hiphop.de | blog.hiphop.de | Blog Verzeichnis
LOG IN

» 23.12.2005 - 22:38

Same thing all day

"...I want something to live for, someone who'd make my life an adventurous dream..."

Nina Simone - "Something to live for"

Der Traum vom Glück, geträumt in jeder Nacht, die ich meine Augen zu schließen vermag. Denn der Schmerz hält mich wach und zwingt mich, das Gefühl, Glück zu erfahren, vergessen zu machen. Selbst das Fest der Liebe, die Gemeinsamkeit derer, die sich ins Herz geschlossen haben, findet ohne mich statt. Ich treibe in Gedanken, gebe mich der Gewissheit hin, dieses Jahr ohne einen Menschen an meiner Seite verbracht zu haben, der Gewissheit, auch das kommende Jahr ohne das Mädchen zu beginnen, dessen Auftreten in jedem Augenblick, an dem ich ihm begegne, meine Existenz bedeutet. Ohne Zweifel...sie ist mein Glück.

melo
  


» 19.12.2005 - 21:33

Mein Song am Montag Abend...

Max Herre - "Alter Weg"

"...das Glück liegt auf den Wiesen dieses Parks im Mai..."

Wie vermisse ich diese Situation, im Frühling, im Sommer im Park zu liegen, in den Himmel zu schauen, ein wenig zu schlummern und dabei Musik zu hören... Gerade jetzt, da die Winterdepression sich offenbart, Schnee wird zu Matsch und wir kämpfen uns hindurch... da möchte man in den Sommer zurück und wieder fröhlich sein, Schmetterlinge statt Schmerzen im Magen... weg von dem Stress, einfach seine Ruhe, unter dem blauen Himmel. Es macht mich traurig, denn ich weiß, die Zeit vergeht und kommt auch wieder, aber man vermisst trotzdem den Moment ansich... Und nun, da Winter ist, fühle ich mich so, als liefe alles schief und ich möchte mich dem entziehen... das Gefühl, das Glück im Frühling vergessen zu haben. Das Glück, auf den Wiesen dieses Parks, im Mai...

Melo
  


» 19.12.2005 - 18:56

Ein nettes Abendbrot...

...endete in einer Grundsatzdiskussion und Tränen. Der Grund: meine Schwester (6) hat morgen Geburtstag und wünscht sich noch einige Sachen für den Nachmittag. Unter anderem fällt das Wort "Negerküsse", worauf ich meiner Schwester höflich beipflichtete, dieses Wort nicht zu benutzen. Meine ohnehin zu nichts zu gebrauchende Schwester fand das so toll, dass sie meinte, sie könne sagen was sie will und benutzt das selbe Wort dann im nächsten Satz noch einmal. In dem Wissen, dass ihr Wissen noch nicht ausreicht um zu wissen, dass man das Wort "Neger" nicht mehr benutzt, und es eher als Schimpfwort aufgefasst wird, wurde mein Ton lauter und eindringlicher, was meine reizende Schwester jedoch noch witziger fand, als es ohnehin für sie schon zu sein schien. "Ich will aber Negerkuss sagen", war wieder ihre Reaktion. Darauf hin begann mein Vater zu fragen, was denn daran so schlimm sei, dass sie "Negerkuss" sagt, woraufhin ich erklärte, dass ich es nicht als angenehm emfinde, zumal der Freund meiner Schwester aus dem Benin stammt und ich einen wunderbaren 1 1/2 Monate alten Neffen habe. Mein Wort fand nun schon ärgerlichen Ausmaß und meine Schwester, nun nicht mehr so fröhlich, begann zu heulen. Mir war es egal. Meine Mutter war ohnehin schon von ihr genervt, weil sie nicht einmal das machte, was man ihr sagt. So war ein tolles gemeinsames Abendbrot mal wieder in den Sand gesetzt und ich werde meinen Frust los, in dem ich in einen Blog schreibe, dessen Existenz, diesen geistreichen Beiträgen zu verdanken ist.

Melo
  


» 19.12.2005 - 01:24

mein Song um Mitternacht...

Bushido - "Augenblick"

warum? Weil ich davor Angst habe... das ist alles.
  


» 18.12.2005 - 22:51

Und täglich grüßt...

...das Murmeltier.

Wieder bin ich heute aufgewacht, mit dem Gedanken daran, wie nutzlos ich doch in dieser Welt bin, dass alles was ich auf die Beine stelle, von irgendwelchen Miesepetern wieder zu nichte gemacht wird. Zum Glück bin ich heute erst so gegen 15.00 Uhr aus meinem Schlafdomizil gekrochen, sodass mein Leid für heute auf 12 Stunden begrenzt sein wird. Mein Problem ist, dass, je eher ich ins Bett gehe, ich umso früher wieder aufwache. Darum werde ich warscheinlich wieder erst morgen so gegen 2 in die Federn. Der Schlaf ist kurz, und ich brauch noch etwas Aufschub an Zeit, damit ich morgen voller Tatendrang in den Tag stolpern kann. Und diese Zeit kann ich eben nur durch Wachbleiben einfordern. Klingt kompliziert, aber viele werden wissen, und verstehen, was ich damit meine.

Jedenfalls habe ich heute meinen gesamten Tag damit verbracht an meiner zukünftig ca 17 Seiten umfassenden Facharbeit zu schreiben und bin in 5 Stunden nur auf 3 Seiten gekommen. Und woran liegt das? Na klar, daran, dass ich meinen Kopf einfach nicht frei bekomme, von Gedanken an meine Zukunft. Ich steigere mich in etwas hinein, was eigentlich etwas völlig humanes, für mich aber komplettes Neuland ist. Eine Beziehung einzugehen, allein erstmal einen Grundbaustein zu schaffen, bereitet mir zunehmende Magenschmerzen und verursacht einen steten Abbau meiner Nerven- und Gehirnzellen. Aber was ist es, dass mich trotzdem immer wieder, wie ein kleines Kind, nicht abschrecken lässt, von dem Gedanken, dass es mich fertig macht, mich innerlich zerstört und mir keine Perspektiven zeigt, mich davon zu befreien?

Ich werde es tun. Ich werde sie ansprechen... morgen. NEIN. Ich will es gleich tun, SOFORT, denn sonst verschiebe ich es wieder und wieder und wieder und ich gehe daran kaputt, zu sehen, wie ich mich anstelle, mein Leben zu zerstören, in dem ich diese gewisse Mauer, diese Barierre nicht bezwingen kann. Ich fühle mich wie ein Soldat, der vor der Wand steht, 3 - 4 Meter hoch, ohne Hilfsmittel, angetrieben von einem Feldmarschall, der mich foltert, mich zwingt, diese verdammte Grenze mit einem einzigen Sprung, einem einzigen Willen zu überqueren und dem Leiden ein Ende zu bereiten. So fühle ich mich.... Schmerz.




Ich bin stetig am Suffern, das Leben ist ruff und ich bete zu Gott um Vergebung und Hoffnung. Die Tränen soll´n trocknen, yo das Problem roppt mein´ Kopp und ich flehe, dass es stoppt. Es tut weh wie bekloppt, ich will geh´n, doch es kommt um mich ewig zu bomben. Mentale Krisen schießen wie Kugeln durch mein Gehirn, ich bin am Bluten, suche das Gute um nicht im Leid zu verirr´n. Es scheint zu passieren, obwohl ich alles dagegensetze, ich liege am Boden, der Sieg ist verloren. Bei dem Krieg in mei´m Herzen kehrt Kälte ein, ich kann sie leider nicht stoppen, zu viele Löcher und Wunden zieh´n mich nach unten, kann nur weiterhin hoffen, dass eines Tages die Sonne scheint, weil sich alles in Kreisen bewegt. Ich dreh´ am Riesenrad wie Psychopathen und leide konkret an fiesen Flashs, die wir hier die Krisen nenn´. Ich bin mies am Hängen, will nur noch eins, und das ist, mein Weed zu verbrennen. Ich kann nix mehr seh´n, denn meine Augen sind voller Wasser, der See in mir will nach draußen, ich muss ihn lassen, sonst würde ich platzen. Ich möchte rebellieren, doch kann nicht, Probleme zu gigantisch in meinem Leben. Sie lähmen jede Bewegung und ham mich in ihrer Gewalt, deshalb brauch´ ich Cheeba, das knallt und ich geb´ es mir, bis ich kippe, und schreibe diese Lieder im Fall, dass ich das Ganze hier überhaupt überlebe. Zu viele Niederschläge auf meinen Wegen lassen mich fühl´n, als ob ich untergeh´ in den dunklen Tagen, die mich stetig umgeben. Kann keine Stiche mehr nehm´ in mei´m Herzen, mein Leben heißt – Schmerz. Schmerz

In meiner Brust, ich reiß´ mich zusammen und spüre ihn trotzdem, kann leider nichts machen, es zieht und es roppt. Der verdammte Schmerz lässt nicht in Ruhe und begleitet mein Leben, ich fighte dagegen, er lebt in mir und bereitet nur Elend. Der Scheißschmerz. In meiner Brust, ich reiß´ mich zusammen und spüre ihn trotzdem, kann leider nichts machen, es zieht und es roppt. Der verdammte Schmerz lässt nicht in Ruhe und begleitet mein Leben, ich fighte dagegen, er lebt in mir und bereitet nur Elend. Der Scheiß Schmerz.

Schmerz – ich muss ihn überleben und ich werd´ es auf jeden. Er ist unbequem, aber mein Kern ist Kämpfer mit Herz und mit Seele. Mit Schwert auf meinen Wegen schlag´ ich mich durch die Fährten des Lebens, es wär´ nicht schwer zu versteh´n, würdest du durch meine Augen seh´n, wärst du blind vor Wut, aber das würde auf Dauer zerbrechen, deshalb bin ich dauernd am smash´n, um trotz der Trauer zu lächeln. Ich blick´ in die Zukunft, hab´ viele Pläne und bin guter Dinge, das lässt mich`n bisschen aufatmen und meine Wut verringern. Ich geh´ mit Kraft nach vorne wie`n Schwinger und greif´ nach meinem Glück. Ich bin noch weit davon entfernt, doch ich hoffe und fighte, bis ich es krieg´. Ich nehm´ die Tränen als Ansporn, um mich nach vorn zu begeben, nicht Selbstmord zu begehen, denn ich wurde geboren um zu leben. Und ich schaff´ es, auch wenn das Ganze scheißruff is´. Mein Befehl zu überleben ist der Wunsch meiner Familie und der Gottes, denen ich danke für die Talente, mit denen ich beschenkt und gesegnet bin, und ich werde mit Liebe an ihnen arbeiten und sie mit Herz dann verwenden. Ich halte das Gute im Leben fest und präg´ es in mir ein um es nicht zu vergessen. Der Weg ist noch weit und es gibt so viel von dem Schlechten, aber ich hab´ gute Freunde an meiner Seite, mit denen ich sprechen und teilen kann, die mich backen und auch für mich da war´n, als noch schlechtere Zeiten war´n. Die Tränen trocknen, ich seh´ nach vorn und geh´ meinen Weg, bleibe zäh, sprech´ mein Gebet und bleibe straight auf meinem Weg. Es gibt kein Zurück, ich halt´ es wie Moses und such´ mein Glück. Ich denk´, du kannst verstehen, ich kann nicht mehr drüber reden, ich muss geh´n und seh´n, dass wir überleben.

Auch wenn es ruff is´ und das Leben mein´ Kopf fickt, ich muss überleben, die Welt ist voller Kriege, doch ich hoffe, dass wir überleben. Ich seh´ meine Familie vor Augen, halt´ fest an mei´m Glauben, schieß´ Texte nach draußen und kämpfe um zu überleben.

Auch wenn es ruff is´ und das Leben mein´ Kopf fickt, ich muss überleben, die Welt ist voller Hass, doch ich hoffe, dass wir überleben. Ich seh´ meine Familie vor Augen, halt´ fest an mei´m Glauben, schieß´ Texte nach draußen und kämpfe um zu überleben.

(Azad - "Schmerz / Überleben")
  


» 18.12.2005 - 02:29

Mein Song am Sonntag Morgen...

Manuellsen - "Weihnachtssong"

Der Grundgedanke ist, ein Rapper mit einem Weihnachtssong? Hat doch Sido schon gemacht... vergiss es. Sido und sein Weihnachtssong ist das komplette Gegenteil zu diesem wunderbaren Track von Manuellsen. Als ich ihn das erste mal gehört habe, hab ich mich nur von der Message berührt gefühlt. Text und Ton harmonieren in wundervoller Weise mit einander, dass ich lediglich nicken konnte, als Bestätigung einer jeden Zeile. Großes Lob an den Typen, der hinter dem Beat steckt, denn er unterstützt den Text auf angenehme Weise. Und, auch wenn man es nicht erwartet hätte; dieses Lied beweist, dass hinter jeder harten Fassade eine Seele steckt, die voller Liebe ist...

Manuellsen - "Weihnachtssong"


  


» 18.12.2005 - 01:57

Nachtrag: "Wie stell ich es an?"

Nun, da ende der nächsten Woche meine Weihnachtsferien beginnen, dachte ich mir, ich bring nochmal etwas Schwung in mein Liebesleben. Das bedeutet, dass ich mir vorgenommen habe, das schönste Mädchen der Welt, welchse zufällig auf meine Schule geht, ganz unkonventionell auf einen netten Abend einzuladen... Und ich weiß, dass das eine schwierige Aufgabe ist, die ich nur lösen kann, wenn ich mich wirklich zusammen reiße... Also, wie stell ich es an? Gebe ich mich charmant oder cool? Oder beides gleichzeitig? Oh mann, allein bei dem Gedanken daran, bekomme ich schon wieder derbes Nervenflattern. Ich bin nervös, sehr sogar. Und das, obwohl es eigentlich keinen Grund gibt, annähernd aufgeregt zu sein, mal davon abgesehen, dass sie das einzige Mädchen in meinem Leben ist...

Fakt ist, ich träume ihr schon Monate hinterher, nerve meine Freunde mit meinen Gefühlsausbrüchen, schrieb endlos viele Texte... aber doch, fand ich nie, dass eine Gelegenheit passender wäre, als morgen... Und ja, wer kennt das Sprichwort nicht? Selbst ich kenne es, und doch, noch nie habe ich etwas sofort getan, was ich nicht ohnehin schon auf den morgigen Tag verschoben hatte... Seit zwei Stunden ist nun schon Sonntag, was bedeutet, dass ich bis Freitag nur noch 4 Tage habe, um sie anzusprechen. Wenn ich zu Weihnachten immernoch solo bin, dann begehe ich psychisch Selbsmord. Und ich bin ohnehin schon ziemlich kaputt, seit Monaten depressiv und zu nichts im Stande... und das, weil ich es nicht schaffe, ihr meine Liebe zu gestehen. Erbärmlich. Dabei sollte es doch für Jungs in meinem Alter keine Hürde sein, ein ca. 2 Jahre jüngeres Mädchen anzusprechen, dessen Wunsch es doch nur sein kann, mit einem älteren Jungen zusammen zu sein...

Was mir also am Ende dieses Beitrages wieder bleibt, ist zu sagen, dass ich es einfach nicht wert bin, solange ich es nicht selbst in die Hand nehme. Period.

"...Kann nur im Traum daran denken, dass mein Leben was wert ist,
sehe im Traum die Frau, merk, dass mir im Leben was wert ist..."

(melo - "Leichtsinn")
  


» 16.12.2005 - 19:07

Mein Song am Freitag

Curse - "Enttäuschung New"

Dass es in der heutigen Rap-Landschaft noch Menschen gibt, die wirklich erzählen, was wahr ist, ist schon etwas besonderes. Curse, dessen Homepage selbst schon mit dem Viva-Cometen ausgezeichnet wurde, bleibt einer der wenigen deutschen MC's, die sich wirklich von Anfang an treu geblieben sind. Dass es andere Menschen nicht so sind, beweist Michael Kurth mit diesem Song. Nicht bei einer einzigen Zeile musste ich überlegen, ob es wahr ist, was er sagt, oder nicht. Denn jede Zeile fügte sich perfekt in das Raster, verknüpfte sich mit den anderen und fusionierte zu einem Ganzen, dessen Sinn sich aus vielen Perspektiven sehen lässt und somit nur für Curse selbst, wirklich klar ist, was er mit diesem Stück sagen will, aber vor allem, WEM er diese kritisierenden Zeilen gewidmet hat. Meine Sichtweise ist nicht interessant, jeder sollte sich sein eigenes Bild davon machen...

Curse - "Enttäuschung New" 

Free Download

Auch wenn ich dieses mal nur zeilen schreibe simpel und leicht,
dann ist noch lange nicht der inhalt auch so simpel und leicht
es ist nicht leicht für mich zu schreiben was ich fühl oder denk,
auch wenn man meint es sei ganz anders wenn man hört wie ich rap

doch nur die wenigsten von euch hör'n wirklich zu wenn ich Sprech,
weil ich auch zu den allerwenigsten von euch wirklich sprech,
es ist so schwer wenn emotionen dich so verbrennen das du flennst
und dich dein Herz mehr überrent als dein verstand es jemals denkt

wenn deine hand den stift unfasst doch fast zerplatzt wenn sie schreibt
wenn all die last dich fast zereißt und du nicht mehr weißt was dir noch bleibt.
Und ich versuch so sehr so stark zu sein versuch so sehr so hart zu sein
versuch so sehr für mich und meine jungs ständig am start zu sein

Es fragt mich gar kein Mensch Ey gehts dir gut? Ey gehts dir schlecht?
Es geht nur darum ob das was ich rap gut läuft oder grad schlecht.
Man hat mir oft gesagt Cousin bist du on Top werden alle bei dir sein
doch kaum bröckelt der Trohn renn alle weg. Du wirst alleine sein.



Ich habs gehör't dann auch Geglaubt doch bisher wusst ich kaum
wie sich das anfühlt wenn ein Haufen Menschen gehn den man vertarut.
Ich bin zum Glück nicht allzu down bin allzu vielen allzu gut
doch auch zum Glück nicht zu dumm genug um zu zuhören wenn ihr ruft .

Ich kann spüren sie Sympathien anderer Mc's sich mir entziehen
mit den ich früher fast Verbündet war ich dacht wir wär'n Team.
Doch ich kann sehn worum's da wirklich ging, es ging da nicht um mich
es ging um was ich bin und was man mitenehm kann von meinem Ding:

n bisschen fame n bisschen name n bisschen game n bisschen hype
vielleicht ein feature oder zwei für Tausend schleifen
doch das hab ich wohl gebraucht zum reifen.
Das ihr die Hand nicht mehr schüttelt die euch damals noch gefüttert hat in harten Zeiten.

Und warum das? Weil meine Single euch nicht liegt?
Weil euch mein Album nicht mehr street genug ist für dich und die Peeps
Weil ich reifer bin als ihr, geistlich weiter bin als ihr
ich Erfolg hab 25 ich und 32 ihr.



Weil ich ehrlich zu mir selbst und den Fans geworden bin
ich muss nicht mehr den Hassler mimen ich konzentrier mich auf's MC'n
statt das ihr Stolz seit das es einer Schafft der eigentlich ist wie ihr
doch ey was sag ich?Ey ich freu mich das ich nicht so bin wie ihr!

Ich kann Leben ohne Drama, Respekt geben ohne Chash
ich kann singen wenn ich will trotzdem ist jeder Song ein Smash.
Es gibt leider Magazine die das Beef noch untermauern,
unterstützen wenn ihr hated um die Auflage zu powern.

Jungs mit denen ich damals down war, leider heute nich,
wenn du lächelst un mir five gibst das bedeutet leider nichts,
seid nicht sauer wenn ich bitter kling ihr habt mich so gemacht,
ihr seid der Grund das ich fast kotze auch wenn ich nach außen lach.

Ich wollte raus,ihr zieht mich wieder rein,
ich würd so gern positiver sein doch nein! es ist mir nicht erlaubt glücklich zu sein.
Und wenn ich depri bin und wieder Lieder bring die wie Gebete
kling zum Herrn den ich bitt das er mir gnädig ist



versteht ihr das als Sieg? Ich bin zurück wo ihr mich haben wollt:
der ewig kleine Einsame in seinem Zimmer eingerollt.
So liebt ihr mich weil ich euch unterhalte ihr euch freut,
zu sehen wie ihr Ferrari fahren könnt und ich leider nur Golf.

Ihr wollt die Schmerzen hören in den Songs das nennt ihr Real das nennt ihr deep
ihr genießt es wenn ein anderer mensch vor Schmerz am Boden liegt.
Das befriedigt Voyeristisches bedürfniss nach dem Leid
anderer Leute und die Freude das ihr selber das nicht seid.

Ihr richtet über Liebe alles nieder und verbrennt statt aufzubau'n
und ihr schaut viel lieber herab ihr seit nicht stark genug um aufzuschauen
und eigentlich ergeb ich mich mit diesem Song,
weil ihr den alten Curse zurück gefordert habt und auch bekommt

Hier ist der Curse der keinen von euch traut keinen von euch will
den ganz allein in Trauer Alkohol in Liter um zu Chillen.
der Hass verspürt Menschen töten will, vielleicht auch versucht sich selber umzubringen
der Curse der ist so wie ihr heißt der Fluch!



der Curse der schreibt um auszubrechen aus der Scheiße diese Welt
die aus euch besteht verabscheut eure Weise
Ist mir scheißegal ob ich verlier
ich wurd geboren von meiner Ma doch wenn der Kugelhagel trifft sterb ich genau wie ihr!!!
  


» 16.12.2005 - 18:23

Der Beat bestimmt den Song...

...genauso, wie auch der Text.

Was ich sagen will, ist, dass man für alles, was man erreichen will im Leben, eine Grundlage schaffen muss. Mein Beat ist noch längst nich fertig, der Text also noch garnicht von Belangen und somit der Song ein unfertiges Etwas, was mich Tag für Tag beschäftigt und genauso auch innerlich zerreißt. Während ich also hier sitze, an meinem Tisch, müde, aber nicht gewillt aufzugeben, stelle ich fest, dass mein Adventskalender erst an 2 Türen offen ist... selbst dafür habe ich keine Gedanken mehr. Nicht, dass ich die Zeit nicht hätte, doch ich bin gefesselt in mir selbst. Und woran liegt das? Ich würde es euch nicht vorenthalten, wenn ich es wüsste...

"...auch wenn ich dieses mal nur Zeilen schreibe, simpel und leicht,
dann ist noch lange nicht der Inhalt auch so simpel und leicht
es ist nicht leicht für mich zu schreiben, was ich fühl oder denk,
auch wenn man meint, es sei ganz anders, wenn man hört wie ich rap..."

Ich fühle mich in dieser Grundaussage bestätigt, wenn ich zum warscheinlich tausendsten mal das Lied "Enttäuschung New" von Curse durch mein Gehirn fließen lasse... Alles was ich tue, wirkt auf die Leute "okay", man sieht mich halbwechs als einer ihrer Gesellschaft an, doch in Wirklichkeit sind sie ignorant, denn sie fürchten was ich mach. Ich schreib den Text für mein Leben, aber immer wieder knülle ich das Blatt auf meinem Block und beginne von neuem, sodass ich kaum an ein Ende, einen fertigen Text auf einem fertigen Beat, denken kann...

So leid es mir tut, für euch und eure Welt, ICH bin was ich bin und daran könnt ihr nichts ändern, selbst wenn ihr mich tötet. Ich bin wie ich bin... Und allgemein würde ich behaupten, dass ich doch sehr zerstreut bin, obwohl ich zu 80 % meiner Zeit, in mein Inneres guck. Einerseits bin ich einsam, aber aus anderer Sicht, bin noch nie allein gewesen, was auch eine Sichtweise der Menschen ist, die mich kennen. Doch, sie wissen nicht wer ich bin und wissen nicht wie es mir geht, was will oder kann. Fast täglich ernte ich Spott und Hohn, gleichermaßen bekomme ich von den selben Leuten oberflächlichen Respekt, weil sie merken, dass sie ohne mich NICHTS sind. Sie sind jedoch zu feige, es zuzugeben. Und das macht mich fertig, zu sehen, dass Freunde, keine wahren Freunde sind, weil sie es nicht verstanden haben, was wahre Freundschaft bedeutet.

Nun, ein Vorteil, der die ganze Situation nur mildert, ist, dass es in meinem engen Freundeskreis keine HipHopper gibt. Meine engsten Freunde sind Fans von Punk- und Metalbands, feiern auf Techno oder Drum'n'Bass, ziehen sich Joints auf Reggae und Ska... wenige Leute, die wirklich straight HipHop sind, haben mir bewiesen, dass ich mit ihnen nicht klar komme. Menschlich, aber genauso auch auf musikalischer Ebene. Ich habe gelernt, dass ich meine Einstellung zu meiner Lieblingsmusik nicht zerstören lassen kann, was bewirkte, dass ich mit niemandem wirklich gut zum Thema Rap o.ä. diskutieren konnte. Darum unterhalte ich mich gerne mit Menschen, die wirklich verschiedene Dinge im Leben probieren, nicht nur stumpf geradeaus gegen ein und die selbe Wand rennen, eben Menschen, die ich aufgrund ihrer Art, ihrem Charakter, aber auch ihrem Charisma und ihrer Lebenseinstellung respektiere...

Nun zu ihr, dem Mädchen, dass ich liebe... sie ist, wie könnte man anders annehmen, nicht auf HipHop bezogen, was sich, ich kenne sie ja noch nicht persönlich, in ihrer Ausdrucksweise und ihrem Kleidungsstil äußert. Weitere Information über sie, die mich darauf schließen lassen, dass sie weder Proll, noch Assi, sondern alternativ ihr Leben lebt, erfuhr ich von meinen "Laufburschen", sodass ich ausschließen kann, von einer billigen Nutte ausgenutzt zu werden. Denn sie ist das perfekte Gegenstück zu den Mädchen, die ich täglich um mich herum sehe... sie hebt sich selbst deutlich von ihren Freundinnen ab, die sie tagtäglich umgeben, was für mich bedeutet, dass sie etwas besonderes ist. Und nicht nur das, nein, wenn ich sie sehe, schon allein der Blickkontakt lähmt mich in jeder Bewegung und es fährt ein unglaublicher Schmerz durch meinen gesamten Körper, der mich zwingt, zu glauben, dass sie die richtige ist... Magenkribblen ist dagegen Kinderfasching, ein solches Gefühl haut den stärksten Mann um, was ich nun wahrlich nicht bin. Das Gefühl, verliebt zu sein, in einen Menschen vom anderen Geschlecht... was ist es, dass uns glauben lässt, dass es etwas Wunderbares sei? Wo es uns doch leidvolle Schmerzen zufügt, die an einem psychischen Schaden anrichten und der Liebe eigentlich keinen Grund für Freude geben...

Abschließend für heute möchte ich sagen, dass alles, was mein Leben wertvoll macht, von mir selbst ausgeht. Ich gebe einen Scheiß auf alles, was mir das Leben bietet, auch wenn das eine oder andere mich zwar quält aber fasziniert....

"...ist mir scheißegal ob ich verlier,
ich wurd geboren von meiner Ma,
doch wenn der Kugelhagel trifft,
sterb ich genau wie ihr..."

melo, denn der Beat bestimmt mein Leben...
  


» 16.12.2005 - 12:53

warum bin ich heute aufgestanden?

... um in die Schule zu gehen und festzustellen, dass der Unterricht in einer Kaffee-Runde endete...

Dabei hatte es alles wieder so beschissen wie jeden Tag begonnen:

Mein Wecker klingelte mal wieder viel zu spät, Klamotten schon ne Woche alt, blind ins Bad, kaum gefrühstückt und mit Kopfhörern zur Schule... und dann musste ich feststellen, dass es schneit. Aber nicht so, dass es schön weiß und flauschig vom Himmel kommt, nein es ist kalt, nass und festigt sich am Boden zu einer rutschigen Matschepampe. Also brauchte ich ca. 5 Minuten länger als sonst, traf gerade noch rechtzeitig in der Schule ein und konnte dort nun endlich meinen Tag richtig beginnen lassen. In der Hoffnung, das Mädchen meiner Träume in den Gängen zu erspähen, wanderte mein Blick, doch enttäuschte mich mal wieder auf ganzer Linie... so gegen 12.00 Uhr dann, nach getaner Arbeit, gibt es Tee und Spekultatius-Kekse, welche unsere Geschichtslehrerin mitgebracht hatte. Entsetzlich gelangweilt lies ich mich auf einem Stuhl nieder und schrieb einen Text für einen Weihnachtssong, inspiriert von Manuellsen's aktuellem Track. Die Zeilen füllten den Block, aber trotzdem war ich nicht glücklich. Und wieder resümiere ich am Ende der Woche, dass ich es wieder nicht geschafft habe, mein Leben zu leben wie ich es will... ein Puzzlestück fehlt noch, und das muss ich mir erkämpfen. Nun, heute Abend werde ich mir mit einer guten Freundin den Film "Der verbotene Schlüssel" ansehen und versuchen, meinen Alltag zu vergessen, obwohl ich weiß, dass es mir nicht erlaubt sein wird...