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Aggro Berlin vs. Brothers Keepers Runde 2 / B-Tight: "Brothers Keepers sind Heuchler"

5.07.2007 - 01:53


B-Tight: "Brothers Keepers sind Heuchler"

Nachdem die Musikinitiative Brothers Keepers gefordert hatte, B-Tights Album "Neger, Neger" vom Markt zu nehmen, reagieren nun der Rapper und sein Label Aggro Berlin und legen Wert auf die Kunstfreiheit.

Die Brothers Keepers veröffentlichten am Montag auf ihrer Internetseite die Petition "Das Schweigen brechen", in der sie sich am jüngst veröffentlichen Album "Neger, Neger" von B-Tight stießen und aufgrund rassistischer und sexistischer Inhalte unter anderem den Produktions- und Vermaktungsstopp der Platte forderten.



Die Reaktion des Betroffenen ließ erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten.

Eine von seinem Label Aggro Berlin gestern heraus gegebene Pressemitteilung zitiert B-Tight: "Ich dachte, die einzigen, die meine Musik verbieten wollen sind die von BPJM [Bundesprüfstelle für jugendgefährende Medien, d. Red.]. Aber anscheinend gibt es jetzt eine neue Prüfstelle. Ich hab mir noch nie etwas gefallen lassen. Schon gar nicht von solchen Heuchlern", so sein Kommentar zu den Vorwürfen der Brothers.


Aggro Berlin weist die Vorwürfe, "rassistisches Gedankengut kommerziell auszuwerten", entschieden zurück und betont, dass B-Tight im Gegensatz zu dem "aus gutem Grund gegründeten" Verein Brothers Keepers nie den Anspruch hatte, für die schwarze Community in Deutschland zu sprechen.








Weiter heißt es: "B-Tight macht einfach seine Musik, wir vermarkten sie, seine Fans hören sie. Zudem muss man sich fragen, warum ein einzelner Künstler am Pranger stehen soll für eine Debatte, bei der es doch um einen 'gesamtgesellschaftlichen Diskurs' gehen soll." Außerdem sei zu diesem Zeitpunkt die Promotionphase der Platte längst beendet und die in der Petition erwähnten Sticker, die man nach Meinung der Brothers Keepers einstampfen solle, längst abgerissen oder überklebt.


Das Label betont des Weiteren, dass die eigene Firma "aus Künstlern und Angestellten unterschiedlichster Herkunft" bestehe und alle Vorwürfe in Richtung Rassismus nicht nur deshalb "jeglicher Grundlage entbehren". Man stehe für Kunstfreiheit ein und und freue sich "auf neue inhaltliche Auseinandersetzungen".

(M)

Quelle: Laut.de
MySpace-Page von Blogsports


  

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naja

AFRI | 6.07.2007 - 17:35
Frage mich wie er jetzt Arbeit findet.



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