teil aus Zucker? Habt ihr Obst im Haus? Esst ihr fettiges Fleisch?


Niemand sollte sich selbst etwas verbieten. Vergesst die Radikal- und Brigitte-Diäten. Langfristig und nachhaltig nützt nur eine Verhaltensänderung. Wichtig ist: Fett vermeiden, Qualität kaufen. Das ist zwar schwierig, aber euer Körper wird’s euch danken.


Ach ja, lasst die Finger von Nahrungsergänzungen. Das meiste was im Internet angeboten oder in Magazinen wie der FLEX propagiert wird ist Müll. Was man nehmen kann sind Ergänzungen wie Eiweiß oder Molke. Allerdings reicht zumeist die Hälfte dessen was auf den Verpackungen steht. Creatin und ähnliches sind in der Regel nicht wirklich zu gebrauchen. Wenn ihr Fett verbrennen wollt könnt ihr vor der Cardioeinheit einen starken Espresso trinken oder ne Coffeintablette einwerfen.


Periodisierung


Wenn ihr den Trainingsplan bereits umgestellt habt und schon wieder auf einem Plateau festhängt, solltet ihr über eine Periodisierung des Trainings nachdenken. Das ganze ist zwar mit etwas Arbeit verbunden, lohnt sich aber.


Im ersten Schritt, solltet ihr über eure Ziele nachdenken. Als Beispiel nehmen wir ein „Jedermann“-Ziel: die gute alte Strandfigur. Angepasst auf das männliche Geschlecht. Auch wenn's jetzt schon fast zu spät ist um mit dem Training für die Strandfigur anzufangen.


Vorab: Wenn ihr ohnehin geschätzte 30 Kilo Übergewicht habt, ist dieses Ziel bis 2008 nicht zu erreichen. Peilt lieber 2015 an. Bei leichtem Übergewicht bzw. nem kleinen Bauchansatz ist es machbar.


Im zweiten Schritt teilt ihr das Jahr im zwei Monatsrhythmus auf. Im Beispiel beginnt ihr im Dezember mit dem Training. Bis in den Sommer habt ihr demnach jetzt vier Trainingsperioden.


In der ersten Trainingsperiode macht es Sinn Masse aufzubauen bzw. die Maximalkraft zu steigern. Sinn und Zweck des ganzen ist die fettfreie Muskelmasse zu steigern. Fettfreie Muskelmasse verbrennt mehr Kalorien als Fettmasse. Der Grundumsatz an Kalorien steigt. Das ganze wird in den nächsten Trainingsperioden wichtig.


In dieser ersten Trainingsperiode steigert ihr das Trainingsgewicht und senkt die Wiederholungszahlen. Wie weit ihr die Wiederholungszahlen senkt, ist individuell unterschiedlich. Der eine erzielt mit vier bis sechs Wiederholungen pro Trainingssatz Zuwachs, der nächste vielleicht mit sechs bis zwölf Wiederholungen. Auch die Satzzahl pro Muskelgruppe sollte sich verringern. Mehr als 10 bis 12 Arbeitssätze zu absolvieren ist kontraproduktiv. Hier gilt: Weniger ist mehr. Wenn ihr zum ersten mal auf Masse/Maximalkraft trainiert, ist es vermutlich sinnvoller mit sechs bis zwölf Wiederholungen zu trainieren. Das senkt schlicht und einfach die Verletzungsgefahr.


In der letzten Januarwoche solltet ihr euer Training unterbrechen und ein paar Tage pausieren. Gebt dem Körper die Chance komplett zu regenerieren.


Ab Februar beginnt ihr mit der zweiten Trainingsperiode. Hier trainiert ihr im Hypertrophiebereich. Das bedeutet 12 bis 16 Wiederholungen pro Satz. Auch die Anzahl an Sätzen kann steigen, sollte die 15 allerdings nicht überschreiten. Selbstverständlich senkt ihr hier auch wieder das Gewicht.


Auch hier pausiert ihr in der letzten Märzwoche.


Die dritte Trainingsperiode beginnt im April. Ihr senkt das Trainingsgewicht soweit das ihr 16 bis 20 Wiederholungen pro Satz absolviert. Pro Muskelgruppe solltet ihr etwa 15 bis 20 Arbeitssätze durchführen. Im Anschluss an das Muskeltraining könnt ihr auch ein kurzes Cardiotraining durchführen. Allerdings sollte dieses Cardiotraining nicht zu lang dauern, da ihr Gefahr lauft Muskelmasse zu verbrennen. Es kann sinnvoll sein einen eigenen Trainingstag für das Cardiotraining einzuführen. An diesem Tag könnt ihr durch den Wald joggen oder euch auf ein paar Cardiogeräten im Studio quälen. Dann lasst ihr das Cardiotraining im Anschluss an das Training mit Gewichten natürlich weg.


Auch in dieser Trainingsperiode pausiert ihr in der letzten Woche.


In der vierten und letzten Trainingsperiode (Juni/Juli) wechselt ihr wieder auf Hypertrophietraining, ergänzt es aber um ein leichtes Cardiotraining.


Am Ende dieser vierten Trainingsperiode solltet ihr optisch nicht schmaler geworden sein, dafür sollte euer Bauchansatz zumindest deutlich kleiner geworden sein. Optimalerweise lauft ihr natürlich jetzt mit einem deutlich ausdefinierten Six-Pack am Strand auf. Das ist möglich, allerdings unwahrscheinlich.


Bei all dem Training ist es unerlässlich das ihr, wie oben erwähnt, auf die Ernährung achtet. Ausreißer sind natürlich erlaubt, aber jeden Tag Döner bringt euch der Strandfigur nicht näher.


Zum Abschluss sei gesagt dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Es kann natürlich sein das ihr mich im Sommer anbetet weil dieses Trainingsprogramm funktioniert, es kann aber auch sein das ihr mich für diese Programm hasst.


Die Trainingspläne für die einzelnen Trainingsperioden lasst ihr euch am Besten vom örtlichen Fachmann ausstellen. Der kennt euch besser und weiß welche Übungen ihr durchführen könnt.


Ein paar letzte Sätze zur Periodisierung


Die Trainingsperioden können natürlich auch kürzer gewählt werden, meine Erfahrung ist jedoch das sie nicht länger als acht Wochen dauern sollten. Danach hat sich der Körper normalerweise an die Belastung gewöhnt.


Solltet ihr andere Ziele haben, müsst ihr natürlich auch andere Trainingspläne zur Hand nehmen. Wer Masse aufbauen will, sollte kurze Hypertrophie- bzw. Ausdauerphasen durchführen. Wer sich nur Fit halten will, sollte kurze Masse- bzw. Ausdauerphasen durchführen.


So, das war's für dieses Mal. Ich freu mich über Kommentare und (ordentliche) Kritik. Vielleicht schreib ich das nächste mal meine Periodisierung des Jahres 2007. Mal schauen.

  
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Verdammte Axt!

October 26, 2007 - 14:11
Man stelle sich vor, korrupte Machthaber reißen die Weltherrschaft an sich. Vermutlich ist diesen Menschen der Klimawandel völlig egal. Man entscheidet schon kurz nach dem Frühstück in dunklen Hinterzimmern darüber welche Bauprojekte den größten Vorteil bringen. Währenddessen nimmt der Regen überhand. Und während die mächtigen sich feiern, fragt sich der kleine Mann wo er bleibt. Wie soll er die Familie ernähren? Schließlich läuft ihm die Zeit davon. Doch der Zugang zu Reichtümern bleibt ihm verwehrt. Vielleicht gelingt es auf verschlungenen Pfaden? Vielleicht mit einem gut geplanten Überfall auf einen Zug? Oder dem Handel mit exotischen Tieren? Endet man hinter Gittern? Während die Felder gefrieren, bleibt der Ausblick verbaut. Sky is the limit, gilt das auch für eine Horde dummer Affen? Die Pferde satteln und weiterreiten. Auf in eine fremde Stadt. Land of the Dead.

  
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Nichts ist wie es scheint...

September 21, 2007 - 20:47

  
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Mystisch anghauchte Wandteppiche treffen auf Netzhaut

August 24, 2007 - 09:30
Mein Gruß der Woche (vielleicht auch des Monats) geht an den Gassenhauer-Blog. Aus diesem Grund gibt's einige wenige Bilder welche ich bisher aufgezeichnet habe. Wie heißt's bei K.I.Z.?

Wenn du's magst bist du cool, wenn du's nicht magst bist du ein Bastard!


In diesem Sinne:

Throw a glas, destroy! Destroy! Destroy! Too much joy!



Pole - Aachen




Dream Team - Aachen




"King Kong" Keom - Berlin

Und wenn ihr jetzt denkt: "Dat is doch alles keine Kunst ey! Nur Vandalismus und Kacke ey!" Dann schaut HIER rein für wahre Kunst!
  
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Zusammenfassung in bewegten Bildern.

August 20, 2007 - 12:18










  
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Das hier ist Gold!

August 2, 2007 - 09:30
Welche Sportart vereint Kraft, Härte, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit? Nein, ich spreche nicht über Fußball. Da fehlt Kraft und Härte. Ausserdem - wer spricht schon über Sportarten die von der Mafia regiert werden und die im letzten Jahrzehnt maximal Silber gegangen ist. Ich spreche von Gold.

Lieber Leser, ich werde heute etwas machen, was ich sonst nicht mache. Ich werde dir, geschätzter Leser, einen Befehl erteilen. Einen Kauf-Befehl. Du wirst heute Abend, mit allen Menschen die du kennst, zum Kino deiner Wahl gehen. Dort werdet ihr alle eine Kinokarte kaufen. Nein, nicht den neuen Tarantino. Ich spreche von Gold.

Du wirst Männer mit Bärten sehen. Du wirst Männer sehen die sich für ihr Ziel aufopfern. Du wirst Schweiß, Blut, Tränen, Kampf und Leidenschaft sehen. Du wirst Männer sehen die Helden sind. Du wirst Männer sehen, denen niemand etwas zugetraut hat, die aber alles erreicht haben. Du wirst Männer sehen die du bisher nicht kanntest. Du wirst Männer sehen denen Du zugejubelt hast. Lieber Leser: Ich spreche von Gold.



Hier noch ein weiterer Ausschnitt:



Weiteres: Projekt Gold Homepage

  
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Kiste Bier oder der Baum fällt!

May 2, 2007 - 09:04

Montag war's mal wieder so weit. Die Mainacht. Jeder der in einer eher ländlichen Gegend aufgewachsen ist, weiß was das bedeutet. Bier und Prügelei. Eigentlich ist man ja aus diesem Alter irgendwann raus. Das dachten wir uns eigentlich auch. Darum wollten wir nur zu fünft grillen und später ein paar Runden pokern. Eigentlich.


Der Abend begann dann auch so wie geplant. Grillen, ein paar Bier trinken und einige Kilo Fleisch vertilgen. Wir sitzen also im Garten eines drei Parteien Hauses und bereiten uns mental darauf vor zu pokern. Wie aus heiterem Himmel stürmen jedoch einige Jungs (Männer waren es nicht) mit einem Maibaum auf der Schulter in besagten Garten. “Wo können wir den Baum festmachen?“ Dies war dann der Auftakt zu einer langen Nacht.


Kurzerhand wurde geklärt das der Baum nicht in den Garten kommt, sondern vorne ans Haus gestellt wird. So musste dann nur noch die Bezahlung geklärt werden. Zur Erklärung wer einem Mädel einen Baum stellen will, muss dafür eine Kiste Bier an den örtlichen Junggesellenverein zahlen, sonst steht der Baum nicht lange. Jedenfalls debattierten die zwölf Jungs sehr aufgeregt mit uns fünf Männern. Ganz klare Sache: “Entweder ne Kiste Bier, oder der Baum fällt! Und wenn dein Kumpel dahinten weiter ne große Fresse macht, fällt der auch!“ - “Ja aber wir haben ja gar kein Auto um noch ne Kiste Bier holen zu können! Innerhalb von zwei Minuten hatten wir jemanden gefunden der noch fahren konnte. In A erwachte jedoch eine diabolische Idee.


Der Bruder von A war derjenige welche der den Anführer der Jungs zur Tankstelle vor. A meinte dann, in kleinem eingeweihten Kreis: “Mein Bruder hat noch nie nen Baum gestellt, wenn die Jungs weg sind, fällt der Baum und wir stellen den Baum dann bei seiner Freundin.“ Als die Kiste Bier bezahlt war, begannen die Jungs damit den Baum zu stellen. Sie haben es zu neunt nicht fertig bekommen den Baum anständig ans Haus zu bringen, so dass noch drei von uns einspringen mussten. Während die Jungs den Baum stellten, flogen von uns schon die ersten hämischen Sprüche zu ihnen “Früher hätten wir so nen Ast mit drei Mann gestellt! So wat haben wir früher ohne Anlauf aus dem Strafraum geköpft! Macht den Baum nicht so fest, der fällt eh gleich!“ Anfangs haben sie noch gelacht, später nicht mehr.


Kaum waren die Jungs weg, bog der örtliche Junggesellenverein um die Ecke “Ist der Baum da bezahlt worden!?“ eigentlich ja schon aber.... “Nee! Die Jungs sind aber grad erst weg, die bekommt ihr noch!“ Muahahaha! Sollen sie ihren Ast doch zwei mal bezahlen. Wir haben uns dann erstmal alle ein Bier aufgemacht und uns das Bäumchen mal näher angeschaut. Im Prinzip sollte es kein Problem darstellen den Baum zu fällen. Man brauchte nur einen Seitenschneider und eine Leiter. Bei drei anwesenden Elektrikern, war der Seitenschneider das geringste Probleme. Die Leiter war jedoch ein größeres Problem. Der Baum war nämlich noch auf einer Höhe von etwa 4,50 Metern an der Regenrinne befestigt. Ohne Leiter ein Problem. Jedoch keines welches man nicht mit Kraftmeierei lösen konnte. Also nahm mich, als schwersten und längsten Mann, der zweitschwerste und zweitlängste Mann auf seine Schultern. Ein interessantes Erlebnis. Der Baum fiel also. Leider wurde dabei eine Flasche Bier zerstört, aber wir hatten ja grade eine Kiste Bier gewonnen. Ein hinnehmbarer Verlust. Und der Abend hatte gerade erst begonnen.


Wir trugen den Baum, mittlerweile waren wir zu sechst, also geschätzte zwei Kilometer quer durch die Ortschaft. Natürlich nicht ohne noch eine großzügige Pause für Bier einzulegen. Zum Aufstellen des Baumes benötigten wir, wider erwarten, dann jedoch mehr als drei Mann. Was jedoch hauptsächlich an der Bauweise des Hauses lag. Im Anschluss an diese Aktion wollten wir uns noch ein Bier in einer örtlichen Lokalität erlauben. Das ganze erwies sich dann doch als schwierig. Als wir an der zweiten Lokalität nicht eingelassen wurden, begannen wir ein wenig Rabatz zu machen. Was ja auch nur verständlich war, da unsere gewonnene Kiste Bier mittlerweile geleert war. Als jemand dann die grün-weißen gerufen hat, sind wir davon gezogen. Nun ja, 1 zu 1 nach 90 Minuten. Aber die Verlängerung stand uns ja noch ins Haus.


Nachdem wir die örtliche Festhalle erreicht hatten, gewährte man uns dort Einlass und noch ein paar Biere pro Nase. Doch dann ertönte plötzlich ein Spruch “Den Typen da mit dem Hut, denen hauen wir auffe Schnauze!“ Ein kurzer Blick verriet mir das wir etwa 6 zu 1 unterlegen waren. Ein faires Verhältnis. Also nix wie raus! Da standen wir fünf nun, vor uns etwa 30 halbwüchsige die versuchten uns zu beleidigen. Zum ersten mal zahlte sich das exzessive hören von Rapplatten aus. Als der erste halbwüchsige an uns heran trat, wurde er erstmal mit einem gehörigen Rempler empfangen. Den Kleinen hat's ein wenig zerrissen. Er und seine Freunde hatten dann jedoch ein Einsehen und zogen sich unter lautem Kriegsgeheul (“Ich merk mir dein Gesicht du Arsch!“) zurück.


Hmm was nun? Keine Lokalität lässt uns mehr ein und mit halbwüchsigen Prügeln macht auch wenig Freude. Also ab zurück in den Garten. Vielleicht ist der Grill noch heiß und wir können etwas essen. Zumindest war gesichert das wir noch Bier und Whisky da hatten.


Als wir wieder im Garten waren und die ersten Biere zu uns nahmen, ertönten seltsame Geräusche in der Nachbarschaft. “Geil! Da wird ein Baum gestellt! Kommt wir holen uns noch ne Kiste Bier!“ Also alle los. Laufschritt und so. Wie schon so oft an diesem Abend trafen wir auf einige Halbwüchsige. Wie wunderbar. Allerdings waren die Jungs wesentlich besser auf die Nacht vorbereitet, sie hatten nicht nur einen Hänger, sondern auch ein Auto mit Anhängerkupplung um den Hänger zu ziehen. Einige hatten sich sogar in die guten Bundeswehrklamotten geschmissen um ihr hohes Alter zu unterstreichen. Den Kasten Bier zu erringen sollte sich jedoch als weitaus schwieriger erweisen als gedacht. Die Jungs hier waren um einiges diskussionsbereiter als die vohergehenden. Jedoch waren wir auch um einiges Prügelbereiter.


Als die Halbwüchsigen dann damit begannen Flaschen zu werfen und zu zerschlagen, wurde die Lage dann doch etwas brenzlig. Aber nichts was man nicht mit einem ruhigen Gespräch klären könnte. “Wat habt ihr denn mit den Flaschen vor?!“ - “Euch abstechen du Witzfigur!!!“ - “Hast du mich Witzfigur genannt Arschloch?!?“ Als nächstes hörte man nur noch ein lautes klatschen und krachen. Unglücklicherweise war der Halbwüchsige der uns abstechen wollte mit Schwung in die Faust von A gerannt. Ich habe vorher noch nie gesehen das so viel Blut aus einer Nase fließen kann. Warum der Rest der linken Gesichtshälfte auch noch anschwoll war mir jedoch ein Rätsel. Weniger rätselhaft war das auf einmal eine halbe Kiste Bier vor uns stand und die Jungs nur noch weg wollten. Nett von ihnen.


Als ich mich dann um sechs Uhr morgens auf den Heimweg machte, war ich in erster Linie eines: betrunken. Sehr betrunken. Das hat mich dann jedoch nicht davon abgebracht mir noch ein Maibäumchen zu klauen und ihn meiner Lieblingskneipe zu stellen.


Eine schöne Nacht.

  
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Kino? Kino!

April 10, 2007 - 21:18
So, da ich ja mit vier Seitenansichten an den Top 10 gescheitert bin, trage ich Trauer und schreibe euch heute nicht so viel. Dafür gibt's umso mehr zu sehen! Und zwar Trailer zu meinen Lieblingsfilmen. Dann muss der olle Perversling sich nicht so anstrengen. Wer jetzt denkt hier gibt's Gina Wild oder Jenna Jameson Pornos, der soll enttäuscht werden. Wichsen müsst ihr woanders.

Ach ja, im unteren Bereich bekommt ihr auch noch drei Profitipps. Der gute Stoff.


High Tension




Lammbock




Donnie Darko




Donnie Brasco




Texas Chainsaw Massacre




The Hills have Eyes




Profitipp 1: The Hills have Eyes 2




Profitipp 2: Hard Candy




Profitipp 3: 300




Um es mit Leonidas zu sagen:

News-Blogs lutschen Schwänze in der Höööööölleeee!
  
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News! I'm wearing the boots of escaping!

February 2, 2007 - 17:27
Yiehaaa! Tod, Pestilenz, Vernichtung! Oder so ähnlich. Ich glaube ich habe in den letzten zwei Wochen nur drei mal warm gegessen. Wo sind meine Chipsfrühstücker!? Kaffee, Coke und Alkohol. Konfidenzintervalle verursachen Chaos und Verwüstung in meinem Kopf. Wer mich versteht, senkt jetzt den Kopf und gedenkt der Gefallenen. Wer's nicht versteht, schlage bitte einen massiven Betonpfeiler gegen seine Schädeldecke. Nach ner halben Stunde kennst du das Gefühl. Oder wie Lenny sagen würde: "Jeder verstummt, mit Penis im Mund!"

Aber wenigstens gibt's noch Helden wie Henning Fritz. An dieser Stelle möchte ich der (Achtung Insider!) DHB-Elf danken. Das Leben wird erträglicher. Egal wie's am Sonntag ausgeht. Auch danken möchte ich den Importeuren von Canadian Club Whisky und den Kindern die fleißig Kaffeebohnen pflücken. Ihr seid auch Helden.

Wer sich jetzt denkt "Was soll der Quatsch?!?", der denkt richtig. Das ist Quatsch. Böser Quatsch. Schwallartiges Erbrechen und so. Ach so: Novo ist kein Killervirus. Badet nicht in Kläranlagen oder öffentlichen Bedürfnisanstalten.

Und wer was hübsches sehen will, der lehnt sich zurück, klickt diesen Satz an, nimmt sich ein paar Minuten Zeit, und freut sich.

So, das reicht jetzt. Genug zurück wie die Achtziger. Jetzt geht's vorwärts immer, rückwärts nimmer. Erich ich komme!

Sattelt die Pferde, es geht auf in eine Welt voller Schmerzen. YIEHAAAA!

  
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Freut euch heut ist Weihnachten!

January 12, 2007 - 11:50
Nee so ähnlich, aber heute gibt's Fußballvideos und Comedy.



DFB gegen Gewalt im Stadion. (ca. 2 Min.)




TSV gegen FCB. (ca. 5 Min)




Fußball und Gewalt. (ca. 4 Min.)




Hoeneß. (ca. 2,5 Min.)




The Klins. (ca. 2 Min.)




Beckenbauer bei Harald Schmidt. (ca. 10 Min.)
  
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Meine Worte zur Halbserie

December 21, 2006 - 13:13

Hallo Freunde des gepflegten Kurzpassspiels! Gestern ist die erste Halbserie der aktuellen Bundesligasaison mit einer Sensation zu Ende gegangen. Ein Grund mehr euch meine Meinung zu den Bundesligisten zu präsentieren. Das ganze natürlich in der aktuellen Tabellenreihenfolge.

 

Werder Bremen

Wow! Was soll man da sagen? Viel Unvermögen im DFB-Pokal, etwas Pech in der Champions League, dafür aber jede Menge Glück bei den Neuverpflichtungen. Wer konnte schon damit rechnen dass ein Diego so einschlägt? Oder dass Naldo plötzlich mehr Torgefahr ausstrahlt als so mancher Stürmer? Fakt ist das die Bremer mal wieder sensationell eingekauft haben. Erinnert sich noch wer an Micoud? Ja genau, das war der Franzose mit der großen Nase der in der letzten Saison im Mittelfeld der Werderaner gewirbelt hat. Über Miroslav Klose muss man nicht viele Worte verlieren, die 17 Scorer-Punkte sprechen eine deutliche Sprache. Auch Aaron Hunt kann man als positive Überraschung werten. Wächst da vielleicht ein neuer Nationalspieler heran? Man kann es nur hoffen. Ob die Bremer Meister werden, hängt wohl in erster Linie davon ab ob sie ihre Form halten und ohne große Ausfälle durchspielen können.

 

FC Schalke 04

Totale Dominanz? Das haben die Knappen in den ersten Saisonwochen deutlich verfehlt. Aus im UEFA-Cup und im DFB-Pokal. Internas die nach außen getragen werden und ein interner Maulkorb. Doch nachdem sich das Chaos gelegt hatte, zeigten die Königsblauen teilweise durchaus ansprechende Leistungen. Man sollte sich jedoch davor hüten von der Meisterschaft zu sprechen. Einige Krisenherde gibt es noch. Um die Meisterschaft spielt Schalke nur wenn kein Leistungsträger ausfällt und es nicht zu viel Unruhe in und um die Mannschaft gibt. Da grade dies jedoch immer wieder ein Markenzeichen der Schalker ist, wird das wohl diese Saison nichts.

 

FC Bayern München

Die Bayern sind ein Phänomen. Irgendwie wursteln die sich doch immer wieder durch. Das Aus im DFB-Pokal kann bei den Bayern wohl als leichten Betriebsunfall verbuchen. Wichtiger war definitiv das Erreichen des Champions-League Achtelfinales. Der Saisonstart lief für die Bayern eher suboptimal. Was allerdings kein großes Wunder ist. Mit Sagnol, Lucio, Schweinsteiger, Lahm, Hargreaves, Santa Cruz, Podolski, Kahn und vielen anderen mehr hat der FC Bayern wohl die meisten WM-Fahrer in der Mannschaft. Entscheidend wird sein wie Felix Magath die Mannschaft auf die Rückrunde vorbereitet. Werden die drei Wochen optimal genutzt (wovon man bei Felix Magath eigentlich ausgehen kann) wird die Meisterschaft definitiv zwischen Bremen und Bayern ausgetragen. Eine Neuverpflichtung im 30 Millionen Euro Bereich dürfte allerdings nur in den internationalen Spielen ins Gewicht fallen.

 

VfB Stuttgart

Comeback of the junge Wilde. Viel mehr muss man dazu gar nicht sagen. Armin Veh hat die Mannschaft, wider Erwarten, gut vorbereitet. Die Stuttgarter präsentieren sich spielfreudig und oftmals auch relativ clever. Erfreulich ist auch das Thomas Hitzlsperger wieder an die Leistungen anknüpft die er in der Premier League gezeigt hat. Die Stuttgarter sind insgesamt ausgeglichen besetzt, mit Sicherheit nicht auf dem Niveau wie Bremen oder Bayern, aber dennoch können sie den einen oder anderen Ausfall verkraften. Was jedoch passiert wenn einer der Spitzenspieler, wie Antonio da Silva, länger ausfällt bleibt abzuwarten. Wenn Stuttgart die Form hält, dürfte es schwer werden ihnen den UEFA-Cup-Platz noch zu nehmen.

 

Hertha BSC Berlin

Für die Hertha gilt im Prinzip ähnliches wie für den VfB Stuttgart. Man muss seinen Hut ziehen vor der Mannschaft die Falko Götz zusammengestellt hat. Man scheint die richtige Mischung aus Erfahrung (bspw. Simunic, Bastürk, Pantelic) und ungestümer Jugend (bspw. Fathi, Ebert, Boateng) zu haben. Jedoch fehlt einigen Spielern noch die individuelle Klasse um wirklich in die Spitze der Bundesliga vorzustoßen. Auch bei der Hertha hängt also viel davon ab ob die Mannschaft in der Lage ist die Form zu konservieren. Wenn das gelingt gehört die Hertha definitiv zu den Anwärtern auf einen UEFA-Cup-Platz.

 

Bayer 04 Leverkusen

Was lässt sich über Leverkusen sagen? Im Prinzip nicht viel. Bayer spielt weitestgehend unauffällig. Ab und an blitzt mal die Klasse eines Bernd Schneider oder eines Sergej Barbarez auf. Bemerkenswert ist jedoch das Bayer Leverkusen eine von drei deutschen Mannschaften ist, welche noch internationale Spiele absolvieren darf. Wenn es Stefan Kießling endlich gelingt sein 5 Millionen Phlegma abzulegen und die Abwehr stabiler spielt, dann könnte es Bayer gelingen am Ende auf einem UEFA-Cup-Platz zu stehen.

 

1. FC Nürnberg

Viele, besonders der älteren Generation, werden sich wundern Nürnberg auf Platz 7? Der ewige Abstiegskandidat scheint unter Hans Meyer ein ernsthafter Kandidat auf einen UEFA-Cup-Platz geworden zu sein. Hätte Nürnberg nicht 11 Spiele Unentschieden gespielt, sondern wäre stattdessen in 7 Spielen als Sieger vom Platz gegangen, wären die Franken heute Tabellenführer. Das Gesamtbild bei Nürnberg scheint zu stimmen. Wenn Vittek, Mintal und Co. wieder an alte (Rückrunden-)Leistungen anknüpfen, ist vielleicht sogar eine sehr sehr große Sensation möglich.

 

Arminia Bielefeld

Alle Jahre wieder werden die Bielefelder zu den Abstiegskandidaten gehandelt. Kein Wunder, hat doch der Kader auf den ersten Blick kaum Bundesligaqualität. Vermutlich sind jedoch genau dieser unterschätzte Kader und die wirklich sehr gute taktische Ausrichtung der Arminia die Hauptgründe für das den 8. Tabellenplatz nach der Hinrunde. Für mehr dürfte es jedoch nicht reichen, dafür ist der Kader dann doch wirklich zu schwach besetzt.

 

Borussia Dortmund

Kann sich noch jemand an die letzte Rückrunde erinnern? Als man die aus der Not geborene Borussia lobte? Endlich ein Verein der auf die eigene Jugend setzt! Doch kaum waren die ersten größeren Überweisungen eingegangen, machte sich die sportliche Leitung ans einkaufen. Nicht kleckern, klotzen. Valdez, Frei, Pienaar, Tinga. Nelson Valdez ist in 16 Spielen kein Tor gelungen. Steven Pienaar stand nur in 9 Spielen in der Startelf. Auch Tinga hängt den Erwartungen eher hinterher. Alexander Frei gelangen immerhin 6 Tore und 4 Vorlagen. Dazu noch dieses Hickhack um Ex-Trainer van Marwijck und nun ein neuer Trainer für ein halbes Jahr. Der hat übrigens auch schon angekündigt keine Neuverpflichtungen tätigen zu wollen. Aber was ist Dortmund noch zuzutrauen? Der Kader ist prinzipiell nicht schlecht, der eine oder andere Spieler könnte sogar internationalen Ansprüchen genügen, aber dennoch ist es sehr schwer eine Aussage über die Dortmunder zu machen. Es könnten 17 glanzlose Spiele und Tabellenplatz 9 folgen, genauso könnte es jedoch dazu kommen das die Dortmunder eine fulminante Siegesserie starten.

 

Eintracht Frankfurt

Frankfurt gehört für mich zu den positiven Überraschungen. Der 10. Rang nach der Hinrunde ist eigentlich nicht gerecht. Aber Fußball hat wenig mit Gerechtigkeit zu tun. Die Eintracht ist in der Lage einen schönen Ball zu spielen und leidenschaftlich zu kämpfen. Beides ist zwar desöfteren nicht von Erfolg gekrönt, macht aber durchaus neugierig auf die Rückrunde. Dem Frankfurter Kader fehlt allerdings noch etwas Erfahrung. Man darf zudem gespannt sein ob Markus Pröll in der Lage ist seine außerordentliche Form zu halten. Daher dürfte es schwierig sein den Tabellenplatz nach oben hin zu verbessern, verschlechtern sollte sich die Eintracht aber eigentlich nicht. Ich für meinen Teil traue der Mannschaft jedoch durchaus eine Überraschung im DFB-Pokal zu.

 

Hannover 96

In dieser Hinrunde stand der Name Hannover 96 vor allem für eins: langweiligen Fußball. Das Potential der Mannschaft kann man in weiten Teilen als begrenzt bezeichnen. Dieter Hecking gelingt es zur Zeit jedoch das Optimum aus der Mannschaft heraus zu holen. Wenn es Hannover 96 gelingt sich gezielt zu verstärken und die Leistungsträger (Enke, Tarnat, Balitsch, Stajner) ihre Form halten oder verbessern werden die Hannoveraner die Klasse halten können. Wenn dies nicht der Fall ist, zählt Hannover 96 zu den Mannschaften die bis kurz vor Saisonende zittern müssen.

 

VfL Wolfsburg

Beim VfL Wolfsburg glänzt vor allem die Innenverteidigung und Simon Jentzsch. Um die Offensive der Wölfe zu stoppen reicht es schon Krzynowek und Hanke auszuschalten. Wolfsburg benötigt daher vor allem eine gute Offensivkraft. Ob dies Julio dos Santos ist muss man abwarten. Fest steht allerdings das Wolfsburg mit dieser guten Defensive nicht absteigen wird.

 

Alemannia Aachen

Es fällt mir schwer die Alemannia Objektiv zu beurteilen. Fakt ist jedoch das die Aachener die besten der drei Aufsteiger sind. Mit 28 Toren hat die Mannschaft von Michael Frontzeck ebenso viele Tore erzielt wie manch eine Spitzenmannschaft. Besonders Laurentiu Reghecampf und Jan Schlaudraff wussten ein ums andere mal zu begeistern. Allerdings ist die Abwehr nur bedingt tauglich um in der ersten Liga zu bestehen. Gelingt der Alemannia ein guter Start in die Rückrunde sollte der Abstieg vermeidbar sein, wenn nicht wird es bis zum Ende sehr sehr eng für Aachen.

 

VfL Bochum

Der Saisonstart für die Bochumer verlief weitestgehend schwierig. Im Laufe der Hinrunde konnten vor allem Gekas und Misimovic überzeugen. Den Rest der Offensivabteilung kann man getrost verschweigen. Die größeren Probleme liegen jedoch deutlich in der Defensive. Die Abwehrspieler sind bestenfalls unterer Bundesligaschnitt, von Torwart Skov-Jensen mal ganz zu schweigen. Die Rückrunde wird nicht einfach für die Bochumer. Viel wird davon abhängen ob Gekas und Misimovic ihre Leistungen bestätigen können. Der Klassenerhalt wird aber in erster Linie davon abhängen ob Marcel Koller es schafft die Abwehr zu verstärken.

 

Energie Cottbus

Die meisten haben die Lausitzer vor der Saison mit wenigen Punkten auf Platz 18 gesehen. Bis auf Piplica hatte kaum ein Cottbusser-Stammspieler mehr als eine Saison Bundesligaerfahrung. Allerdings gelang es der Mannschaft von Petrik Sander den einen oder anderen so genannten Fachmann zu überraschen. Vor allem die von allen unterschätzten Spieler Munteanu, Shao und Radu haben großen Anteil daran das Energie Cottbus noch nicht abgeschlagen auf Platz 18 liegt. Allerdings scheint die Überheblichkeit der etablierteren Bundesligisten der Vergangenheit anzugehören. Der Klassenerhalt ist den Cottbussern zuzutrauen. Voraussetzung ist jedoch dass die Leistungsträger, allen voran Torwart-Legende Tomislav Piplica, ihre Form halten können. Bricht Cottbus ein, ist der Abstieg jedoch kaum zu vermeiden.

 

Borussia Mönchengladbach

Nein, was hat man sich nicht gefreut in Mönchengladbach. Mit Jupp Heynckes, Marcell Jansen und Oliver Neuville schien nach der WM wieder internationales Flair an die Stätte zurückzukehren wo die Namen Weisweiler, Voigts und Netzer noch mit Ehrfurcht ausgesprochen werden. Die Offensive sollte verstärkt werden, attraktiver Fußball und mit Glück sogar ein UEFA-Cup-Platz ist den Gladbachern versprochen worden. Doch was bleibt nach 17 Spielen? Kahé und Neuville erzielten zusammen 8 Tore, dass sind 62,5% aller Gladbacher Tore. Der vermeintliche Spielmacher Insua blieb vor allem ungefährlich und über die Verteidigung der Gladbacher braucht man auch nicht viele Worte zu verlieren. Einzig Kasey Keller ist es zu verdanken das die Borussia noch nicht mehr als 23 Tore kassiert haben. Nun soll nachgebessert werden. Ob’s was bringt bleibt abzuwarten. Wenn die Neuverpflichtungen nicht einschlagen bleibt der Borussia wohl nur der Weg in die zweite Liga, mit oder ohne Don Jupp.

 

Hamburger SV

Über den HSV sind eigentlich schon fast zu viele Worte verloren worden. Darum erinnern wir uns lieber an die letzte Rückrunde als der HSV den Bayern Druck machte. Die Hamburger zeigten dabei vor allem eins: richtig guten Fußballer. Angetrieben von leidenschaftlichen Fans und einem ebenso aufopferungsvollen Trainerfrischling schien der Weg des HSV für die nächsten Jahre klar. Bayern-Jäger! Meisterschaftskandidat. Was folgte wissen wir alle. Es lässt sich wohl am leichtesten mit Pleiten, Pech und Pannen umschreiben. Der HSV braucht deutlich mehr als nur ein paar neue Spieler. Der HSV braucht auch neues Selbstvertrauen. Ohne Selbstvertrauen und eine gute Portion Glück verabschiedet sich am Saisonende der letzte Dino aus der Bundesliga.

 

FSV Mainz 05

Die Mainzer haben viel mit dem HSV gemeinsam. Beiden wurde zum Saisonstart viel zugetraut. Warum auch nicht? Mit Friedrich und Noveski verfügt man über ein gutes Innenverteidigerpaar. Auch das Mittelfeld ist mit Feulner, Babatz, Azouagh und Addo durchaus Bundesligatauglich. Im Sturm konnte man Petr Ruman zutrauen mehr als 5 Tore (wie in der vorangegangenen Saison) zu erzielen. Das man mit Jürgen Klopp in Mainz über einen guten Trainer verfügt war auch unbestritten. Der Klassenerhalt schien also in erster Linie Formsache zu sein. Jedoch konnte keiner der Spieler (abgesehen von Manuel Friedrich) an die Form der letzten Saison anknüpfen. Nur mit Neuverpflichtungen und einer herausragenden Vorbereitung ist den Mainzern der Klassenerhalt noch zuzutrauen.

 

So liebe Leser, das waren meine Worte zur abgelaufenen Bundesliga-Hinrunde. Wer mag darf sich gerne dazu äußern. Ich bin auf eure Meinungen gespannt.

  
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chriskm: Angekündigt wie Dünnschiss

August 14, 2006 - 22:42
Tach!

Ich mach´s kurz, knapp und überaus gut. "Urlaub" ist rum. Renovieren ist gut gelaufen. Dafür hab ich im Moment keine große Lust auf bloggen. Ich weiß das ihr jetzt empört seid. Is mir aber sowas von Schnurz.

Will sagen:

Im Moment arbeite ich an mehreren Baustellen. Aber hauptsächlich muss ich grad zusehen das mir die Scheisse nicht über den Ohren zusammenschlägt. Großes Kino.

Um´s theatralisch auf den Punkt zu bringen:

Es ist als ob man jeden Tag in nen größeren Haufen Kacke tritt.

Von daher:

Bis die Tage.

P.S.: Rambo ist ein Cheater. Der hat unendlich Munition und unendlich Leben.  

  
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Reaktion, Klarstellung und Unverständnis

May 29, 2006 - 22:39

Eigentlich wollte ich was über die Tempelritter schreiben. Ein echt schönes Thema. Wie gesagt: Eigentlich. Heute Nachmittag stolperte ich über den Bozz-Blog. Ein Bericht über den Auftritt der Bozz-Jungs in Wien. Da gab´s wohl ne Schlägerei.

 

Ich zitiere mal meinen Kommentar dazu:


29.05.2006 - kein diss, aber...

Geschrieben von chriskm

hmmm... durchaus unschöner vorfall. jeyz ist definitiv zu wünschen das die verletzung schnell ausheilt. allerdings wundert es mich ein wenig das es erst jetzt zu einem solchen vorfall kommt. warum ich das meine? ganz einfach: es gibt ne menge lieder in eurem repertoire die nur bedingt als "friedlich" einzuschätzen sind. aber das ist ok. wer hiphop und rap kennt, der versteht solche lieder. das problem ist doch auch das ihr ein wenig zu sehr auf der ghettoromantik rumreitet. videos im straßenkämpfer stil, knarren auf der bühne usw. irgendwo erscheint es logisch das so ein zwischenfall dann unvermeindlich ist. trotzdem ist euch zu wünschen das die tour noch gut verläuft.

mit bestem gruß

 

Wer das mit der Knarre nicht glauben mag, braucht nur mal den Bericht aus Köln durchzulesen.

 

Besonders faszinierend fand ich den Kommentar der auf meinen folgte:


29.05.2006 - FICK WIEN!

Geschrieben von Anonymous

Was labert ihr zwei Hurensöhne denn? Fickt euch ins Knie ihr Ficker... boxt euch mit den Jungs dann boxt ihr euch mit Uns ihr Fick-Össis. Next time werdet ihr gekillt, das seid ihr euch sicher.

FICK WIEN
FICK AUF ALLE HATERS
FICK AUF ALLE SPASTEN DIE SONST NIX ZU TUN HABEN AUßER ZU RANDALIEREN... FICK HOOLOGANS!!!!!

HURENSÖHNE!!!!!

 

Dazu möchte ich folgendes feststellen:

 

1.)    Hab ich mich bisher noch mit keinem der Bozz-Jungs geboxt.

2.)    Bin ich kein Ösi.

3.)    Orthographie ist nix böses.

4.)    Heißt es Hooligans.

 

Ich frage mich allerdings ernsthaft wie jemand auf die Idee kommt solch eine Antwort zu schreiben? Irgendwie seh ich nicht wo ich die Bozz-Jungens gehatet hab. Und erst recht versteh ich nicht wie man derart verbal ausrasten kann. Besonders als jemand der anonym vor sich hinschreibt. Nun ja, heutzutage scheint es wohl in Mode zu sein erstmal grundlos zu beleidigen. Das kann und will ich nicht verstehen.

 

Zitat  des Tages:

Wer lesen kann ist klar im Vorteil…

  
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Empfehlungen, Dates und Erich Mielke

May 17, 2006 - 22:39

Ich hab heute zwei nette Dinge bekommen. Erstens hab ich meine Lenny Kollektion vervollständigt. Fight Club brennt! Eine Symphonie aus 18 Tracks, vier Skits und ner Bonus DVD. Ich kann nur jedem empfehlen sich Fight Club und Große Zukunft zuzulegen. Anspieltipps auf Fight Club: Tanz jetzt, Fight Club, Projekt Chaos sowie Sinn + Verstand. Das Video zu Sinn + Verstand findet ihr auch auf www.mutantmusik.com.

 

Zum zweiten hab ich heute die Edda bekommen. Juchuuu! Die Edda enthält die Helden-, Götterlieder und Spruchweisheiten der alten Germanen. Jaaaaaa ich weiß, viele halten das für Nazi-Scheiss. Aber das stört mich nicht, weil ich noch jede Menge Mittelfinger zu verteilen habe. Sogar unglaublich viele!

 

Und nun habe ich einige Empfehlungen für euch:

27. Mai 2006 Write 4 Gold Austria in Wien (Crews unter anderem: IFOS, FPF…)

27. Mai 2006 KBS Summer Season Opening in Düren

22. Juli 2006 Write 4 Gold West Germany in Köln (Crews unter anderem: KBS, CN, OBS…)

18. – 20. August 2006 Hip Hop Kemp in Hradec Kralove (unter anderem mit Curse, Guru, Pyranja, Stieber Twins…)

 

Wenn alles erwähnte kein Anreiz ist, dann möchte ich erwähnen das meine Wenigkeit wohl auf dem W4G in Kölle und aufm HHK anzutreffen sein.

 

Und nun zu etwas völlig anderem (wer die Zeile erkennt, darf jetzt lachen)

 

Was hat David Odonkor eigentlich getan? Kaum kauft man einmal morgens die BLÖD-Zeitung steigt der Hass. Da ist die unvermeidliche Seite Eins. Da wirft man den Blick auf die Arztstreikthematik und sieht zweimal Brüste. Christen finden “The Da Vinci Code“ auch blöd. Aber Christen finden vieles blöd. Sex vor der Ehe zum Beispiel. Franz Josef Wagner zum Beispiel macht aus David Odonkor einen Stürmer. Seltsam nur das er überall als Mittelfeldspieler genannt wird. Und was seine Familienverhältnisse und seine Berufsausbildung mit seiner Berufung zu tun haben soll weiß wohl nur Herr Wagner. Auf den Seiten sechs und sieben gibt’s erneut nacktes Fleisch, einen Kakadu der Kekse isst und einen Richter der Angeklagte beleidigt haben soll. Weiter auf Seite sieben. Udo Lindenberg mit Stripperin. Auf Seite neun die üblichen Telefonsexanzeigen. Tolle Sache. Auf den Seiten zehn und elf ein Bericht über das CHIO in Aachen. Das ganze natürlich garniert mit einer Anzeige des Beate Uhse Konzerns. Das Erotiksortiment in Aachen wurde erweitert. Gute Sache. Ansatzweise zumindest. Auf den Seiten zwölf und dreizehn ist dann David Odonkor der Superstar. Ein “Artikel“ über ihn und ganze 23 Erwähnungen sprechen die Fakten für den angehenden Superstar-Edeljoker-Bankdrücker aus. Nacktes Fleisch gibt’s auch noch zu sehen. Die Seiten 14  bis 16 sind eine richtige Wohltat. Ein Bericht zum Champions League Finale. Keine Brüste. Nichts was zu reisserisch ist und kein nacktes Fleisch mehr. WOW! Ein guter Kauf. Schließlich fühle ich mich nun intelligent genug um einen Tag blau zu machen.

 

Heute Abend spielt Arsenal London gegen den FC Barcelona. Das wird ne Supersache. Hoffentlich. Schließlich spielen die beiden momentan spielstärksten Teams in Europa gegeneinander. In der Halbzeitpause werde ich zwei Gedenkminuten einlegen. Eine für Fortuna Köln und eine für Arthur Friedenreich.

 

Zitat des Tages:

“Wir haben, Genossen, liebe Abgeordnete, einen außerordentlich hohen Kontakt mit allen werktätigen Menschen, in überall, ja, wir haben einen Kontakt, ja, wir haben einen Kontakt, ihr werdet gleich hören, ihr werdet gleich hören, warum, ich liebe, ich liebe doch alle, alle Menschen, na, ich liebe doch, ich setze mich doch dafür ein ...“ - Erich Mielke am 13.11.1989 vor der Volkskammer

  
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Pole?

May 6, 2006 - 22:49
Aufgenommen von mir in Aachen:



  
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Support Support Support

April 11, 2006 - 23:37
Moin!

Erstmal eine Kleinigkeit in eigener Sache.

Du bist männlich? Unter 20? Trainierst seit einigen Wochen in einem Fitnessstudio?

Dann hör auf vorm Spiegel zu posen du Spast! Du siehst immer noch aus wie ein vertrocknetes Hanfblatt!


Nun zu den erfreulichen Dingen des Lebens.

Am 22.04.06 sollte man in Düsseldorf sein. Eigentlich sogar in Düsseldorf-Benrath. Um ganz genau zu sein in Düsseldorf-Benrath im Haus Spilles. Und zwar pünktlich um 21:00 Uhr. Vier Euro sollte man dabei haben. Warum? Darum!

Doch damit nicht genug. Ich bin grad in Supporting Laune und nix hält mich auf. Muahahahaha!

Beim Auftragskiller meines Vertrauens gibt´s ne Menge nette Neuigkeiten.

Es geht nix über die Auffälligkeit eines Lila Whola-Cars.

Natural Born Mittelstürmer

TEEEEEEEEEEEEE ESSSSSSSSSSSSSSSS VAAAAAAAAUUUU!

So, genug Supporting für Heute. Ich trink jetzt noch nen Kaffee, zieh ne Nase Koks und dann geh ich richtig schön k*cken!

Viel Spass noch.
  
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"Cindy korrektes Stück Fleisch..."

April 3, 2006 - 23:16
oder: "Die Königskette"

Manch einer wird diesen Kurzfilm schonmal gesehen haben, aber es lohnt sich immer wieder darauf hinzuweisen.

Der Film ist ca. 16 Minuten lang und eine Persiflage auf das gesamte Genre der Zuhälterfilme. Also schaut euch den Film über Sülo und seine Jungs an. Diverse Lachflashs garantiert.

Königskette-Der Film

Viel Spass
  
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