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13.05.2008 - PB: "Französisches Gewaltvideo": Justice - "Stress" [Video]

Mal was anderes: ein sehr geiles Video, dass mir ein Kollege (=Videogenie Frederic Schuld)  gezeigt hat, der wiederum gerade ein sehr geiles Musikvideo für uns (=Highlight Entertainment) finished: die hippen Elektro Menschen von Justice mit ihrem neuen Video Stress, gedreht von Romain Gavras. So anders isses eigentlich gar nicht, aus Rap-Perspektive. Anders ist maximal die Mucke (...), das kein Poser zwischen den Doku Aufnahmen vor der Kamera mit Ketten rumfuchtelt und der künstlerische Anspruch. Die Diskussion, die es jetzt darum gibt, is die selbe. Pass auf.






Das Ganze ist nicht nur Film-technisch und dramaturgisch gut gemacht, ne Stunde nachdem ers mir geschickt hat war es auch schon bei Spiegel Online.



FRANZÖSISCHES GEWALTVIDEO

Werbung mit Hass

Frauen betatschen, einen Bistrowirt mit Schlagstöcken malträtieren, ein Auto abfackeln. Die französische Elektro-Rock-Band Justice produzierte einen extrem gewalttätigen Videoclip. Dessen zweifelhafte Marketing-Botschaft: Hass. Die Reaktion: Entsetzen.



Ich denke nicht, dass das Ding aussieht als ob es sich um "eine Werbung für den rechtsradikalen Front National von Jean-Marie Le Pen handelt", wie LeMonde (= Franzosen-Zeitung) geschrieben hat. "Entsetzen" beschreibt meine Reaktion auch nich. Es sieht eher aus wie ein Rap Video oder wie Le Haine/ Hass (also wie die pseudosozialkritische Gewaltästhetik die wir so gerne machen höhö). Mag aber natürlich sein, dass einem nicht von Rap-erzogenem und darüberhinaus etwas älterem Menschen die kleinen Jungs mit dem Schädelknacker weniger sympathisch vorkommen und man dann konsequenterweise davon ausgeht, die Message wäre "härtere Strafen für Schläger-Kanaken". Nur: se kwestschn is wot is se kwestschn...: Was wollen die Jungs von Justice uns sagen? Is das Medienkritik? Weil die gewaltgeilen bösen Journalisten am Ende auch verboxt werden? Oder is das einfach nur tolles Marketing, weil wir jetzt ja alle drüber reden, so im Benetton-Style (wofür ich ziemlich wenig Respekt gebe)? War die Idee vielleicht einfach, in bestem Hiphop-Style, die Realität zu zeigen? Wollen sie uns als Hiphop die Fans abjagen in dem sie krasse Streetkids vergöttern?

Dass die irgendwas kritisieren wollen kann sein, so ganz deutlich wird das aber nich. Ihre Fans finden bestimmt alles schick was krass is, kamen aber tw auch nich drauf klar, weils so gangster is.

Wahrscheinlich isses so ähnlich wie mit dem Kreuz, das sie als Logo haben, das die Jungs im Video auf den Banger Jacken sporten und das Justice bei Live Konzerten auf der Bühne installieren: stylish, künstlerisch, irgendwie als hätte es ne bestimmte Aussage, "denk drüber nach". Sie stellen das einfach mal so hin und dann kannst du im Deutsch LK diskutieren. Oder auch nicht, auf jeden Fall kommen die Jungs damit sehr hip rüber, für ihr Vice-Publikum. Voll künstlerisch und politisch und shocking und so, ganz ohne den halbschwulen "mir is alles latte" Gesichtsausdruck unter den Achtziger-Retro-Locken zu verlieren.



Dabei nimmt man dann noch den geilen Marketing Effekt und die Filmpreise (weil die interllektuelle Jury genug Platz hatte ihre Ansprüche an echte Kunst hinein zu interpretieren) mit.

Ich kenn mich mit den Jungs auch nich aus aber ich glaube was ich grade im Spex Interview gelesen habe bestätigt ein wenig wie ich die Jungs eingeschätzt habe und wie sich die trendy-intellektuelle Presse ihnen gegenüber verhält:

spex: [Ihr habt also den klassischen] Rock-Gitarren-Mixtape-Proberaum-abhängen-Hintergrund? [stell dir dabei einen interessiert angeturnten Gesichtsausdruck vor]
Xavier: Ich glaube ich komme eher vom Video-Game. [guck jetzt nochmal aufs Foto oben]
[link zur quelle]

Dat is das geile bei Musik ohne Text, du sachst nichts aber guckst wichtig und bämbäm bist du der Held im Kulturteil.

[ich feier die jungs trotzdem auf musikalischer, künstlerischer und marketing-technischer ebene]

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13.03.2007 - Reich und berühmt als Mixtape DJ? Whoo Kid erklärt dir wies geht

Zumindest gibt er dir hier 5 Tipps, die dir helfen ein tigtes Tape rauszuhauen. Hol dir zusätzlich noch 5 Tipps von DJ Premier und du hast alles was es braucht....

Für den Business Aspekt lohnt es sich mal in das Interview zu gucken dass ich mal mit ihm gemacht habe. Bestes Edutainment.


Kermit? nein, Bill Cosbie

1) Think short and sweet: "Your fan base has a short attention span," says Kid, who edits tracks down to two minutes. "Treat your mix like it's cocaine – go with quick blasts of songs." Keep each mix's running time below 6o minutes.


2) Playlist over party shuffle: The most common rookie mistake, according to Kid, is sloppy sequencing. "Figure out a theme and stick with it," he says. "You can't have a crazy fast track, then a slow one." Kid finesses choppy flow by inserting custom sound effects (pacdv.com/sounds offers free MP3 clips).


3) Know your audience: Kid's mixes feature hip-hop crowdpleasers and unknown MCs. Standard rule: If you have to explain more than twice who a band is and why it matters, your CD will end up a shiny coaster.


4) Follow the 24-hour rule: "You're not making an album," Kid says. "A good mixtape should take only a day to make." In other words, don't overthink it.


5) Be prolific: Instead of a four-disc year-end box set, hand out mixtapes several times a year. "If you don't, people lose interest," Kid says, and they'll move on to the next up-and-comer, like, say, your Uncle Steve.





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16.02.2007 - Soundscan: US Rap Verkaufszahlen

Die aktuellen Verkaufszahlen aus den Staaten. Ob es nach Jay-Z noch einer der schweren Jungs die Ende 06 ihre Alben releasten schafft die Platin Marke zu reißen, bleibt noch offen. Luda hats geschafft, das Album ist allerdings auch lange draußen. Young Jeezy hat noch Chancen, Eminem und Co sowieso und auch für Game und Snoop läuft es ganz gut. So gesehen alles ganz gut verteilt zwischen den Küsten hm? Was bei Diddy noch herauskommt wäre interessant.

(LW) TW. Artist - Album - TW (Total Sales)

(6)4. Akon - Konvicted 64,643 (1,500,092)
(26) 32. Young Jeezy - The Inspiration 27,821 (830,143)
(41) 48. Eminem Presents: The Re-Up - 18,896 (854,507)
(50) 53. Nas - Hip-Hop Is Dead - 17,552 (615,989)
(52) 54. Birdman & Lil Wayne - Like Father Like Son - 16,870 (603,967)
(96) 55. Gym Class Heroes - As Cruel As School Children - 16,727 (144,627)
(54) 56. Jay-Z - Kingdom Come - 16,660 (1,335,631)
(49) 59. Snoop Dogg - Blue Carpet Treatment 16,333 (767,184)
(70) 65 Ludacris - Release Therapy 13,966 (1,061,090)
(82) 79 The Game - Doctor's Advocate 12,417 (833,567)
(71) 86 Bow Wow - Price of Fame 11,113 (408,006)
(137) 111. Gnarls Barkley - St. Elsewhere 9,127 (1,205,398)
(116) 118. Diddy - Press Play 8,339 (520,302)
(113) 122. Lil Scrappy - Bred 2 Die Born 2 Live 8,181 (223,623)
(126) 132. Jim Jones - Hustler's P.O.M.E. 7,048 (332,355)
(144) 141. Jibbs - Jibbs 6,497 (232,972)
(134) 142. Tupac - Pac's Life 6,340 (392,959)
(180) 199. Fat Joe - Me Myself & I 4,711 (164,288)

Quelle



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13.01.2007 - Fu verlässt Hiphop.de, der ProllBlog payt Dues - Ein Blick hinter die Kulissen

Der Vater von Hiphop.de verlässt Deutschlands größtes Hiphop Online Magazin. Während sich das Forum mit Danksagungen für die vergangenen Jahre füllt, packt Fu langsam die Taschen um in Afrika, genauer auf Kapverden, neu anzufangen. Passenderweise fing meine Karriere als Hiphop Journalist mit Fu, Piwo und afrikanischen Trommeln an. Ein passender Zeitpunkt auf dem ProllBlog kurz Props zu geben. Für dich ein Blick hinter die Kulissen bei Deutschlands größtem Hiphop Online Magazin und ein paar verdiente Props für eine der Personen die Hiphop in Deutschland hinter den Kulissen groß gemacht haben.



Online Journalismus ist eine schöne Sache. Spätestens heute, mit Blogs, auch für nicht-Nerds bedienbaren Systemen und  "Web 2.0" Plattformen kann so ziemlich jeder das beleuchten, was er im Rap-Game für beleuchtenswert hält, seine Meinung abgeben und lokalen Crews etwas Aufmerksamkeit verschaffen. Eine gute Chance die Leute zu Wort kommen zu lassen, die selbst etwas damit zu tun haben, anstatt Berichterstattung denen zu überlassen, die die für andere Medien nötigen Mittel haben. Foren und Communitys waren in den frühen Tagen eine Möglichkeit versprengte B-Boys und Fly Girls zusammen zu bringen und trugen ihren Teil bei Deutschland auf die Hiphop Weltkarte zu bringen. So erzählt man sich. Der kleine Toxik gröhlte damals noch die Outhere Brothers mit. Na ja 98 war ich schon 15 und bei Weed & Westcoast Rap angekommen, aber du weißt was ich mein. Ich bin ein 80ies Baby. Fu startete ein paar Jahre vorher.


Online Journalismus hat auch seine harten Seiten. Weil die zwei Pimmels von YouTube jeden zweiten Tag in den Nachrichten in die Kameras grinsen, meint der Durchschnitts-Otto ja momentan man würde hier reich. Nope. Nicht zwangsläufig. Einer von 100.000 und noch mehr durch Glück als durch beste Arbeit. Soweit ich weiß gab es mal Zeiten in denen ein Verkauf, Börsengang oder wasauchimmer von Hiphop.de durchaus seeeeehr anständige Summen eingebracht hätte. Die Zeiten des Internet Booms gingen aber auch wieder vorbei. Fu hat trotzdem weiter gemacht und Hiphop.de als seinen Hauptberuf durchgezogen, auch wenn das große Geld woanders lag. Und Hiphop.de als Hauptberuf heißt: immer wieder neuen Leuten alles von vorne erklären, Toxiks idiotische Fragen beantworten, 24/7 spontan auf Server Ausfälle reagieren und trotz unkooperativen Betreiberfirmen nächtelang Konzepte für technische Neuerungen ausarbeiten.



Ich kenne nicht die gesamte Stgory seit 98. Aber zum Beispiel das letzte Jahr. Fu's Innovationen hielten Hiphop.de 2006 zusammen mit unserer grandiosen Redaktionsarbeit sehr erfolgreich am Kacken. Während die Forum/Shop Seite mit Mini-Magazin, Mzee.com, von EMP gekauft wurde und Rap.de uns zwar ekligerweise mit den ersten drei Blogs knapp zuvor kam, konnten wir letztendlich mit dem nicht nur best-gefüllten sondern auch  innovativsten Magazin auftrumpfen. Wenn schon zwei Wochen zu spät um das erste zu haben, dann doch wenigstens das beste und erfolgreichste Rap-Blog System. Fu hats aufgebaut, mich (wie so oft) angefixt, ich bin drauf klatschen geblieben und du darfst jetzt den ProllBlog lesen. Und der Blog hier is nur die Spitze des Eisbergs. Check die ProllBlog Partner Liste rechts. Der Podcast. Fu hats gebaut, jetzt haben wir ein sexy System. Ich konnte die Tracks besorgen, Boss Redakteur Andreas besorgte den fähigen DJ, Deutschlands erstes regelmäßiges gratis online Mixtape steht. Video als Ergänzung zu all den Texten. Fu sorgt dafür das es steht, Andreas callt die Shots, ich renn los und halt meine Fresse in die Kamera und niemand muss mehr schlechten Fernseh Sendungen nachtrauern. Hiphop.de konnte so im letzten Jahr schöne dicke schwarze Zahlen schreiben, langsam ließ sich aus der Bitch Online Journalismus doch wieder etwas Kohle prügeln. Was gutes tun und Fame is ja auch schön und gut, aber man will ja nicht immer weniger haben als die Hartz IV Kollegen. Trotzdem wurden die Probleme mit der Betreiberfirma größer, Fu arbeitete sowieso an seinem Ausstieg zwecks leben im gelobten Land und plötzlich ging alles schneller als gedacht. Der Besitzer unserer schönen Domain "Hiphop.de" baut seine eigene GmbH auf und der Chef wird bei der nächsten Runde nicht mehr dabei sein.



Hiphop.de begann, soweit ich weiß, als Fu an einer Bar von einem wenig nüchternden Kollegen darauf angellalt wurde das er "Hiphopdee hatte". Also die Domain besaß. Wie Fu so is, bekam er mit besoffenem Kopp eine Idee und setzte sie die nächsten acht (?) Jahre konsequent um, gegen alle Widerstände. Der Hiphop.de Grandmaster trifft seine Entscheidungen prinzipiell so wie man sich entscheidet heute Nacht einen Zug zu malen. Nach Antifa Fu, Techno Fu, Writer Fu (first and foremost) und Club Geschäftsführer Fu wurde Hiphop.de Fu geboren. Heute dürfte es niemanden in Deutschland geben, der Fachwissen über die neusten Neuerungen im Internet und die Rap-Welt (beides zusammen is ja hier gefragt) so gut bescheid weiß. Wenn ihr was reißen wollt, fragt ihn nach einem Konzept. Schönerweise ist Fu nicht nur ein sehr guter Kollege von mir geworden, mit dem Mann ebenso gut stundenlang labern wie Projekte (Party Reihen, Konzerte, Webseiten, Rap Alben,...) durchziehen kann, sondern auch Highlight Mitglied. Fu baute uns zu Freundschaftskursen eine übermoderne Website. Das bescheidene Geld das er dafür haben wollte, spendete er schließlich komplett dem wohltätigen Verein, für den er in Zukunft in Afrika quasi Entwicklungsarbeit leisten wird. Wäre Fu so geldgeil wie ich, gäb es kein Hiphop.de und auch (unter vielem anderen) kein Highlight-Entertainment.com in dieser Form. Und keinen ProllBlog, by the way. Wobei der auch meine un-geldgeile Seite zeigt... Ich bin nicht ganz so überzeugt wie Fu das sich Uneigennützigkeit und das Vorschießen von Gefallen für einen selbst immer auszahlen. Irgendwie schaffe ich es nicht so konsequent die graue Realität mit festem Glauben an die Gute Seite der Macht zu übermalen. Aber Fu erinnert einen daran, dass es diesen Weg gibt und dass er nicht zwangsläufig gegen die Wand führt. Ihn selbst führt dieser Weg jetzt nach Afrika, wo er "den Ausbildungsberuf des Multimedia Gestalters etablieren, eine Zeitung und eine Internetplattform in kreolischer Sprache aufbauen und eventuell für die UNESCO eine Radiostation betreiben bzw. mitgestalten" will. Deutschland brachte er eben unter anderem Hiphop.de, ein unabhängiges Hiphop Medium an dem jeder per Blog und Forum mitwirken kann und das den Leser nicht mehr kostet als ein tiefer Atemzug frischer Luft. Was'ne Hippie-Kacke, woh? Wie schön die Welt sein kann. Trotzdem noch eine kleine Richtigstellung zu den Ehrerbietungen im Hiphop.de Forum: glaubt man nich das der Mann so'n Teddy is. Nix mit Schmuse-Fu. Fragt mal die verschreckten Praktikanten, die mal einen seiner spontanen Amokläufe mitbekommen haben. Beängstigend. Da weint schon mal der ein oder andere hardcore Gangster, diese Graffiti Dudes waren schon immer die kaputtesten von uns allen. Der Homie ist halt am Ende des Tages trotz all der Hippie Kacke eine Straßenköter... manchmal dermaßen toxisch unterwegs dass ich ihm glatt meinen Namen anbieten würde. Falls er nicht schon einen hätte.



Als ich neu in Düsseldorf war, waren meine ersten Kollegen Senegalesen, die auch heute noch meine Homies sind. Was by the way mit-erklärt warum bei Highlight heute Kartoffel-Proleten und afrikanische Rudebwoys zusammen arbeiten. Die Idee hätte fast vom Fu sein können...



Der Abend wurde langsam später. Der Strand (ja sowas gibt es) am Düsseldorfer Rhein weißt um diese Uhrzeit fickende Pärchen, Kiffer und eine Wohnwagenstadt verpeilter Aussteiger auf, aber leider keine Bude (sprich: Kiosk). Der deutschnationale Hippie mit seinen warmen 4 Euro Hansa Bier Dosen konnte mich irgendwie nicht glücklich machen. 15 Kollegen und wunderschöne afrikanische Frauen hatten Spaß, sangen und kloppten auf beeindruckende Weise auf ihren Trommeln rum. Die weiteren vier Kartoffel Proleten mit denen ich da war kamen sich wahrscheinlich genau wie ich vor, als wären sie auf einem seltsamen Pappen-Trip im Urlaub gelandet. Was uns unterschied war, dass ich nicht mehr kiffe, was mich noch mehr mein Piwo vermissen ließ. Praktischerweise zog die Holiday Atmosphäre auch zwei andere Kartoffel Proleten an, bewaffnet mit einer Plastik Tüte Piwo. Afrika Fu kam wegen den Trommeln, ich laberte ihn an wegen dem Bier, wir redeten mit KingJuelz und Killa Calles 2 Stunden entspannt über Rap Musik, Remy Bahndamm erzählte mir drei Tage später das Fu der Pate von Hiphop.de ist, ich bewarb mich und bin jetzt auf ganz gutem Weg langfristig mit dem Schreiben mein Geld zu verdienen. Was ich mir irgendwann mal mit 13 so vorgenommen hatte. Insofern: vielen Dank soweit. We just gettin started.

So long, dem Fu sein Sohn,

Toxik




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7.09.2006 - Blogging: Ficken macht Fame - How To Make Money

SkeetSkeetSkeet: Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, ist Sex der Schlüssel zum Blog-Erfolg. Ich dachte immer Bloggen wäre der Schlüssel zu mehr Sex, aber whatever... Spaß beiseite.


Die Süddeutsche ist ja ein "Leitmedium", wie der ProllBlog im Rap-Bereich. Also müssen sie es wissen. Der Weg zum Erfolg zweier chinesischer Blogger:




Number One berichtete über "ein Gerichtsverfahren in Hong Kong, bei dem zwei Männer, die einen Online-Führer für das Rotlichtmilieu betrieben, verurteilt wurden." Auch der alte Chinese Jeremy Goldkorn (number two) kam erst durch Ficken an die Spitze. Jetzt hat er "etwa 7000 bis 11.000 so genannter Unique Visitors pro Tag, 20 bis 30 Prozent werden zu regulären Lesern. Und ungefähr die Hälfte seiner Leser kommt via Suchmaschinen-Überweisung."




Dat is das Stichwort. Dank der Graffiti/Internet/SEO/Hiphop.de/Highlight-Legende Fu verfügen Hiphop.de Blogs über eine unglaubliche Google etc Optimierung. Heißt (für Leute die so wenig Inet Plan haben wie ich bis vor kurzem): man findet die Seiten schnell per Suchmaschine.
Beispiel? Google mal "Busta Rhymes Tracklist". Who's on top, bitches? Wenns geklappt hat: ich. Wenn nich hab ich den Kopp zu weit aufgemacht.




Dat selbe klappt oft, deshalb is die Seite hier auch so erfolgreich. Und, um ma die Kurve zum Topic zu kriegen, wat is wohl die meist gegoogelte Seite auf dem ProllBlog? Wat bringt die meisten Besucher? Richtig, Titten.




Titten Tila
, to be exact. Seit ich über die rappende Wichsvorlage geschrieben hab ist alles besser. Nein gelogen. Aber Tila schläft jetzt regelmäßig mit mir und holt Freier ran wie nix gutes.Willste sehn? Kein Problem Mane.




Und das is 2 Monate nach dem Eintrag.
Also: ihr könnt in Foren rummöhsen ich würd schreiben wie ein legasthenischer Hirsch, ich wär zu arrogant, dürfte Tunten-Diddy nich dissen oder wasihrwollt. Aber sacht nich ihr würdet hier nix lernen...

Ficken macht Fame.




Wenn dir bei deiner überbezahlten Arbeit für dein Hiphop-Magazin keine so geilen Themen begegnen (nich jeder ist bei Hiphop.de, I feel ya pain dudes) kannst du natürlich auch einfach an sinnlosen Stellen perverse Wörter raushauen. Zb: Ice Cube: Ein Arsch voll Pics. No homo. Es ging um viele Pics zum Interview, Cube hatte keine Polaroids auf dem Arsch. Keine Angst. So gehn wir hier nich ab. Der Beitrag hat nich viel gerissen glaub ich, aber Google-mäßig auf die Dauer dann doch. Plötzlich wollte jeder Cubes Arsch sehen.


Geht dank Fu aber natürlich auch ohne Arsch.




Also hol dir einen Hiphop.de Blog, do what i do, be as i be. So geht dat die ganze Zeit und bringt... einen Arsch voll Klicks. Easy. Beim Kacken. Und das bringt dann Patte. Wenne klug bist.

Und natürlich nie vergessen wozu wir alle hier sind, wenn am Ende des Tages das Licht ausgeht: bouncen bis der Bus kommt[Slang für "Liebe machen bis zum Höhepunkt"; Anmerkung des Verfassers].




Ende.



Alle ProllBlogPartner die so weit gelesen haben, haben übrigens wieder watt gewonnen. Einfach Adresse mailen, wenne zum ersten mal gewinnst, kriegste ne Überraschung. Neue Rekruten bitte hier.




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