24.09.2006 - sunset in desert

"Through the lights and through the shadows, through the heights and through the dales,
through the smiles and through the cries, through all that goes what we call life."
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7.08.2006 - Weg
Ich zeige dir, was es heißt, allein zu sein. Ich trinke Tränen, schwarzen Wein. Ich folge dir tief, tief in die Nacht. Bis in den Abgrund deiner Seele steige ich hinab.
Ich suche nach der, die mich zum Weinen bringt Liebe macht süchtig, betrunken und blind. Ich suche nach dem Weg aus der Leere. Die mein Leben bestimmt. Ich laß es Tränen regnen.
Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt Ich schenk' dir mein gefrorenes Herz Ich will, daß Du es für mich wärmst
Ich verirre mich - nichts ist mehr klar. Ich bin da wo vor mir keiner war. Nicht fähig zu lieben oder liebe ich die Qual. Liebe ich den Schmerz - bin ich nicht normal?
Ich suche nach der, die meinen Geist nach Hause bringt. Ich suche nach der, für die ich diese Lieder sing'. Nur eine Nacht in meinem Zimmer, Wir wachen auf und leben für immer Ich laß es Tränen regnen.

(Böhse Onkelz - Bin ich nur glücklich wenn es schmerzt)
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14.07.2006 - Hungry
You're like a child with old eyes, cynical and sensible, always full of surprises. you travel far and wide, looking for the feeling, lost inside you. They don't understand you, no, until it's too late.
with everything they've handed you on a silver plate.
Are you hungry for a little more than what you've had before? Are you hungry for a taste of life? wet your appetite, are you hungry?
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28.03.2006 - Die Geschichte vom Suchen und Finden
Ich frag mich, ob das wirklich Zufall ist,
das ich seit meinem Umzug vor zwei Jahre nie damit konfrontiert wurde und jetzt
innerhalb von 5 Tagen gleich zweimal.
Ich schaue an mir runter und beginne zu überlegen, ob es an
meinem momentanen Aussehen liegt?
Doch weder die ausgelatschten Turnschuhe, noch meine etwas
weiteren Jeans oder die Burton Jacke erscheinen mir geeignet als Antwort auf
die Frage.
Das kann es also nicht sein.
Ich schaue auf die kleine, glänzende Medaillie in meiner Hand.
Die Marienfigur darauf kenne ich nur zu gut.
Den Menschen der sie mir geschenkt hat
jedoch gar nicht.
Ein Geschenk aus Dankbarkeit für eine
Wegauskunft.
Eigentlich war es zu erwarten, dass es so
kommen würde.
Und dennoch überrascht es mich.
Denke zurück an meine Geschichte, und eigentlich war er
immer in irgendeiner Form da.
In Menschen, Begegnungen oder in Erlebnissen.
Der Glaube an Gott.
Doch es ist die alte Geschichte vom Suchen und Finden:
Suche ich momentan gerade nach ihm oder findet er mich?
"Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr
finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan."
(Matthäus Kapitel 7, Vers 7)
Und weil sieben seit jeher meine Lieblingszahl ist, frage ich mich erneut,
ob ich nach dieser Bibelstelle gesucht habe, oder sie mich durch Zufall
gefunden hat...
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6.03.2006 - Guck' mal...
...ich kenn' Dein Passwort und lass' Dir einen Gedanken hier :-) Irgendwo auf der Autobahn richtung Chur. Zwischen
einer schlaflosen Nacht und einer nächtlichen Studiosession entstand
dieses Bild am späten Nachmittag, als wir gerade aus dem Tunnel kamen
und beeindruckt ob der Monumentalität dieser Berge waren. So
gross - und wir so klein. Grenzenlose Ausmasse trafen auf vollkommene
Ruhe - noch dreissig Minuten bis Chur. Mal sehen, wie man uns
"aufnimmt"...
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5.03.2006 - Über den Wolken...
...muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Im Moment fühle ich mich aber alles andere als frei.
Der Gürtel ist seit Stunden mehr Fessel als Sicherheit.
Wenigstens ist die morgendliche Übelkeit einer ermüdenden Gleichgültigkeit
gewichen.
Zweimal Umsteigen, 5 Stunden Wartezeit und 11 Stunden Flug liegen schon hinter
mir - 9 weitere vor mir.
"In case of a loss of
pressure in the cabin...."
...there'll be oxygenmasks coming down...mittlerweile kann ich den Text
mitsprechen.
Nur das ewig freundliche Lächeln der Stewardessen muss ich noch üben,
aber in
den nächsten 9 Stunden habe ich ja noch genügend Zeit dazu.
"...place the mask
over your nose and mouth and pull on the straps until secure."
Das Flugzeug setzt
sich in Bewegung, erst langsam, dann immer schneller.
Es rüttelt, die
Triebwerke tösen.
Kurz bevor das ganze unerträglich wird heben wir ab.
Ich werde gegen den
Sitz gedrückt.
7…6… 5…4…3…2…1…
Dann ist es auch
schon vorbei.
Für einen Moment
hat man das Gefühl die Triebwerke würden aussetzen und man würde in der Luft
stehen bleiben. Nur für einen Moment.
Der unspektakuläre
Teil des Fluges beginnt.
Ich verschlafe das Essen.Wache auf als sie
gerade die Überreste meines Sitznachbarn wegräumen.
Gelangweilt öffne
ich die Sichtblende des Fensters neben mir.

"Guten Morgen Freiheit."
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28.02.2006 - Sideways
You know it isn't easy, For these thoughts here to leave me. There are no words to describe it,
In French or in English. Cause diamonds they fade,
And flowers they bloom. And I'm telling you:
That these feelings won't go away. They've been knockin me sideways. They've been knockin me out lately, Whenever you come around me. These feelings won't go away. They've been knockin me sideways. I keep thinking in a moment that, Time will take them away. But these feelings won't go away.
You know it isn't easy, For these thoughts here to leave me. There are no words to describe it, In French or in English. Cause diamonds they fade, And flowers they bloom. And I'm telling you:
That these feelings won't go away. They've been knockin me sideways. They've been knockin me out lately, Whenever you come around me. These feelings won't go away. They've been knockin me sideways. I keep thinking in a moment that, Time will take them away. But these feelings won't go away...

(Carlos Santana - Sideways)
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24.01.2006 - As the world turns...

Though I walk thru the valley of hell the shadow follows me,
Wisdom hard to swallow tomorrow expect apologies,
You probably panic, stranded in search of a better planet,
Realism, hard to understand, we stand slanted,
and still stranded, merciless thievese stole the best of me,
I pray to black jesus to please take the rest of me.
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23.01.2006 -
The rain - the rain - the rain on my face, In the rain - the rain to hide my pain - on my... Hey I like to go out in the rain - rain - rain, On my face - in the rain - rain - to hide my pain - on my... Hey I like to go out in the rain. 
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16.01.2006 - Melt me down
2 Minuten - zufrieden betrachtete ich die Anzeige, ich würde mehr als nur pünktlich kommen.
Es rauschte kurz:"Bitte achten Sie auf die Blindenvorrichtung am Boden des U-Bahnsteiges und halten Sie diese nach Möglichkeit frei."
Verwundert blickte ich auf den Boden, nach 1,5 Jahren hatte ich also
endlich die Erklärung dafür, was die Rillen am Boden bedeutenden.
Lange Zeit zur Betrachtung dieser blieb mir aber nicht, die U-Bahn war da.
15 Minuten Fahrt, dann das alltägliche Umsteigen.
Als ich die Rolltreppe zum nächsten U-Bahnplateau hochfuhr, sah ich schon die neongelben Westen leuchten.
"Melt me down, pour me out,
Into the mold, but I'll break out."
Wissend was gleich passieren würde, öffnete ich meine Tasche,
packte mein Ticket aus, und hielt es einer kritisch blickenden Dame
hin.
Mit einem kurzen Nicken wurde mir erlaubt weiterzugehen.
Ich stellte mich ans Gleis und überlegte, dass das die zweite Kontrolle
innerhalb einer Woche war. Irgendwie schien ich das Anzuziehen.
Da die Anzeige diesesmal 5 Minuten anzeigte, blickte ich mich auf dem Bahnsteig um.
Mir fiel auf, dass die meisten Leute auf das Heer von
U-Bahnkontrolleuren starrten, und es sah so aus als würden sie gerade
danach lechzen zu sehen, dass jemand kein Ticket hatte.
Damit ihnen dann ein selbstgefälliges Lächeln über ihre Lippen huschen
kann, und sie sich innerlich auf die Schulter klopfen können, um sich
selber zu sagen, was für gute Menschen sie doch sind. Sie, die sich ein
U-Bahnticket gekauft haben.
"Have we all become molded, alive to the world,
But inside dead, to be nothing..."
Zum Unmut der Kontrolleure und wahrscheinlich auch zu dem
einiger "Zuschauer" geschah es jedoch nicht, dass jemand in den 5
Minuten kein Ticket hatte.
In der U-Bahn betrachtete ich die Menschen weiter.
Wie gleichgültig sie aus dem Fenster starrten, nur um niemanden ansehen
zu müssen, denn draussen gab es nichts zu sehen ausser dem Schwarz des
Tunnels.
Oder betrachteten sie etwa einfach ihr Abbild, das sich in der Scheibe spiegelte?
Prüften sie gerade nach, ob ihre Frisur toll aussah, ob die Schminke die Spuren der letzen Nacht ausreichend überdeckte?
Und jene, die nicht aus dem Fenster blickten, starrten ebenso
angestrengt in ihre Zeitung oder Zeitschrift, stets darauf bedacht
nicht aufzuschauen.
Einige wenige fixierten einfach nur einen Punkt irgendwo im Inneren der U-Bahn.
In mitten dieses zwanghaften "Nicht- Sehens" begann ich zu beobachten.
Fühlte mich aber dennoch fast schon gefangen in diesem Heer von ausdruckslosen Gesichtern. In dieser gleichgültigen Masse.
"I'll break out, I'll make it,
Yeah, I'll make it, do it my way."
Und ich lächelte.
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13.01.2006 - Erinnerungen...
...an eine tolle Nacht und vergangene Zeiten.
And we've come so far, And we've reached so high, And we've looked each day and night in the eye, And we're still so young, And we hope for more.
We've come a long way But we're not too sure where we've been, We've had success, We've had good times But remember this...
Been on this path of life for so long, Feel I've walked a thousand miles, Sometimes strolled hand in hand with love, Everybody's been there, With danger on my mind I would stand on the line of hope, And I knew I could make it, Once I knew the boundaries I looked into the clouds and saw, My face in the moonlight, Just then I realised what I fool I could be, Just'cos I looked so high I don't have to see me, Finding a paradise wasn't easy but still, There's a road going down the other side of this hill....
(Never) Forget where you've come here from, (Never) Pretend that it's all real, (Someday) Soon this will all be somone else's dream, this will be somone else's dream...
Manche Momente, Gedanken und Menschen bleiben für immer (in einem).
(Take That - Never Forget)
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Über Mich
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