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Offener Brief: Starbucks

December 30, 2007 - 15:03

Lieber Onkel Starbucks,


leider kenne ich Ihren Vornamen nicht, darum schreibe ich Sie heute so an. Wenn ich Ihren Vornamen wüsste, würde ich Ihnen das Du anbieten. Das würde uns gleich auf eine völlig neue Ebene bringen. Insbesondere, da ich Ihnen etwas wichtiges mitzuteilen habe.


Gestern war ich in einer Ihren vielen Filialen. Ehrlich, ich find's toll das Ihr Konzept so erfolgreich ist, dass es schon von einer Fast-Food Kette kopiert wird. Ich bin mir ziemlich sicher das sie das ziemlich geärgert hat. Aber na ja, wie heißt es so schön: Die Zukunft des Automobils wird am Heck entschieden. Sie wissen sicher was ich Ihnen damit sagen will.


Aber zurück zum wesentlichen. Gestern war ich also in einer Ihrer Filialen in der ehemaligen Bundeshauptstadt (Anm.: heute ist es nur noch die Bundesstadt). Ich betrete also den erstaunlich gut gefüllten kleinen Laden in der Innenstadt. Neugierig wie ich nunmal bin, hab ich mir erstmal das Interieur angeschaut. Wirklich stimmig! Ein paar Sessel, ein bisschen Lounge Atmosphäre, gemischt mit Omas alter Stube. Nicht schlecht.


Was mir weniger gefallen hat war die so genannte Kaffeeauswahl. Nachdem ich ungefähr zehn Minuten die Karte studiert hatte stellte ich mir eine Frage. Wo zum Teufel ist der Kaffee? Ich weiß, ich weiß – jeder Italiener oder Südländer würde mich auslachen, aber ich mag den guten alten deutschen Filterkaffee. Der hat ganze Generationen von Bau- und Fabrikarbeitern wach gehalten und fit gemacht. Er hat Deutschland quasi wieder mit aufgebaut! Er gehört an jeden gut gedeckten Frühstückstisch. Und zu einem guten Stück Kuchen gehört er auch! Warum zum Teufel steht er nicht mit auf der Karte?


In meinem jugendlichen Leichtsinn stellte ich der Aushilfskraft hinter der Kasse also die entscheidende Frage: „Sorry, aber habt ihr auch richtigen Kaffee?!?“ - „Sie meinen Filterkaffee?“ (dabei spuckte sie dieses Wort etwas verächtlich aus) - „Ja! Richtigen Kaffee!“ - „Ja, haben wir...“ - „Dann nehm ich einen!“ - „In normal, tall oder grande?“ - „Wie? Am liebsten in ner Tasse!“ - „Ok, normal...“ Ok, soweit so schlimm, aber der Knaller kommt ja noch.


Wie Sie sich denken können, hab ich den Kaffee auch getrunken. Ganz ehrlich, es war eine der widerlichsten Drecksplörren die ich je getrunken hab. Es wird wirklich schwer sein dieses Zeug aus der Top-5 zu verdrängen. Warum tun Sie dies nur? Was ist so schwer an Filterkaffee? Und warum verkaufen Sie Chai-Vanille-Columbia-Origin-Fragmichnichtwasnochalles-Mokka, wenn Sie die Basics nicht beherrschen? Wenn Sie Gewichte stemmen gehen, wärmen Sie sich doch auch erstmal auf! Es weiß doch jeder das erst die Vorband kommt und dann das Konzert losgeht. Erst Petting, dann Penetration. Erst Raupe, dann Schmetterling. Erst Filterkaffee, dann der Rest.


Die von mir erwähnten Fakten werfen, wie ich finde, ein seltsames Licht auf Ihren Konzern. Ich für meinen Teil werde mir berichten lassen ob Sie den Filterkaffee verbessert haben und ihn auf die Karte aufnehmen werden. Einen Kaffee, werde ich bei Ihnen wohl nicht mehr trinken.


Mit bestem Gruß


Kapuze. Sense. KATSCH!

  
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Zwei doppel Null die Achte

December 25, 2007 - 11:34
Nein, 2007 war kein sonderlich gutes Jahr. Immer noch Unruhen im Irak, ein Mann mit Halbglatze sichert sich die Alleinherrschaft in Moskau, ein Rollstuhlfahrer lebt 1984, Affen werden immer noch zu Superstars und neun live darf immer noch senden. Immerhin wird sich letzteres im neuen Jahr ändern. Das macht die Sache zwar nicht besser, aber erträglicher.


In Zukunft werden völlig fremde Wissen wann und von wo man liebestolle Kurzmitteilungen schickt. Man wird wissen durch welche Straßen du gelaufen bist. Und man wird wissen ob die Unterwäsche die du eben gekauft hast für deine Frau oder deine Geliebte ist. Alles in allem keine schönen Aussichten. Aber das ist Freiheit wohl wert. Haben wir denn dann noch Freiheit? Ich möchte es nicht beurteilen. Orwell war allerdings definitiv ein Optimist.


Ein Aufreger der letzten Wochen in der kleinen deutschen Online-Welt waren wohl die neuen AGB des studiVZ. Personalisierte Werbung? Oh mein Gott! Das geht ja mal gar nicht... Diese Schweine verkaufen mich nicht! Huch, eine neue E-Mail von Amazon? Toll die neue Platte von Udo Jürgens ist draußen! Die muss ich doch glatt kaufen! Och, schau mal was da im Briefkasten liegt... Post von Douglas... Der aktuelle Duft von Hugo Boss ist runtergesetzt. Mensch! Großartig was meine Kundenkarte alles kann! Ich mag meine Nischen. Und ich freu mich beständig darüber vielschichtig zu sein. Amazon bietet mir Bukowski und Kinderbücher, Tarantino und Heimatfilme. Personalisierte Werbung ist ganz große Comedy.


Apropos Comedy. Neulich hat Henryk Broder sich über Mario Barth und Konsorten ausgelassen. Einfache Mann-Frau Pointen. Zugegeben das ist lustig. Aber warum hab ich das Gefühl das Mario Barth das ganze seit 1870/71 macht? Und warum macht ihm das jeder nach? Leicht verdauliche Kost in schweren Zeiten. Funktioniert seit 1941. Da frag ich mich glatt ob Joseph Schäuble... pardon Wolfgang, Gehalt an die Comedy Burschen überweist. Manchmal wünsche ich mir das Dieter Hildebrandt Blitze aus seinem Arsch schleudern könnte. Nun ja... Ich lob mir jede Neuigkeit aus der Anstalt.


Und ja, dieses Land ist eine Anstalt. Wo ist es sonst möglich ein Star zu werden ohne etwas geleistet zu haben? Oder möchte jemand behaupten es ist eine große Leistung Heidekönigin gewesen zu sein? It-Girls... Man könnte auch SoH-Girls sagen. Schlampen ohne Hirn. Oder seht euch die Casting-Shows an. Detlev D. Soost und Dieter Bohlen beurteilen talentfreie junge Menschen. Aus einem Haufen leblosen Zellmaterial wird im Anschluss eine Band oder ein Solo-Künstler geformt. Der hält das Konzept bis zum nächsten Jahr am Leben und dann ist's vorbei mit dem Superstar. Welcher Casting-Star ist denn heute noch bekannt? Ich schätze die meisten weihen heute Baumärkte und Möbelhäuser ein. Zum Glück haben wir bald genug davon, dann hat sowas auch ein Ende.


Und was ist mit der schönen deutschen Hiphop-Welt? Einige gehen Gold mit zweifelhaften Marketingkonzepten, aber die meisten prahlen mit Goldketten aus Kaugummiautomaten. Und irgendwo fangen die Kids an den ganzen Müll ernst zu nehmen. Aber Rap ist wohl fast so toll wie Amerika. Alles viel größer und schöner und toller. Wer der Sache auf den Grund geht, stellt aber schnell fest dass die schöne Scheinwelt auf nem Haufen Gülle steht. Jacks grinsende Rache. Auf die eine oder andere Art und Weise.


Mein Lieblingsaufreger waren allerdings unsere radelnden Helden. Zugegeben, ich hab mich auch drüber aufgeregt, aber jetzt mit einigem Abstand find ich das ganze ziemlich übertrieben. Steroide, EPO... Na und? Wer hat denn ernsthaft geglaubt das es möglich ist einen Alpenpass clean rauf zu fahren? Wer von Hochleistungssport leben will, soll sich entscheiden. Clean und Unbekannt oder Tod mit 50 und ein Saisonstar. Das ganze gilt übrigens auch für die ganzen Freizeitsportler die bei den Bezirksmeisterschaften einmal auf dem Treppchen stehen wollen. Spritzt euch was ihr kriegen könnt! Aber lebt damit das ihr in 20 oder 30 Jahren abtretet. Eure Eltern werden sich freuen euch zu Grabe zu tragen.


Was mich ernsthaft freut sind sinkende Arbeitslosenzahlen. Selten hab ich bessere statistische Tricksereien gesehen. Och, du bekommst kein Hartz-IV? Na dann hopp hopp raus aus der Statistik! Was?!? 400 Euro-Job? Und wieder einer weniger für die Statistik! Danke Gerhard Schröder! Ob Angela Merkel dem Gazprom-Kanzler mehr als ein Dankesschreiben geschickt hat? Sie müsste eigentlich.


Danken möchte ich an dieser Stelle auch Kurt Beck. Es ist wunderbar das einer sich mit Oskar Lafontaine darum schlägt wer besser Schweine durch's Dorf treibt. Ich gehe jede Wette ein, dass der Onkel Beckstein da auch bald an den Start geht. Wo wir grad beim Thema sind – Was macht eigentlich Euro-Eddie Stoiber? Kommissar für Bürokratieabbau... Bock? Gärtner? Na? Wie ging der Spruch noch gleich?


Wenn ihr meinen Ausschweifungen bis hierher folgen konntet, nutze ich die Gelegenheit euch noch frohe Weihnachtstage und ein gutes neues Jahr zu wünschen. Ich hoffe ihr nutzt das neue Jahr um über den Tellerrand zu schauen. Wenn ihr allerdings bis hierhin gelesen habt, schaut ihr eh über den Tellerrand. Vielleicht schafft ihr's auch andere dazu zu motivieren über den Tellerrand zu schauen. Bleibt wachsam und glaubt nicht alles was euch vorgekaut wird.


In diesem Sinne: Auf ein Gutes neues Jahr 2008!

  
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Training, Du und der Erfolg (Teil 3)

November 15, 2007 - 13:47
Seit dem letzten Teil dieser Serie ist nun mehr als ein Jahr in Land gegangen. Grund genug mal einen weiteren Teil zu schreiben. In diesem Teil möchte ich mich mit den Problemen derjenigen auseinandersetzen die schon länger in einem der vielen deutschen Fitnessclubs trainieren. Natürlich dürfen alle anderen auch lesen, allerdings richtet sich dieser Beitrag nicht an diejenigen die schon zu den Fortgeschrittenen gehören. Wer jetzt denkt das er fortgeschritten ist, sollte sich meine Definition von fortgeschritten anhören. Fortgeschritten ist wer sein eigenes Körpergewicht beim Bankdrücken im Hypertrophiebereich (12 bis 16 Wiederholungen) drückt. Tut ihr nicht? Sorry, dann seid ihr nicht fortgeschritten.


Vorab wieder der übliche Hinweis das ich kein ausgebildeter Fitnesstrainer, Sportlehrer, Physiotherapeut oder sonstiges bin. Ich möchte schlichtweg meine Meinung und Erfahrung weitergeben.


Solltet ihr ernsthafte körperliche Probleme haben, sprecht bitte mit einem Fachmann bevor ihr mit dem Training beginnt!


Status


Mittlerweile trainiert ihr also eine Weile und habt euch von nervigem Maschinentraining zu den freien Gewichten vorgearbeitet. Allerdings müsst ihr feststellen das eure Leistungen bestenfalls stagnieren. Was ist da los? Die Antwort ist relativ schnell gefunden. Euer Körper hat sich schlichtweg an die Belastung gewöhnt. Wenn ihr weitermacht wie bisher, werdet ihr keinerlei Fortschritt erzielen können. Das ist kein Gerücht, sondern ein Fakt. Aber keine Sorge, man kann mit einem Paket von relativ einfachen Mitteln gegensteuern.


Stellt den Trainingsplan um


Die Zeit für Ganzkörpertrainings ist schlichtweg vorbei. Es wird Zeit das ihr etwas ändert. Ziel muss weiterhin sein den Körper in einer Woche auszubelasten. Allerdings solltet ihr auf ein klassisches Split-Training umstellen. Bei einem Drei-Tage-Split trainiert ihr zwei Muskelgruppen pro Tag.


Die Regel dabei ist das ihr je eine Basisübung und zwei Ergänzungsübungen trainiert. Meine persönliche Meinung ist das man bei einem Drei-Tage-Split Brust/Bizeps, Rücken/Trizeps und Beine/Schultern trainiert. Dabei gilt: Zuerst die große Muskelgruppe, anschließend die kleine Muskelgruppe. Natürlich kann man auch Brust/Trizeps und Rücken/Bizeps trainieren, allerdings dient die dabei die kleine Muskelgruppe bei diesem Split immer vorher der großen Muskelgruppe. Das Problem ist das die kleine Muskelgruppe schon erschöpft ist und nicht mehr die optimale Leistung bringen kann. Dies ist allerdings meine persönliche Meinung.


Solltet ihr bereits ein Split-Training absolvieren und ein Leistungsplateau erreicht haben, solltet ihr euer Training in die andere Richtung umstellen. Sprich: Von Split-Training auf Ganzkörpertraining. Natürlich gibt’s hier auch die Möglichkeit den Trainingsplan weniger drastisch zu ändern. Eine Veränderung des Trainingsgewichts – und somit auch der Wiederholungszahlen – reicht oft auch um über ein Plateau hinweg zu kommen. Empfehlenswert ist das Trainingsgewicht nach unten zu verändern. Damit senkt ihr die Verletzungsgefahr beim Training. Ebenso wird die Belastung für Gelenke, Bänder und Sehnen reduziert. Was wichtig ist, da sich Gelenke, Bänder und Sehnen weniger schnell an Belastungen gewöhnen.


Wichtig ist das ihr vor der Umstellung pausiert. Meistens reichen bereits drei Tage ohne sportliche Belastung. Länger als eine Woche sollte die Trainingspause allerdings nicht dauern.


Das reicht mir nicht!


Wenn ihr jetzt denkt: „Sooo wenig trainier ich doch nicht!“ Dann solltet ihr mal euer Trainingsprogramm überdenken. Eure Körper brauchen Regeneration um Leistungssteigerungen zu erreichen. Wer sechs mal pro Woche hart trainiert, nimmt seinem Körper jegliche Chance zur Regeneration. Da nützt auch die beste Ernährung nichts. Es ist schlichtweg nicht möglich die komplette Woche hart zu trainieren. Das führt auf Dauer zu Verletzungen. Wenn ihr allerdings unbedingt sechs mal pro Woche trainieren wollt, ist es sinnvoll die Muskeln die ihr am Vortag hart belastet habt, am folgenden Tag leicht zu belasten. Will sagen: trainiert den Trainingsplan vom Vortag. Je Übung ein bis zwei Sätze mit eurem individuellen Aufwärmgewicht. Ihr erreicht damit das die Muskeln gedehnt und mit Blut versorgt werden. Wer unbedingt ein Cardio-Training absolvieren will, sollte das an einem leichten Trainingstag tun. Aber auch hier gilt: leichtes Training! Es macht keinen Sinn hier an die Grenze zu gehen, da ihr euch sonst die Möglichkeit zur Regeneration nehmt.


Natürlich gibt es auch andere Mittel und Wege leichte und harte Trainingstage zu kombinieren, aber jede dieser Möglichkeiten zu beschreiben würde hier den Rahmen sprengen.


Ernährung


Egal was auch immer ihr erreichen wollt, ob ihr an Muskelmasse gewinnen wollt oder euren Rettungsring verlieren wollt, die Ernährung spielt eine enorm wichtige Rolle. Ich möchte euch nicht mit Ernährungsplänen und -regeln langweilen. Meine Erfahrung ist, dass sich fast alle Pläne nicht effektiv einhalten lassen. Den meisten Leuten fehlt dazu einfach die Zeit. Darum solltet ihr euch an eine einfache Regel halten. Denkt nach. Wenn ihr einkauft, schaut nach was ihr einkauft. Kauft ihr Lebensmittel die mehr Fett als Eiweiß enthalten? Kommen die Kohlenhydrate in euren Lebensmitteln zum größten Teil aus Zucker? Habt ihr Obst im Haus? Esst ihr fettiges Fleisch?


Niemand sollte sich selbst etwas verbieten. Vergesst die Radikal- und Brigitte-Diäten. Langfristig und nachhaltig nützt nur eine Verhaltensänderung. Wichtig ist: Fett vermeiden, Qualität kaufen. Das ist zwar schwierig, aber euer Körper wird’s euch danken.


Ach ja, lasst die Finger von Nahrungsergänzungen. Das meiste was im Internet angeboten oder in Magazinen wie der FLEX propagiert wird ist Müll. Was man nehmen kann sind Ergänzungen wie Eiweiß oder Molke. Allerdings reicht zumeist die Hälfte dessen was auf den Verpackungen steht. Creatin und ähnliches sind in der Regel nicht wirklich zu gebrauchen. Wenn ihr Fett verbrennen wollt könnt ihr vor der Cardioeinheit einen starken Espresso trinken oder ne Coffeintablette einwerfen.


Periodisierung


Wenn ihr den Trainingsplan bereits umgestellt habt und schon wieder auf einem Plateau festhängt, solltet ihr über eine Periodisierung des Trainings nachdenken. Das ganze ist zwar mit etwas Arbeit verbunden, lohnt sich aber.


Im ersten Schritt, solltet ihr über eure Ziele nachdenken. Als Beispiel nehmen wir ein „Jedermann“-Ziel: die gute alte Strandfigur. Angepasst auf das männliche Geschlecht. Auch wenn's jetzt schon fast zu spät ist um mit dem Training für die Strandfigur anzufangen.


Vorab: Wenn ihr ohnehin geschätzte 30 Kilo Übergewicht habt, ist dieses Ziel bis 2008 nicht zu erreichen. Peilt lieber 2015 an. Bei leichtem Übergewicht bzw. nem kleinen Bauchansatz ist es machbar.


Im zweiten Schritt teilt ihr das Jahr im zwei Monatsrhythmus auf. Im Beispiel beginnt ihr im Dezember mit dem Training. Bis in den Sommer habt ihr demnach jetzt vier Trainingsperioden.


In der ersten Trainingsperiode macht es Sinn Masse aufzubauen bzw. die Maximalkraft zu steigern. Sinn und Zweck des ganzen ist die fettfreie Muskelmasse zu steigern. Fettfreie Muskelmasse verbrennt mehr Kalorien als Fettmasse. Der Grundumsatz an Kalorien steigt. Das ganze wird in den nächsten Trainingsperioden wichtig.


In dieser ersten Trainingsperiode steigert ihr das Trainingsgewicht und senkt die Wiederholungszahlen. Wie weit ihr die Wiederholungszahlen senkt, ist individuell unterschiedlich. Der eine erzielt mit vier bis sechs Wiederholungen pro Trainingssatz Zuwachs, der nächste vielleicht mit sechs bis zwölf Wiederholungen. Auch die Satzzahl pro Muskelgruppe sollte sich verringern. Mehr als 10 bis 12 Arbeitssätze zu absolvieren ist kontraproduktiv. Hier gilt: Weniger ist mehr. Wenn ihr zum ersten mal auf Masse/Maximalkraft trainiert, ist es vermutlich sinnvoller mit sechs bis zwölf Wiederholungen zu trainieren. Das senkt schlicht und einfach die Verletzungsgefahr.


In der letzten Januarwoche solltet ihr euer Training unterbrechen und ein paar Tage pausieren. Gebt dem Körper die Chance komplett zu regenerieren.


Ab Februar beginnt ihr mit der zweiten Trainingsperiode. Hier trainiert ihr im Hypertrophiebereich. Das bedeutet 12 bis 16 Wiederholungen pro Satz. Auch die Anzahl an Sätzen kann steigen, sollte die 15 allerdings nicht überschreiten. Selbstverständlich senkt ihr hier auch wieder das Gewicht.


Auch hier pausiert ihr in der letzten Märzwoche.


Die dritte Trainingsperiode beginnt im April. Ihr senkt das Trainingsgewicht soweit das ihr 16 bis 20 Wiederholungen pro Satz absolviert. Pro Muskelgruppe solltet ihr etwa 15 bis 20 Arbeitssätze durchführen. Im Anschluss an das Muskeltraining könnt ihr auch ein kurzes Cardiotraining durchführen. Allerdings sollte dieses Cardiotraining nicht zu lang dauern, da ihr Gefahr lauft Muskelmasse zu verbrennen. Es kann sinnvoll sein einen eigenen Trainingstag für das Cardiotraining einzuführen. An diesem Tag könnt ihr durch den Wald joggen oder euch auf ein paar Cardiogeräten im Studio quälen. Dann lasst ihr das Cardiotraining im Anschluss an das Training mit Gewichten natürlich weg.


Auch in dieser Trainingsperiode pausiert ihr in der letzten Woche.


In der vierten und letzten Trainingsperiode (Juni/Juli) wechselt ihr wieder auf Hypertrophietraining, ergänzt es aber um ein leichtes Cardiotraining.


Am Ende dieser vierten Trainingsperiode solltet ihr optisch nicht schmaler geworden sein, dafür sollte euer Bauchansatz zumindest deutlich kleiner geworden sein. Optimalerweise lauft ihr natürlich jetzt mit einem deutlich ausdefinierten Six-Pack am Strand auf. Das ist möglich, allerdings unwahrscheinlich.


Bei all dem Training ist es unerlässlich das ihr, wie oben erwähnt, auf die Ernährung achtet. Ausreißer sind natürlich erlaubt, aber jeden Tag Döner bringt euch der Strandfigur nicht näher.


Zum Abschluss sei gesagt dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Es kann natürlich sein das ihr mich im Sommer anbetet weil dieses Trainingsprogramm funktioniert, es kann aber auch sein das ihr mich für diese Programm hasst.


Die Trainingspläne für die einzelnen Trainingsperioden lasst ihr euch am Besten vom örtlichen Fachmann ausstellen. Der kennt euch besser und weiß welche Übungen ihr durchführen könnt.


Ein paar letzte Sätze zur Periodisierung


Die Trainingsperioden können natürlich auch kürzer gewählt werden, meine Erfahrung ist jedoch das sie nicht länger als acht Wochen dauern sollten. Danach hat sich der Körper normalerweise an die Belastung gewöhnt.


Solltet ihr andere Ziele haben, müsst ihr natürlich auch andere Trainingspläne zur Hand nehmen. Wer Masse aufbauen will, sollte kurze Hypertrophie- bzw. Ausdauerphasen durchführen. Wer sich nur Fit halten will, sollte kurze Masse- bzw. Ausdauerphasen durchführen.


So, das war's für dieses Mal. Ich freu mich über Kommentare und (ordentliche) Kritik. Vielleicht schreib ich das nächste mal meine Periodisierung des Jahres 2007. Mal schauen.

  
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Verdammte Axt!

October 26, 2007 - 14:11
Man stelle sich vor, korrupte Machthaber reißen die Weltherrschaft an sich. Vermutlich ist diesen Menschen der Klimawandel völlig egal. Man entscheidet schon kurz nach dem Frühstück in dunklen Hinterzimmern darüber welche Bauprojekte den größten Vorteil bringen. Währenddessen nimmt der Regen überhand. Und während die mächtigen sich feiern, fragt sich der kleine Mann wo er bleibt. Wie soll er die Familie ernähren? Schließlich läuft ihm die Zeit davon. Doch der Zugang zu Reichtümern bleibt ihm verwehrt. Vielleicht gelingt es auf verschlungenen Pfaden? Vielleicht mit einem gut geplanten Überfall auf einen Zug? Oder dem Handel mit exotischen Tieren? Endet man hinter Gittern? Während die Felder gefrieren, bleibt der Ausblick verbaut. Sky is the limit, gilt das auch für eine Horde dummer Affen? Die Pferde satteln und weiterreiten. Auf in eine fremde Stadt. Land of the Dead.

  
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Geschichte aus der dritten Abhängigkeit

October 14, 2007 - 21:44

Gestern kam ein Brief meiner Ex-Freundin. Einer dieser Hey-du-wie-geht's?-Bei-mir-entwickelt-sich-alles-prima-Briefe. Ihr müsst wissen das ich sie irgendwie wirklich geliebt habe. Vermutlich war das auch der Grund aus dem ich sie verlassen habe. Mit sowas umzugehen ist nicht wirklich einfach. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten verstehen wir uns aber ganz gut. Wir halten Kontakt und sie ist mir irgendwie wirklich wichtig.


Der nach mir hat sie nach drei Jahren verlassen weil er sie nie geliebt hat. Hat er gesagt. Ihr könnt mir glauben dass ich, wenn er greifbar gewesen wäre, sein Gesicht in etwas verwandelt hätte was noch nicht mal eine blinde Mutter hätte lieben können.


Ihr Brief begann ganz harmlos. Das sie sich freut das ich nun einen ernsthaften Job habe – ich räume Lagerregale ein – und das meine Wohnung (zwei Zimmer, vierzig Quadratmeter) vermutlich spartanisch und Geschmackvoll eingerichtet ist (ich könnte ihr Fotos schicken, werde ich aber nicht). Nun, sie hat auch einen neuen Job. Schließlich hat sich studiert. Sie wird nun bald Gruppenleiterin. Das klingt nach Überstunden und nem sechsstelligem Jahresgehalt. Sei's drum, sie hat studiert. Sie hat seit geraumen einen neuen Freund. Was mich wirklich für sie freut. Irgendwie zumindest.


Er hat zwar dämlichen Namen (Johannes oder so) und einen dämlichen Job (irgendwas mit Versicherungen), fährt ein dämliches Auto (irgendeinen BMW), hört irgendwelche elektronische Musik, mag Edgar-Wallace-Filme, aber er liebt sie. Ich glaube er meint es sogar ernst. Sie wollen zusammenziehen. Früher oder später werden sie vielleicht heiraten und Kinder in die Welt setzen. Er muss eigentlich ein ziemliches Arschloch sein. Eigentlich wäre ich derjenige gewesen der mit ihr zusammenziehen sollte. Ich hätte sie heiraten sollen und ich hätte mit ihr Kinder machen sollen.


Während ich ihren Brief lese entdecke ich viele unterschwellige Vergleiche. Oder ich will sie entdecken. Ich räume Lagerregale ein und er macht irgendwas mit Versicherungen. Sein Auto ist neu und meins ein Fall für die Schrottpresse. Er kann sich eine halbe Wohnungseinrichtung leisten und ich lebe in besserem Sperrmüll (obwohl ich ein neues Regal besitze). Er will Verantwortung übernehmen und ich bin damals fortgelaufen. Er muss ein Arschloch sein. Aber irgendwie meine ich zu lesen das sogar der Sex mit ihm besser ist. Was ich aber für eine Lüge halte.


Doch ich freue mich für sie. Zumindest werde ich das behaupten. In der Zwischenzeit werde ich mir überlegen wie ich ihm das Gesicht zermahlen werde. Er ist bestimmt ein Weichling. Einer der jedem Streit aus dem Weg geht und einfach so mitschwimmt. Was kann man schon von jemandem erwarten der Versicherungen verkauft? Er wird wohl kaum in der Lage sein hübsche Kinder zu zeugen. Sie tut mir Leid. Irgendwie kann es nicht sein das er mit ihr glücklich sein darf. Mit ihr die Wohnung zu teilen. Ein Sofa haben sie sich schon angesehen. Es gefällt ihr. Er will auch keinen neuen Fernseher kaufen. Ihrer sei groß genug. Groß genug? Ein Spinner ist er auch noch. Sie tut mir wirklich Leid.


Ich möchte sie anrufen und ihr diesen Typen ausreden. Ich wähle sogar ihre Nummer, doch nachdem es einmal geklingelt hat, lege ich auf. Und das nur um wieder ihre Nummer zu wählen. Ich lasse es klingeln bis ihr Anrufbeantworter dran geht. In der Zwischenzeit lese ich ihren Brief weiter. Sie sind an diesem Wochenende in Paris. Er hat sie eingeladen. Eifelturm, Louvre, ein gutes Hotel und ein klassisches Konzert. Sie hasst Klassik! Warum geht er nicht mit ihr zu einem Ska-Konzert? Und überhaupt! Paris! Noch schnulziger und schleimiger ging es wohl kaum. Sie wird es einsehen. Früher oder später.


Ich denke daran was passiert wäre wenn ich sie nicht verlassen hätte. Wir wären zusammengezogen. Ich hätte einen besseren Job, da ich – dank ihr – einen besseren Abschluss hätte. Mein Auto wäre kein Fall für die Schrottpresse sondern ein relativ neuer BMW. Wir hätten eine schöne Einrichtung UND einen großen Fernseher. Vermutlich sogar einen sehr großen Fernseher. Verlobt wären wir auch schon. Nächstes Jahr im Sommer würden wir heiraten. Unsere Familien und Freundeskreise wären eine einzige Harmonie und kurz nach der Hochzeit würde sie schwanger werden. Zwillinge. Zweieiig. Perfekte hübsche Kinder. Wir würden ein Haus kaufen, die Kinder würden ausziehen und studieren (vermutlich Medizin und Physik). Wir würden zusammen glücklich sein und alt werden.


Aber Johannes? Versicherungen? Paris? Ein kleiner Fernseher? Sie wird vermutlich dem Alkohol verfallen. Ich sollte aufstehen und sie retten. Sofort! Das einzige was stört ist das ich in den letzten 24 Stunden eine Stange Zigaretten geraucht und eine Kiste Whisky getrunken habe. Billigen Whisky. Billige Zigaretten. In Wahrheit muss ich sie nicht retten.

  


Free Burma!

October 4, 2007 - 15:41
Demokratie ist ne super Sache. Ich mag sie, du magst sie, die Ossis mögen sie - wir alle mögen sie! Nur leider haben nicht alle so ne feine Sache wie Demokratie. Burma zum Beispiel. Oder Birma. Oder Myanmar. Wenn ihr euch fragt: Wat?! Wer?! Wo?! Dann erhaltet ihr hier weitere Detailinformationen. So Kinder, jetzt klickt brav auf die Grafik und beteiligt euch.



  
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Einmal Party, Kot, Sterne und Düsseldorf bitte!

September 29, 2007 - 11:10
Was haben ferne und hell strahlende Galaxien, Kot, dicke Parties und die Düsseldorfer Kö gemeinsam? Auf den ersten Blick: Nichts! Aber was ist mit dem zweiten Blick? Den zweiten Blick liefern die Giftig und König Julian aus Düsseldorf. Ist das kryptische Scheiße? Nein, das ist Highlight (ihr Fotzen!).

 

Nachdem ich mir diesen Internet-Release gestern runtergeladen hatte, fehlte mir leider die Zeit ihn direkt zu hören. Was tut man nun? Genau! Ab auf das MP3-Abspielgerät und das ganze dann schön beim Training hören. Der Anfang ging ja. Einige lustige Nummern und witzige Punchlines. Alles zwar weit unter der Gürtellinie, aber wer bei den Jungs nicht die Ironie raushört, ist wirklich stark merkbefreit. Nein, "Schacker Hart... Und Feier Dich Selbst" behandelt durchaus auch tiefsinnige Themen. Frauen, Probleme mit Frauen, einige seltsame Szene-Auswüchse. Fehlen dürfen natürlich auch nicht Selbstdarstellung und Bling-Bling-Tracks. Das gehört auf ein normales Rap-Album.



Obwohl ich ursprünglich dachte das es nicht funktionieren kann, gehen sogar die Beat-Ausflüge in den Gabber-Sektor klar. Es ist was anderes und damit eine deutliche Abwechslung zu anderen 08/15-Releases. Problematisch war für mich persönlich der Track "Stell dir vor". Es ist wirklich nicht lustig einen Lachkrampf zu bekommen wenn man grade Beinpressen mit 250 Kilo macht. Aber ne Tube Voltaren und einige andere harte Schmerzmittel und Drogen später, geht's wieder. Dennoch erwarte ich Satisfaktion! Kein Plan wie, aber ich lass mir was einfallen.



Also, besucht die Website der Jungs. Ladet das Mixtape. Und hört's euch an. Aber bitte nicht wenn ihr mit schweren Gewichten hantiert. Das machen Toxik und King Juelz nämlich schon.

  
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Eine Drag Queen und die "Kameraden"

September 27, 2007 - 17:05


Olivia Jones auf der Wahlkampferöffnung der NPD in Niedersachsen. Schön wie hilflos die kleinen braunen Männlein alle sind.

  
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Nichts ist wie es scheint...

September 21, 2007 - 20:47

  
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Geschichte aus der zweiten Abhängigkeit

September 18, 2007 - 14:36

Nun saß er in diesem engen Busch. Die Zweige und kleinen Dornen bohrten sich in seine Kleidung. Und die beiden Löcher in seiner Maske waren wirklich zu klein geraten. Er hätte sie größer schneiden sollen. Doch sie würden genügen. Es war verdammt kalt in diesen Septembertagen. Nein, eigentlich hatte es erst in dieser Nacht so deutlich abgekühlt. Wenn er diese Nacht hinter sich gebracht hatte, würde er diesen seltsamen Wettermann besuchen. Vorausgesetzt er würde sich nicht eine Lungenentzündung einhandeln. Laue Spätsommernacht. Was für ein Arschloch. Doch erstmal musste er diese Nacht hinter sich bringen. Seine Schulden ausgleichen. Er hätte wissen müssen dass der alte Mann sich etwas ausdenken würde als er ihm das Geld geliehen hatte. Scheiße – er hätte vielleicht doch noch einmal mit der Bank reden sollen. Den Kredit noch einen Monat verlängern. Aber das Angebot war einfach zu gut gewesen.


Nun hockte er in dieser schwarz-weißen Nacht und schaute in ein unwesentlich beleuchtetet Fenster. Er hoffte das dieses Paar bald fertig war. Verdammt! Warum konnte dieser alter Typ denn noch so lang ficken?! Die kleinen blauen Pillen. Wenn er hier fertig war, würde er sie auch ausprobieren. Die Nutte die der alte Typ sich bestellt hatte sah gut aus. Blondes Haar, vermutlich gefärbt. Rehbraune Augen. Schönes Gesicht ohne Auffälligkeiten. Schöne feste Brüste mit harten Nippeln. Ein Arsch der diesen Namen im positiven Sinn verdiente. Eine schöne sauber rasierte Einflugschneise. Vermutlich eine Sportstudentin die sich an ein paar Abenden die Woche ihren Lebensunterhalt verdiente. Allein optisch war die Nutte jedes Geld wert.


Noch einmal griff er in seine Jackentasche. Er konnte die Kälte des Stahls trotz der Lederhandschuhe spüren. Einfach durch die Hintertür. Nie abgeschlossen hatte man ihm gesagt. Rauf in die erste Etage und dann bis zum Ende des Ganges. Linke Tür. Öffnen. Ans Bett treten. Das Magazin leer schießen. Er hatte es proben dürfen bis er sein Handgelenk kaum noch spüren konnte. Wenn er noch einmal einen Hollywoodstreifen sehen sollte, in dem jemand einen Revolver abfeuert ohne beide Hände zu benutzen, würde er sein verdammtes Geld zurückverlangen. Traumtänzer. Beim ersten Versuch einhändig zu schießen hatte er im ersten Moment gedacht sich die Hand gebrochen zu haben. Drei Tage lang hatte er nur mit links wichsen können. Allerdings war er keine Abwechslung mehr gewohnt. Darum war es wohl okay.


Endlich! Dieser beschissene Bastard war fertig. Hat wohl zu viel Pornos gesehen. Wie kommt man sonst auf die Idee der Alten den Saft ins Gesicht zu spritzen? Aber bei den Preisen für solche Frauen kann wohl ein solches Ende der Dienstleistung verlangen. Wann hatte er eigentlich zum letzten mal gefickt? Er erinnerte sich nur noch dunkel. Musste mit seiner Ex-Frau gewesen sein. Die Schlampe die ihm alles genommen hatte. Seine Kinder, sein Geld, seinen Job, seine Familie. Scheiße, zum Schluß hatte er noch nicht mal mehr Kohle sich ein scharfes Rasiermesser zu kaufen. Dann hätte er es wohl schon zu Ende gebracht. Selbst die Crack-Huren hatten ihn ausgelacht. Doch am Ende dieser Nacht würde er es beenden können um neu zu beginnen. Eigentlich hätte er doch jetzt schon die Möglichkeit. Umdrehen und über die Mauer klettern. Raus aus dem Garten. Über die Straße. Raus aus der Stadt. Auf einen Güterzug aufspringen und raus aus dem Land. Noch eine Stunde.


In seinem Hinterkopf hörte er den alten Mann lachen. Verdammt! Ruhig bleiben. Warte bis die Nutte weg ist. Geh durch die Hintertür. Rauf in die erste Etage. Linke Tür am Ende des Ganges. Einfach abdrücken. Das ganze beschissene Magazin. Dann kannst du weg. Neu anfangen. Er schloss die Augen einen Moment. In seinem Kopf drehten sich die Gedanken. Seine Kinder. Der alte Mann. Der reiche alte Bastard der grad eine Nutte gevögelt hatte. Seine Ex-Frau. Er hätte sich von seiner letzten Kohle doch eine Flasche Whiskey kaufen sollen. Aber er hatte zu viel Angst gehabt mit einem Revolver bewaffnet ohne Fahrschein in der Bahn erwischt zu werden. Das letzte Licht im Haus erlosch. Er hätte töten können für eine Zigarette. Noch eine halbe Stunde.


Die Zeit verstrich. Es wurde kälter. Er meinte zu sehen wie das Wasser auf dem Teich vor ihm gefror. Eindeutig zu kalt für einen lauen Septembertag. Ein Griff in seine Jackentasche versicherte ihm dass der Revolver noch an Ort und Stelle war. Es gab ohnehin kein zurück. Wenn er den Revolver verloren hätte, hätte er sein Opfer mit den Händen töten sollen. Nein, er konnte froh sein den Revolver zu haben. Er spannte die Muskeln um die Kälte aus dem Körper zu vertreiben. Trotz des Alkohols und der Drogen war er noch in guter Form für einen Mann in seinem Zustand. Scheiße, vor ein paar Jahren war er noch in der Lage gewesen eine verfluchte Rinderhälfte zu stemmen. Aber die Schlampe hat ihm alles genommen. Wieder spannte er die Muskeln. Er wollte nicht ins Haus hinken und auch sonst keinen Lärm verursachen. Er musste das Konto ausgleichen. Noch fünfzehn Minuten.


Noch hatte er eine Wahl. Einfach nur umdrehen. Raus aus dem Garten, der Stadt, dem Land - am besten weg von diesem Kontinent. Doch wieder meinte er das Lachen des alten Mannes hören zu können. Diesmal nicht in seinem Hinterkopf. Er versuchte sich damit zu beruhigen dass er in der letzten Nacht nicht geschlafen hatte. Ausserdem war er kurz davor einen Mord zu begehen. Für ein paar dutzend große Scheine. Da waren Halluzinationen wohl etwas normales. Er sah den alten Mann vor sich. Ihm war klar dass er keine Wahl hatte. Die ganzen Wichser die immer davon sprechen dass man eine Wahl hat oder eine zweite Chance verdient. Er musste sich beherrschen um nicht laut zu lachen. Der alte Mann lächelte und nickte. Keine Wahl, keine Chance. Wenn er fertig war, würde er diesen Sozialschwuchteln einem nach dem anderen die Nase brechen. Er zog die Maske etwas tiefer um besser sehen zu können. Scheiße, die Löcher waren wirklich zu klein. Noch eine Minute.


Langsam erhob er sich. Bleib im Schatten. Zieh den Revolver aus der Tasche. Geduckt bleiben! Vorsichtig. Seine Ex-Frau. Schritt für Schritt. Das Haus kommt näher. An die Mauer lehnen. Durchatmen. Nach dem Türgriff tasten. Die Kinder. Leichter Druck. Nie abgeschlossen. Behutsam öffnen. Das Konto ausgleichen. Lautlos eintreten. Warten. Die Augen müssen sich an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnen. Der alte Mann. Ruhig atmen. Die Treppe rauf. Nicht stolpern! In die erste Etage. Den Gang runter. Leise bleiben. Schritt für Schritt. Die linke Tür. Langsam aufdrücken. Leise eintreten. Der alte Mann lächelt. Bis ans Bett. Den Hahn spannen. Ruhig atmen. Beide Hände an den Revolver! Schließ die Augen. Keine Wahl, keine Chance. Vier Schüsse. Pause. Den Rauch riechen. Durchatmen. Den warmen Lauf spüren. Seine Kinder. Seine Familie. Seine Ex-Frau. Der alte Mann. Der tote alte Bastard im Bett. Eine Wahl, eine Chance. Der alte Mann steht vor ihm und lächelt. Zwei Leben für ein paar dutzend großer Scheine. Ein guter Deal für alle.

  


Geschichte aus der ersten Abhängigkeit

September 16, 2007 - 20:13

Es ist interessant zu beobachten wie sich das Leben dreht. Vorausgesetzt man hat den Abstand zu selbigem gewonnen. Meistens zwei bis drei Meter tief im Boden. Als Mitbewohner Maden und Würmer. Man versteht sich, denn man kennt sich von früher. Einen schönen Aussichtspunkt hat man von hier unten. Nicht zuletzt da man den trauernden Mädchen unter die Röcke schauen kann. Nein, man hat gut gelebt. Nicht zu kurz wenn die Leber versagt und die Nasenscheidewände zerstört sind. Doch was gab es sonst zu tun? Geboren in eine Welt die schon immer seltsam war. Auf eine Art zumindest. Wenn man darüber nachdenkt vermutlich auch auf eine andere Art und Weise. Es wäre schön noch eine Zigarette zu rauchen. Die Lunge war eh schon schwarz und wer tot ist, atmet in der Regel auch nicht mehr. Überhaupt ist der Tod ein guter Zeitpunkt seine Laster abzulegen. Obwohl man ja noch die Ewigkeit Zeit hätte sich seiner Laster zu entledigen. Allerdings bleiben gute Spediteure ihrer Spur treu.


Überhaupt sollte man froh sein dieses Leben hinter sich gelassen zu haben. Die Abende in Einsamkeit oder zu viel trouble sind erstmal beendet. Ganz bestimmt hat man nun erstmal Zeit seine Gedanken zu sortieren. Obschon die Maden, welche sich hinter der Schädeldecke ausbreiten, einiges an Erinnerungen erledigen. Und da behaupte noch einmal jemand das sich schlechte Erinnerungen nicht von selbst erledigen. Sie lösen sich wohl ähnlich schnell auf wie schlechte Zeiten. Seltsam, wenn man durch das Licht geht, sehen sie alle nur die positiven Dinge. Sagen diejenigen die nicht komplett hindurch gegangen sind. Allerdings hatten die Päpste mit ihrem Fegefeuer auch unrecht. Aber es wartet auch kein alter bärtiger Mann. Alles was wartet sind die Körperöffnungen die sich ein letztes mal öffnen wenn sich die Muskeln endgültig entspannen. Eine Laache aus Pisse und Scheiße. Im konkreten Fall durchmengt mit der Kotze derer man sich vorher erledigt hat. Ja, bis dato war der Trip kein schlechter.


Schön wäre nur die verbliebenen Körperteile einmal zu bewegen. Es ist ein Irrglaube das die Seelen in den Himmel oder die Hölle kommen. Sie wandeln auch nicht über die Erde. Der Geist bleibt aktiv, doch weder Körper noch Seele bewegen sich. Genau genommen ist man in der Totenstarre regungslos. Glaubt mir, man spricht aus Erfahrung. Man fragt sich nur was mit denen ist, die einen wirklich unangenehmen Tod hatten. Was wohl passiert wenn der Körper in zwei oder mehr Hälften geteilt wird? Die Sauerei muss wirklich groß sein. Man muss sich vorstellen das Därme und Hirnmasse durch die Gegend fliegen. Galle, Magensaft, Pisse, Scheiße, Blut. Der ganze Müll der in so einem Körper gefangen ist. Ob Frauen auch ihre Muttermilch verlieren? Nein, vermutlich nicht. Höchstens wenn der Säugling noch dran hing.


Nein, man hätte letztendlich nicht viel besser machen können. Etwas ändern? Nicht das man sich erinnern könnte. Obwohl? Doch da war etwas. Scheinbar haben die Maden schon ihren Teil der Abmachung eingelöst. Es ist höchstens schade das man nicht beim ficken abgetreten ist. Allerdings hatten die Drogen ihren Teil zum nicht ficken beigetragen. Insofern hatte sich dies wohl schon vor Jahren erledigt. Nein, es ist gut so wie es ist. Man lässt die Maden und Würmer ihren Teil erledigen.


Der Rest...

  


Wenn man mir alles wieder wegnimmt, werden Gott und ich quitt sein.

September 7, 2007 - 11:41
Inspiriert von John Donsen, gibt's heute nicht viel Text dafür umso mehr Ton. Zurücklehnen, geniessen, dankbar sein.



Pavarotti & James Brown - It's a man's world




Pavarotti & Barry White - My first, my last, my everything




Pavarotti & Bono - One


  
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ChrisKM seine Top 10 in Sachen Lieder zum Training

September 2, 2007 - 17:38
Hallo Leser!
Heute schenke ich euch den (vorerst) letzten Teil meiner Top 10 Rubrik. Da ich genau weiß dass einige von euch regelmäßige Gäste in Fitnessclubs oder auf der Aschebahn sind, möchte ich euch ein paar Anreize liefern. Um genau zu sein 10 Anreize. Sonst wären's ja keine Top 10!

Viel Spaß!



Dropkick Murphys – Warriors Code




Volxsturm – So sind sie




Sham 69 – If the kids are united




LL Cool J – Mama said knock you out




Nas ft. Diddy – Hate me now




Motörhead – Ace of Spades




Rocky Theme - Gonna fly now




Taktloss und Justus – Vernichtend




Survivor - Eye of the Tiger




Toony - Strassenhymne


  
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A new day, a new pig.

September 1, 2007 - 14:55

Wieder einmal treiben deutsche Politiker, allen voran Kurt Beck (Vorsitzender der SPD und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz), eine Sau durchs Dorf. Nicht sonderlich überraschend das diese Sau, nach den Vorfällen in Müggeln, den Namen „NPD-Verbot“ trägt.


Laut einer emnid-Umfrage scheint es kein schlechter Schachzug zu sein, dieses Thema zu besetzen. Laut emnid sind derzeit zwei Drittel der Bundesbürger für ein NPD-Verbot. Dabei empfinden lediglich 19% der Befragten Rassismus als ein Problem der neuen Länder.


Ein anderes Bild zeichnen dagegen die Online-Umfragen bei n-tv. Fragt man dort nach einem NPD-Verbot ist Deutschland geteilter Meinung. 52% sind für ein Verbot. Auf die Frage ob ein NPD-Verbot rechtsradikale Gewalt eindämmen kann, antworten jedoch 72% mit „Nein“. Desweiteren wird Rassismus nicht unbedingt als Problem der neuen Bundesländer empfunden. Auf die Frage ob Rassismus ein Ostdeutsches Problem sei, antworten 48% der Umfrageteilnehmer mit „Ja“.


Man sollte sich allerdings nicht von Umfragen blenden lassen, sondern die Fakten möglichst nüchtern betrachten. Man muss Vor- und Nachteile beleuchten und realistisch bewerten.


Wo liegen die Vorteile eines NPD-Verbots?


Der größte Vorteil dürfte wohl darin liegen dass der NPD staatliche Mittel entzogen werden. Zudem entzieht man ihr die öffentliche Plattform in Landtägen und in den Kommunen. Auch aus dem Internet würde die Präsenz der NPD verschwinden.


Auf den ersten Blick erscheint ein NPD-Verbot also durchaus lohnenswert. Jedoch sollte man auch einen Blick auf die Nachteile eines solchen Verbots werfen.


Wo liegen also die Nachteile eines NPD-Verbots?


Der größte Nachteil dürfte in der erschwerten Beobachtung der rechten Szene nach einem Verbot liegen. Ein Treffen der Parteispitze bzw. lokaler Funktionäre wäre nicht mehr öffentlich, sondern konspirativ. Die Hierarchie innerhalb der Szene würde flacher werden, wodurch einzelne mehr Einfluss auf lokale Zusammenschlüsse hätten. Fakt ist das die NPD der größte Zusammenschluss von Neonazis ist. Schon nach dem FAP-Verbot sind etliche Kader einfach zu einer anderen Partei abgewandert. So ist es nicht unwahrscheinlich, dass viele ehemalige NPD-Mitglieder und -Kader einfach zur DVU abwandern und dort weiter Politik machen, bzw. die verbotenen NPD-Strukturen in die DVU (oder eine andere Partei) mitnehmen.


Die Hauptfrage ist und bleibt jedoch ob ein NPD-Verbot auch die in den letzten Jahren gewachsenen Strukturen zerschlägt. Man muss sich die Frage stellen ob ein NPD-Kader einen Jugendclub, den er eröffnet hat, schließt weil seine Partei offiziell nicht mehr existiert. Oder wird er weiter sein Geld für seine Ideale opfern? Tritt ein Neonazi aus einer Elterninitiative aus weil die Partei der er angehört nicht mehr existiert? Wird der Geschäftsmann der nebenbei NPD-Abgeordneter ist aufhören der „nette Nazi von nebenan“ zu sein?


Diejenigen die ein NPD-Verbot fordern, werden diese Fragen samt und sonders mit einem kräftigen „Ja, natürlich!“ beantworten. Realistisch ist diese Haltung jedoch nicht.


Ein NPD-Verbot würde die Parteistrukturen kurzfristig stören. Die bundesweiten Kontakte würden jedoch bestehen bleiben. Etliche NPD-Kader würden in andere Parteien abwandern, oder in ihre alten Strukturen zurückkehren. Die NPD würde aus der Öffentlichkeit verschwinden. An ihre Stelle würden jedoch eine stärkere DVU (oder eine andere Partei), sowie mehr und stärkere Freie Kameradschaften treten. Die Neonazi-Szene würde zu einem schwer überschaubaren Gewusel aus Kontakten und losen Zusammenschlüssen mutieren. Die staatlichen Mittel würden fehlen, die privaten Geldgeber und Gönner würden der Partei, bzw. der Szene, jedoch erhalten bleiben.


Was würde ein NPD-Verbot also tatsächlich an Nutzen bringen, und vor allem wem?

  
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Musik. Verdammt nah am 43%igen Mann aus Wuppertal.

August 25, 2007 - 13:30

Ihr denkt euch jetzt: Was soll denn diese kryptische Überschrift jetzt schon wieder? Ich denk mir: Irgendwie muss man sich diesem Mann nähern. Insbesesondere nachdem laut.de ihm ein Special gewidmet hat. Ja, genau. Es geht um Whiskeyrap. Prezident. 43% aus Wuppertal. Während ich dieses Katschhof-Spezial schreibe, gehen mir zwei Dinge durch den Kopf. Zum einen ist da ein Spruch eines meiner Lieblingskünstler: Über Musik schreiben ist wie zu Architektur tanzen. Und zum anderen: Wenn man zu Architektur tanzt, dann läuft Whiskeyrap im Hintergrund.


Schon mit seinem ersten Mini-Mixtape für lau erregte der gute Prezident meine Aufmerksamkeit. Zum einen gab's Musik für lau und zum anderen war's gute Musik. Für lau! Doch im Gegensatz zu den meisten anderen Internet-Releases wird nicht wild gebrüllt und gedisst, sondern es gibt was für den Kopf. Niemand der sagen muss, dass er der Beste ist, sondern jemand der weiß dass er ziemlich weit vorn liegt. Dadurch kann der Großteil der Rap-Szene mit den Tracks nichts oder nicht viel anfangen. Doch wer hinhört entdeckt dass man mit deutscher Sprache mehr machen kann als nur "Mutterficker!" zu brüllen.


Mal ehrlich: Wer Texte schreiben kann, muss nicht zwei mal am Tag Gewichte drücken und das Ergebnis dann von nem Profi-Fotografen anständig ausleuchten lassen damit's nach was aussieht. Ja Specter, denk mal drüber nach.


Mal ernsthaft: Wer bei Musik zum aus dem Fenster spring, Vom Mann in Reno und Verdammt nah am unaussprechlichen nicht mindestens vier bis fünf Lieder richtig gut findet, sollte sein limbisches System mal auf grobe Fehler untersuchen lassen, respektive drüber nachdenken ob er sich nicht unwissentlich einer Lobotomie unterzogen hat.


Fazit: Prezident bringt druckvollen Rap, auf (größtenteils) eigenen Beats, für den Kopf der dich unaussprechlich aus dem Fenster springen lässt. Wenn du nicht aus dem Fenster springst, kannst du nicht anders als zuzuhören.

  
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Mystisch anghauchte Wandteppiche treffen auf Netzhaut

August 24, 2007 - 09:30
Mein Gruß der Woche (vielleicht auch des Monats) geht an den Gassenhauer-Blog. Aus diesem Grund gibt's einige wenige Bilder welche ich bisher aufgezeichnet habe. Wie heißt's bei K.I.Z.?

Wenn du's magst bist du cool, wenn du's nicht magst bist du ein Bastard!


In diesem Sinne:

Throw a glas, destroy! Destroy! Destroy! Too much joy!



Pole - Aachen




Dream Team - Aachen




"King Kong" Keom - Berlin

Und wenn ihr jetzt denkt: "Dat is doch alles keine Kunst ey! Nur Vandalismus und Kacke ey!" Dann schaut HIER rein für wahre Kunst!
  
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chriskm seine Top 10 in Sachen L-Wort-Lieder

August 21, 2007 - 16:29

Ja, ich weiß - 99 von 100 Lesern halten mich für ein gefühlloses Arschloch. Die meisten dürften Recht damit haben, aber dennoch gibt's auch L-Wort-Lieder die ich cool finde. Manchmal sinds auch nur im weitesten Sinne L-Wort-Lieder. Aber seht selbst!






Jan Delay ft. Udo Lindenberg – Im Arsch




Kettcar – 48 Stunden




Air – All I need




Royksoop – Poor Leno




Clueso – Kein Bock zu gehen




Torch - In deinen Armen




Gary Jules – Mad World (Donnie Darko Version)




Green Day – Good Riddance




Curse – Und was ist jetzt?




Walkin Large – Reachin



  
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Zusammenfassung in bewegten Bildern.

August 20, 2007 - 12:18










  
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Das hier ist Gold!

August 2, 2007 - 09:30
Welche Sportart vereint Kraft, Härte, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit? Nein, ich spreche nicht über Fußball. Da fehlt Kraft und Härte. Ausserdem - wer spricht schon über Sportarten die von der Mafia regiert werden und die im letzten Jahrzehnt maximal Silber gegangen ist. Ich spreche von Gold.

Lieber Leser, ich werde heute etwas machen, was ich sonst nicht mache. Ich werde dir, geschätzter Leser, einen Befehl erteilen. Einen Kauf-Befehl. Du wirst heute Abend, mit allen Menschen die du kennst, zum Kino deiner Wahl gehen. Dort werdet ihr alle eine Kinokarte kaufen. Nein, nicht den neuen Tarantino. Ich spreche von Gold.

Du wirst Männer mit Bärten sehen. Du wirst Männer sehen die sich für ihr Ziel aufopfern. Du wirst Schweiß, Blut, Tränen, Kampf und Leidenschaft sehen. Du wirst Männer sehen die Helden sind. Du wirst Männer sehen, denen niemand etwas zugetraut hat, die aber alles erreicht haben. Du wirst Männer sehen die du bisher nicht kanntest. Du wirst Männer sehen denen Du zugejubelt hast. Lieber Leser: Ich spreche von Gold.



Hier noch ein weiterer Ausschnitt:



Weiteres: Projekt Gold Homepage

  
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chriskm seine Top 10 in Sachen "Boah...."

July 27, 2007 - 15:05
Hallo liebe Freunde des gepflegten Kurzpassspieles! (Krass. Es gibt vier "s" in "Kurzpassspieles") Heute zeige ich euch 10 Videos bei denen mir, aus manigfaltigen Gründen, die Kinnlade runtergefallen ist und ich Mühe hatte eben jene wieder aufzuheben. Ich sag euch, so ein Tag ohne Unterkiefer ist verdammt anstrengend! Es sei denn man hat einen Pferdeschwanz oder steht auf Euro-Dance.

Watch this!



Beyonce – Suga mama



Also ich persönlich find Beyonce jetzt nicht soooo sexy wie alle sagen, aber was die Olle vom ollen Jay-Z (sind die noch ein Paar?) da zeigt, hat sogar mich in Staunen versetzt.



Gris – Durch



Ich weiß dass die meisten von euch Gris nicht sonderlich mögen. Aber grade darum sollte man diesem Video eine Chance geben. Genial umgesetzt, genialer Text, cooler Typ der Gris!



Too Strong – Rabenschwarze Nacht (live)



Bei Too Strong scheiden sich ebenfalls die meisten Geister. Aber ich glaube es gibt kaum eine andere Band oder nen anderen Künstler die es schaffen mit nem Song der ursprünglich aus dem Jahr 1993 stammt (der Remix kam ein oder zwei Jahre später) eine Menge so zum toben und kochen zu bringen.



The Presidents of the USA – Peaches



Dieses Video ist ähnlich alt wie das Lied von Too Strong. Ich hab die Jungs damals sehr gefeiert. Extrem gute Sommermusik wie ich finde.



Wilhelm Schmitz – Sommerzeit



Ja ja, der alte Wilhelm Schmitz. Extrem cooles Video und noch so ein Sommerlied.


Robbie Williams – Road to Mandalay



Dieses Video versetzt mich in Staunen weil's einfach sehr cool umgesetzt ist. Ne schöne Story und das Lied ist im Prinzip extrem entspannend.



Killa Calles ft. Nimzwai – Düsseldorfs Finest



Das Video ist eigentlich extrem Low-Budget, aber ich find's cool gemacht. Ausserdem haben's sich die drei Dicken verdient mal wieder in irgendeiner Form hier zu erscheinen. Wobei Form komisch klingt, denn in körperlicher Topform waren die Kollegen aus Düsseldorf schon länger nicht mehr. Aber in lyrischer Topform bewegen sich die drei dafür ständig. Irgendwo muss man ja Abstriche machen, auch wenn man kein Gynäkologe ist.



Lenny – Hey Lady



Ja ich weiß, Lenny nervt euch irgendwie. Aber wenn der olle Len Amsterdam euch nervt, dann macht den Ton weg und achtet auf die Frau. Who the fuck is Beyonce?



Die Ärzte – Fette Elke



Dieses Video der besten Band der Welt ist, wie ich finde, eines der Videos bei denen Story wohl am besten umgesetzt wurde. Ja, es gibt doch nur einen Gott - Belafarinrod.


Doug Heffernan – The Margy Song



Wer kennt ihn nicht, wer liebt ihn nicht? Douglas Heffernan aka Enormo der Clown. Ich schmeiß mich jedes mal wieder weg wenn ich dieses Video sehe. Also Gesichtsmuskeln lockern und feiern und lachen.


Da "Road to Mandalay" leider nicht verfügbar ist, gibt's hier noch ein weiteres Video.

Olli Banjo – Zwei MacRibb



  
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