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Hip Hop- Die Geschichte
29.01.2006 - 17:58

1970 – 1979

Generell sind die 70er Jahre im Hip Hop das Jahrzehnt der Erfindungen. Kool DJ Herc beginnt 1973 als erster DJ, nur den Beat eines Funk-, Soul- oder Discostückes zu wiederholen, anstatt das ganze Stück zu spielen und zwei verschiedene Beats zu montieren (das sogenannte Beatjuggling). Auf seinen Blockpartys tauchen auch die ersten B-Boys zum neuen Breakdance auf. Ab 1976 entwickelt Grandmaster Flash weitere wichtige DJ-Techniken wie das Cutting (das zum Beat parallele Einspielen von Tracks), das Backspinning (wo die Platte zur Wiederholung eines bestimmten Abschnitts schnell rückwärts gedreht wird) und das Phasing (bei dem durch die geringfügige Verringerung der Geschwindigkeit eines der beiden Plattenteller ein Phaseneffekt erzeugt wird). Der von Grandmaster Flash entdeckte DJ Grand Wizard Theodore schließt die Zeit der Erfindungen der elementaren DJ-Techniken kurz darauf mit der Erfindung der bekanntesten Technik, dem Scratchen ab.

Das Rappen lässt sich nicht ganz so klar nachweisen. 1970 erschien zwar das erste Album der Last Poets, deren politischer Rap von der Sprache von Malcolm X und dem Dichter Amiri Baraka beeinflusst war; sie gelten im allgemeinen als Väter des Rap. Das eigentliche „Rappen“ aber entwickelten unabhängig davon die sogenannten MCs, die „Masters of Ceremony“ (wörtlich „Zeremonienmeister“), die Ende der 60er, Anfang der 70er die DJs begleiteten, ihn und sich selbst vorstellten (das sogenannte „shouting out“), das Publikum zwischen den Stücken oder in den Übergängen zum Tanzen aufforderten, Witze machten, Besucher grüssten und so quasi als „Animateure“ die Menge zum Feiern anfeuerten.

Der Hip-Hop der frühesten Zeit ist weitgehend ohne Tondokumente, da es die Zeit der DJs war und Platten, auf denen Platten abgespielt wurden, in der Musikindustrie als chancenlos galten. Erst später entstanden nach der Konsolidierung des Hip-Hop als eigener Stil mit eigenen Techniken sogenannte Mixtapes. Die erste Hip-Hop-Schallplatte erschien so erst 1979, als die Discoband Fatback Band zusammen mit dem Rapper King Tim III die Single Personality Jock veröffentlichte. Eine Woche später erschien auch das berühmte Rapper's Delight der Sugarhill Gang, das zur Überraschung aller Beteiligten ein Riesenerfolg war, und von dem weltweit über 8 Millionen Stück verkauft wurden. Der erste große Rapstar allerdings war Kurtis Blow, der bereits mit seiner ersten Single Christmas Rap weltweit erfolgreich war und es mit seinen folgenden Alben bis in die Mitte der 80er Jahre blieb.

1980 – 1989

Nach Rapper's Delight war klar, dass mit Hip-Hop Geld verdient werden konnte, und das Interesse der Musikindustrie wandte sich dem Rap zu (der Begriff „Hip-Hop“ war damals noch unüblich). Auch der erste „weiße“ Rap erschien, The Rapture von Blondie, ein Nr.1-Hit, und öffnete dem Hip-Hop in der Musikindustrie endgültig die Türen.

Im Herbst 1981 kam die Single Der Kommissar vom Österreicher Falco auf den Markt und erregt großes Aufsehen in der Popszene. Mit der von ihm entwickelten Kunstsprache und seinem Sprechgesang wird er gelegentlich als „der erste weiße Rapper“ bezeichnet und erreichte in fast ganz Europa Platz 1, mit der englischen Fassung After The Fire in den USA Platz 3.

Insbesondere aber das Label Sugarhill, das bereits Rapper's Delight veröffentlicht hatte, zog schnell nach und nahm Grandmaster Flash unter Vertrag, der seit 1977 mit der Rap-Gruppe The Furious Five zusammenarbeitete. Auf dem Debüt-Album The Adventures Of The Wheels Of Steel (1980), zugleich dem ersten Hip-Hop-Album überhaupt, stand vor allem der DJ im Zentrum, zum ersten Mal konnte diese Kunstfertigkeit auch außerhalb der New Yorker Blockpartys gehört werden.

1982 und 1983 veröffentlichte die Gruppe die Singles The Message und White Lines (Don't Do It) und eröffnete dem Hip-Hop inhaltlich eine neue Dimension: statt Party- und Nonsenstexten formulierten die Songs sozialkritische Inhalte und reflektierten erstmals das Leben im Ghetto. Kurz danach zerstritt sich die Gruppe, die Nachfolgeprojekte blieben unbedeutend.

Im selben Jahr wie The Message erschien auch die zweite Single eines weiteren DJ-Veteranen der Blockparty-Ära, Planet Rock von Afrika Bambaata. Der internationale Hit paraphrasierte Kraftwerks „Trans Europa Express“ und war das erste mit Synthesizern produzierte Hip-Hop-Stück. Der Nachfolger Looking For The Perfect Beat legte technologisch noch nach und führte das Sampling ein. Hip-Hop und Rap orientierten sich in der Folge verstärkt an einer naturalistischen Soundästhetik, nicht zuletzt wegen den neuen Möglichkeiten, die das Sampling bot. Bambaataas schnelle Drumcomputer-Beats und maschinelle Synthesizer-Riffs und Arpeggios wirkten hingegen stilbildend für das Genre des Electro, das sich allmählich vom Hip-Hop abspaltete und in den späten 90er Jahren ein Revival im Technobereich erlebte.

1986 landeten zwei Bands aus dem selben Stall mit Crossover-Stücken Top-Ten-Erfolge: die Beastie Boys und RUN-DMC, einer Kollaboration mit Aerosmith. Neu daran war, dass zum ersten Mal Einflüsse der Rockmusik integriert wurden, eine Besonderheit der Beastie Boys war darüber hinaus, dass sie eine „all-white“-Band waren.

1988 erschien die vielleicht bedeutendste Hip-Hop-Platte, die je produziert wurde: It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back von Public Enemy. Die hochpolitischen Texte und die unglaublich harte Produktion begründeten ein neues Subgenre, den Conscious Rap und zogen einen drastischen Schlussstrich unter die bisherige Definition von Hip-Hop, die Old School wurde abgelöst von der New School.

 

Zwei Jahre zuvor startete in Philadelphia ein junger MC namens Schoolly D seine Karriere. Obwohl sie insgesamt eher unspektakulär verläuft, verdient er sich mit seinen Rhymes den Ruf, der Urheber des Gangsta Rap zu sein. Was Gangsta Rap genau ist, präzisieren 1988 ihre berühmtesten Vertreter, N.W.A., die Niggas With Attitude aus Los Angeles. Die Rhymes auf ihrem Album Straight Outta Compton schilderten scheinbar teilnahmslos und ohne moralische Positionierung Kriminalität und Gewalt. Kritiker warfen ihnen vor, die Gewalt zu verherrlichen, anstatt konstruktiv dagegen anzugehen, die Angegriffenen wehrten sich meistens mit dem Argument, dass sie die Zustände in den Ghettos abbildeten, und wem diese nicht gefielen, der müsse die Zustände verändern.

1990 – 1999

Mit Beginn der 1990er Jahre ersetzte der für dieses Musikgenre eher selten genutzte Begriff Hip Hop zunehmend die bislang verwendete Bezeichnung Rap. Mit dem Auftreten von N.W.A. und Public Enemy begann nicht nur das Zeitalter des Gangsta-Rap. Andere Künstler aus Los Angeles wie Boo-Yaa T.R.I.B.E., Dr. Dre, Snoop Doggy Dogg und 2Pac (Tupac Shakur) traten plötzlich hervor, und zum ersten Mal war New York nicht mehr das Zentrum des Hip-Hop. Die stärksten Acts der beginnenden 90er Jahre an der Eastcoast waren entweder intellektuelle Formationen vor allem der Native Tongue Posse wie De La Soul, A Tribe Called Quest, Black Sheep, die Jungle Brothers oder auch die Fu-Schnickens oder politische Acts wie Public Enemy oder KRS-One. Die teils sehr experimentellen oder politisch dezidierten Töne fanden zwar starken Anklang bei der Kritik, von der Straße schien sie aber zunehmend weit weg.

Der Gangsta-Rap der Westcoast hatte jetzt die Führung übernommen und die nächsten Jahre sollten geprägt werden von der Fehde zwischen Ost- und Westküste, die von dem kommerziellen Aufstieg, den Hip-Hop in den 90ern erfuhr, noch gefördert wurde.

Mitte der 90er Jahre hatte sich die Auseinandersetzung in einer Art Stellvertreterkrieg auf 2Pac (Westcoast) und Notorious B.I.G. (Eastcoast) konzentriert. Als im September 1996 2Pac und ein halbes Jahr später Notorious B.I.G. erschossen wurden, brach der „Krieg“, von dem keiner mehr wusste, worum er sich eigentlich drehte, in sich zusammen. Im selben Jahr erklärten verschiedene Rapper von beiden Küsten bei einem gemeinsamen Treffen die Konfrontation für beendet.

Als herausragendes Album aus dieser Zeit ist die 1996 erschienene Doppel-CD „All Eyez On Me“ (Tupac Shakur) zu erwähnen. Es war das erste Doppel-Album der Rapgeschichte und zugleich das erfolgreicheste. Auf dem Album ist ebenfalls die meistverkaufte Rap-Single der Welt zu finden "California Love" von Tupac Shakur feat. Dr. Dre.

Musikalisch gab es in der zweiten Hälfte der 90er Jahre bedeutende Neuerungen. Besonders die Beats wurden komplexer, worin man den Einfluss von Stilen wie Reggae und Dancehall, aber auch des Oldschool-Hip-Hop und des Electro Funk der 80er Jahre hören konnte. Zudem wuchs die Stilrichtung des Hip Hop immer weiter mit der des Soul und des R&B zusammen, um 2000 erreichte der Einfluss auch die „normale“ Popmusik wieder. Bedeutende Alben kamen in dieser neuen Ästhetik von Wyclef Jean und Lauryn Hill.

1999 – Gegenwart

Zwar hat offiziell keine der Küsten gesiegt, in den folgenden Jahren aber wurde über den Weg des Plattenmarktes deutlich, dass es weder der politische conscious rap noch die intellektuelle Schule der Native Tongue Family aus dem Osten war, die sich durchgesetzt hatten. Der Hip-Hop-Markt der Gegenwart wird dominiert von den Gangstarappern der Westcoast, ihren Zöglingen und Nachfolgern. Seit der Jahrtausendwende jedoch ist die Dominanz der Westcoastrapper stark zurückgegangen und die Eastcoast beziehungsweise seit etwa zwei Jahren auch der Dirty South haben der Westküste den Rang abgelaufen.

In den letzten Jahren hat aber vor allem eine Szene auf sich aufmerksam gemacht, nämlich die in Detroit. Größtenteils ist dies ihrem berühmtesten Vertreter Eminem geschuldet, der über seinen Ruhm die Karrieren anderer Künstler wie D 12, G-Unit oder 50 Cent wesentlich initiierte. Allerdings ist Eminem selbst eine Entdeckung Dr. Dres, der mit Aftermath Records inzwischen auch eine Filiale in New York betreibt.

2005 entstand eine Abwandlung des Hip Hops namens Hip Comedy. Zu finden im Netz ber der offiziellen ZBZ Homepage.

Internationaler Hip Hop

Seit Anfang der 90er Jahre hat sich Hip Hop international verbreitet. Dabei haben sich typische Stile der einzelnen Länder herauskristallisiert, insgesamt aber bleiben die Interpreten aus den USA tonangebend. In Europa fiel Hip Hop bereits in den 80er Jahren in den französischen Banlieues von Paris und Marseille auf fruchtbaren Boden. Internationales Renommée erwarben sich Anfang und Mitte der 90er Jahre vor allem MC Solaar und IAM.

In Deutschland gibt es ebenfalls eine lange Tradition des Hip Hop, auch wenn dieser von seiten der USA kaum ernstgenommen wurde. Beispielsweise erklärte RZA vom Wu-Tang Clan noch 2003, der deutsche Hip Hop stehe heute dort, wo der amerikanische vor 10 Jahren gewesen sei. Andererseits wurde der deutsche Rapper Torch von dem inoffiziellen Vater des Hip Hop, Afrika Bambaataa, 1985 zum ersten „Zulu-Nation-Chapter“ Deutschlands ernannt. Seit den 90er Jahren ist deutscher Hip Hop auch kommerziell erfolgreich.

Auch in anderen Ländern existieren zwar Hip-Hop-Szenen, meist sind sie aber musikalisch epigonal. Erwähnenswert ist noch der Britische Hip Hop, der die eigene Spielart des Britcore hervorbrachte, sowie der brasilianische Hip Hop, der ebenfalls einen eigenen Unterstil, den von der Bass Music beeinflussten Rio Funk, hervorbrachte. Auch in Afrika hat sich mittlerweile eine vielfältige Szene entwickelt, die oft amerikanischen Vorbildern nachstrebt, aber auch eigenständige Spielarten des Hip Hop hervorbringt.

  


-Partydates-
21.01.2006 - 18:27

 

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Freaky Frida Party

 

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20.01.06

 



 

 

 

  


Playliste
5.01.2006 - 20:37

Habe hier mal so ein paar lieder aufgelistet, die ich auch selber auch so auflege.

Ich werde sie immer wieder mal erweitern und verbessern. Natürlich kann auch ich es nicht jedem recht machen und so wird es zu verschiedenen ansichten der lieder und zusammenstellung kommen.

Wer jedoch was damit anfangen kann, kann sich ja hier vielleicht ein paar ideen hohlen.(Natürlich kommen diese lieder nicht in dieser zusammenstellung vor, dies ist lediglich eine auflistung der vorhandenen tracks..)

Naughty j

 

1)50cent - In da club

2)50cent - Candy Shop

3)50cent - Just a little bit

4Ciara - Goodies

5Chingy - Balla baby

6Cassidy - Dj Naughty j MIX

7Beyonce - baby Boy

8Lumidee - Dj Naughty j MIX

9Nelly & Justin Timberlake - Girlfriend

10B2K - Girlfriend

11Skillz - let em go

12Cassidy & Mary J. Blige - Im a hustla

13Beyonce - Naughty girl

14Black eyed Peas - My Humps

15Black eyed Peas - Hey mama

16Black eyed Peas - Dont Phunk with my...

17Cassidy - Hotel

18Chingy - Rigth thurr

19Daddy Yankee - la dasolina

20Gwen stefani - Richt girl

21Gwen Stefani - Holla back girl

22Ja rule - Wonderful

23Kevin Lyttle - Tempted 2 touch

24Kevin Lyttle - Turn me on

25Lumidee - never leave you

26Mariah carey - Its like that

27Mariah carey - Beautiful

28Carlos Santana - Maria Maria

29Mario - let me love you

30Missy Elliot - Lose control

31MVP - Roc your body

32Shaggy - Wild tonight

33Fat Joe & Nelly - Get it poppin

34Nelly - Dilemma

35Snoop Dogg - Beautiful

36Snoop Dogg - Signs

37Snoop Dogg - Drop it like its hot

38Jennifer Lopez - Get rigth

39Usher - Yeah

40Usher - Cought up

41Rihanna - Pon da replay

42Sean Paul - We´ll be bruning

43R.Kelly - Burn it up

44R.Kelly - Thoia Thoing

45Pachanga - loco

46Pittbull - culo

47R.Kelly - Fiesta

48j-know - Tipsy

49Akon -  belly dancer

50Ciara - 1, 2 step

51Rihanna - if its lovin that you want

52Ashanti - Only you

53Destineys child - soldier

54Destineys child - lose my breath

55Houston - i like that

56Kelis - trick me

57the game - how we do

58R.Kelly - Home alone

59R.Kelly - Playas only

60Ying Yang Twins - Wait

61Mary J. blige - bring me joy

62Brandy - i wanna be down

63Redhead Kingpin - do the rigth thing

64Horace Brown- Tste your love

65Guy - lets stay together

66Father MC - everythings gonna e allright

67Soul for real - Every liffle thing

68Bobby brown - 2can play that game

69Beverly knight - flavor of the old school

70Jodeci - my heart belong to you

71Nuttin nyce - down 4 whateva

72Jodeci - Freekin you

73AZ - Sugar hill

74Monifah - I miss you

75Reakwon - Ice cream

76Immature - We got it

77Mary J. blige - Reminisce

78Yvette Michelle - Everyday& every night

79Da Brat - Dirty B side

80Method man & Redman - How high

81Blackstreet - u blow my mind

82Luniz - i got 5 on it

83Lost boyz - music makes me high

84New Edition - hit me off

85Missy Elliot - work it

86Angie Martinez - If i could go?

87Clipse - when the last time

88Wayne wonder - no lettin go

89Anthony cruz - go go go

90N.O.R.E. - nithin

91Camron - Oh boy

92styles p - good times

93Ashanti - happy

94Shawn Desman - Lets go

95Jennifer Lopez - Aint it funny

96Sean Paul - gimme the light

97K Young - happy together

98Loon - no ain´t gangsta

99Nuccy rey-o - forget the rumors

100Raheem Devaughn - letzs get blown

101Trey Songz - Just got to make it

102Matt Blaque - yo booty

103Toni Braxton - i like it i like that

104Rihanna - if its lovin that you want

105Christina Milian - Dont wanna lose your love

106Mariah Carey - Secret love

107Tearra Mari - make her feel good

108Jennifer lopez - hold you down

109Faith evans - goin out

110Bobby Valentino - come touch me

111Amerie - Rolling down . . .

112Usher - ride

113Donell Jones - You make me. . .

114Ricky Martin - I dont care remix

115Rayn Leslie - used to be

116R.Kelly - Break up to make

117R.Kelly - Did you ever

118Donell Jones - You didnt