Die Gefahren des Genfoods müssen wir nicht nochmals ansprechen, genügend Informationen stehen auf diesen Seiten sowie in unserer Videosammlung zur Verfügung. Der unausweichliche Einsatz von gentechnisch veränderten Lebensmitteln ruft nach Aufklärung sowie Verboten. Nicht nur Futter- und Biogasmais, sondern auch die trendigen Soja-Produkte wie Tofu und Sojamilch etc. sind Genfood. Die Ausweitung dieser Lizenznahrung bekämpft nicht den Welthunger sondern versklavt die Bauern und schädigt die Konsumenten. Nur die "Eigentümer" (Lizenzhalter) profitieren in diesem Spiel. Nun gibt es wiedermal eine ePetition mit der wir uns gegen diese Lebensmitteldiktatur auflehnen können oder zumindest unsere Missgunst symbolisieren können.
Der Deutsche Bundestag möge beschließen: Nahrungsmittel, Lebensmittel, Genussmittel und Stärkungsmittel für Tier und Mensch: Der Anbau, die Erzeugung, die Verwendung bzw. der Einsatz bei der Herstellung, der Handel und der Verkauf, der Import wie der Export gentechnisch veränderter, flüssiger als auch fester Zutaten und Endprodukte werden verboten.
Begründung
Ökologische und gesundheitliche Risiken. Am Beispiel der Genkartoffel Amflora: Die gentechnisch veränderten und die konventionellen Kartoffeln könnten bei der Verarbeitung im Werk kaum getrennt werden. Es könnte in keinster Weise sichergestellt werden, dass nicht doch Bestandteile dieser nicht zum menschlichen Verzehr gedachten Kartoffelsorte in den Nahrungsmittelkreislauf gelangten. Eine Antibiotikaresistenz dieser Kartoffelsorte könnte die Wirksamkeit von Antibiotika nach derzeitigem Kenntnisstand gefährlich beeinflussen.
Seit dem ersten Blogeintrag versuchen wir vor den Gefahren des Genfoods zu warnen. Nicht nur vor den unabsehbaren gesundheitlichen Risiken, sondern auch vor dem Potential des politischen Druckmittels. Gentechnisch verändertes Saatgut ermöglicht Konzernen wie Monsanto ein Monopol auf Lebensmittel und führt zur totalen Ausbeutung der Bauern. Die Lizenzgebühren für diese "Erfindungen" sind eine moderne Form des Ablasshandel.
In Nord- und Südamerika sowie in weiten Teilen Asiens sehen wir das Ergebnis dieses teuflischen System bereits sehr deutlich und nun wird es Stück für Stück auf Europa ausgeweitet. Leider können wir uns in diesem riesigen Machspiel nicht zweifelsfrei auf objektive Untersuchungen des Genfoods verlassen. Das folgende Zitat Henry Kissengers betont das Interesse an Genfood und Patenten auf Leben.
"Wer das Öl kontrolliert, der kontrolliert ein Land; wer die Lebensmittel kontrolliert, kontrolliert ein Volk."
Alle angesprochenen Vorwürfe, Risiken und Gefahren werden in den folgenden Dokumentationen und Artikeln näher beleuchtet und verständlich erklärt. Jeder sollte diesem Thema etwas Zeit widmen.
Die Europäische Kommission hat soeben bewilligt, dass zum ersten Mal seit 12 Jahren genmanipulierte Pflanzen angebaut werden dürfen, und stellt damit den Profit der Gentech-Lobby über das Interesse der Öffentlichkeit. -- 60% der Europäer sind der Meinung, dass mehr Forschung betrieben werden muss, bevor entschieden werden kann, ob wir Lebensmittel anbauen, die unsere Gesundheit und Umwelt schädigen können.
Eine neu ins Leben gerufene Initiative gibt einer Million EU-Bürgern die einmalige Chance, offizielle Anfragen direkt an die Europäische Kommission zu richten. Sammeln wir eine Million Unterschriften, um die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel so lange zu verbieten, bis ausreichende Forschungsergebnisse vorliegen. Bitte unterzeichnen Sie die nachfolgende Petition und leiten Sie diese E-Mail and Ihre Freunde und Familien weiter. Bitte geben Sie auch Ihre Adresse an, damit alle unsere Unterschriften für diese einmalige Bürgerinitiative gültig sind.
An den Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso:
Wir fordern Sie auf, ein Moratorium für die Einführung von genmanipulierten Nutzpflanzen in Europa zu erlassen, eine ethisch und wissenschaftlich unabhängige Forschungskommission ins Leben zu rufen, die die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln untersucht, sowie strenge Auflagen zu erlassen.
Aus aktuellem Anlass und wegen Zuschriften im Bezug auf "Ohne Gentechnik"-Aufkleber Kampagne.
Im Jahre 2005 übten die Biotech/Genfood Firmen über die WTO (Welthandelsorganisation) druck auf die EU aus, Genfood zuzulassen, da es sich sonst um Wettbewerbsverzerrung handeln würde. Schließlich legte die WTO fest, dass beispielsweise eine genetisch veränderte Tomate für sie genauso behandelt werden müsse, wie eine natürlich gewachsene Tomate. Allerdings dürfen die Biotech/Genfood Firmen auf ihre "Entwicklung" Patentgebühren verlangen.
Hier wird schon seit Langem mit zweierlei Maß gemessen,
Die EU knickte ein und erlaubte die Einfuhr der genetisch veränderten Lebensmittel und des Saatgutes.
Die großen Genplayer sind u.a. Mc Donald's, Kellogg's, Müller, Milka, Bärenmarke, Weihenstephan, Zott, Minus-L, Ferrero etc.
In mancher Unterhaltung zu diesem Thema wird immer wieder behauptet Mc Donald's sei ein viel zu großes Unternehmen um sich die Verwendung von Genfood zu leisten,
"außerdem machen die doch so eine "Öko-Werbung" mit Kartoffeln usw."
FALSCH. Gerade dadurch, dass Mc Donald's einen solchen Marktanteil hat, kann das Unternehmen ungestört weitermachen. Häufig war die Fast-Food Kette in den Schlagzeilen wegen ungesundem Essen, aber die "Restaurant" sind voll wie eh und je.
Und wenn Mc Donald's wirklich ohne Gentechnik produzieren würde, würde es sicherlich jeden Tag als Werbespot im Fernsehen laufen.
Die Risiken von Genfood haben wir in diesem Blog bereits des Öfteren erwähnt siehe hier. Jedem aufmerksamen Leser ist der Sinn der Gen-Aufklärung also bewusst und nachvollziehbar.
Das neue "Ohne Gentechnik" Logo ist eine Idee der Regierungsfraktion und beinhaltet folgende Regelungen: (gemäß taz 14.01.08)
"Künftig dürfen tierische Produkte wie Fleisch, Milch und Eier auch dann einen "Ohne Gentechnik"-Aufkleber bekommen, wenn im Tierfutter gentechnisch hergestellte Zusätze wie etwa Enzyme, Vitamine oder Aminosäuren vorhanden sind - allerdings nur unter bestimmten, strengen Voraussetzungen. Falls gentechnisch veränderte Zusatzstoffe zur Herstellung verwendet werden, müssen sie in der EU-Öko-Verordnung zugelassen sein. Und: Es darf keine Alternative zur Verwendung geben. Auch muss sichergestellt sein, dass in den Zusatzstoffen keine gentechnisch veränderten Mikroorganismen, die als Produktionsstamm genutzt wurden, mehr vorhanden sind. Sie dürfen nicht in das Futter gelangen. Der Anteil an genveränderten Zusatzstoffen darf außerdem 0,9 Prozent nicht übersteigen."
Kommentar: Es freut mich als Kämpfer gegen patentiertes Leben und Genfood-Aufklärer, dass dieses Thema endlich eine breitere Öffentlichkeit erreicht und Interesse weckt. Vielen Menschen waren bislang wohl weniger klar welchen Einfluss diese Technologie auf unser Essen hat. Die "Geiz ist geil" Masche scheint der Mehrheit wichtiger zu sein als nahrhaftes Essen und ein gesundes Leben, wobei die Preisunterschiede teilweise unerheblich sind wenn man bedenkt welche Risiken auftreten könnten und auftraten in diversen Fällen.
Es bleibt aber trotzdem ein 0,9%iger Anteil trotz Genfrei-Aufklebers und dieser Anteil muss überprüft und ggf. angezeigt werden, was der Biotech/Genfood Industrie wiedermal eine Hintertür aufhält. Wurden Tiere mit transgenen Futterpflanzen gefüttert, muss dies bei Tierprodukten wie Milch oder Fleisch weiterhin nicht gekennzeichnet werden.
Quellen: taz.de | William Engdahl "Saat der Zerstörung" | Foodwatch.de
US-Ärzteverband fordert ein sofortiges Moratorium für Gen-Nahrungsmittel F. William Engdahl
Die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin (AAEM) hat soeben ein sofortiges Moratorium für gentechnisch veränderte Nahrungsmittel gefordert. In ihrem neuen Positionspapier über Gen-Nahrungsmittel erklärt die AAEM: »GVO-Nahrungsmittel stellen ein ernstes Gesundheitsrisiko dar«, daher die Forderung nach einem Moratorium für Gen-Nahrungsmittel. Unter Bezug auf mehrere Tierstudien kommt die AAEM zu dem Schluss, dass
»ein mehr als zufälliger Zusammenhang zwischen GVO-Nahrungsmitteln und Gesundheitsschädigungen besteht«.
Die »GVO-Nahrungsmittel bedeuten ein ernsthaftes Risiko im Bereich der Toxikologie, Allergie und Immunfunktion, der Fortpflanzungsmedizin und der metabolischen, physiologischen und genetischen Gesundheit.« Für die milliardenschwere internationale Agrobusiness-Branche ist dies ein empfindlicher Schlag; ganz besonders für das Unternehmen »Monsanto«, dem weltweit führenden Lieferanten von GVO-Saatgut und den entsprechenden Pflanzenschutzmitteln. In einer Presseerklärung vom 19. Mai forderte die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin, die sich selbst als »internationaler Verband von Ärzten und anderen Experten, die sich den klinischen Aspekten der Umweltgesundheit widmen« beschreibt, umgehend die folgenden Maßnahmen bezüglich des menschlichen Konsums von GVO-Nahrungsmitteln: - Ein Moratorium auf GVO-Nahrungsmittel; Durchführung von Langzeituntersuchungen über die Sicherheit gentechnisch veränderter Nahrungsmittel und deren Kennzeichnung. -
Ärzte sollten ihre Patienten, die Fachwelt und die Öffentlichkeit auffordern, auf gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu verzichten. - Ärzte sollten beim Krankheitsverlauf ihrer Patienten auch die Rolle der GVO-Nahrungsmittel in Erwägung ziehen. - Zusätzliche unabhängige wissenschaftliche Langzeitstudien, bei denen Daten erhoben werden sollen, um die Rolle von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln auf die menschliche Gesundheit untersuchen zu können. Dr. Amy Dean, die Vorsitzende der AAEM, erklärte:
»Bei vielen Tierstudien hat sich gezeigt, dass gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu Schädigungen an unterschiedlichen Organsystemen im Körper führten. Angesichts dieser sich häufenden Hinweise ist es aus Rücksicht auf die Sicherheit unserer Patienten und die öffentliche Gesundheit geboten, ein Moratorium für den Einsatz derartiger Nahrungsmittel auszusprechen.«
Die Präsidentin der AAEM, Dr. Jennifer Armstrong, erklärte, dass »die Ärzte bei ihren Patienten zwar die Wirkung beobachten, dass sie aber auch die richtigen Fragen stellen können müssen. Die häufigsten derzeit in den USA konsumierten genveränderten Nahrungsmittel sind Mais, Soja, Raps und Baumwollsamenöl.« Das Positionspapier der AAEM über gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ist unter aaemonline.org einsehbar. In dem Papier heißt es, dass die Technologie der Gen-Veränderten Organismen (GVO) »die natürlichen Fortpflanzungsprozesse außer Kraft setzt; die Auswahl geschieht auf der Ebene einzelner Zellen, bei dem Verfahren kommt es zu häufigen Mutationen, Gattungsgrenzen werden regelmäßig übersprungen. Außerdem wird die Technologie erst seit zehn Jahren kommerziell genutzt.« Gen-Mais zeigt Anomalien. Das ist eins von vielen Beispielen für die nicht dokumentierten Gefahren instabiler GVOs. Die AAEM erklärt in ihrem Positionspapier weiter, dass »mehrere Studien an Tieren auf ernsthafte Gesundheitsrisiken beim Verzehr gentechnisch veränderter Nahrungsmittel hindeuten.
Dazu zählen Unfruchtbarkeit, Entgleisung des Immunsystems, beschleunigte Alterung, genetisches Entgleisen im Zusammenhang mit der Cholesterinsynthese, der Insulinsteuerung, der Zellkommunikation und der Bildung von Eiweißen. Außerdem kommt es zu Veränderungen in der Leber, den Nieren, der Milz und dem Magen-Darm-System.«
Und weiter heißt es: »Es besteht aber keinesfalls nur ein zufälliger Zusammenhang zwischen gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln und einer negativen Auswirkung auf die Gesundheit. Nach den Hill-Kriterien für Kausalität in der Medizin besteht eine solche Kausalität im Sinne von starker Assoziation, Folgerichtigkeit, Genauigkeit, biologischem Gradienten und biologischer Plausibilität. Die starke Assoziation und Folgerichtigkeit zwischen GV-Nahrungsmitteln und Krankheit wurde in mehreren Tierstudien bestätigt.« GVOs wirken toxisch Man sollte das Positionspapier der AAEM zum Anlass nehmen, offiziell die derzeitige äußerst laxe Einstellung gegenüber den GVOs zu überdenken, denn gegenwärtig gilt schon eine feierliche Versicherung der GVO-Saatguthersteller wie Monsanto als wissenschaftlich haltbarer Beweis für die Sicherheit der GVOs. Deshalb soll hier kurz wörtlich aus der AAEM-Studie zitiert werden: »Weiterhin hat sich ein präziser Zusammenhang zwischen GV-Nahrungsmitteln und bestimmten Krankheitsverläufen herausgestellt. Bei zahlreichen Studien an Tieren fand man eine erhebliche Entgleisung des Immunsystems, einschließlich einer Hochregelung von Zytokinen, was zu Asthma, Allergien und zu Entzündungen führen kann.
Andere Tierstudien zeigten eine veränderte Struktur und Funktion der Leber, wie eine Veränderung des Fett- und Kohlehydratstoffwechsels sowie Zellveränderungen, die zu beschleunigter Alterung und möglicherweise zu einer Akkumulation von Sauerstoffradikalen (ROS) führen könnten. Veränderungen in Niere, Bauchspeicheldrüse und Milz wurden ebenfalls beschrieben. Eine neuere Studie aus dem Jahr 2008 stellt eine Verbindung zwischen GV-Mais und Unfruchtbarkeit her; es zeigte sich, dass die Würfe bei bestimmten Tieren mit der Zeit kleiner wurden, so waren bei mit GV-Mais gefütterten Mäusen die neugeborenen Jungtiere deutlich leichter. Bei dieser Studie wurde auch festgestellt, dass bei den mit GV-Mais gefütterten Mäusen über 400 Gene deutlich verändert waren. Dabei handelt es sich um Gene, von denen bekannt ist, dass sie Protein-Synthese und Modifikation sowie die Zellkommunikation, die Cholesterin-Synthese und die Insulin-Steuerung regeln. Bei anderen Studien zeigten sich Schäden an den Gedärmen von mit GV-Mais gefütterten Tieren, darunter proliferatives Zellwachstum und eine Störung des Immunsystems des Darms.« In der AAEM-Studie wurde auch die Behauptung der Biotech-Industrie untersucht, wonach GVO-Nahrungsmittel angeblich die Ernährung der Weltbevölkerung durch höhere Erträge sicherstellen können. Gegenbeweise werden aufgezählt, wonach genau das Gegenteil zutrifft: mit der Zeit lagen die Ernteerträge der GVO-Pflanzen unter denen herkömmlicher Pflanzen und benötigten nicht weniger, sondern mehr Pflanzenschutzmittel, die bekanntlich hoch giftig sind. In dem Bericht heißt es: »Mit erheblichem Aufwand wurde in den vergangenen 20 Jahren in vielen tausend Feldversuchen nach Genen geforscht, die zu einer betrieblichen oder wirklichen (Ernte-)Ertragssteigerung führten. Trotzdem kam es bei keinem dieser Feldversuche zu einer Ertragssteigerung bei den wichtigsten kommerziellen Nahrungs- oder Futterpflanzen. Die einzige Ausnahme bildete Bt-Mais.«
Der geringfügige Ertragsanstieg bei Bt-Mais sei jedoch »weitgehend auf die Verbesserungen bei der herkömmlichen Pflanzenzucht« und nicht auf die GVOs zurückzuführen. Die AAEM kommt zu dem Schluss, dass die GVOs »ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen, und zwar in den folgenden Bereichen: Toxikologie, Allergie, Immunfunktion, Fortpflanzungsgesundheit, gesunder Stoffwechsel, gesunde Körperfunktionen und Gene. Da kein Nutzen erkennbar ist, hält es die AAEM für geboten, das Vorsorgeprinzip anzuwenden, eines der wichtigsten Regulierungsinstrumente der Umwelt- und Gesundheitspolitik der Europäischen Union, das Grundlage mehrerer internationaler Vereinbarungen ist. Die häufig zitierte Definition stammt aus der Erklärung von Rio aus dem Jahr 1992. Dort heißt es: >Zum Schutze der Umwelt sollten Staaten nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten den Grundsatz der Vorsorge walten lassen. Wenn ernste oder gar irreversible Schäden drohen, dann dürfen kostengünstige Maßnahmen zum Schutz vor Umweltzerstörungen nicht wegen angeblich mangelnder wissenschaftlicher Sicherheit aufgeschoben werden.<« Monsanto hat in der Vergangenheit einige hoch toxische Wirkstoffe hergestellt, darunter Dioxin und Agent Orange.
Aufgrund des großen Drucks der Öffentlichkeit hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner vor Kurzem die Aussaat von MON810-Mais der Firma Monsanto in Deutschland untersagt. Leider erlaubte sie dann zwei Wochen später die Anpflanzung gentechnisch veränderter Kartoffeln. Die Bundeslandwirtschaftsministerin erklärte, Amflora, eine gentechnisch veränderte Kartoffel des großen Chemieunternehmens BASF, »stelle keine Gefahr für die Gesundheit der Menschen und die Umwelt dar«. Die Ministerin zitierte eine »eingehende Prüfung« sowie Gespräche mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Rechtfertigung dieser unverantwortlichen Entscheidung. Die meisten Medien in den USA und international haben auf die Veröffentlichung dieser sensationellen Kritik der GVOs durch die AAEM mit eisigem Schweigen reagiert.
"Kein Patent auf Leben!" ist eine Initiative, die sich gegen die Patentierung von Pflanzen, Tieren, Gensequenzen, aber auch gegen die Patentierung von Stammzellen und Gewebe des Menschen und gegen jegliche Biopiraterie wendet. Jeder kann sich engagieren und beteiligen, z.B. Brief an Abgeordnete, Minister, oder Lokalpolitiker Vorlagen findet ihr im Netz unter anderem hier http://keinpatent.de/ mehrauf schall und rauch mitmachen oder scheiße fressen! off
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